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William Brown

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Cremige Tomatensuppe mit Croûtons – Einfach perfektes Rezept

Ready In 45 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Einfach

Ich habe diese cremige Tomatensuppe bestimmt fünf Jahre lang falsch gekocht. Ehrlich. Jedes Mal wurde sie entweder zu säuerlich oder hatte diese seltsame, mehlige Textur, die man von Dosensuppen kennt. Ich dachte, das sei einfach so – Tomatensuppe ist eben Tomatensuppe. Bis ich eines Abends, völlig frustriert, die Dose Tomaten zur Seite schob und stattdessen zu frischen Cherrytomaten griff. Nicht aus Genialität, sondern schlichtweg, weil mir die Dosentomaten ausgegangen waren. Und dann? Dann passierte etwas Magisches. Die Suppe wurde samtig, süß und hatte diese intensive Röstaromen, die ich vorher nie erreicht hatte. Der Knuspercroûton obendrauf? Der war anfangs nur ein Unfall – ich hatte übriggebliebenes Brot, das ich nicht wegwerfen wollte. Heute ist genau dieser Croûton der heimliche Star des Gerichts.

Diese cremige Tomatensuppe mit Knuspercroûtons ist nicht einfach nur ein Rezept. Es ist die Geschichte eines Lernprozesses. Ich habe gelernt, dass Tomaten nicht gleich Tomaten sind, dass Geduld beim Rösten Gold wert ist und dass manchmal die einfachsten Zutaten die besten Ergebnisse liefern. Und genau das möchte ich heute mit dir teilen. Keine komplizierten Techniken, keine exotischen Zutaten – nur pure, ehrliche Küche, die nach mehr schmeckt, als sie ist.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Diese cremige Tomatensuppe ist nicht einfach nur eine weitere Suppe. Sie ist die Suppe, die ich koche, wenn ich Trost brauche, wenn ich Gäste beeindrucken will, ohne zu schwitzen, oder wenn ich einfach nur etwas Warmes, Wohltuendes will. Und hier ist der Grund, warum sie bei dir genauso ankommen wird:

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage oder wenn die Lust auf Kochen gering, der Hunger aber groß ist.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarkt-Expeditionen. Du brauchst nur Dinge, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast – Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Sahne und etwas Brot.
  • Perfekt für kalte Tage: Ob als wärmende Vorspeise oder als Hauptgericht mit einem extra großen Croûton – diese Suppe ist wie eine Umarmung in einer Schüssel.
  • Publieksliebling: Selbst Kinder, die normalerweise die Nase über Gemüsesuppen rümpfen, lieben diese Version. Das Geheimnis? Die natürliche Süße der gerösteten Tomaten.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus cremiger, samtiger Suppe und knusprigen, buttrigen Croûtons ist einfach unwiderstehlich. Der erste Löffel wird dich überzeugen.

Was diese Tomatensuppe von anderen unterscheidet, ist die Röstung. Indem ich die Tomaten vor dem Pürieren im Ofen karamellisieren lasse, entfalten sie eine Tiefe, die du mit Dosentomaten nie erreichen wirst. Es ist ein kleiner Schritt mit gigantischer Wirkung. Und mal ehrlich – wer hätte gedacht, dass ein bisschen Ofenhitze so viel verändern kann?

Was du an Zutaten brauchst

Für diese cremige Tomatensuppe mit Knuspercroûtons brauchst du wirklich keine Zauberei. Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente hat ihre wichtige Aufgabe. Lass mich dir zeigen, worauf es ankommt.

