„Mann, ist das kalt heute. Ich brauch was, das mich von innen wärmt.“ Das war mein Mann, der letzte Woche mit roten Wangen und eiskalten Fingern zur Tür reinkam. Und ich wusste genau, was er meinte. Wir hatten beide diesen Tag, an dem nichts anderes reicht als eine Schüssel mit etwas, das richtig satt macht und nach Zuhause schmeckt. Ich hatte eigentlich was Leichtes geplant, aber das Wetter hatte andere Pläne. Also hab ich den Kühlschrank aufgemacht und angefangen, Dosen und Gewürze zusammenzusuchen. Herausgekommen ist dieser wohlige Smoky Three-Bean Turkey Chili. Und ehrlich? Es war der beste spontane Kochmoment seit langem. Der Rauchgeschmack vom geräucherten Paprikapulver, die Bohnen, die schön weich werden – es fühlte sich an wie eine Umarmung in einer Schüssel. Manchmal sind die ungeplanten Rezepte die besten, oder?
Ich hab schon so viele Chili-Varianten gemacht, aber dieser hier ist anders. Er ist nicht nur schnell, sondern auch richtig sättigend, ohne schwer zu sein. Die Kombination aus drei Bohnen und magerem Putenhack macht ihn proteinreich, während der rauchige Touch ihm diesen besonderen Kick gibt. Wenn du also auch so einen Tag hattest, an dem nur was richtig Wärmendes hilft, dann bist du hier genau richtig.
Warum du diesen Chili lieben wirst
Ich hab diesen Chili bestimmt schon fünfmal gekocht, seit ich das Rezept entwickelt habe. Und jedes Mal bin ich überrascht, wie gut er ankommt. Hier sind die Gründe, warum er auch bei dir ein Dauerbrenner wird:
- Schnell & einfach: In unter 45 Minuten steht eine wärmende Mahlzeit auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage, wenn die Zeit knapp ist.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder Spezialprodukte. Alles bekommst du im normalen Supermarkt – und hast es vielleicht sogar schon zuhause.
- Perfekt für kalte Tage: Ob nach einem Spaziergang im Regen oder einfach so – dieser Chili wärmt dich von innen und macht jede kalte Stunde erträglicher.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Selbst mein Schwager, der sonst nichts mit Bohnen anfangen kann, hat sich nachgeholt. Und das will was heißen!
- Unglaublich lecker: Der rauchige Geschmack vom geräucherten Paprikapulver in Kombination mit den weichen Bohnen und dem zarten Putenhack – das ist pures Comfort Food.
Was diesen Chili von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Rauchigkeit und Würze. Ich hab lange experimentiert, bis die Gewürzmischung genau richtig war. Nicht zu scharf, nicht zu mild. Und das Geheimnis? Ich röste die Tomatenmark kurz mit an, bevor ich die Brühe dazugebe. Das gibt dem ganzen eine Tiefe, die du so schnell nicht wieder vergisst. Dieser Chili ist nicht nur gut – er ist der, bei dem du nach dem ersten Löffel die Augen schließt und einfach genießt.
Welche Zutaten du brauchst
Für diesen wohlig-smokigen Chili brauchst du keine Zauberei, sondern nur ein paar gute Grundzutaten. Die meisten hast du bestimmt schon im Vorratsschrank. Lass mich dir zeigen, was reinkommt und warum jede Zutat wichtig ist.
Für den Chili:
- 500 g Putenhackfleisch (oder Hähnchenhack, wenn du das lieber magst) – Es ist magerer als Rinderhack, aber saftig genug, wenn du es richtig anbrätst. Ich nehme am liebsten Bio-Putenhack vom Metzger meines Vertrauens.
- 1 große Zwiebel, gewürfelt – Die Basis für jedes gute Chili. Sie gibt Süße und Tiefe.
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt – Unverzichtbar für das Aroma. Mehr ist hier mehr.
- 2 Dosen stückige Tomaten (je 400 g) – Ich schwöre auf San Marzano-Tomaten, aber jede gute Marke tut es. Sie geben dem Chili die fruchtige Basis.
- 1 Dose Kidneybohnen (400 g), abgetropft und gespült – Sie bringen die klassische Chili-Textur und sind voller Ballaststoffe.
