Ein ruhiger Novemberabend und die beste Füllung
Es war einer dieser späten Novembernachmittage, an denen der Nebel so dicht über den Feldern liegt, dass man die Lichter der Nachbarhäuser kaum sieht. Die Heizung bullerte leise vor sich hin, und draußen fielen die ersten Kastanienblätter. Ich stand in der Küche, eigentlich viel zu müde für ein aufwendiges Abendessen, aber der Duft von Salbei, der an einem alten Strauch vor dem Fenster wuchs, zog mich magisch an. Irgendwie wollte ich genau das: etwas Warmes, Erdendes, das nach zu Hause schmeckt. Da fiel mir die Sauerteig-Füllung mit Salbei und Wurst ein – das Rezept, das meine Oma früher immer gemacht hat, wenn die Tage kürzer und die Abende länger wurden.
Ich öffnete den Kühlschrank und fand noch ein Stück grobe Bratwurst vom Wochenmarkt, ein angebrochenes Sauerteigbrot vom Vortag und einen Bund Salbei, der schon etwas schlapp aussah. Perfekt. Diese Füllung ist nämlich kein kompliziertes Ding, das man stundenlang vorbereiten muss. Sie ist eher so wie eine warme Umarmung in einer Schüssel – ehrlich, deftig und einfach genau richtig.
Ich liebe es, wie der würzige Bratwurstgeschmack mit der leichten Säure des Sauerteigs und dem erdigen Salbei verschmilzt. Es riecht in der Küche so unglaublich gut, dass man gar nicht anders kann, als sich auf den Moment zu freuen, in dem man die erste Gabel voll in den Mund schiebt. Und das Beste? Dieses Gericht ist so unkompliziert, dass es fast wie von selbst gelingt. Es ist kein Rezept für eine große Show, sondern eines für die leisen, guten Momente. Genau das, was man an einem nebligen Novemberabend braucht.
Warum du diese Sauerteig-Füllung lieben wirst
Diese Füllung ist nicht nur ein weiteres Rezept – sie ist ein echter Allrounder, der dich durch die kalte Jahreszeit begleitet. Lass mich dir verraten, warum sie so besonders ist:
- Einfach und schnell: In unter 30 Minuten hast du alles vorbereitet. Die meiste Arbeit macht der Ofen.
- Aus einfachen Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Kram. Sauerteigbrot, Wurst, Salbei, Zwiebeln und ein paar Grundzutaten – das war’s.
- Perfekt für besondere Anlässe: Ob als Beilage zum Sonntagsbraten, zu einem deftigen Rinderbraten mit Kartoffelstampf oder einfach solo als Hauptgericht – sie passt immer.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst Leute, die sonst nicht so auf Füllung stehen, kommen hier ins Schwärmen. Die Kombination aus knusprigen Brotwürfeln und saftiger Wurst ist unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Die Konsistenz ist perfekt – außen knusprig, innen schön saftig. Und der Geschmack? Einfach himmlisch.
Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, und ich kann dir sagen: Es wird jedes Mal besser. Die Geheimnisse sind die richtige Wurst (eine gute Bratwurst mit etwas Majoran) und das Anrösten des Brotes vor dem Backen. Das gibt der Füllung diese unwiderstehliche Knusprigkeit, die einfach süchtig macht.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese Sauerteig-Füllung mit Salbei und Wurst verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die meisten hast du bestimmt schon zu Hause. Hier ist, was du einkaufen solltest:
- 500 g altbackenes Sauerteigbrot (in etwa 2 cm große Würfel geschnitten) – Das Brot sollte wirklich trocken sein, sonst wird die Füllung matschig. Ich nehme am liebsten ein rustikales Landbrot mit kräftiger Kruste.
- 300 g grobe Bratwurst (ohne Darm) – Die Wurst ist das Herzstück. Ich empfehle eine gute Metzgerbratwurst mit Majoran und etwas Pfeffer. Nimm nicht zu mageres Fleisch, das Fett gibt den Geschmack.
- 2 große Zwiebeln (fein gewürfelt) – Sie geben eine süße Basis und werden schön glasig.
- 3 Stangen Sellerie (in feine Würfel geschnitten) – Für das leichte, würzige Aroma. Kannst du auch durch Fenchel ersetzen, wenn du magst.
- 1 Bund frischer Salbei (ca. 15-20 Blätter, fein gehackt) – Frischer Salbei ist ein Muss! Trockener Salbei schmeckt ganz anders und wird schnell bitter.
- 4 Zweige frischer Thymian (nur die Blätter) – Ein unterschätzter Partner zum Salbei.
