Der Kürbis lag schon seit Wochen auf der Arbeitsplatte. Nicht so einer dieser großen, gruselig aussehenden Dinger, sondern so ein kleiner, süßer Hokkaido. Eigentlich hatte ich für Samstag einen Kuchen geplant, aber dann rief meine beste Freundin an, ob ich nicht Lust auf einen spontanen Filmabend hätte. Klar, hatte ich. Aber was mach ich jetzt mit dem Kürbis? Keine Zeit für aufwendige Backprojekte mehr. Und dann fiel mein Blick auf die kleinen Weck-Gläser im Schrank. Die Dinger, die man sonst für Marmelade oder Angeber-Salate nimmt. Und mir kam eine Idee – die einfachste der Welt. Ein Dump-Cake. Kein Rühren, kein Abwiegen von Mehl und Zucker in separaten Schüsseln. Einfach alles rein in die Förmchen und ab in den Ofen. Dieses einfache Kürbis-Dump-Cake im Glas wurde so zur Heldin des Abends. Warm, mit einem Klecks Sahne, während draußen der Regen gegen die Fenster prasselte. Es war genau das Richtige. Und seitdem mache ich es ständig, weil es einfach so unkompliziert ist und trotzdem nach mehr schmeckt, als es eigentlich ist. Manchmal sind die besten Rezepte die, die man sich aus der Not heraus ausdenkt, oder?
Warum Du Dieses Rezept Lieben Wirst
Okay, lass uns ehrlich sein. Wir alle lieben Kürbis-Desserts im Herbst. Aber wer hat schon Zeit und Lust, einen aufwendigen Kuchen zu backen, wenn die Lust auf etwas Süßes einfach so überkommt? Genau hier kommt dieses kleine Wunder ins Spiel.
- Einfach & Unkompliziert: Dieses Rezept kommt komplett ohne aufwendiges Abwiegen oder Rühren aus. Du brauchst nicht einmal eine Rührschüssel. Alles wird direkt in den Gläsern geschichtet. Perfekt für Anfänger und alle, die es eilig haben.
- Perfekt für eine Person: Du musst nicht gleich eine ganze Kuchenform backen. Diese kleinen Gläser sind ideal für den Single-Haushalt oder wenn du einfach mal nur ein kleines Dessert für dich allein haben willst. Keine Reste, die im Kühlschrank alt werden.
- Wenig Abwasch: Das absolute Highlight! Du brauchst nur die Gläser, einen Löffel und den Ofen. Fertig. Das spart Zeit und Nerven – und das ist doch genau das, was wir nach einem langen Tag brauchen.
- Immer ein Hingucker: Serviert im Glas sieht dieses Dessert gleich viel besonderer aus als ein Stück Kuchen vom Blech. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
- Unwiderstehlich im Geschmack: Der Kürbis wird wunderbar weich und süß, kombiniert mit der knusprigen Streuselschicht und dem saftigen Kuchenboden. Jeder Löffel ist eine kleine Umarmung für die Seele.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die pure Einfachheit. Keine komplizierten Techniken, keine speziellen Zutaten. Es ist ein Dump-Cake, das seinen Namen verdient. Du schichtest einfach alles in ein Glas und vertraust darauf, dass der Ofen den Rest erledigt. Und das tut er. Immer. Es ist die Art von Dessert, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt und denkst: “Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?” Es ist pures Herbstglück in einem Glas – ohne den Stress.
Welche Zutaten Du Brauchst
Für dieses Rezept brauchst du wirklich nur ein paar einfache Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Ich liebe es, wenn ein Rezept ohne großen Einkaufsplan auskommt. Hier ist, was du für dein einfaches Kürbis-Dump-Cake im Glas benötigst:
- Für die Kürbisschicht:
- Kürbispüree (200 g): Du kannst entweder gekauftes Kürbispüree aus der Dose nehmen oder deinen eigenen Kürbis (am besten Hokkaido, der muss nicht geschält werden) weich kochen und pürieren. Ich nehme oft die Dose, weil es einfach schneller geht. Achte darauf, dass es reines Kürbispüree ist und keine Kürbiskuchen-Mischung! (Das ist ein klassischer Anfängerfehler, der mir auch schon passiert ist.)
