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Gabriella Pearce

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Saftiges Schoko-Kürbis Bananenbrot – Einfaches Herbst Rezept

Ready In 75 Minuten
Servings 12 Scheiben
Difficulty Einfach

„Mama, das riecht ja nach Herbst in der Küche!“ – das war der Satz, der mir klar machte, dass ich etwas richtig gemacht hatte. Meine Tochter stand in der Tür, die Nase in der Luft, und grinste. Ich hatte eigentlich nur zwei überreife Bananen retten wollen und ein halbes Glas Kürbispüree, das noch vom Backen der saftigen Kürbis-Frischkäse-Muffins mit Streuseln übrig war. Und dann war da noch diese Tafel dunkle Schokolade, die mich aus dem Vorratsschrank anlachte. Kürbis und Banane – irgendwie klang das nach einer guten Idee. Nach einer Umarmung in Brotform, ehrlich gesagt.

Ich hab einfach angefangen zu mixen, ohne groß nachzudenken. Ein bisschen von dem Mehl, die Eier, einen Schuss Öl – und dann die Schokolade grob gehackt untergehoben. Während der Teig im Ofen vor sich hin blubberte, zog dieser Duft durchs ganze Haus. Nicht nur nach Bananenbrot, sondern tiefer, wärmer. Nach Gewürzen, nach Kürbis, nach genau dem, was man an grauen Oktobertagen braucht. Das Ergebnis war so saftig, dass es fast schon absurd war. Und ich wusste: Das Rezept muss ich mir aufschreiben, bevor ich es wieder vergesse.

Dieses Schoko-Kürbis Bananenbrot ist seitdem mein Geheimtipp für alle, die denken, sie hätten schon jedes Bananenbrot-Rezept gesehen. Es ist anders. Es ist besser. Und es schmeckt nach genau dem einen Bissen, bei dem man kurz die Augen schließt und denkt: Ja, das ist es.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Ich hab dieses Brot bestimmt fünfmal gebacken, bevor ich es hier mit dir teile. Jedes Mal habe ich ein bisschen was verändert – mal mehr Kürbis, mal weniger Zucker, mal eine andere Schokolade. Und jedes Mal war es ein Volltreffer. Hier ist, warum ich glaube, dass es dir genauso gehen wird:

  • Saftig wie ein Kuchen, aber herzhaft genug zum Frühstück – Die Kombination aus Banane und Kürbispüree sorgt für eine unfassbar feuchte Krume, die tagelang frisch bleibt. Kein trockenes Brot, versprochen.
  • Einfache Zutaten, die du wahrscheinlich schon da hast – Keine ausgefallenen Superfoods, kein stundenlanges Suchen. Mehl, Zucker, Eier, Öl, Bananen, Kürbispüree und Schokolade. Mehr braucht es nicht.
  • Perfekt für den Herbst – und alle anderen Jahreszeiten – Klar, Kürbis schreit nach Herbst. Aber ehrlich? Ich backe das Brot das ganze Jahr über. Im Sommer nehme ich einfach TK-Kürbispüree, und es funktioniert genauso gut.
  • Ein echter Publikumsliebling – Ich hab es zum Brunch mitgebracht, und es war in zehn Minuten weg. Kinder lieben die Schokoladenstückchen, Erwachsene den dezenten Kürbisgeschmack. Alle sind glücklich.
  • Unverschämt lecker – und fast schon gesund – Okay, „gesund“ ist relativ. Aber mit Kürbis und Banane hast du immerhin echtes Obst und Gemüse drin. Und die Schokolade? Die ist für die Seele.

Was dieses Rezept von anderen abhebt, ist die perfekte Balance. Viele Kürbis-Bananen-Brote sind entweder zu süß oder schmecken nur nach Banane. Hier spielen alle Aromen miteinander – die Schokolade bricht die Süße, der Kürbis gibt eine erdige Tiefe, und die Banane sorgt für das vertraute, wohlige Gefühl von Zuhause. Es ist kein „auch noch ein Rezept“ – es ist das Rezept, das du immer wieder backen wirst.

Was du an Zutaten brauchst

Die Zutatenliste ist kurz, aber jede einzelne Zutat hat ihre Aufgabe. Ich erkläre dir kurz, worauf es ankommt, damit dein Brot perfekt wird.

