Dieser Duft von Sellerie und Möhren, der langsam in Butter anschwitzt – das ist für mich der Geruch von Zuhause. Er nimmt mich jedes Mal mit zurück in die kleine Küche meiner Großmutter, wo an grauen Herbsttagen der große Suppentopf auf dem Herd stand und stundenlang vor sich hin blubberte. Es gab keine Eile, keine Abkürzungen – nur dieses Versprechen von Wärme und Geborgenheit in einer Schüssel. Genau dieses Gefühl wollte ich einfangen, aber in einer Version, die auch in meinen hektischen Alltag passt. Herausgekommen ist diese cremige One-Pot Wildreis-Hühnersuppe – ein Gericht, das nach stundenlanger Liebe schmeckt, aber in unter einer Stunde fertig ist. Der nussige Wildreis, das zarte Huhn und die samtige Brühe, die durch einen kleinen Trick besonders cremig wird – das ist pures Seelenfutter. Und das Beste? Es gibt nur einen Topf, den du hinterher spülen musst. Genau solche Rezepte sind es, die mich daran erinnern, dass guter Geschmack nicht kompliziert sein muss. Es geht um die richtigen Zutaten, ein bisschen Geduld und die Bereitschaft, sich selbst etwas Gutes zu tun.
Warum du diese cremige One-Pot Wildreis-Hühnersuppe lieben wirst
Ich habe so viele Hühnersuppen in meinem Leben gekocht, dass ich die Zahl gar nicht mehr nennen kann. Von der klassischen klaren Brühe bis hin zu exotischen Versionen mit Kokosmilch. Aber diese hier? Die ist etwas Besonderes. Sie vereint alles, was ich mir von einem perfekten Wohlfühlessen wünsche, und das ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
- Alles aus einem Topf: Kein stundenlanges Putzen, kein Chaos in der Küche. Du kochst, isst und wäschst nur einen einzigen Topf. Das ist Gold wert an einem stressigen Wochentag.
- Einfache Zutaten, die jeder zu Hause hat: Bis auf den Wildreis findest du vermutlich alles bereits in deiner Vorratskammer. Keine exotischen Gewürze, keine ausgefallenen Saucen – nur ehrliche, gute Zutaten.
- Perfekt für kühle Tage und wenn du Trost brauchst: Diese Suppe ist wie eine warme Decke für den Magen. Sie wärmt von innen und macht einfach alles ein bisschen besser. Ob nach einem langen Arbeitstag oder an einem verregneten Sonntag – sie ist genau richtig.
- Ein garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie schon für meine Familie gekocht, für Freunde und sogar für Kollegen. Jeder war begeistert. Die Kombination aus dem nussigen Wildreis und der cremigen Brühe ist einfach unwiderstehlich.
- Sie schmeckt noch besser am nächsten Tag: Das ist für mich der ultimative Test für jede Suppe. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und der Reis nimmt noch mehr von der Brühe auf. Einfach unglaublich.
Was diese Suppe von anderen unterscheidet, ist die Textur. Anstatt Sahne zu verwenden, die manchmal zu schwer sein kann, püriere ich einen Teil der gekochten Zutaten und rühre sie wieder unter. Das gibt ihr diese unglaublich samtige Konsistenz, ohne dass sie schwer im Magen liegt. Es ist ein kleiner Trick, den ich vor Jahren von einer Köchin gelernt habe, und er funktioniert einfach perfekt.
Diese Suppe ist eine Umarmung in Schüsselform. Sie ist das Gericht, das du kochst, wenn du jemandem zeigen willst, dass du ihn liebhast – oder wenn du dir selbst zeigen willst, dass du es wert bist, verwöhnt zu werden. Und sie ist so einfach, dass du sie an jedem Tag der Woche zaubern kannst. Glaub mir, nach dem ersten Löffel wirst du verstehen, warum ich so begeistert bin.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese cremige One-Pot Wildreis-Hühnersuppe verwendest du frische und haltbare Zutaten, die perfekt miteinander harmonieren. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit das Ergebnis einfach perfekt wird.
- Hähnchenkeulen (ca. 400 g): Ich greife am liebsten zu Hähnchenkeulen, weil sie mehr Geschmack haben und saftiger bleiben als die Brust. Du kannst aber auch Hähnchenbrustfilet nehmen, wenn du magst. (Tipp vom Profi: Die Keulen mit Haut geben der Brühe eine besonders kräftige Note.)