- Ei (1 großes): Sorgt für die Bindung und macht die Masse schön fluffig. Nimm es am besten raumwarm, dann verteilt es sich besser.
- Zucker (50 g): Ich verwende ganz normalen Haushaltszucker. Du kannst aber auch braunen Zucker nehmen, das gibt eine leicht karamellige Note.
- Kürbiskuchen-Gewürz (1 TL): Eine fertige Mischung aus Zimt, Nelken, Ingwer und Muskatnuss. Falls du keine hast, einfach einen halben Teelöffel Zimt und eine Prise von den anderen Gewürzen nehmen. Das ist der typische Herbstgeschmack!
- Vanilleextrakt (1 TL): Rundet den Geschmack wunderbar ab. Guter Vanilleextrakt macht echt einen Unterschied, aber künstliches Aroma geht im Notfall auch.
- Für die Kuchenschicht:
- Fertige Kuchenmischung (etwa 100 g): Ja, du hast richtig gehört! Eine Fertigmischung für Vanille- oder Gewürzkuchen ist der heimliche Star dieses Rezepts. Ich nehme gerne eine Gewürzkuchenmischung, weil die Aromen perfekt zum Kürbis passen. Du kannst aber auch eine einfache Vanillemischung nehmen. Einfach die trockene Mischung direkt aus der Packung verwenden – kein Anrühren nötig!
- Für die Streuselschicht:
- Butter (30 g, kalt): Die kalte Butter wird in kleinen Stückchen über die Kuchenmischung gegeben. Sie sorgt dafür, dass die obere Schicht schön knusprig und buttrig wird. Am besten in kleine Würfel schneiden, dann verteilt sie sich besser.
Wichtiger Tipp: Die Mengenangaben sind für zwei kleine Gläser (etwa 250 ml Fassungsvermögen) ausgelegt. Wenn du mehr machen willst, verdoppelst du einfach die Zutaten. Für die Kuchenmischung brauchst du dann vielleicht eine ganze Packung, aber das ist auch okay – der Rest hält sich im Vorratsschrank.
Welche Ausrüstung Du Brauchst
Die Liste ist kurz – versprochen! Du brauchst wirklich nicht viel für dieses Rezept.
- 2 hitzebeständige Gläser (etwa 250 ml Fassungsvermögen): Weck-Gläser oder kleine Einmachgläser sind ideal. Achte darauf, dass sie ofenfest sind. Wenn du dir unsicher bist, stell sie auf ein kleines Backblech, falls doch mal etwas überlaufen sollte. Ich habe schon alles Mögliche benutzt – von alten Marmeladengläsern bis zu kleinen Auflaufförmchen. Hauptsache, sie halten die Hitze aus.
- Ein kleines Backblech oder eine Auflaufform: Einfach um die Gläser darauf zu stellen. Das erleichtert das Herausnehmen aus dem Ofen und fängt eventuelle Tropfer auf.
- Ein Löffel oder ein kleiner Spatel: Zum Schichten der Zutaten. Mehr brauchst du nicht.
- Ein kleiner Schneebesen oder eine Gabel: Um das Ei mit dem Kürbispüree zu verrühren. Eine Gabel tut es auch, wenn der Schneebesen gerade in der Spülmaschine steckt.
Budget-Tipp: Du musst keine teuren Markengläser kaufen. Ich sammle immer die Gläser von gekauften Aufstrichen oder Saucen. Die sind perfekt für dieses Rezept und kosten nichts extra. Achte nur darauf, dass sie aus dickem Glas sind und keine Risse haben.
Die Zubereitung: So Einfach Geht’s

Bist du bereit? Es wird wirklich lächerlich einfach. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du dein einfaches Kürbis-Dump-Cake im Glas zauberst. Du wirst sehen, das schafft sogar jemand, der noch nie einen Kuchen gebacken hat.
- Den Ofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Stelle die beiden Gläser auf das Backblech. So sind sie schon bereit, wenn die Füllung fertig ist.