- 100 g Butter (ungesalzen) – Zum Anbraten und für die Saftigkeit.
- 250 ml Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe) – Sie hält die Füllung schön saftig. Ich nehme gerne selbst gemachte, aber gute aus dem Glas geht auch.
- 2 Eier (Größe M) – Sie binden alles zusammen und sorgen für eine lockere Textur.
- Salz und schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) – Zum Abschmecken.
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver – Das gibt eine rauchige Note, die super zur Wurst passt.
Ein paar Tipps von mir: Das Brot sollte wirklich richtig altbacken sein. Wenn es noch zu frisch ist, schneide es in Würfel und lass es über Nacht auf einem Backblech offen stehen. Ich habe auch schon mal Bananen-Nuss-Kuchen gemacht, um den Ofen zu nutzen – aber das ist eine andere Geschichte. Für eine glutenfreie Variante kannst du glutenfreies Sauerteigbrot verwenden, aber achte darauf, dass es gut getrocknet ist.
Welche Küchengeräte du benötigst

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein paar gute Basics reichen völlig aus:
- Eine große Pfanne (am besten gusseisern oder beschichtet) – Zum Anbraten von Wurst, Zwiebeln und Sellerie. Eine gute Pfanne macht den Unterschied, weil sie die Hitze gleichmäßig hält.
- Eine große Schüssel – Zum Vermischen aller Zutaten. Nimm eine, die groß genug ist, damit du alles gut unterheben kannst.
- Eine Auflaufform (ca. 25 x 35 cm) – Die Füllung wird darin gebacken. Eine Glas- oder Keramikform ist ideal.
- Ein scharfes Messer – Zum Schneiden von Brot, Zwiebeln und Salbei. Ein gutes Kochmesser ist Gold wert.
- Ein Schneidebrett – Am besten aus Holz, das schont die Messer.
- Backpapier – Nicht zwingend nötig, aber erleichtert die Reinigung ungemein.
Wenn du keine Auflaufform hast, geht auch eine ofenfeste Pfanne. Ich benutze oft meine gusseiserne Pfanne, das spart Abwasch und die Füllung wird besonders knusprig an den Rändern.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt wird es praktisch. Folge diesen Schritten, und du wirst eine perfekte Sauerteig-Füllung mit Salbei und Wurst zaubern – versprochen!
- Den Ofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Wenn du eine Heißluftfunktion hast, nimm 180 °C.
- Das Brot vorbereiten: Schneide das altbackene Sauerteigbrot in etwa 2 cm große Würfel. Verteile sie auf einem Backblech und röste sie im vorgeheizten Ofen für 5-7 Minuten, bis sie leicht goldbraun und knusprig sind. Das ist der Trick für die perfekte Textur – die Brotwürfel saugen später die Brühe auf, ohne matschig zu werden. Nimm sie aus dem Ofen und lass sie abkühlen.
- Die Wurst anbraten: Während das Brot röstet, erhitze 2 Esslöffel Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Drücke die Bratwurstmasse aus dem Darm (falls nötig) und brate sie unter ständigem Rühren an, bis sie krümelig und goldbraun ist. Das dauert etwa 5-6 Minuten. Nimm die Wurst mit einer Schaumkelle aus der Pfanne und stelle sie beiseite. Lass das Bratfett in der Pfanne – das ist flüssiges Gold!
- Das Gemüse anschwitzen: Gib die restliche Butter (ca. 50 g) in die Pfanne mit dem Bratfett. Füge die gewürfelten Zwiebeln und den Sellerie hinzu. Brate alles bei mittlerer Hitze für etwa 5 Minuten an, bis die Zwiebeln glasig sind und der Sellerie weich wird. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt.
- Die Kräuter hinzufügen: Gib den gehackten Salbei und die Thymianblätter in die Pfanne. Brate alles für eine weitere Minute mit, bis die Kräuter duften. Das riecht jetzt schon unglaublich gut! Nimm die Pfanne vom Herd.
- Alles vermischen: Gib die gerösteten Brotwürfel, die gebratene Wurst und das Gemüse-Kräuter-Gemisch in eine große Schüssel. Vermenge alles vorsichtig mit zwei Löffeln oder deinen Händen (dann spürst du besser, ob alles gleichmäßig verteilt ist).
- Die Flüssigkeit zubereiten: Verquirle in einer kleinen Schüssel die Eier mit der Hühnerbrühe, dem geräucherten Paprikapulver, einer guten Prise Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer. Gieße diese Mischung gleichmäßig über die Brot-Wurst-Mischung. Hebe alles vorsichtig unter, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Die Masse sollte feucht, aber nicht suppig sein. Wenn sie zu trocken wirkt, gib noch einen Schuss Brühe dazu.
