Ich dachte, ich hätte das mit den Bananenmuffins im Griff. Einfach pürieren, Mehl dazu, backen – fertig. Es dauerte genau drei Backdurchgänge, bis diese Annahme spektakulär scheiterte. Die ersten waren trocken wie Wüstensand, die zweiten fielen zusammen wie ein Soufflé, das den Raum verlassen hat. Und dann kam diese Version. Die, bei der ich aus purer Verzweiflung (und weil die Kinder Schokolade verlangten, während die Bananen braun wurden) einfach alles in eine Schüssel warf. Kein separates Vermischen der trockenen Zutaten. Kein steif geschlagenes Eiweiß. Nur eine Schüssel, ein Schneebesen und eine Menge Kakaopulver.
Das Ergebnis? Diese saftigen Double Chocolate Bananenmuffins. Sie sind so feucht, dass man fast meinen könnte, sie hätten ein Eigenleben entwickelt. Die Kombination aus reifen Bananen und zwei Sorten Schokolade – Kakaopulver im Teig und Schokostückchen obendrauf – ist einfach unschlagbar. Ehrlich, es gibt Momente, da beiße ich in einen Muffin und denke: “Das ist genau das, was ich heute brauchte.” Kein Tamtam, kein stundenlanges Rühren. Nur purer, ehrlicher Genuss.
Und das Beste daran? Dieses Rezept ist absolut narrensicher. Ich habe es inzwischen mindestens zehnmal gebacken, für Geburtstage, für gemütliche Nachmittage und einfach so, weil der Kühlschrank drei überreife Bananen hergab. Es ist das Rezept, das mir immer wieder beweist, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Also los, schnapp dir eine Schüssel. Du wirst staunen, wie schnell das geht.
Warum du diese Muffins lieben wirst
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten von der Idee zum fertigen Muffin. Kein Mixer, keine komplizierten Schritte – nur eine Schüssel und ein Löffel.
- Zutaten aus dem Vorrat: Bananen, Mehl, Kakao, Zucker, Eier, Öl – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause. Kein spezieller Einkauf nötig.
- Perfekt für Resteverwertung: Braune Bananen? Perfekt! Je reifer, desto süßer und saftiger werden die Muffins. So rettest du Lebensmittel auf die leckerste Art.
- Doppelte Schokolade: Der Teig ist mit Kakaopulver verfeinert und bekommt zusätzlich grobe Schokostückchen – für den ultimativen Schokoladenkick bei jedem Bissen.
- Unwiderstehlich saftig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Bananen und Öl. Diese Muffins bleiben tagelang weich und feucht – falls sie so lange überleben.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Die Technik. Oder besser gesagt: das Fehlen einer Technik. Die meisten Rezepte verlangen, dass du trockene und nasse Zutaten getrennt vermischst. Nicht hier. Alles kommt in eine Schüssel, wird kurz verrührt und landet im Ofen. Das spart nicht nur Zeit, sondern macht die Muffins auch unglaublich zart. Kein Übermixen, keine trockenen Krümel – nur fluffige, saftige Perfektion. Ich habe das Rezept so lange getestet, bis ich wusste: So geht es am besten. Vertrau mir.
Zutaten, die du brauchst
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber clever kombinierten Zutaten. Jede davon hat eine wichtige Aufgabe – von der Süße über die Feuchtigkeit bis hin zur Textur. Hier kommt alles, was du brauchst:
Für den Teig
- 3 sehr reife Bananen (ca. 300 g) – Je brauner, desto besser. Sie sorgen für natürliche Süße und eine unglaubliche Feuchtigkeit. Wenn deine Bananen noch gelb sind, leg sie für einen Tag in den Kühlschrank – das macht sie süßer.
- 80 ml neutrales Pflanzenöl – Ich nehme am liebsten Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Butter wäre auch okay, aber Öl macht die Muffins noch saftiger und hält sie länger frisch.
- 2 Eier (Größe M) – Am besten Zimmertemperatur, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten. Nimm sie einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- 100 g brauner Zucker – Er gibt den Muffins eine leichte Karamellnote und macht sie schön weich. Du kannst auch weißen Zucker nehmen, aber der braune ist einfach aromatischer.
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt – Rundet den Geschmack ab. Wenn du keine Vanille hast, geht es auch ohne – aber es ist schöner damit.
Für die trockenen Zutaten

- 200 g Weizenmehl (Type 405) – Für die perfekte Struktur. Du kannst auch Dinkelmehl 630 nehmen, dann werden die Muffins etwas nussiger im Geschmack.