- Die Kürbismischung vorbereiten: In einer kleinen Schüssel das Kürbispüree, das Ei, den Zucker, das Kürbiskuchen-Gewürz und den Vanilleextrakt mit einem Schneebesen oder einer Gabel gut verrühren. Es sollte eine glatte, orange Masse entstehen. Keine Sorge, wenn sie etwas flüssiger ist – das ist völlig in Ordnung. Riecht schon jetzt unglaublich gut!
- Die erste Schicht einfüllen: Verteile die Kürbismischung gleichmäßig auf die beiden Gläser. Fülle sie etwa zur Hälfte. Klopf die Gläser einmal kurz auf der Arbeitsplatte auf, damit sich die Masse setzt und keine Luftblasen entstehen.
- Die Kuchenschicht hinzufügen: Jetzt kommt der Zaubertrick. Streue einfach die trockene Kuchenmischung direkt aus der Packung über die Kürbisschicht. Ja, du hast richtig gehört – trocken, ohne sie vorher anzurühren! Verteile sie gleichmäßig, sodass die gesamte Kürbisschicht bedeckt ist. Für jedes Glas brauchst du etwa 2-3 Esslöffel von der Mischung. Nicht zu fest andrücken, es darf ruhig etwas locker liegen.
- Die Butter darauf verteilen: Schneide die kalte Butter in kleine Würfel (etwa 1 cm groß) und verteile sie gleichmäßig auf der Kuchenmischung in den Gläsern. Die Butterstückchen sollten die trockene Mischung bedecken, aber nicht zu einer einzigen Schicht werden. Sie schmilzt im Ofen und verwandelt die Kuchenmischung in eine herrlich knusprige Streuselschicht.
- Backen: Schiebe das Blech mit den Gläsern in den vorgeheizten Ofen und backe das Ganze für etwa 20-25 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen und der Größe der Gläser ab. Nach 20 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen. Die Oberfläche sollte goldbraun und knusprig aussehen, und die Kürbismasse sollte an den Rändern leicht blubbern. Wenn die Streusel zu schnell dunkel werden, kannst du die Gläser in den letzten Minuten mit etwas Alufolie abdecken.
- Abkühlen lassen und servieren: Nimm die Gläser vorsichtig aus dem Ofen (sie sind heiß!) und lasse sie auf einem Kuchengitter oder einem Teller etwa 5-10 Minuten abkühlen. Der Inhalt wird noch sehr heiß sein. Serviere das Dump-Cake lauwarm – am besten mit einem Klecks Schlagsahne, einer Kugel Vanilleeis oder etwas Joghurt. Der Kontrast zwischen der warmen, saftigen Kürbisschicht und der kalten, cremigen Beilage ist einfach himmlisch!
Mein persönlicher Tipp: Wenn du die Gläser nach dem Backen etwas länger (etwa 15 Minuten) stehen lässt, wird die Streuselschicht noch knuspriger. Aber ehrlich, wer kann so lange warten? Ich meistens auch nicht.
Tipps & Tricks für das Perfekte Ergebnis
Nachdem ich dieses Rezept jetzt schon ein paar Dutzend Mal gemacht habe, habe ich ein paar Tricks auf Lager, die dir helfen, jedes Mal ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Denn, seien wir ehrlich, nicht jeder Ofen ist gleich und nicht jedes Glas ist gleich.
- Die richtige Glasgröße: Zu kleine Gläser können überlaufen. Ich empfehle Gläser mit mindestens 200 ml Fassungsvermögen. Wenn deine Gläser kleiner sind, reduziere die Füllmenge etwas und backe sie dafür ein paar Minuten kürzer.
- Nicht zu viel Kuchenmischung: Es ist verlockend, mehr von der trockenen Mischung zu nehmen, aber widerstehe! Eine zu dicke Schicht wird innen nicht richtig durch und bleibt mehlig. Etwa 2-3 Esslöffel pro Glas sind perfekt. Die Butter sollte die Mischung nur leicht bedecken, nicht darin ertrinken.
- Variation mit frischem Kürbis: Wenn du frischen Kürbis verwendest, backe ihn zuerst im Ofen weich (bei 180 °C etwa 30-40 Minuten) und püriere ihn dann. Achte darauf, dass das Püree nicht zu wässrig ist. Wenn es zu flüssig ist, kannst du es in einem feinen Sieb etwas abtropfen lassen, sonst wird das Dump-Cake zu matschig.