- 1 Dose schwarze Bohnen (400 g), abgetropft und gespült – Sie sind etwas fester und geben Biss.
- 1 Dose weiße Bohnen (400 g), abgetropft und gespült – Ich nehme gerne Cannellini-Bohnen, weil sie schön cremig werden und die Soße binden.
- 2 EL Tomatenmark – Das Geheimnis für die intensive Farbe und den kräftigen Geschmack. Ich röste es kurz mit an, das bringt die Süße raus.
- 500 ml Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe) – Sie ist die Flüssigkeit, die alles zusammenhält. Ich nehme selbstgemachte, aber aus dem Glas geht auch.
- 2 EL Olivenöl – Zum Anbraten. Ein gutes, fruchtiges Öl macht den Unterschied.
Die Gewürzmischung:

- 2 TL geräuchertes Paprikapulver – Das ist der Star des Gerichts. Es gibt dem Chili diesen unverwechselbaren, rauchigen Geschmack. Ich empfehle die Marke „La Chinata“ – die ist einfach unschlagbar im Aroma.
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen – Er bringt Wärme und eine erdige Note, die perfekt zu den Bohnen passt.
- 1 TL Chiliflocken (oder weniger, wenn du es mild magst) – Für die leichte Schärfe. Ich nehme getrocknete, geräucherte Chilischoten, wenn ich welche da habe.
- 1 TL Oregano, getrocknet – Ein Hauch von Mittelmeer, der überraschend gut passt.
- 1 TL Salz – Mehr nach Geschmack. Ich starte immer vorsichtig und würze am Ende nach.
- ½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen – Unverzichtbar.
- 1 Prise Zimt (optional, aber ich liebe es!) – Klingt verrückt, aber Zimt gibt dem Chili eine warme, fast süßliche Note, die perfekt mit dem Rauch harmoniert.
Zum Servieren (optional, aber empfohlen):
- Sauerrahm oder griechischer Joghurt – Für die Cremigkeit, die die Schärfe mildert.
- Frischer Koriander, gehackt – Für die Frische. Wenn du Koriander nicht magst, nimm glatte Petersilie.
- Geriebener Cheddar – Weil Käse einfach alles besser macht.
- Limettenspalten – Ein Spritzer Limette hebt die Aromen unglaublich.
- Tortilla-Chips oder frisches Brot – Zum Dippen und Aufsaugen der Soße.
Substitutions-Tipp: Du kannst das Putenhack auch durch Rinderhack ersetzen, wenn du einen kräftigeren Geschmack möchtest. Für eine vegetarische Version nimm einfach 400 g gekochte Linsen oder zerbröselten Tofu. Die Brühe sollte dann Gemüsebrühe sein. Und wenn du keine weißen Bohnen magst, nimm Kichererbsen – die passen auch super!
Welche Küchengeräte du brauchst
Für diesen Chili brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Ein guter Topf und ein scharfes Messer reichen völlig aus. Hier ist, was ich verwende:
- Großer Schmortopf oder ein schwerer Kochtopf (mindestens 5 Liter Fassungsvermögen) – Ich schwöre auf meinen gusseisernen Topf von Le Creuset. Er hält die Hitze gleichmäßig und der Chili brennt nicht so leicht an. Aber jeder gute Edelstahltopf tut es auch.
- Schneidebrett – Am besten aus Holz, weil es die Messer schont.
- Scharfes Kochmesser – Ein gutes Messer ist die halbe Miete. Ich nutze ein Wüsthof-Classic-Messer, aber ein günstigeres von Zwilling tut es auch.
- Holzlöffel oder Pfannenwender – Zum Rühren. Holz kratzt den Topf nicht und ist angenehm in der Hand.
- Dosenöffner – Falls deine Dosen keinen Ring haben.
- Messbecher für die Brühe.
- Küchenwaage – Für das Hackfleisch, aber Augenmaß reicht auch.