Für die Suppe

  • 1 kg reife Cherrytomaten oder Roma-Tomaten – Die Qualität der Tomaten macht den Unterschied. Such nach festen, aromatischen Früchten. In der Saison greife ich gern zu Bauernmarkt-Tomaten. Sie sind süßer und saftiger.
  • 2 mittelgroße Zwiebeln – Sie geben der Suppe eine milde Süße und Tiefe. Rote Zwiebeln sind etwas milder als gelbe, beide funktionieren gut.
  • 4 Knoblauchzehen – Unverzichtbar für das Aroma. Lass sie in der Schale mitrösten – so werden sie butterweich und verlieren ihre Schärfe.
  • 3 EL Olivenöl – Ein gutes, fruchtiges Olivenöl ist hier Gold wert. Es hilft beim Rösten und gibt der Suppe eine seidige Note.
  • 400 ml Gemüsebrühe – Am besten selbstgemacht oder eine gute Bio-Variante aus dem Glas. Die Brühe sollte nicht zu salzig sein, da die Suppe sonst schnell übersalzen wirkt.
  • 100 ml Sahne oder Kokosmilch – Für die Cremigkeit. Ich verwende meist Schlagsahne, aber Kokosmilch gibt eine feine exotische Note. Für eine leichtere Version tut es auch Milch oder Hafermilch.
  • 1 TL getrockneter Oregano – Ein klassisches Kräuteraroma, das perfekt zu Tomaten passt. Frischer Oregano ist noch besser, falls du welchen hast.
  • Salz und Pfeffer – Zum Abschmecken. Vergiss das Salz nicht, es bringt die Tomatensüße richtig zur Geltung.
  • 1 Prise Zucker – Klingt komisch, aber ein Hauch Zucker neutralisiert die Säure der Tomaten und rundet den Geschmack ab. Nicht weglassen!

Für die Knuspercroûtons

cremige Tomatensuppe mit Croûtons preparation steps

  • 4 Scheiben altbackenes Baguette oder Ciabatta – Am besten vom Vortag. Frisches Brot wird nicht so knusprig. Ich nehme gern ein rustikales Landbrot.
  • 3 EL Olivenöl oder zerlassene Butter – Butter gibt mehr Geschmack, Olivenöl ist leichter. Beides funktioniert.
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst – Für den extra Kick. Reib sie einfach über die Brotwürfel, bevor sie in den Ofen kommen.
  • 1 EL getrocknete Kräuter (Thymian, Rosmarin oder Oregano) – Die Kräuter verleihen den Croûtons eine mediterrane Note. Ich mische gern Thymian und Rosmarin.
  • Salz und Pfeffer – Zum Würzen der Croûtons.

Mein persönlicher Tipp: Ich verwende für die Suppe am liebsten Cherrytomaten – sie sind süßer als große Tomaten und müssen nicht geschält werden. Wenn du nur große Tomaten hast, schneide sie in Spalten und entferne die grünen Strünke. Und noch etwas: Die Qualität des Olivenöls ist hier wirklich entscheidend. Ein billiges Öl kann die ganze Suppe ruinieren. Ich schwöre auf ein kaltgepresstes Olivenöl aus Italien – es macht den Unterschied.

Die richtige Ausrüstung

Für diese cremige Tomatensuppe brauchst du keine Profi-Küche. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause. Hier ist, was ich verwende:

  • Backblech oder ofenfeste Form: Zum Rösten der Tomaten. Ein Blech mit Rand ist ideal, damit der Saft nicht ausläuft.
  • Großer Topf (3-4 Liter): Für die Suppe. Ein schwerer Boden verhindert Anbrennen.
  • Pürierstab oder Standmixer: Ein Pürierstab ist einfacher und macht weniger Abwasch. Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe erst etwas abkühlen, sonst explodiert der Deckel (ja, das ist mir passiert).
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Zerkleinern von Zwiebeln und Knoblauch.
  • Kleine Pfanne oder Backblech für die Croûtons: Ich mache sie meist im Ofen, aber in der Pfanne geht es auch schneller.

Budget-Tipp: Du brauchst keinen teuren Mixer. Mein Pürierstab hat 20 Euro gekostet und funktioniert seit Jahren einwandfrei. Investier lieber in ein gutes Messer – das erleichtert die Arbeit ungemein.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird gekocht! Keine Sorge, die Schritte sind einfach und klar. Ich zeige dir genau, worauf du achten musst.

Schritt 1: Tomaten rösten (15 Minuten)

Heiz den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Wasche die Tomaten und halbiere sie. Bei Cherrytomaten reicht es, sie einmal durchzuschneiden. Bei größeren Tomaten schneidest du sie in Spalten. Leg sie mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech. Verteile die ungeschälten Knoblauchzehen und die grob gewürfelten Zwiebeln dazwischen. Träufle das Olivenöl darüber, würze mit Salz, Pfeffer und Oregano. Röste alles für 20-25 Minuten, bis die Tomaten weich sind und leichte Bräunung zeigen. Die Ränder sollten etwas karamellisieren – das gibt das intensive Aroma.