- Das Problem mit dem Überlaufen: Wenn die Gläser zu voll sind oder die Kürbismasse zu dünnflüssig war, kann es passieren, dass etwas überläuft. Deshalb stelle ich die Gläser immer auf ein Backblech. Das rettet den Ofenboden. Außerdem kannst du die Gläser auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen – dann ist die Reinigung noch einfacher.
- Timing ist alles: Jeder Ofen ist anders. Behalte die Gläser ab Minute 18 im Auge. Die Streusel sollten goldbraun sein, aber nicht verbrannt. Wenn dein Ofen sehr heiß ist oder die Gläser sehr nah an der Oberhitze stehen, kannst du sie in den letzten 5 Minuten mit einem Stück Alufolie abdecken.
Ich habe auch schon gelernt, dass manche Kuchenmischungen mehr Zucker enthalten als andere. Wenn du eine sehr süße Mischung nimmst, kannst du den Zucker in der Kürbismasse auf 30 g reduzieren. So wird das Dessert nicht zu süß und die Kürbisnote kommt besser zur Geltung.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich unglaublich leicht an deine Vorlieben anpassen lässt. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten:
- Schokoladen-Kürbis-Dump-Cake: Nimm eine Schokoladenkuchen-Mischung anstelle der Vanille- oder Gewürzmischung. Der Schokoladengeschmack harmoniert überraschend gut mit dem Kürbis. Ein absoluter Genuss für alle Schokoholics!
- Vegane Version: Ersetze das Ei durch einen Esslöffel Leinsamen-Mehl (gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser verrührt und 5 Minuten quellen lassen) und verwende vegane Butter oder Kokosöl (ebenfalls kalt in Würfeln). Achte darauf, dass die Kuchenmischung vegan ist (die meisten sind es). Funktioniert einwandfrei!
- Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Kuchenmischung. Achte darauf, dass auch das Kürbispüree und die restlichen Zutaten glutenfrei sind. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist genauso gut.
- Herbstliche Gewürzexplosion: Füge der Kürbismasse zusätzlich eine Prise Kardamom oder einen halben Teelöffel Ingwerpulver hinzu. Das gibt dem Ganzen eine noch wärmere, würzigere Note. Ich liebe diese Variante an richtig kühlen Herbsttagen.
- Mit Nüssen oder Schokoladenstückchen: Streue vor dem Backen eine Handvoll gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Schokoladentröpfchen über die Butterschicht. Das sorgt für extra Crunch und Geschmack. Für eine herzhafte Note passen auch gehackte Mandeln wunderbar.
Ich habe auch schon eine Version mit brauner Butter ausprobiert, indem ich die Butter vor dem Verteilen in einem Topf leicht gebräunt habe. Das gibt dem Ganzen ein nussiges Aroma, das einfach unglaublich ist. Etwas aufwendiger, aber den Extra-Geschmack wert!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Wie serviert man dieses kleine Wunder am besten? Und was machst du, wenn doch mal ein Glas übrig bleibt? (Spoiler: Das passiert fast nie, aber falls doch…)
Servieren: Das Dump-Cake schmeckt am allerbesten lauwarm, direkt aus dem Ofen. Die Streuselschicht ist dann noch schön knusprig, und die Kürbisschicht ist warm und cremig. Ein Klecks kalte Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis ist der perfekte Begleiter. Für eine herbstliche Note kannst du auch etwas Zimt über die Sahne streuen. Ich persönlich liebe es mit einem Schuss Ahornsirup und einer Prise Meersalz – klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch!
Aufbewahrung: Falls du die Gläser nicht sofort isst (was ich kaum glauben kann), kannst du sie nach dem vollständigen Abkühlen mit einem Deckel verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. So halten sie sich etwa 2-3 Tage. Die Streuselschicht wird im Kühlschrank allerdings etwas weicher. Das ist aber kein Beinbruch – der Geschmack bleibt himmlisch.