- 40 g ungesüßtes Kakaopulver – Ich schwöre auf Backkakao von Dr. Oetker oder RUF. Die sind schön dunkel und nicht zu sauer. Wenn du einen intensiveren Schokoladengeschmack willst, nimm ein hochwertiges niederländisches Kakaopulver.
- 1 ½ Teelöffel Backpulver – Für den nötigen Auftrieb. Nicht zu viel, sonst schmeckt es seifig.
- ½ Teelöffel Natron – Das Natron reagiert mit der Säure der Bananen und macht die Muffins besonders fluffig. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.
- Eine Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz hebt den Schokoladengeschmack enorm. Nicht weglassen!
Für die Double Chocolate
- 100 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao) – Grob gehackt oder als Schokodrops. Ich hacke sie immer selbst, weil die Stückchen dann unregelmäßiger sind und für mehr Textur sorgen. Tipp: Heb 2-3 Esslöffel für die Dekoration auf.
Optionale Extras
- 50 g Walnüsse oder Pekannüsse – Grob gehackt, für den Crunch. Passt wunderbar zur Schokolade.
- Eine Prise Zimt – Gibt eine warme Note. Ich liebe es, aber es ist nicht jedermanns Sache.
Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst keine teure Küchenmaschine für dieses Rezept. Ein paar Basics reichen völlig:
- Eine große Rührschüssel – Nichts Kompliziertes, einfach eine Schüssel, in der du alles gut vermischen kannst.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel – Zum Zerdrücken der Bananen und zum Verrühren. Ich benutze meistens eine Gabel für die Bananen und dann den Schneebesen für den Teig.
- Ein 12er-Muffinblech – Oder zwei 6er-Bleche. Wenn du kein Muffinblech hast, gehen auch Papierförmchen auf einem Backblech – aber die Form wird dann etwas unregelmäßiger.
- Papierförmchen – Sie verhindern das Ankleben und machen die Muffins hübsch. Ich nehme am liebsten braune Förmchen, die passen optisch perfekt zur Schokolade.
- Ein Esslöffel oder ein Eisportionierer – Zum gleichmäßigen Verteilen des Teigs. Ein Eisportionierer ist ideal, weil er die perfekte Menge fasst.
- Ein Zahnstocher – Zum Testen, ob die Muffins durchgebacken sind. Einfach in die Mitte stechen – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt der einfache Teil. Folge diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen die besten saftigen Double Chocolate Bananenmuffins deines Lebens haben. Versprochen.
Schritt 1: Ofen vorheizen und Muffinblech vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege dein Muffinblech mit Papierförmchen aus. Wenn du keine Förmchen hast, fette das Blech einfach gut mit etwas Öl oder Butter ein. Keine Sorge, die Muffins lösen sich auch so – aber die Förmchen machen das Ganze einfach schöner.
Schritt 2: Bananen zerdrücken
Schäle die drei Bananen und gib sie in deine große Rührschüssel. Zerdrücke sie mit einer Gabel gründlich. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Stückchen übrig bleiben – die sorgen später für extra Saftigkeit. Ich persönlich mag es, wenn die Bananen fast schon matschig sind, aber das ist Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass keine großen Klumpen mehr da sind.
Schritt 3: Feuchte Zutaten einrühren
Gib das Öl, die Eier, den braunen Zucker und den Vanilleextrakt zu den zerdrückten Bananen. Rühre alles mit dem Schneebesen gut durch, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Der Zucker muss nicht komplett aufgelöst sein – das passiert später im Ofen. Achte nur darauf, dass die Eier gut eingearbeitet sind, sonst gibt es später gelbe Flecken im Teig.
Schritt 4: Trockene Zutaten hinzufügen
Jetzt kommt der wichtigste Moment: Gib das Mehl, das Kakaopulver, das Backpulver, das Natron und die Prise Salz direkt in die Schüssel. Ja, alles auf einmal! Kein separates Vermischen in einer zweiten Schüssel. Das ist der ganze Trick bei diesem Ein-Schüssel-Rezept. Rühre alles mit dem Schneebesen oder einem Holzlöffel gerade so lange unter, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu lange rühren! Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung. Wenn du zu lange rührst, werden die Muffins zäh – das wäre schade.