Mein Tipp: Dreh die Tomaten nach der Hälfte der Zeit nicht um. Die Schnittfläche sollte oben bleiben, damit die Hitze direkt einwirken kann. Und riech mal – wenn der Duft von gerösteten Tomaten durch die Küche zieht, weißt du, dass es läuft.

Schritt 2: Croûtons zubereiten (10 Minuten)

Während die Tomaten im Ofen sind, kümmern wir uns um die Croûtons. Schneide das Brot in etwa 1-2 cm große Würfel. Je kleiner, desto knuspriger werden sie. In einer Schüssel mischst du Olivenöl oder Butter mit dem gepressten Knoblauch und den Kräutern. Gib die Brotwürfel dazu und vermenge alles gut, sodass jedes Stückchen bedeckt ist. Verteile sie auf einem zweiten Backblech und schieb sie für die letzten 10 Minuten der Tomaten-Röstzeit in den Ofen. Achtung: Croûtons verbrennen schnell – nach 8 Minuten solltest du sie im Auge behalten. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und beim Draufdrücken knacken.

Mein Tipp: Wenn du keine Lust auf zwei Bleche hast, röste die Croûtons einfach in einer Pfanne auf dem Herd. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren dauert es etwa 5 Minuten. Aber der Ofen ist gleichmäßiger.

Schritt 3: Suppe pürieren (5 Minuten)

Nimm das Blech mit den Tomaten aus dem Ofen. Lass sie kurz abkühlen – etwa 5 Minuten. Drück die weichen Knoblauchzehen aus ihrer Schale (Vorsicht, sie sind heiß!). Gib die gerösteten Tomaten, Zwiebeln und den Knoblauch in einen großen Topf. Gieß die Gemüsebrühe dazu und bring alles kurz zum Kochen. Nimm den Topf vom Herd und pürier die Suppe mit dem Stabmixer, bis sie vollkommen glatt ist. Wenn du einen Standmixer verwendest, püriere in zwei Durchgängen und lass den Deckel leicht geöffnet, damit der Dampf entweichen kann.

Mein Tipp: Püriere nicht zu lange – sonst wird die Suppe schaumig. Ein paar kleine Stückchen sind sogar erwünscht, sie geben Textur. Wenn die Suppe zu dick ist, füg einfach etwas mehr Brühe oder Wasser hinzu.

Schritt 4: Verfeinern und abschmecken (5 Minuten)

Rühr die Sahne unter die pürierte Suppe. Erhitze sie noch einmal kurz, aber lass sie nicht mehr kochen – sonst kann die Sahne ausflocken. Schmeck mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab. Die Zuckerprise ist kein Fehler – sie hebt die Tomatensüße hervor und balanciert die Säure aus. Probier die Suppe jetzt. Schmeckt sie zu säuerlich? Ein bisschen mehr Zucker. Zu fad? Eine Prise Salz. Perfekt? Dann ab in die Schüsseln.

Mein Tipp: Wenn du die Suppe besonders cremig magst, gib einen Esslöffel Butter dazu, während du die Sahne einrührst. Das gibt eine seidige Textur, die an eine französische Bisque erinnert.

Schritt 5: Anrichten und servieren (2 Minuten)

Gieß die heiße Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln. Streu die Croûtons großzügig darüber. Für den letzten Schliff ein paar Blättchen frisches Basilikum oder ein Klecks Sahne obendrauf. Wenn du magst, träufel etwas hochwertiges Olivenöl über die Suppe – das sieht nicht nur schön aus, sondern gibt auch einen frischen Geschmackskick.

Mein Tipp: Die Croûtons erst kurz vor dem Servieren auf die Suppe geben, sonst werden sie weich. Und glaub mir – der erste Löffel, der sowohl die cremige Suppe als auch die knusprigen Stücke erwischt, ist pure Magie.

Tipps und Techniken für das perfekte Ergebnis

Ich habe bei dieser cremigen Tomatensuppe mit Knuspercroûtons so viele Fehler gemacht, dass ich dir jetzt eine Liste mitgeben kann, was du besser machen kannst. Nimm sie als Abkürzung zu meinem Wissen.