- Wildreis-Mischung (150 g): Das Herzstück dieser Suppe. Ich verwende eine Mischung aus Wildreis und Langkornreis, weil der Wildreis allein zu lange kochen würde und sehr fest ist. Die Mischung sorgt für die perfekte Konsistenz – bissfest, aber nicht zu hart. Meine Lieblingsmarke ist [beliebige Marke einfügen], weil die Körner immer gleichmäßig garen.
- Möhren (2 Stück, ca. 150 g): Sie bringen eine natürliche Süße mit, die die herzhafte Brühe wunderbar ausgleicht. Schäle sie und schneide sie in kleine, gleichmäßige Würfel – so garen sie gleichmäßig.
- Selleriestangen (2 Stück, ca. 100 g): Der Sellerie ist das geheime Aroma-Wunder. Er gibt der Suppe diese typisch herzhafte Note, die einfach unverwechselbar ist. Schneide ihn ebenfalls in kleine Würfel.
- Zwiebel (1 große): Die Basis für fast jedes gute Gericht. Ich schwitze sie immer ganz langsam an, bis sie glasig ist – das bringt die Süße richtig zur Geltung.
- Knoblauchzehen (2 Stück): Ein Muss für mich. Er gibt der Suppe eine leichte Schärfe und Tiefe. Hacke ihn fein oder presse ihn – beides funktioniert.
- Hühnerbrühe (1 Liter): Am liebsten verwende ich eine selbstgemachte Brühe, aber gute gekaufte aus dem Glas tut es auch. Achte auf einen hohen Fleischanteil und wenig Geschmacksverstärker.
- Sahne oder Cremefine (100 ml): Für die besondere Cremigkeit. Ich nehme gerne Cremefine, weil sie weniger Fett hat und trotzdem schön sämig ist. Du kannst aber auch normale Sahne oder einen Schuss Milch verwenden.
- Butter oder Öl (2 EL): Zum Anschwitzen des Gemüses. Butter gibt mehr Geschmack, Öl ist neutraler. Nimm, was du da hast.
- Thymian (2-3 Zweige frisch oder 1 TL getrocknet): Thymian und Huhn sind ein Traumpaar. Er bringt eine erdige, leicht pfeffrige Note mit, die perfekt zur Suppe passt.
- Lorbeerblatt (1 Stück): Ein klassischer Aromageber für Suppen und Eintöpfe. Vergiss nicht, es vor dem Servieren wieder zu entfernen – es ist nicht zum Mitessen gedacht.
- Salz und Pfeffer aus der Mühle: Zum Abschmecken. Sei großzügig mit dem Pfeffer, er gibt der Suppe den letzten Pfiff.
- Frische Petersilie (zum Garnieren): Ein Muss! Sie bringt Farbe und Frische in die Suppe und rundet den Geschmack ab.
Mögliche Ersatzoptionen: Wenn du keinen Wildreis magst, kannst du auch Vollkornreis oder Dinkel nehmen. Die Garzeit variiert dann aber. Für eine glutenfreie Variante achte darauf, dass die Brühe glutenfrei ist. Und falls du keine Sahne verwenden möchtest, kannst du auch einen Schuss Kokosmilch nehmen – das gibt eine exotische Note.
Benötigte Küchenausstattung
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du nicht viel brauchst. Ein großer Topf, ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – das ist schon fast alles. Ich koche diese Suppe am liebsten in meinem schweren Schmortopf aus Gusseisen, weil er die Hitze so gleichmäßig verteilt. Aber ein normaler Suppentopf mit dickem Boden tut es auch.
- Großer Suppentopf (mindestens 3 Liter Fassungsvermögen): Hier kommt alles rein und wird gekocht. Ein Topf mit Deckel ist wichtig, damit die Flüssigkeit nicht zu stark verdampft.
- Schneidebrett und scharfes Kochmesser: Für das Gemüse und das Fleisch. Ein gutes Messer ist die halbe Miete – es macht die Arbeit nicht nur leichter, sondern auch sicherer.
- Holzlöffel oder Pfannenwender: Zum Umrühren und Anbraten. Ein Holzlöffel kratzt den Topf nicht und ist ideal für Schmorgerichte.
- Stabmixer oder Küchenmaschine: Für den cremigen Teil der Suppe. Du brauchst ihn nur kurz, um einen Teil der Suppe zu pürieren. Alternativ kannst du auch eine Tasse Brühe mit etwas Reis und Gemüse in einem Standmixer pürieren und dann zurück in den Topf geben. (Achtung: Heiße Flüssigkeit vorsichtig mixen!)
- Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengenangaben. Gerade bei Reis ist das wichtig, damit die Konsistenz stimmt.
Falls du keinen Stabmixer hast, kannst du auch einfach eine Gabel nehmen und einen Teil des Reises und Gemüses im Topf zerdrücken. Das ist etwas mehr Arbeit, aber das Ergebnis ist ähnlich cremig! Und falls du einen Schnellkochtopf hast, kannst du die Garzeit sogar noch verkürzen – aber das ist ein Experiment für ein anderes Mal.
Zubereitung der cremigen One-Pot Wildreis-Hühnersuppe

Lass uns loslegen! Die Zubereitung ist wirklich einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einer wunderbar cremigen Suppe belohnt.
- Das Gemüse vorbereiten: Zuerst schälen wir die Zwiebel und den Knoblauch. Die Möhren schälen und die Selleriestangen waschen. Alles in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden – etwa so groß wie ein kleiner Radiergummi. Das Hähnchenfleisch von den Knochen lösen (falls du Keulen mit Knochen hast) und in mundgerechte Stücke schneiden. Keine Sorge, wenn es nicht perfekt ist – es kocht ja noch mit.
- Die Basis anschwitzen: Den großen Topf auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze die Butter oder das Öl erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin für etwa 3-4 Minuten glasig dünsten, bis sie duften. Dann den Knoblauch und die Selleriewürfel dazugeben und eine weitere Minute mitbraten. Jetzt kommen die Möhrenwürfel dazu – alles gut umrühren.
- Das Hähnchen anbraten: Die Hähnchenstücke in den Topf geben und von allen Seiten kurz anbraten, bis sie Farbe bekommen. Das dauert etwa 4-5 Minuten. Das Fleisch muss nicht durch sein – es gart später in der Brühe fertig. Dieser Schritt ist wichtig, denn er gibt der Suppe den typischen Bratgeschmack.
- Alles zusammen kochen: Nun den Wildreis und die Reismischung in den Topf geben und kurz mit anschwitzen, etwa 1 Minute. Dann die gesamte Hühnerbrühe angießen. Die Thymianzweige und das Lorbeerblatt hinzufügen. Alles gut umrühren, zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren.
- Das Köcheln: Den Deckel auf den Topf setzen und die Suppe bei niedriger Hitze etwa 35-40 Minuten sanft köcheln lassen. Rühre gelegentlich um, damit nichts am Boden ansetzt. Der Reis sollte nach dieser Zeit weich, aber noch bissfest sein. Das Hähnchen ist jetzt gar und schön zart.
- Die Cremigkeit herstellen: Jetzt kommt der Trick! Nimm den Topf vom Herd. Hol mit einem Schöpflöffel etwa eine Tasse voll von der Suppe (mit etwas Reis und Gemüse) heraus und gib sie in einen hohen Becher. Mit dem Stabmixer pürierst du diese Portion, bis sie schön cremig ist. Gieße das Püree zurück in den Topf und rühre alles gut um. (Falls du keinen Stabmixer hast, zerdrücke einfach mit einer Gabel einen Teil des Reises und Gemüses direkt im Topf.)
- Verfeinern und abschmecken: Jetzt die Sahne oder Cremefine unterrühren. Noch einmal kurz aufkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen. Das Lorbeerblatt und die Thymianzweige entfernen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken. Sei ruhig großzügig mit dem Pfeffer – er gibt der Suppe den letzten Kick.
- Servieren: Die Suppe in vorgewärmte Schüsseln füllen. Mit gehackter frischer Petersilie bestreuen und sofort servieren. Ein Stück knuspriges Brot oder eine Scheibe Toast dazu – perfekt!
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn die Suppe zu dick wird, einfach etwas mehr Brühe oder Wasser angießen. Und wenn sie zu dünn ist, lass sie einfach noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln, damit etwas Flüssigkeit verdampft.
Kochtipps und Techniken für die perfekte Suppe
Ich habe bei dieser Suppe so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Ich habe den Reis zu lange gekocht, bis er matschig war. Ich habe das Hähnchen verbrannt. Ich habe zu viel Sahne genommen, bis die Suppe wie eine Sauce war. Aber aus jedem Fehler habe ich gelernt, und heute möchte ich dir meine besten Tipps mitgeben.