Wenn du keinen gusseisernen Topf hast, kein Problem. Ein einfacher Topf mit dickem Boden funktioniert genauso gut. Achte nur darauf, dass er groß genug ist, damit später alles Platz hat. Und falls du einen Schnellkochtopf hast: Du kannst die Kochzeit auf 15 Minuten verkürzen, aber ich mag die langsame Variante lieber, weil sich die Aromen besser verbinden.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird gekocht! Keine Sorge, das ist einfacher, als du denkst. Ich zeig dir jeden Schritt, damit dein Chili perfekt wird. Und ich verrate dir auch, worauf du achten musst, damit nichts schiefgeht.
- Vorbereitung ist alles: Zuerst die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Bohnen in ein Sieb geben, kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Die Brühe abmessen und bereitstellen. Das klingt banal, aber wenn alles schon geschnitten ist, kocht es sich viel entspannter.
- Das Hack anbraten: Den großen Topf auf mittlere bis hohe Hitze stellen und das Olivenöl hineingeben. Wenn das Öl heiß ist (es sollte leicht schimmern), das Putenhackfleisch dazugeben. Wichtig: Nicht zu viel auf einmal in den Topf geben, sonst brät es nicht richtig an, sondern kocht nur. Das Hack mit dem Holzlöffel zerkleinern und 5-7 Minuten kräftig anbraten, bis es rundum braun ist. Es sollte schön knusprig sein – das gibt Geschmack.
- Das Gemüse anschwitzen: Die gewürfelte Zwiebel zum Hack geben und 3-4 Minuten mitbraten, bis sie glasig ist. Dann den Knoblauch dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet. Pass auf, dass er nicht verbrennt, sonst wird er bitter.
- Das Tomatenmark rösten: Jetzt kommt der Trick: Das Tomatenmark in die Mitte des Topfes geben und 2 Minuten unter Rühren anbraten. Es dunkelt nach und wird leicht karamellisiert. Das gibt dem Chili diese intensive, fast schon rauchige Tiefe, die ihn so besonders macht. Du riechst es richtig – ein Zeichen, dass es perfekt ist.
- Die Gewürze einrühren: Das geräucherte Paprikapulver, Kreuzkümmel, Chiliflocken, Oregano, Salz, Pfeffer und optional den Zimt dazugeben. Alles gut verrühren und 1 Minute mitbraten. Die Gewürze entfalten ihr Aroma besser, wenn sie kurz im Fett angeröstet werden.
- Die Tomaten und Brühe dazugeben: Die stückigen Tomaten und die Hühnerbrühe in den Topf gießen. Alles gut umrühren, damit sich die Gewürze verteilen. Jetzt den Topfinhalt zum Kochen bringen, dann die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren.
- Die Bohnen einrühren: Die abgetropften und gespülten Bohnen vorsichtig unterheben. Tipp: Sei sanft, damit die Bohnen nicht zerfallen. Sie sollen später noch Biss haben.
- Köcheln lassen: Den Chili zugedeckt bei niedriger Hitze 25-30 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts am Boden ansetzt. Der Chili sollte leicht blubbern, aber nicht sprudelnd kochen. Nach 20 Minuten den Deckel abnehmen und noch 5-10 Minuten offen köcheln lassen, damit die Flüssigkeit etwas reduziert und der Chili schön sämig wird.
- Abschmecken und verfeinern: Nach der Kochzeit den Chili probieren und mit Salz, Pfeffer oder einer Prise Zucker abschmecken, falls die Tomaten zu sauer sind. Wenn du magst, kannst du jetzt noch einen Spritzer Limettensaft dazugeben – das hebt die Aromen unglaublich.
- Servieren: Den Chili in tiefe Schalen füllen und nach Belieben mit Sauerrahm, Koriander, Käse und Tortilla-Chips garnieren. Ein Stück frisches Brot dazu – perfekt!
Mein persönlicher Tipp: Wenn du Zeit hast, lass den Chili nach dem Kochen noch 10-15 Minuten bei ausgeschaltetem Herd stehen. Die Aromen verbinden sich dann noch besser. Aber ehrlich – ich kann meistens nicht so lange warten!
Kochtipps & Techniken
Ich hab in den Jahren einige Chili-Fehler gemacht. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:
- Das Hack richtig anbraten: Der häufigste Fehler ist, das Hackfleisch zu früh zu wenden. Lass es in Ruhe braten, bis es eine schöne Kruste hat. Dann erst umrühren. So bleibt es saftig und bekommt diesen intensiven Röstaroma.