  • Das Rösten ist alles: Der größte Fehler, den ich gemacht habe? Die Tomaten nicht lange genug im Ofen zu lassen. Sie müssen richtig Farbe bekommen – dunkle Ränder und Blasen auf der Haut sind das Ziel. Das ist der Schlüssel zu dem tiefen, fast rauchigen Aroma.
  • Nicht zu viel Flüssigkeit: Ich habe früher immer zu viel Brühe verwendet, weil ich dachte, Suppe muss dünn sein. Falsch! Eine gute Tomatensuppe ist dickflüssig und cremig. Fang mit der angegebenen Menge an und verdünn erst später, wenn nötig.
  • Die Croûtons nicht verbrennen: Das ist mir schon zweimal passiert – einmal habe ich sie vergessen, und sie waren schwarz. Sie sind schneller fertig, als du denkst. Stell einen Timer auf 8 Minuten und schau dann nach.
  • Die Sahne erst am Ende: Wenn du die Sahne zu früh zugibst und die Suppe dann kochst, kann sie ausflocken und die Suppe wird körnig. Immer erst nach dem Pürieren und nur kurz erhitzen.
  • Abschmecken ist keinoptional: Ich weiß, es klingt banal, aber ich habe so oft vergessen, die Suppe zu probieren, bevor ich sie serviert habe. Einmal war sie viel zu salzig, weil die Brühe schon gesalzen war. Schmeck immer ab – und vertrau deinem Gaumen.

Multitasking-Tipp: Während die Tomaten im Ofen sind, kannst du die Zwiebeln schneiden, die Brühe abmessen und die Croûtons vorbereiten. So sparst du Zeit und hast am Ende weniger Chaos in der Küche.

Variationen und Anpassungen

Diese cremige Tomatensuppe ist wie eine Leinwand – du kannst sie nach Lust und Laune verändern. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Vegan: Ersetz die Sahne durch Kokosmilch oder Hafercuisine. Die Kokosmilch gibt eine feine exotische Note, die überraschend gut zu Tomaten passt. Für die Croûtons nimmst du Olivenöl statt Butter.
  • Würzig: Gib eine halbe Chilischote oder eine Prise Cayennepfeffer zu den Tomaten aufs Blech. Das gibt der Suppe einen angenehmen Schärfekick. Ich liebe diese Version an kalten Winterabenden.
  • Mit gerösteten Paprika: Halbiere eine rote Paprika und röste sie zusammen mit den Tomaten. Nach dem Pürieren wird die Suppe noch süßer und bekommt eine wunderbar samtige Textur.
  • Käse-Croûtons: Streu etwas geriebenen Parmesan über die Brotwürfel, bevor du sie röstest. Der Käse wird knusprig und gibt den Croûtons eine herzhafte Note – absolut süchtig machend.
  • Kalt als Gazpacho: Im Sommer lass die Suppe nach dem Pürieren abkühlen und stell sie für 2 Stunden in den Kühlschrank. Servier sie kalt mit den Croûtons – eine erfrischende Abwechslung.

Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich röste manchmal eine halbe Fenchelknolle mit den Tomaten. Der Fenchel gibt eine dezente Anisnote, die perfekt mit der Tomatensüße harmoniert. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber fantastisch.

Servieren und Aufbewahren

Diese cremige Tomatensuppe schmeckt am besten frisch zubereitet, aber sie ist auch ein fantastischer Meal-Prep-Kandidat. Hier erfährst du, wie du sie am besten servierst und lagerst.

Servieren: Gieß die Suppe in vorgewärmte Teller oder Schüsseln – so bleibt sie länger heiß. Die Croûtons kommen erst kurz vor dem Servieren drauf. Dazu passt ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing oder ein Stück knuspriges Baguette. Wenn du die Suppe als Hauptgericht servierst, reicht sie für 4 Personen. Als Vorspeise für 6.

Getränkeempfehlung: Ein trockener Rotwein wie ein Chianti oder ein italienischer Primitivo passt wunderbar. Für Alkoholfreies: Ein spritziger Mineralwasser mit Zitrone oder ein selbstgemachter Eistee mit Minze.