Schritt 5: Schokolade unterheben
Heb die grob gehackte Zartbitterschokolade (oder Schokodrops) vorsichtig mit einem Spatel unter den Teig. Hebe 2-3 Esslöffel davon auf – die streust du später über die Muffins, bevor sie in den Ofen kommen. Das gibt eine schöne, schokoladige Kruste. Wenn du Nüsse magst, kannst du sie jetzt auch unterheben.
Schritt 6: Teig verteilen
Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden deines Muffinblechs. Ein Eisportionierer ist hier Gold wert – er fasst genau die richtige Menge und der Teig klebt nicht so sehr. Wenn du keinen hast, nimm zwei Esslöffel: einen zum Schöpfen, einen zum Abstreifen. Die Förmchen sollten etwa zu ¾ gefüllt sein – die Muffins gehen noch auf. Streue die restlichen Schokostückchen auf die Oberfläche.
Schritt 7: Backen
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Muffins für 18-22 Minuten. Nach 18 Minuten machst du den Zahnstocher-Test: Steche in die Mitte eines Muffins – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig. Wenn noch Teig dran ist, lass sie noch 2-3 Minuten drin. Aber Vorsicht: Sie backen nach dem Herausnehmen noch ein wenig nach, also nimm sie lieber etwas früher raus, als zu spät. Nichts ist schlimmer als trockene Muffins.
Schritt 8: Abkühlen lassen
Lass die Muffins zunächst 5 Minuten im Blech abkühlen. Dann nimmst du sie vorsichtig heraus und legst sie auf ein Kuchengitter. Wenn du sie zu früh aus dem Blech nimmst, könnten sie zerbrechen. Nach dem Abkühlen sind sie am besten – aber ehrlich, wer kann da widerstehen? Ich habe schon oft einen noch warmen Muffin gegessen, und es war jedes Mal ein Genuss.
Tipps & Tricks für perfekte Muffins
Ich habe bei diesem Rezept einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps:
- Bananen-Reife ist entscheidend: Je reifer, desto süßer und saftiger. Wenn deine Bananen noch nicht braun genug sind, backe sie bei 180 °C für 10 Minuten im Ofen – das karamellisiert den Zucker und macht sie weich. Ein echter Geheimtipp!
- Nicht übermixen: Das ist der häufigste Fehler bei Muffins. Rühre nur so lange, bis die Zutaten gerade vermischt sind. Ein paar Klümpchen sind okay. Wenn du einen glatten Teig anstrebst, wirst du am Ende trockene, zähe Muffins haben. Glaub mir, ich habe den Fehler gemacht.
- Raumtemperatur-Zutaten: Eier und Bananen sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten lassen den Teig klumpig werden und verlängern die Backzeit. Nimm die Eier einfach 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
- Schokolade nicht zu fein hacken: Grobe Stückchen sorgen für Schokoladen-Explosionen im Muffin. Wenn du sie zu fein hackst, schmilzt die Schokolade einfach in den Teig ein und du hast keine Textur mehr.
- Backzeit anpassen: Jeder Ofen ist anders. Wenn dein Ofen heißer backt, lass die Muffins vielleicht schon nach 16 Minuten testen. Ein zuverlässiger Zahnstocher ist dein bester Freund.
- Doppeltes Blech nutzen: Wenn du nur ein 6er-Muffinblech hast, backe die Muffins in zwei Durchgängen. Der Teig kann ruhig 30 Minuten warten – er wird nicht schlecht.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegane Version: Ersetze die Eier durch 2 “Leinsamen-Eier” (2 Esslöffel Leinsamen gemahlen + 6 Esslöffel Wasser, 10 Minuten quellen lassen). Nimm pflanzliche Milch statt Wasser, wenn du willst. Die Muffins werden etwas kompakter, aber genauso lecker.
- Glutenfrei: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär). Gib einen halben Teelöffel Xanthan dazu, damit die Muffins nicht bröseln. Ich habe es getestet – es funktioniert einwandfrei.
- Weniger Zucker: Reduziere den braunen Zucker auf 60 g, wenn deine Bananen sehr süß sind. Du kannst auch 2 Esslöffel Ahornsirup oder Agavendicksaft nehmen, aber dann wird der Teig etwas flüssiger – gib dann 1-2 Esslöffel mehr Mehl dazu.
- Andere Schokolade: Statt Zartbitter kannst du auch Vollmilchschokolade oder weiße Schokolade nehmen. Weiße Schokolade passt überraschend gut zu Banane – das gibt eine cremige, süße Note. Ich habe es für den Geburtstag meiner Tochter gemacht, und die Muffins waren im Nu weg.