Aufwärmen: Um das Dump-Cake wieder aufzufrischen, gibst du das Glas (ohne Deckel!) für etwa 5-7 Minuten in den Ofen bei 150 °C. Oder du stellst es für 30-45 Sekunden in die Mikrowelle. Die Mikrowelle macht die Streusel zwar nicht wieder knusprig, aber das Dessert wird wieder schön warm und saftig. Ich bevorzuge den Ofen, weil die Streusel dann wieder etwas knackiger werden.
Einfrieren: Ja, das geht auch! Lasse die Gläser vollständig abkühlen, verschließe sie gut und friere sie ein. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann wie oben beschrieben aufwärmen. Perfekt, um einen Vorrat für spontane Gelüste anzulegen!
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Klar, ein Dessert ist ein Dessert, aber dieser kleine Kürbis-Dump-Cake hat durchaus auch seine gesunden Seiten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Glas (ohne Topping wie Sahne oder Eis):
| Nährwert | Pro Glas |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Kohlenhydrate | ca. 45 g |
| Fett | ca. 15 g |
| Eiweiß | ca. 6 g |
| Ballaststoffe | ca. 4 g |
Warum Kürbis so gut für dich ist: Kürbis ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Vitamin A (gut für die Augen und das Immunsystem), Vitamin C und Antioxidantien. Außerdem liefert er Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und lange satt machen. Ein weiterer Pluspunkt: Kürbis hat von Natur aus wenig Kalorien und einen niedrigen glykämischen Index, was bedeutet, dass er den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellen lässt.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (aus der Kuchenmischung), Milchprodukte (Butter) und Ei. Für eine glutenfreie oder vegane Version schau dir bitte die Variationsvorschläge oben an. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, überprüfe immer die Zutatenliste deiner Kuchenmischung.
Meine Perspektive: Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich glaube fest daran, dass Genuss und Gesundheit sich nicht ausschließen müssen. Dieses Dessert ist eine wunderbare Möglichkeit, sich etwas Gutes zu tun, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Es ist ein kleiner Luxus für die Seele, der auch noch wertvolle Nährstoffe liefert. Und ehrlich, ein Stück Kürbis-Dump-Cake ist tausendmal besser als ein industriell gefertigter Schokoriegel, oder?
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Kürbissorten verwenden?
Ja, absolut! Hokkaido ist ideal, weil du ihn nicht schälen musst. Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis funktionieren aber auch sehr gut. Schäle sie vor dem Kochen einfach und püriere sie dann. Achte darauf, dass das Püree nicht zu wässrig ist.
Kann ich das Rezept auch ohne Ei machen?
Ja, für eine vegane Version kannst du das Ei durch einen Esslöffel Leinsamen-Mehl mit 3 EL Wasser ersetzen. Lasse die Mischung 5 Minuten quellen, bevor du sie unter das Kürbispüree rührst. Die Konsistenz wird etwas fester, aber das ist völlig in Ordnung.
Warum wird meine Streuselschicht nicht knusprig?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Butter nicht kalt genug, oder du hast zu viel Kuchenmischung verwendet. Achte darauf, dass die Butter wirklich kalt ist und in kleinen Würfeln verteilt wird. Backe das Dump-Cake außerdem nicht zu kurz – die Streusel sollten goldbraun sein. Ein Umluft-Ofen hilft oft auch, eine knusprigere Oberfläche zu erzielen.
Kann ich das Dump-Cake auch im Voraus zubereiten?
Du kannst die Gläser bis zu einem Tag im Voraus vorbereiten, indem du die Kürbismischung und die trockene Kuchenmischung schichtest, aber die Butter erst kurz vor dem Backen darauf gibst. Bewahre die vorbereiteten Gläser im Kühlschrank auf und backe sie dann frisch. So bleibt die Streuselschicht knusprig.
Passen auch andere Früchte statt Kürbis?
Ja, definitiv! Dieses Grundrezept funktioniert auch super mit Apfelmus, Birnenpüree oder sogar reifen, zerdrückten Bananen. Passe die Gewürze entsprechend an – zu Äpfeln passt Zimt, zu Birnen Kardamom und zu Bananen etwas Schokolade. Probiere dich einfach aus!