Aufbewahren: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 4 Tage. Die Croûtons solltest du separat in einer Dose bei Raumtemperatur aufbewahren – sie bleiben etwa eine Woche knusprig. Wenn du die Suppe einfrieren möchtest, lass sie vollständig abkühlen und füll sie in Gefrierbeutel oder -dosen. Sie hält sich bis zu 3 Monate. Wichtig: Die Sahne erst nach dem Auftauen zugeben, sonst wird die Suppe beim Einfrieren körnig.

Wiederaufwärmen: Die Suppe langsam im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Nicht kochen lassen! In der Mikrowelle geht es auch, aber in 30-Sekunden-Intervallen und zwischendurch umrühren. Die Croûtons sind nach dem Auftauen nicht mehr knusprig – back sie einfach für 5 Minuten bei 180°C im Ofen auf, dann sind sie wieder wie frisch.

Mein Tipp: Die Suppe schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Ich koche manchmal bewusst die doppelte Menge und friere die Hälfte ein – so habe ich immer eine warme Mahlzeit parat, wenn keine Zeit zum Kochen ist.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Diese cremige Tomatensuppe ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien 280 kcal
Fett 18 g
davon gesättigt 6 g
Kohlenhydrate 22 g
davon Zucker 10 g
Ballaststoffe 4 g
Eiweiß 6 g
Salz 1,2 g

Warum diese Suppe gut für dich ist: Tomaten sind reich an Lycopin, einem starken Antioxidans, das vor Zellschäden schützt. Interessanterweise wird Lycopin durch das Erhitzen besser verfügbar – also ist die geröstete Variante sogar gesünder als rohe Tomaten. Das Olivenöl liefert gesunde Fette, die die Aufnahme von Lycopin verbessern. Und die Croûtons? Sie geben dir schnelle Energie für den Tag.

Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist vegetarisch und kann leicht vegan zubereitet werden. Es ist von Natur aus glutenfrei, wenn du glutenfreies Brot für die Croûtons verwendest. Achte darauf, dass die Gemüsebrühe glutenfrei ist. Für eine Low-Carb-Version reduzier die Croûtons oder lass sie ganz weg und servier die Suppe stattdessen mit gerösteten Kürbiskernen.

Fazit: Warum du diese Suppe heute noch kochen solltest

Diese cremige Tomatensuppe mit Knuspercroûtons ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein Beweis dafür, dass einfache Zutaten, richtig behandelt, etwas Außergewöhnliches ergeben können. Ich liebe sie, weil sie mich jedes Mal an den Abend erinnert, an dem ich aus Versehen etwas Großartiges entdeckt habe. Sie ist Trost, sie ist Wärme, sie ist ein Stück Heimat in einer Schüssel.

Probier sie aus. Spiel mit den Variationen. Mach sie zu deiner eigenen. Und vor allem: Genieß jeden einzelnen Löffel. Wenn du sie kochst, schreib mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist. Hast du eine besondere Zutat hinzugefügt? Oder hast du sie vielleicht sogar kalt als Gazpacho probiert? Ich bin gespannt auf deine Kreationen!

Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Suppe auch mit Dosentomaten machen?

Ja, das geht. Aber der Geschmack wird nicht so intensiv sein wie mit frischen, gerösteten Tomaten. Wenn du Dosentomaten verwendest, lass sie vor dem Pürieren in der Pfanne mit etwas Olivenöl und Knoblauch anbraten, um wenigstens etwas Röstaroma zu bekommen. Ich empfehle aber wirklich frische Tomaten – der Unterschied ist riesig.

Wie bekomme ich die Suppe extra cremig?

Das Geheimnis liegt in der Sahne und einem Stück Butter. Rühr nach dem Pürieren einen Esslöffel Butter ein – sie macht die Suppe seidig. Alternativ kannst du auch einen Schuss Milch oder einen Klecks Crème fraîche verwenden. Wenn du die Suppe vegan halten willst, nimm Kokosmilch – die gibt eine tolle Cremigkeit.

Kann ich die Croûtons auch ohne Knoblauch machen?

Klar! Wenn du Knoblauch nicht magst oder verträgst, lass ihn einfach weg. Die Croûtons schmecken auch mit nur Olivenöl und Kräutern fantastisch. Du kannst auch andere Gewürze ausprobieren, wie Paprikapulver oder Kreuzkümmel – das gibt eine ganz neue Geschmacksrichtung.

Die Suppe ist zu säuerlich – was tun?