- Fruchtige Note: Heb 100 g frische oder gefrorene Himbeeren unter den Teig. Die Säure der Beeren bricht die Süße der Schokolade wunderbar. Aber Vorsicht: Gefrorene Beeren nicht auftauen lassen, sonst färben sie den Teig rosa.
- Schoko-Bananen-Cupcakes: Verdopple die Menge und backe sie in Cupcake-Förmchen. Nach dem Abkühlen mit einer Schokoladenganache (100 g Sahne + 100 g Schokolade, geschmolzen) bestreichen – das ist der absolute Hit für Kindergeburtstage.
Servieren & Aufbewahren
Diese Muffins schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind. Die Schokolade ist dann noch weich, und der Bananengeschmack kommt richtig zur Geltung. Serviere sie einfach pur – sie brauchen wirklich nichts dazu. Aber wenn du sie etwas aufpeppen willst, hier ein paar Ideen:
- Mit einem Klecks Schlagsahne – Für den extra Genuss. Ein Hauch von Vanille in der Sahne passt perfekt.
- Mit einem Glas kalter Milch – Der Klassiker. Meine Kinder lieben es, die Muffins in die Milch zu tunken. Nicht sehr elegant, aber unglaublich lecker.
- Als Dessert – Mit einer Kugel Vanilleeis und etwas heißen Schokoladensirup. Das ist mein persönlicher Favorit, wenn ich mal richtig sündigen will.
Aufbewahren
Die Muffins bleiben in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3-4 Tage frisch. Sie werden mit der Zeit sogar noch saftiger – der Bananengeschmack intensiviert sich. Wenn du sie länger aufbewahren willst, lege sie in den Kühlschrank (dann halten sie bis zu einer Woche), aber lass sie vor dem Essen auf Zimmertemperatur kommen – sonst schmecken sie fad.
Einfrieren
Diese Muffins lassen sich hervorragend einfrieren. Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 1-2 Stunden liegen lassen oder für 15 Sekunden in die Mikrowelle geben. Ich friere immer eine Portion ein – dann habe ich immer einen schnellen Snack für unerwarteten Besuch parat.
Ein Tipp: Die Muffins schmecken nach dem Einfrieren oft sogar besser, weil sich die Aromen noch mehr verbinden. Ich hatte schon Momente, da habe ich einen eingefrorenen Muffin aus dem Gefrierfach genommen und dachte: “Wow, das ist besser als frisch!”
Nährwerte & Gesundheit
Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Muffin (bei 12 Stück, ohne Nüsse):
- Kalorien: ca. 220 kcal
- Kohlenhydrate: 32 g
- Eiweiß: 4 g
- Fett: 9 g
- Ballaststoffe: 3 g
- Zucker: 16 g
Diese Muffins sind nicht gerade Diätkost, aber sie haben durchaus ihre Vorzüge. Die Bananen liefern Kalium und Vitamin B6, das gut für die Nerven ist. Das Kakaopulver enthält Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken können. Und der braune Zucker hat etwas mehr Mineralstoffe als weißer Zucker – aber ehrlich, genieße sie einfach in Maßen. Ein Muffin am Nachmittag macht glücklich, und Glück ist auch gesund.
Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Eier und Milch (Schokolade). Du kannst es aber leicht anpassen (siehe Variationen). Wenn du auf Nüsse allergisch bist, lass die Walnüsse einfach weg – die Muffins sind auch ohne großartig.
Fazit
Diese saftigen Double Chocolate Bananenmuffins sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Eine Schüssel, ein Löffel, 20 Minuten Backzeit – und du hast einen Haufen glücklicher Gesichter. Sie sind perfekt für hektische Morgen, gemütliche Nachmittage oder einfach, wenn die Seele nach Schokolade schreit. Ich backe sie jetzt seit Jahren, und sie werden nie langweilig. Jedes Mal, wenn ich sie mache, denke ich: “Warum habe ich nicht schon früher damit angefangen?”
Also, probiere es aus. Experimentiere mit den Variationen. Mach sie zu deinem Rezept. Und wenn du sie gebacken hast, schreib mir einen Kommentar – ich bin gespannt, wie sie dir schmecken! Teile das Rezept mit deinen Freunden, denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden. Und denk dran: Die besten Muffins sind die, die mit Liebe und ohne Stress gemacht werden. Viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch gefrorene Bananen verwenden?