- Der Reis will beachtet werden: Wildreis ist kein normaler Reis. Er braucht seine Zeit und mag es nicht, wenn man ihn ständig umrührt. Lass ihn einfach in Ruhe köcheln. Wenn du ihn zu oft umrührst, wird er klebrig. Einmal alle 10 Minuten umrühren reicht völlig aus.
- Die richtige Hitze ist entscheidend: Die Suppe soll nur sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen. Wenn sie zu stark kocht, wird der Reis außen weich und innen hart, und die Brühe verdampft zu schnell. Ein leises Blubbern ist perfekt.
- Das Geheimnis der Cremigkeit: Viele Rezepte schwören auf Sahne, aber ich finde, dass das Pürieren eines Teils der Suppe der viel bessere Weg ist. Es gibt eine natürliche Cremigkeit, ohne dass die Suppe schwer wird. Und es ist auch noch fettärmer! Probiere es aus – du wirst den Unterschied schmecken.
- Das Hähnchen nicht zerfallen lassen: Wenn du Hähnchenkeulen verwendest, sind sie nach 35-40 Minuten perfekt zart. Zerfällt das Fleisch schon beim Umrühren, hast du es vielleicht etwas zu lange gekocht. Kein Beinbruch – dann hast du einfach feinere Fleischfasern in der Suppe, was auch lecker ist.
- Vorbereiten für den Stressfaktor: Du kannst das Gemüse schon am Vortag schneiden und im Kühlschrank aufbewahren. Auch das Hähnchen kannst du schon vorbereiten. So verkürzt du die Kochzeit am nächsten Tag auf wenige Minuten. Perfekt für einen hektischen Abend!
Erinnere dich: Kochen ist kein Hexenwerk, sondern Übungssache. Jedes Mal, wenn du diese Suppe kochst, wirst du ein bisschen besser. Und selbst wenn mal etwas nicht perfekt läuft – eine gute Hühnersuppe ist immer noch besser als ein schlechter Tag im Büro.
Variationen und Anpassungen für jeden Geschmack
Ich liebe es, mit Rezepten zu spielen, und diese cremige One-Pot Wildreis-Hühnersuppe ist dafür wie gemacht. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe und die fantastisch schmecken.
- Vegetarische Variante: Lass das Hähnchen einfach weg und verwende eine kräftige Gemüsebrühe. Für mehr Biss kannst du Kichererbsen oder weiße Bohnen mitkochen. Das gibt der Suppe eine ganz neue Textur und macht sie richtig sättigend.
- Exotische Note: Ersetze den Thymian durch eine Prise Currypulver und einen Schuss Kokosmilch. Statt Petersilie kommt frischer Koriander auf die Suppe. Das klingt ungewöhnlich, aber glaub mir – es ist eine Offenbarung! Ein Freund von mir, der sonst keine Suppe mag, hat bei dieser Version gleich drei Schüsseln gegessen.
- Extra Gemüse: Du kannst jedes Gemüse verwenden, das du im Kühlschrank hast. Paprika, Zucchini, Lauch oder sogar eine Handvoll Spinat, den du kurz vor Ende der Garzeit unterhebst. Das macht die Suppe noch bunter und gesünder.
- Schärfe für Mutige: Wer es gerne scharf mag, gibt eine halbe, fein gehackte Chilischote zusammen mit dem Knoblauch in den Topf. Oder du servierst die Suppe mit einem Klecks Sriracha oder Chili-Öl. Das gibt einen ordentlichen Kick!
- Low-Carb-Version: Ersetze den Reis durch Blumenkohl-Reis. Den gibst du erst in den letzten 10 Minuten der Garzeit dazu, damit er nicht matschig wird. Das ist eine leichte und kohlenhydratarme Alternative, die trotzdem unglaublich lecker ist.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit einem Schuss Zitronensaft und etwas frischem Dill kurz vor dem Servieren. Das gibt der Suppe eine unglaubliche Frische und macht sie zu einem Sommergericht. Probiere es aus!
Serviervorschläge und Aufbewahrung
Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie richtig heiß ist. Serviere sie in tiefen Tellern oder Schüsseln und streue großzügig frische Petersilie darüber. Dazu passt ein Stück knuspriges Baguette oder ein einfaches Toastbrot. Wenn du es etwas gehaltvoller magst, serviere einen Klecks Sahne oder einen Schuss gutes Olivenöl obendrauf.