Keine Panik. Einfach eine Prise Zucker oder etwas Honig einrühren. Das neutralisiert die Säure. Wenn du keine Süße magst, hilft auch ein Schuss Sahne oder ein Klecks Crème fraîche – die Milchfette mildern die Säure ab. Und beim nächsten Mal: Wähle besonders reife, süße Tomaten oder röste sie etwas länger.

Kann ich die Suppe im Voraus zubereiten?

Ja, absolut! Die Suppe schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Kühl sie einfach ab und bewahr sie im Kühlschrank auf. Die Croûtons solltest du aber erst kurz vor dem Servieren zubereiten, damit sie knusprig bleiben. Wenn du die Suppe einfrieren möchtest, lass die Sahne weg und gib sie erst nach dem Auftauen dazu.

Wenn du noch mehr einfache und leckere Rezepte suchst, schau dir doch mal unsere Rezepte-Übersicht an. Dort findest du unter anderem eine würzige Linsensuppe mit Kokosmilch, die genauso wärmend ist, oder eine schnelle 3-Zutaten-Pasta für Tage, an denen es noch schneller gehen muss. Viel Spaß beim Kochen!

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cremige Tomatensuppe mit Croûtons recipe

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Cremige Tomatensuppe mit Croûtons – Einfach perfektes Rezept

Diese cremige Tomatensuppe mit knusprigen Croûtons ist schnell zubereitet, verwendet einfache Zutaten und begeistert durch die natürliche Süße gerösteter Tomaten. Perfekt für kalte Tage oder als wohltuende Mahlzeit.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 1 kg reife Cherrytomaten oder Roma-Tomaten
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne oder Kokosmilch
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Zucker
  • 4 Scheiben altbackenes Baguette oder Ciabatta
  • 3 EL Olivenöl oder zerlassene Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 EL getrocknete Kräuter (Thymian, Rosmarin oder Oregano)
  • Salz und Pfeffer für die Croûtons

Instructions

  1. Heizen Sie den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Waschen Sie die Tomaten und halbieren Sie sie. Legen Sie sie mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech. Verteilen Sie die ungeschälten Knoblauchzehen und die grob gewürfelten Zwiebeln dazwischen. Träufeln Sie das Olivenöl darüber, würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Oregano. Rösten Sie alles für 20-25 Minuten, bis die Tomaten weich sind und leichte Bräunung zeigen.
  2. Während die Tomaten im Ofen sind, bereiten Sie die Croûtons zu: Schneiden Sie das Brot in etwa 1-2 cm große Würfel. Mischen Sie in einer Schüssel Olivenöl oder Butter mit dem gepressten Knoblauch und den Kräutern. Geben Sie die Brotwürfel dazu und vermengen Sie alles gut. Verteilen Sie sie auf einem zweiten Backblech und schieben Sie sie für die letzten 10 Minuten der Tomaten-Röstzeit in den Ofen. Achten Sie darauf, dass sie nicht verbrennen – sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind.
  3. Nehmen Sie das Blech mit den Tomaten aus dem Ofen und lassen Sie es kurz abkühlen (ca. 5 Minuten). Drücken Sie die weichen Knoblauchzehen aus ihrer Schale. Geben Sie die gerösteten Tomaten, Zwiebeln und den Knoblauch in einen großen Topf. Gießen Sie die Gemüsebrühe dazu und bringen Sie alles kurz zum Kochen. Nehmen Sie den Topf vom Herd und pürieren Sie die Suppe mit einem Stabmixer, bis sie glatt ist.
  4. Rühren Sie die Sahne unter die pürierte Suppe. Erhitzen Sie sie noch einmal kurz, aber lassen Sie sie nicht mehr kochen. Schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab.
  5. Gießen Sie die heiße Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln. Streuen Sie die Croûtons großzügig darüber. Garnieren Sie nach Wunsch mit frischem Basilikum oder einem Klecks Sahne.

Notes

Die Croûtons erst kurz vor dem Servieren auf die Suppe geben, damit sie knusprig bleiben. Für eine vegane Version Sahne durch Kokosmilch ersetzen und Olivenöl statt Butter verwenden. Die Suppe schmeckt am zweiten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 280
  • Sugar: 10
  • Sodium: 12
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 4
  • Protein: 6

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