Ja, absolut! Lass die Bananen vorher auftauen und gieße die überschüssige Flüssigkeit ab. Die aufgetauten Bananen sind oft noch süßer und machen die Muffins besonders saftig. Ich habe es schon oft gemacht – es funktioniert einwandfrei.
Wie verhindere ich, dass die Muffins am Papierförmchen kleben?
Verwende hochwertige Papierförmchen (am besten beschichtete) oder fette die Förmchen leicht mit Öl ein. Ich hatte schon Probleme mit billigen Förmchen – die kleben einfach. Ein kleiner Spritzer Öl vor dem Einfüllen des Teigs hilft Wunder.
Kann ich die Muffins auch ohne Schokolade machen?
Klar! Lass das Kakaopulver weg und ersetze es durch die gleiche Menge Mehl. Dann hast du klassische Bananenmuffins. Du kannst auch Zimt oder Vanille für mehr Geschmack hinzufügen. Aber ehrlich – die Schokolade macht sie erst richtig besonders.
Warum sind meine Muffins trocken geworden?
Wahrscheinlich hast du sie zu lange gebacken oder zu viel gerührt. Jeder Ofen ist anders – teste nach 18 Minuten mit einem Zahnstocher. Wenn du sie zu lange drin lässt, entweicht die Feuchtigkeit. Auch zu viel Rühren entwickelt das Gluten und macht sie zäh. Also: Kurz rühren, früh testen!
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, du kannst den Zucker auf 60 g reduzieren, wenn deine Bananen sehr süß sind. Die Muffins werden dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker. Ich habe es schon mit 50 g gemacht – sie schmecken dann eher herb-schokoladig, was auch seinen Reiz hat.
Pin This Recipe!

Saftige Double Chocolate Bananenmuffins – Einfaches Ein-Schüssel-Rezept
Diese saftigen Double Chocolate Bananenmuffins sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Eine Schüssel, ein Löffel, 20 Minuten Backzeit – und du hast einen Haufen glücklicher Gesichter.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 12 Muffins 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 3 sehr reife Bananen (ca. 300 g)
- 80 ml neutrales Pflanzenöl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 2 Eier (Größe M), Zimmertemperatur
- 100 g brauner Zucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 200 g Weizenmehl (Type 405)
- 40 g ungesüßtes Kakaopulver
- 1 ½ Teelöffel Backpulver
- ½ Teelöffel Natron
- Eine Prise Salz
- 100 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao), grob gehackt
- 50 g Walnüsse oder Pekannüsse, grob gehackt (optional)
- Eine Prise Zimt (optional)
Instructions
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein 12er-Muffinblech mit Papierförmchen aus oder fette es leicht ein.
- Schäle die Bananen und zerdrücke sie in einer großen Rührschüssel mit einer Gabel gründlich. Es dürfen noch kleine Stückchen übrig bleiben.
- Gib Öl, Eier, braunen Zucker und Vanilleextrakt zu den zerdrückten Bananen. Rühre alles mit einem Schneebesen glatt und cremig.
- Füge Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz direkt in die Schüssel hinzu. Rühre nur so lange, bis kein Mehl mehr sichtbar ist – ein paar Klümpchen sind in Ordnung. Nicht übermixen!
- Hebe die gehackte Schokolade (und optional Nüsse oder Zimt) vorsichtig unter den Teig. Behalte 2-3 Esslöffel Schokolade für die Dekoration zurück.
- Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden des Muffinblechs (etwa ¾ voll). Streue die restlichen Schokostückchen auf die Oberfläche.
- Backe die Muffins auf der mittleren Schiene für 18-22 Minuten. Mache nach 18 Minuten den Zahnstocher-Test: Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.
- Lass die Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen, dann nimm sie vorsichtig heraus und lege sie auf ein Kuchengitter. Am besten schmecken sie noch leicht warm.
Notes
Bananen sollten sehr reif sein – je brauner, desto süßer und saftiger. Nicht übermixen, sonst werden die Muffins zäh. Die Muffins bleiben in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3-4 Tage frisch. Sie lassen sich auch gut einfrieren (bis zu 3 Monate).
Nutrition
- Serving Size: 1 Muffin
- Calories: 220
- Sugar: 16
- Sodium: 150
- Fat: 9
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 3
- Protein: 4
Keywords: Bananenmuffins, Schokoladenmuffins, Double Chocolate, Ein-Schüssel-Rezept, saftig, einfach, Banane, Schokolade, Muffins, Backen