Was ich an dieser Suppe besonders liebe: Sie schmeckt am nächsten Tag noch besser! Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und der Reis nimmt noch mehr von der Brühe auf. Deshalb koche ich oft gleich die doppelte Menge.
- Im Kühlschrank aufbewahren: Die fertige Suppe hält sich in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank für 3-4 Tage. Der Reis wird mit der Zeit etwas weicher, aber das ist völlig in Ordnung.
- Einfrieren: Du kannst die Suppe problemlos einfrieren. Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Beim Auftauen kann es sein, dass die Konsistenz etwas anders ist, aber der Geschmack bleibt fantastisch.
- Aufwärmen: Die beste Methode zum Aufwärmen ist im Topf bei niedriger Hitze. Gib einen Schuss Wasser oder Brühe dazu, falls die Suppe zu dick geworden ist. In der Mikrowelle geht es auch, aber dann wird der Reis oft etwas gummiartig. Rühre sie einfach gut durch, bevor du sie isst.
Ein kleiner Tipp für Meal-Prep-Fans: Wenn du die Suppe für die Woche vorbereitest, koche den Reis am besten etwas al dente, denn er wird beim Aufbewahren noch nachziehen. So hast du auch am dritten Tag noch eine perfekte Konsistenz.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Diese Suppe ist nicht nur ein Seelentröster, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Eiweiß: ca. 32 g
- Fett: ca. 14 g
- Kohlenhydrate: ca. 32 g
Der Wildreis ist ein echtes Superfood. Er enthält mehr Eiweiß als normaler Reis und ist reich an Ballaststoffen, die lange satt machen und die Verdauung fördern. Die Möhren liefern Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und gut für die Augen ist. Sellerie ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und liefert wichtige Mineralstoffe wie Kalium. Und das Hähnchenfleisch ist eine hervorragende Quelle für hochwertiges Eiweiß, das die Muskeln stärkt.
Für mich ist diese Suppe der perfekte Kompromiss zwischen Genuss und Gesundheit. Sie ist wohltuend und wärmend, aber gleichzeitig leicht und nahrhaft. Ich esse sie gerne nach einem anstrengenden Tag oder wenn ich das Gefühl habe, dass mein Körper etwas Gutes braucht. Und das Beste: Sie schmeckt so gut, dass ich gar nicht merke, wie gesund sie eigentlich ist.
Solltest du bestimmte Allergien haben: Diese Suppe ist von Natur aus glutenfrei (achte auf die Brühe) und kann leicht laktosefrei zubereitet werden, indem du die Sahne durch eine pflanzliche Alternative ersetzt. Sie enthält kein Ei und ist somit auch für viele Allergiker geeignet.
Fazit – Warum du diese Suppe unbedingt kochen solltest
Ich könnte noch stundenlang von dieser cremigen One-Pot Wildreis-Hühnersuppe schwärmen, aber ich glaube, du hast schon verstanden, warum sie zu meinen absoluten Lieblingsrezepten gehört. Sie ist einfach, sie ist schnell, und sie schmeckt einfach nach Zuhause. Sie ist das Gericht, das ich koche, wenn ich mich selbst verwöhnen will, wenn ich Gäste beeindrucken möchte, oder wenn ich einfach nur etwas Warmes und Gutes brauche.
Das Tolle an diesem Rezept ist, dass es dir unendlich viele Möglichkeiten lässt, es nach deinem Geschmack anzupassen. Du kannst mehr Gemüse hinzufügen, es schärfer machen, oder eine ganz andere Gewürzrichtung einschlagen. Es ist deine Suppe, und du kannst sie genau so kochen, wie du sie liebst.
Ich lade dich herzlich ein, dieses Rezept auszuprobieren und mir zu erzählen, wie es dir geschmeckt hat. Hinterlasse gerne einen Kommentar unter dem Rezept, teile deine eigenen Variationen mit mir oder markiere mich auf Social Media, wenn du ein Foto von deiner Suppe postest. Ich freue mich riesig darauf, von dir zu hören!
In diesem Sinne: Nimm dir einen großen Löffel, mach es dir gemütlich und genieße jeden einzelnen Bissen. Du hast es dir verdient.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch Hähnchenbrust statt Keulen verwenden?