- In die Form geben: Fette eine Auflaufform mit etwas Butter ein (oder lege sie mit Backpapier aus). Fülle die Füllung hinein und drücke sie leicht an. Die Oberfläche sollte schön gleichmäßig sein. Du kannst noch ein paar Butterflöckchen auf der Oberfläche verteilen – das macht die Kruste besonders knusprig!
- Backen: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe die Füllung für 25-30 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit kannst du die Form einmal drehen, damit sie gleichmäßig bräunt. Die Füllung ist fertig, wenn sie goldbraun und knusprig ist und die Ränder leicht knuspern.
- Ruhen lassen: Nimm die Form aus dem Ofen und lass die Füllung für 5 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit sich die Aromen setzen und die Füllung nicht auseinanderfällt, wenn du sie servierst.
Kochtipps und Techniken für die perfekte Füllung
Ich habe bei diesem Rezept so manches Mal danebengegriffen – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir die Füllung garantiert gelingt:
- Das Brot nicht ertränken: Der häufigste Fehler ist zu viel Flüssigkeit. Die Brotwürfel sollen saftig, aber nicht matschig sein. Fange mit etwas weniger Brühe an und gib bei Bedarf mehr dazu. Die Masse sollte sich zusammendrücken lassen, aber keine Flüssigkeit abgeben.
- Die richtige Wurst wählen: Eine gute Bratwurst mit etwas Fett ist ideal. Zu magere Wurst macht die Füllung trocken. Ich schwöre auf die grobe Bratwurst vom Metzger – die mit dem kleinen Majoran-Anteil.
- Salbei nicht zu früh hacken: Hacke den Salbei erst kurz bevor du ihn brauchst. Sonst verliert er sein ätherisches Öl und wird weniger aromatisch. Und bitte, bitte: nimm frischen Salbei! Trockener Salbei ist in diesem Rezept eine echte Enttäuschung.
- Die Röstung ist alles: Das Anrösten des Brotes ist kein optionaler Schritt. Es ist der Schlüssel zur perfekten Textur. Ohne das Vorrösten saugt sich das Brot sofort voll und wird zu einer einzigen Pampe.
- Nicht zu lange backen: Die Füllung ist fertig, wenn sie goldbraun und knusprig ist. Wenn du sie zu lange im Ofen lässt, trocknet sie aus. Ein gutes Zeichen ist, wenn die Ränder anfangen, sich von der Form zu lösen.
Einmal habe ich vergessen, die Eier unterzurühren – das war eine Katastrophe! Die Füllung war so krümelig, dass sie auseinanderfiel. Seitdem bin ich bei diesem Schritt besonders aufmerksam. Und noch ein Tipp: Wenn du die Füllung im Voraus zubereiten willst, bereite alles bis Schritt 7 vor, fülle sie in die Form und stelle sie abgedeckt in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren backst du sie dann einfach fertig. So hast du mehr Zeit für deine Gäste.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist super flexibel. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:
- Vegetarische Variante: Ersetze die Bratwurst durch 200 g geräucherten Tofu (fein gewürfelt) oder durch eine vegetarische Bratwurst. Brate sie genauso an wie die Fleischwurst. Dazu passen auch noch 100 g gehackte Walnüsse für den Biss.
- Mit Pilzen: Gib 200 g gemischte Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge) in dünnen Scheiben mit in die Pfanne. Sie geben eine wunderbar erdige Note, die perfekt zum Salbei passt.
- Mediterrane Note: Tausche den Salbei gegen Rosmarin und Thymian. Füge 100 g getrocknete Tomaten (in Öl, abgetropft und gehackt) und 50 g schwarze Oliven hinzu. Das gibt eine ganz andere, aber auch köstliche Richtung.
- Mit Äpfeln: Für eine süß-herbstliche Note schäle und würfelst du einen säuerlichen Apfel (z.B. Boskoop) und gibst ihn mit in die Pfanne. Die Süße des Apfels harmoniert wunderbar mit der Wurst und dem Salbei.
- Glutenfrei: Verwende ein gutes glutenfreies Sauerteigbrot. Achte darauf, dass es richtig trocken ist, da glutenfreies Brot oft schneller matschig wird. Du kannst auch etwas mehr Brühe verwenden, da es mehr Flüssigkeit aufnimmt.