- Nicht zu viel Flüssigkeit: Wenn der Chili am Ende zu dünn ist, einfach ohne Deckel weiterköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Umgekehrt: Wenn er zu dick wird, einfach etwas Brühe oder Wasser nachgießen.
- Die Schärfe kontrollieren: Ich mag es gerne würzig, aber nicht scharf. Deshalb nehme ich nur 1 TL Chiliflocken. Wenn du es feuriger magst, kannst du auch eine frische, gehackte Chilischote mitbraten. Für eine milde Version lässt du die Chiliflocken einfach weg.
- Das Räucherpaprika nicht verbrennen: Geräuchertes Paprikapulver wird schnell bitter, wenn es zu heiß wird. Deshalb gebe ich es immer erst nach dem Tomatenmark dazu und rühre es nur kurz an, bevor die Flüssigkeit kommt.
- Multitasking-Tipp: Während der Chili köchelt, kannst du in Ruhe den Tisch decken, den Koriander hacken oder den Käse reiben. Oder du machst wie ich eine schnelle 3-Zutaten-Pasta mit Tomaten und Basilikum als Beilage – die ist in 10 Minuten fertig und passt perfekt dazu!
Einmal hab ich vergessen, die Bohnen vorher abzuspülen. Der Chili war dann etwas schleimig – nicht schlimm, aber nicht ideal. Also: Immer gut abspülen! Und noch ein Tipp aus meiner eigenen Fail-Sammlung: Wenn der Chili beim ersten Probieren fade schmeckt, fehlt meistens Salz. Lieber nach und nach würzen, als am Ende einen versalzenen Chili zu haben.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Chili ist, dass du ihn nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegetarische Version: Ersetze das Putenhack durch 400 g gekochte Linsen oder zerbröselten Räuchertofu. Der Tofu gibt zusätzlich Rauchgeschmack. Die Brühe sollte dann Gemüsebrühe sein.
- Extra rauchig: Gib 1-2 TL flüssigen Rauch (Liquid Smoke) dazu. Das klingt komisch, aber es gibt dem Chili eine unglaublich tiefe Rauchnote, als hätte er stundenlang über dem Feuer geköchelt.
- Mit Kürbis: Im Herbst liebe ich es, 200 g gewürfelten Hokkaido-Kürbis mitzuköcheln. Der Kürbis wird weich und gibt dem Chili eine süßliche Note, die perfekt zu den rauchigen Aromen passt.
- Schärfere Variante: Für alle, die es richtig heiß mögen: Zusätzlich zu den Chiliflocken 1-2 frische, gehackte Habanero-Chilis mitbraten. Aber Vorsicht – die sind wirklich scharf!
- Low-Carb-Version: Serviere den Chili ohne Brot oder Tortilla-Chips, dafür mit einer großen Portion Blumenkohlreis oder einfach pur – der Chili ist auch so sättigend genug.
- Im Slow Cooker: Brate Hack, Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne an, gib alles in den Slow Cooker und füge die restlichen Zutaten hinzu. 4 Stunden auf High oder 6-8 Stunden auf Low – perfekt für einen stressfreien Tag.
Meine persönliche Lieblingsvariation? Die mit Kürbis! Letzten Herbst hatte ich einen Hokkaido übrig und hab ihn einfach reingeworfen. Seitdem mache ich das jedes Jahr. Es schmeckt nach Herbst und Wärme – einfach himmlisch.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Dieser Chili schmeckt am besten, wenn er richtig heiß ist – aber Vorsicht, nicht zu heiß, sonst verbrennst du dir den Mund! Ich serviere ihn immer in tiefen Schalen, damit nichts daneben geht. Dazu passt:
- Beilagen: Ein Stück knuspriges Baguette, Maisbrot oder einfach Tortilla-Chips zum Dippen. Wenn du magst, kannst du auch eine Portion Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Avocado dazu machen – die Kombination ist überraschend lecker!