Fazit
Dieses einfache Kürbis-Dump-Cake im Glas ist für mich der Inbegriff von Herbstkomfort. Es ist schnell, unkompliziert und schmeckt einfach nach mehr. Perfekt für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa, als kleines Mitbringsel für Freunde oder einfach, um sich selbst eine Freude zu machen. Du siehst, du brauchst kein aufwendiges Rezept oder stundenlange Backarbeit, um ein fantastisches Dessert zu zaubern. Manchmal ist weniger wirklich mehr.
Ich liebe es, wie dieses Rezept aus einer spontanen Idee heraus entstanden ist und jetzt zu meinen absoluten Herbstfavoriten gehört. Es erinnert mich daran, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Und dass man mit ein paar Grundzutaten und einer Prise Kreativität etwas ganz Besonderes schaffen kann.
Also, worauf wartest du? Schnapp dir deine Gläser, hol den Kürbis raus und probiere es aus! Ich bin mir sicher, du wirst es lieben. Und wenn du es ausprobiert hast, lass es mich wissen! Hinterlasse gerne einen Kommentar, wie es dir geschmeckt hat, oder teile deine eigenen Variationen mit mir. Ich bin schon gespannt, was dir einfällt. Vielleicht hast du ja auch eine Idee, die ich noch nicht ausprobiert habe.
Viel Spaß beim Backen und Genießen! Und denk dran: Ein kleines Glas Glück ist manchmal alles, was du brauchst.
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Einfaches Kürbis-Dump-Cake im Glas: Bestes Rezept für kleine Portionen
Ein einfaches und schnelles Kürbis-Dump-Cake, das direkt im Glas gebacken wird. Perfekt für kleine Portionen, wenig Abwasch und unwiderstehlichen Herbstgeschmack.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20-25 Minuten
- Total Time: 30-35 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 200 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht)
- 1 großes Ei (raumwarm)
- 50 g Zucker (oder 30 g bei sehr süßer Kuchenmischung)
- 1 TL Kürbiskuchen-Gewürz (oder 1/2 TL Zimt + Prise Nelken, Ingwer, Muskat)
- 1 TL Vanilleextrakt
- ca. 100 g fertige Kuchenmischung (Vanille- oder Gewürzkuchen, trocken)
- 30 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
Instructions
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei hitzebeständige Gläser (ca. 250 ml) auf ein Backblech stellen.
- In einer kleinen Schüssel Kürbispüree, Ei, Zucker, Kürbiskuchen-Gewürz und Vanilleextrakt mit einem Schneebesen oder einer Gabel glatt rühren.
- Die Kürbismischung gleichmäßig auf die beiden Gläser verteilen (etwa zur Hälfte füllen). Die Gläser kurz auf der Arbeitsplatte aufklopfen, um Luftblasen zu entfernen.
- Die trockene Kuchenmischung direkt aus der Packung über die Kürbisschicht streuen (ca. 2-3 Esslöffel pro Glas). Nicht andrücken.
- Die kalte Butter in kleinen Würfeln gleichmäßig auf der Kuchenmischung verteilen.
- Das Blech mit den Gläsern in den vorgeheizten Ofen schieben und 20-25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist und die Kürbismasse an den Rändern blubbert. Falls die Streusel zu dunkel werden, in den letzten Minuten mit Alufolie abdecken.
- Die Gläser vorsichtig aus dem Ofen nehmen und 5-10 Minuten abkühlen lassen. Lauwarm servieren, am besten mit einem Klecks Schlagsahne, Vanilleeis oder Joghurt.
Notes
Die Mengenangaben sind für zwei kleine Gläser (ca. 250 ml) ausgelegt. Für mehr Portionen die Zutaten verdoppeln. Die Kuchenmischung wird trocken verwendet – nicht anrühren! Die Butter sollte kalt sein, damit die Streusel knusprig werden. Das Dump-Cake schmeckt am besten lauwarm. Im Kühlschrank hält es sich 2-3 Tage; zum Aufwärmen 5-7 Minuten bei 150 °C im Ofen oder 30-45 Sekunden in der Mikrowelle.
Nutrition
- Serving Size: 1 Glas
- Calories: 320
- Sugar: 28
- Sodium: 250
- Fat: 15
- Saturated Fat: 9
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 4
- Protein: 6
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