Ich persönlich liebe die Variante mit Pilzen und Walnüssen. Sie ist so herzhaft und aromatisch, dass ich sie manchmal sogar dem Original vorziehe. Probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt!
Serviervorschläge und Aufbewahrung
Diese Sauerteig-Füllung mit Salbei und Wurst ist ein echtes Multitalent. Hier sind meine besten Tipps zum Servieren und Aufbewahren:
- Serviertemperatur: Am besten schmeckt sie warm, direkt aus dem Ofen. Aber auch lauwarm ist sie noch köstlich. Lass sie nach dem Backen etwa 5 Minuten ruhen, dann lässt sie sich besser portionieren.
- Als Beilage: Sie passt hervorragend zu einem saftigen Rinderbraten mit cremigem Kartoffelstampf oder zu einem gebratenen Hähnchen. Auch zu einem cremigen Hähnchen Piccata ist sie eine tolle Ergänzung.
- Als Hauptgericht: Serviere die Füllung mit einem frischen grünen Salat und etwas Preiselbeermarmelade dazu. Der süß-saure Kontrast ist einfach genial!
- Im Kühlschrank aufbewahren: Übrig gebliebene Füllung hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für 3-4 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver!
- Einfrieren: Du kannst die Füllung auch problemlos einfrieren. Wickle sie gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
- Wieder aufwärmen: Der beste Weg, die Füllung wieder knusprig zu bekommen, ist der Ofen. Gib sie bei 180 °C für etwa 10-15 Minuten hinein. In der Mikrowelle wird sie schnell matschig – also besser die paar Minuten im Ofen investieren.
Ich finde, die Füllung schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen so schön durchgezogen sind. Mein Geheimtipp: am nächsten Morgen eine Portion in der Pfanne mit etwas Butter knusprig braten und ein Spiegelei dazu – das ist das beste Frühstück der Welt!
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Hier ein ungefährer Überblick über die Nährwerte pro Portion (bei 6 Portionen):
- Kalorien: ca. 420 kcal
- Eiweiß: 18 g
- Fett: 24 g
- Kohlenhydrate: 35 g
- Ballaststoffe: 4 g
Diese Füllung ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Der Sauerteig ist bekanntermaßen bekömmlicher als normales Brot, da die lange Teigführung die Glutenstruktur verändert. Viele Menschen mit empfindlichem Magen vertragen Sauerteigbrot besser. Salbei ist ein echtes Superfood – er wirkt entzündungshemmend und kann bei Halsschmerzen und Verdauungsbeschwerden helfen. Thymian ist ebenfalls ein altes Hausmittel gegen Husten und stärkt das Immunsystem. Die Wurst liefert hochwertiges Eiweiß und Eisen, was besonders in der kalten Jahreszeit wichtig ist.
Wenn du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, ist dieses Gericht in Maßen genossen völlig in Ordnung. Ich persönlich sehe es als ein Wohlfühlgericht, das man sich an kalten Tagen gönnen darf – ohne schlechtes Gewissen.
Fazit: Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Diese Sauerteig-Füllung mit Salbei und Wurst ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein Stück Heimat, ein Geruch von Kindheit und ein Trost an grauen Tagen. Sie ist einfach zuzubereiten, verwendet Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast, und schmeckt so unglaublich gut, dass du sie immer wieder machen wirst.
Ich liebe es, wie dieses Gericht die Küche mit seinem Duft erfüllt und wie es Menschen zusammenbringt. Es ist eines dieser Rezepte, die man weitergibt – an Freunde, an die Familie, an alle, die etwas wirklich Gutes essen wollen. Und das Beste: Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen. Ob mit Pilzen, vegetarisch oder mit Äpfeln – probier einfach aus, was dir gefällt.
Also, worauf wartest du? Schnapp dir dein Sauerteigbrot, hol dir frische Bratwurst vom Metzger und leg los! Ich bin mir sicher, dass dieses Rezept auch bei dir zu Hause schnell zum Liebling wird. Und wenn du es ausprobierst, schreib mir doch in den Kommentaren, wie es dir gelungen ist. Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Ich bin schon gespannt auf deine Ideen!
Bis zum nächsten Mal und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Füllung auch ohne Wurst zubereiten?
Ja, auf jeden Fall! Ersetze die Bratwurst durch 200 g geräucherten Tofu oder durch eine vegetarische Bratwurst. Du kannst auch 200 g gehackte Pilze und 100 g Walnüsse verwenden – das gibt eine wunderbar herzhafte und nussige Variante.
Muss das Brot wirklich altbacken sein?