- Toppings: Sauerrahm (oder griechischer Joghurt), frischer Koriander, geriebener Cheddar, Limettenspalten und ein paar Chiliflocken für die Optik. Ich liebe es, alles bunt auf dem Tisch zu stellen, damit sich jeder sein eigenes Chili-Bowl zusammenstellen kann.
- Getränk: Ein kaltes Bier (ein helles Lager oder ein IPA) passt perfekt. Oder ein Glas Rotwein – ein kräftiger Malbec oder ein Shiraz harmonieren wunderbar mit den rauchigen Aromen.
Aufbewahren: Der Chili schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Bewahre ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Er hält sich 4-5 Tage. Zum Einfrieren: In Portionsbeutel oder -dosen füllen und einfrieren. So hast du immer eine schnelle Mahlzeit parat. Hält sich bis zu 3 Monate.
Wiederaufwärmen: Am besten im Topf bei niedriger Hitze erwärmen, dabei gelegentlich umrühren. Wenn er zu dick ist, einfach einen Schuss Brühe oder Wasser dazugeben. In der Mikrowelle geht es auch, aber der Chili verliert etwas an Konsistenz. Ich mach es immer im Topf – das ist einfach gemütlicher.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieser Chili ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 6 Portionen, ohne Toppings):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | 380 kcal |
| Eiweiß | 32 g |
| Fett | 12 g |
| Kohlenhydrate | 38 g |
| Ballaststoffe | 14 g |
| Zucker | 8 g |
| Natrium | 680 mg |
Warum dieser Chili gut für dich ist: Putenhack ist mager und proteinreich, was gut für die Muskeln ist. Die drei Bohnensorten liefern jede Menge Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und lange satt machen. Geräuchertes Paprikapulver ist reich an Antioxidantien, und die Tomaten geben Vitamin C und Lycopin, das gut fürs Herz ist. Zimt kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Also – genießen ohne schlechtes Gewissen!
Allergene: Dieser Chili ist glutenfrei (wenn du glutenfreie Brühe verwendest) und laktosefrei, solange du auf Käse und Sauerrahm als Topping verzichtest. Er enthält keine Nüsse oder Soja (außer du verwendest Tofu in der vegetarischen Variante).
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Chili auch im Voraus zubereiten?
Ja, unbedingt! Der Chili schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Einfach abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren wieder aufwärmen.
Kann ich die Bohnen durch andere ersetzen?
Klar! Statt Kidneybohnen kannst du rote Bohnen nehmen, statt schwarze Bohnen gehen auch Pintobohnen. Und weiße Bohnen lassen sich durch Kichererbsen ersetzen. Hauptsache, du hast drei verschiedene Sorten für die Textur.
Der Chili ist zu scharf geworden. Was tun?
Keine Panik! Ein Schuss Sahne oder ein Löffel Sauerrahm mildert die Schärfe. Auch etwas mehr Brühe oder eine extra Dose Tomaten können helfen. Oder serviere ihn einfach mit viel Joghurt – das kühlt den Gaumen.
Kann ich den Chili auch ohne Fleisch machen?
Ja, absolut! Ersetze das Putenhack durch 400 g gekochte Linsen, zerbröselten Räuchertofu oder gehackte Pilze. Pilze geben eine schöne, fleischige Textur. Die Brühe sollte dann Gemüsebrühe sein.
Wie lange hält sich der Chili im Gefrierschrank?
Bis zu 3 Monate. Einfach in Portionsbeutel oder -dosen füllen, beschriften und einfrieren. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen und dann langsam erwärmen. Perfekt für stressige Tage!
Fazit
Dieser wohlige Smoky Three-Bean Turkey Chili ist genau das, was du brauchst, wenn die Tage kürzer werden und die Kälte in die Knochen kriecht. Er ist schnell gemacht, steckt voller gesunder Zutaten und schmeckt nach einer großen, warmen Umarmung. Und das Beste: Du kannst ihn ganz nach deinem Geschmack anpassen – ob mit extra Schärfe, mit Kürbis oder ganz vegetarisch.