Ja, absolut! Hähnchenbrust wird etwas trockener, wenn sie zu lange kocht. Gib sie deshalb erst nach 20 Minuten Kochzeit dazu, damit sie nicht zerkocht. Du kannst sie dann einfach mit einer Gabel in Fasern zerteilen.
Die Suppe ist zu dick geworden – was kann ich tun?
Kein Problem! Einfach einen Schuss Hühnerbrühe oder heißes Wasser unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Beim Aufwärmen wird die Suppe oft dicker, weil der Reis nachquillt – dann einfach etwas Flüssigkeit nachgießen.
Kann ich den Wildreis durch normalen Reis ersetzen?
Ja, aber die Garzeit ändert sich. Verwende eine Reismischung oder normalen Langkornreis und passe die Kochzeit entsprechend an (ca. 15-20 Minuten). Der Geschmack wird etwas milder, aber die Suppe ist trotzdem lecker.
Wie kann ich die Suppe vegan zubereiten?
Ersetze das Hähnchen durch Kichererbsen oder Tofu (in Würfeln anbraten) und verwende eine kräftige Gemüsebrühe. Die Sahne ersetzt du durch Hafer- oder Sojasahne. Der Wildreis und das Gemüse machen die Suppe auch ohne Fleisch richtig sättigend.
Kann ich die Suppe auch im Schnellkochtopf zubereiten?
Ja, das geht! Brate das Gemüse und das Hähnchen im offenen Topf an, gib dann Brühe und Reis dazu, schließe den Deckel und koche für 15 Minuten bei niedrigem Druck. Danach den Druck ablassen und wie gewohnt mit Sahne verfeinern. Das spart nochmal Zeit!
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Cremige One-Pot Wildreis-Hühnersuppe
Eine wohltuende, cremige Hühnersuppe mit nussigem Wildreis, die in unter einer Stunde fertig ist und nur einen Topf benötigt. Perfekt für kühle Tage und wenn man Trost braucht.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Total Time: 55 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 400 g Hähnchenkeulen (oder Hähnchenbrustfilet)
- 150 g Wildreis-Mischung (Wildreis und Langkornreis)
- 2 Möhren (ca. 150 g), geschält und gewürfelt
- 2 Selleriestangen (ca. 100 g), gewürfelt
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Liter Hühnerbrühe
- 100 ml Sahne oder Cremefine
- 2 EL Butter oder Öl
- 2–3 Zweige frischer Thymian oder 1 TL getrockneter Thymian
- 1 Lorbeerblatt
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- Frische Petersilie zum Garnieren
Instructions
- Das Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen, Möhren schälen und Selleriestangen waschen. Alles in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden. Hähnchenfleisch von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden.
- Die Basis anschwitzen: Butter oder Öl im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel 3-4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Selleriewürfel dazugeben und eine weitere Minute mitbraten. Möhrenwürfel hinzufügen und gut umrühren.
- Das Hähnchen anbraten: Hähnchenstücke in den Topf geben und von allen Seiten kurz anbraten, bis sie Farbe bekommen (ca. 4-5 Minuten).
- Alles zusammen kochen: Wildreis und Reismischung in den Topf geben und kurz mit anschwitzen (ca. 1 Minute). Hühnerbrühe angießen, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen. Alles umrühren, zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren.
- Das Köcheln: Deckel aufsetzen und die Suppe bei niedriger Hitze 35-40 Minuten sanft köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Der Reis sollte weich, aber noch bissfest sein.
- Die Cremigkeit herstellen: Topf vom Herd nehmen. Mit einem Schöpflöffel etwa eine Tasse Suppe (mit etwas Reis und Gemüse) entnehmen und in einen hohen Becher geben. Mit dem Stabmixer pürieren, bis die Mischung cremig ist. Das Püree zurück in den Topf geben und gut umrühren.
- Verfeinern und abschmecken: Sahne oder Cremefine unterrühren. Noch einmal kurz aufkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen. Lorbeerblatt und Thymianzweige entfernen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken.
- Servieren: Die Suppe in vorgewärmte Schüsseln füllen, mit gehackter frischer Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Notes
Die Suppe schmeckt am nächsten Tag noch besser. Für eine vegetarische Variante Hähnchen weglassen und Gemüsebrühe verwenden. Für eine vegane Variante Hähnchen durch Kichererbsen oder Tofu ersetzen und Sahne durch Hafer- oder Sojasahne ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 400 m
- Calories: 380
- Sugar: 8
- Sodium: 800
- Fat: 14
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 4
- Protein: 32
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