Ja, das ist wirklich wichtig. Frisches Brot wird in der Füllung schnell matschig und verliert seine Struktur. Wenn dein Brot noch zu frisch ist, schneide es in Würfel und lass es über Nacht auf einem Backblech offen stehen. Du kannst es auch für 10 Minuten bei 150 °C im Ofen trocknen.
Kann ich die Füllung einen Tag vorher zubereiten?
Absolut! Bereite alles bis zum Schritt 7 vor, fülle die Masse in die Auflaufform und stelle sie abgedeckt in den Kühlschrank. Am nächsten Tag backst du sie einfach fertig. Du musst dann vielleicht 5-10 Minuten länger backen, da die Masse kalt ist.
Wie bekomme ich die Füllung besonders knusprig?
Der Trick ist das Vorrösten der Brotwürfel und das Verteilen von ein paar Butterflöckchen auf der Oberfläche vor dem Backen. Backe die Füllung außerdem nicht zu lange – 25-30 Minuten bei 200 °C sind perfekt. Wenn du eine besonders knusprige Kruste möchtest, schalte die Grillfunktion für die letzten 2 Minuten ein.
Kann ich die Füllung einfrieren?
Ja, das geht wunderbar! Lasse die Füllung nach dem Backen vollständig abkühlen, wickele sie gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen bei 180 °C für 15-20 Minuten aufwärmen.
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Beste Sauerteig-Füllung mit Salbei und Wurst – einfaches Familienrezept
Eine herzhafte und aromatische Füllung aus Sauerteigbrot, Bratwurst und frischem Salbei, die an kalten Novemberabenden wärmt und glücklich macht.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 6 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g altbackenes Sauerteigbrot (in etwa 2 cm große Würfel geschnitten)
- 300 g grobe Bratwurst (ohne Darm)
- 2 große Zwiebeln (fein gewürfelt)
- 3 Stangen Sellerie (in feine Würfel geschnitten)
- 1 Bund frischer Salbei (ca. 15–20 Blätter, fein gehackt)
- 4 Zweige frischer Thymian (nur die Blätter)
- 100 g ungesalzene Butter
- 250 ml Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
- 2 Eier (Größe M)
- Salz und schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
Instructions
- Den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen (180 °C bei Heißluft).
- Das altbackene Sauerteigbrot in etwa 2 cm große Würfel schneiden, auf einem Backblech verteilen und im Ofen 5-7 Minuten rösten, bis es leicht goldbraun und knusprig ist. Abkühlen lassen.
- Während das Brot röstet, 2 Esslöffel Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Bratwurstmasse aus dem Darm drücken (falls nötig) und unter ständigem Rühren anbraten, bis sie krümelig und goldbraun ist (ca. 5-6 Minuten). Mit einer Schaumkelle herausnehmen und beiseite stellen. Das Bratfett in der Pfanne lassen.
- Die restliche Butter (ca. 50 g) in die Pfanne mit dem Bratfett geben. Die gewürfelten Zwiebeln und den Sellerie hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind und der Sellerie weich wird. Gelegentlich umrühren.
- Den gehackten Salbei und die Thymianblätter in die Pfanne geben und eine weitere Minute mitbraten, bis die Kräuter duften. Die Pfanne vom Herd nehmen.
- Die gerösteten Brotwürfel, die gebratene Wurst und das Gemüse-Kräuter-Gemisch in eine große Schüssel geben und vorsichtig vermengen.
- In einer kleinen Schüssel die Eier mit der Hühnerbrühe, dem geräucherten Paprikapulver, einer guten Prise Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer verquirlen. Diese Mischung gleichmäßig über die Brot-Wurst-Mischung gießen und vorsichtig unterheben, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Die Masse sollte feucht, aber nicht suppig sein.
- Eine Auflaufform (ca. 25 x 35 cm) mit etwas Butter einfetten oder mit Backpapier auslegen. Die Füllung hineingeben und leicht andrücken. Nach Belieben ein paar Butterflöckchen auf der Oberfläche verteilen.
- Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und die Füllung 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig ist. Nach der Hälfte der Zeit die Form einmal drehen.
- Die Form aus dem Ofen nehmen und die Füllung 5 Minuten ruhen lassen, bevor sie serviert wird.
Notes
Das Brot sollte wirklich altbacken sein, sonst wird die Füllung matschig. Frischen Salbei verwenden, trockener Salbei wird bitter. Die Füllung kann bis zu Schritt 7 vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden; dann vor dem Servieren fertig backen (ggf. 5-10 Minuten länger).
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 420
- Sugar: 5
- Sodium: 800
- Fat: 24
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 4
- Protein: 18
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