Ich liebe es, wie dieser Chili aus einfachen Zutaten etwas ganz Besonderes macht. Er erinnert mich immer daran, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Manchmal reichen ein paar gute Gewürze, ein Topf und ein bisschen Zeit. Probier ihn aus und lass mich wissen, wie er dir schmeckt! Welche Variation hast du ausprobiert? Welche Toppings sind deine Favoriten? Schreib es mir in die Kommentare – ich bin schon gespannt!
Und wenn du noch mehr wärmende Rezepte suchst, dann schau dir unbedingt meine würzige Linsensuppe mit Kokosmilch und Ingwer an – die ist genauso wohlig und perfekt für kalte Tage. Oder probier mal den schnellen, deftigen Rinderbraten mit cremigem Kartoffelstampf für ein richtig herzhaftes Sonntagsessen.
Bis zum nächsten Mal und lass es dir schmecken!
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Wohliger Smoky Three-Bean Turkey Chili
Ein wärmender Chili mit drei Bohnensorten und magerem Putenhack, der durch geräuchertes Paprikapulver eine rauchige Note erhält. Perfekt für kalte Tage und in unter 45 Minuten zubereitet.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 6 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 500 g Putenhackfleisch (oder Hähnchenhack)
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 Dosen stückige Tomaten (je 400 g)
- 1 Dose Kidneybohnen (400 g), abgetropft und gespült
- 1 Dose schwarze Bohnen (400 g), abgetropft und gespült
- 1 Dose weiße Bohnen (400 g), abgetropft und gespült
- 2 EL Tomatenmark
- 500 ml Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
- 2 EL Olivenöl
- 2 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Chiliflocken (oder weniger, wenn mild gewünscht)
- 1 TL Oregano, getrocknet
- 1 TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- 1 Prise Zimt (optional)
- Sauerrahm oder griechischer Joghurt (zum Servieren, optional)
- Frischer Koriander, gehackt (zum Servieren, optional)
- Geriebener Cheddar (zum Servieren, optional)
- Limettenspalten (zum Servieren, optional)
- Tortilla-Chips oder frisches Brot (zum Servieren, optional)
Instructions
- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Bohnen in ein Sieb geben, kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Brühe abmessen und bereitstellen.
- Großen Topf auf mittlere bis hohe Hitze stellen und Olivenöl hineingeben. Wenn das Öl heiß ist, Putenhackfleisch dazugeben und 5-7 Minuten kräftig anbraten, bis es rundum braun ist.
- Gewürfelte Zwiebel zum Hack geben und 3-4 Minuten mitbraten, bis sie glasig ist. Knoblauch dazugeben und 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet.
- Tomatenmark in die Mitte des Topfes geben und 2 Minuten unter Rühren anbraten, bis es dunkler wird und karamellisiert.
- Geräuchertes Paprikapulver, Kreuzkümmel, Chiliflocken, Oregano, Salz, Pfeffer und optional Zimt dazugeben. Alles gut verrühren und 1 Minute mitbraten.
- Stückige Tomaten und Hühnerbrühe in den Topf gießen. Alles gut umrühren, zum Kochen bringen, dann Hitze auf niedrige Stufe reduzieren.
- Abgetropfte und gespülte Bohnen vorsichtig unterheben.
- Chili zugedeckt bei niedriger Hitze 25-30 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Nach 20 Minuten Deckel abnehmen und 5-10 Minuten offen köcheln lassen, bis die Flüssigkeit etwas reduziert ist.
- Chili probieren und mit Salz, Pfeffer oder einer Prise Zucker abschmecken. Nach Wunsch einen Spritzer Limettensaft dazugeben.
- Chili in tiefe Schalen füllen und nach Belieben mit Sauerrahm, Koriander, Käse und Tortilla-Chips garnieren.
Notes
Der Chili schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen durchziehen. Für eine vegetarische Version Putenhack durch 400 g gekochte Linsen oder zerbröselten Räuchertofu ersetzen und Gemüsebrühe verwenden. Für extra Rauchgeschmack 1-2 TL flüssigen Rauch (Liquid Smoke) hinzufügen. Im Kühlschrank hält sich der Chili 4-5 Tage, eingefroren bis zu 3 Monate.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 6, oh
- Calories: 380
- Sugar: 8
- Sodium: 680
- Fat: 12
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 14
- Protein: 32
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