  • Reife Bananen (3 Stück, etwa 300 g ohne Schale) – Je reifer, desto besser. Die Bananen sollten braune Flecken haben und sich fast matschig anfühlen. Sie geben dem Brot nicht nur Süße, sondern auch diese unglaubliche Feuchtigkeit. Wenn deine Bananen noch nicht reif genug sind, leg sie für 10 Minuten bei 150 °C in den Ofen – das karamellisiert die Fruchtzucker und macht sie weich.
  • Kürbispüree (200 g, etwa 1 Tasse) – Ich verwende am liebsten selbstgemachtes Püree aus Hokkaido-Kürbis, weil der nicht geschält werden muss. Aber gekauftes aus der Dose funktioniert genauso gut. Achte darauf, dass es 100 % Kürbis ist und kein Zucker oder Gewürze zugesetzt sind. Wenn du kein Kürbispüree hast, kannst du auch Süßkartoffelbrei nehmen – das gibt eine ähnliche Textur.
  • Mehl (250 g, etwa 2 Tassen) – Normales Weizenmehl Type 405 ist perfekt. Du kannst auch Dinkelmehl 630 nehmen, dann wird das Brot etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Version habe ich gute Erfahrungen mit einer glutenfreien Mehlmischung gemacht, die Xanthan enthält.
  • Zucker (100 g, etwa ½ Tasse) – Ich nehme braunen Zucker, weil er dem Brot eine leichte Karamellnote gibt. Du kannst auch weißen Zucker oder Kokosblütenzucker verwenden. Wenn du es weniger süß magst, reduziere auf 80 g – die Bananen und die Schokolade bringen schon genug Süße mit.
  • Öl (80 ml, etwa ⅓ Tasse) – Neutrales Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl ist am besten. Es macht den Teig schön saftig, ohne dass man es schmeckt. Kokosöl geht auch, aber dann schmeckt das Brot leicht nach Kokos – was ich persönlich sehr lecker finde.
  • Eier (2 Stück, Größe M) – Sie binden den Teig und geben Struktur. Lass sie vor der Verarbeitung auf Zimmertemperatur kommen, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten.
  • Schokolade (150 g, Zartbitter oder Vollmilch) – Hier kannst du nach Herzenslust variieren. Ich hacke eine Tafel Zartbitterschokolade (70 % Kakao) grob, weil die Bitterkeit schön mit der Süße des Teigs kontrastiert. Vollmilchschokolade macht das Brot süßer und kindertauglicher. Du kannst auch Schokotropfen nehmen, aber selbst gehackte Schokolade gibt schönere, unregelmäßige Stücke.
  • Backpulver (1 ½ TL) – Für die Lockerheit. Achte darauf, dass es frisch ist, sonst geht das Brot nicht richtig auf.
  • Natron (½ TL) – Es reagiert mit der Säure der Bananen und sorgt für eine besonders feine Porung. Nicht weglassen!
  • Salz (1 Prise) – Klingt unscheinbar, aber es hebt alle Aromen hervor. Ich nehme feines Meersalz.
  • Gewürze (je 1 TL Zimt, ½ TL Muskatnuss, ¼ TL Nelkenpulver) – Das ist meine geheime Gewürzmischung für den Herbst. Du kannst auch fertiges Kürbiskuchengewürz nehmen. Die Gewürze sind optional, aber sie machen das Brot erst so richtig rund.
  • Optional: 1 TL Vanilleextrakt – Für eine zusätzliche Geschmacksdimension. Ich gebe es immer dazu, weil es die Aromen von Banane und Schokolade wunderbar verbindet.

Ich empfehle dir, für das Kürbispüree auf Marken wie „Alnatura“ oder „Bio-Zentrale“ zu setzen – die haben ein schönes, dickflüssiges Püree ohne Zusätze. Bei der Schokolade bin ich ein Fan von „Ritter Sport“ oder „Lindt“ für die gehackten Stücke, aber jede gute Zartbitterschokolade tut es.

Was du an Küchengeräten brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Brot. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:

  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) – Die klassische Form für Bananenbrot. Eine Silikonform ist praktisch, weil du sie nicht einfetten musst. Ich benutze eine aus Metall und lege sie mit Backpapier aus – das erspart das Einfetten und das Brot lässt sich leichter herausheben.
  • Zwei Rührschüsseln – Eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten. Ich nehme eine große Edelstahlschüssel und eine mittlere Glasschüssel.
  • Ein Schneebesen oder eine Gabel – Zum Zerdrücken der Bananen und zum Verrühren der feuchten Zutaten. Du brauchst keinen Mixer, der Teig wird von Hand gerührt.
  • Ein Messer und ein Schneidebrett – Zum Hacken der Schokolade. Nimm ein großes, scharfes Messer, dann bekommst du schöne, unregelmäßige Stücke.
  • Ein Gummischaber (Teigschaber) – Um den Teig restlos aus der Schüssel zu bekommen und in die Form zu streichen. Ich liebe meinen Silikonschaber von „KitchenAid“, aber jeder andere tut es auch.
  • Eine Küchenwaage – Ich schwöre auf das Abwiegen der Zutaten, besonders bei Mehl. Tassenangaben sind oft ungenau. Eine einfache Digitalwaage reicht völlig.
  • Ein Kuchengitter – Zum Auskühlen des Brotes. Wenn du keins hast, kannst du das Brot auch auf einem umgedrehten Backblech auskühlen lassen.

Falls du keine Kastenform hast: Du kannst den Teig auch in einer runden Springform (20 cm Durchmesser) backen, dann verkürzt sich die Backzeit um etwa 10 Minuten. Einfach mit der Stäbchenprobe testen.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Saftiges Schoko-Kürbis Bananenbrot preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeig dir jeden Schritt, damit dein Brot genauso saftig wird wie meins.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Lege deine Kastenform mit Backpapier aus – ich schneide einen Streifen so zurecht, dass er über die Längsseiten überhängt. Das macht das Herausheben später viel einfacher. Du kannst die Form auch einfetten und mit Mehl ausstäuben, aber Backpapier ist narrensicher.

Schritt 2: Die trockenen Zutaten vermischen
In einer mittelgroßen Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron, Salz und die Gewürze (Zimt, Muskat, Nelken) vermischen. Ich nehme einen Schneebesen und rühre alles gut durch, damit sich die Triebmittel gleichmäßig verteilen. Keine Klümpchen! Stell die Schüssel erstmal zur Seite.

Schritt 3: Die Bananen zerdrücken und die feuchten Zutaten vorbereiten
In einer großen Schüssel die reifen Bananen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Es dürfen ruhig noch kleine Stückchen übrig sein – die geben später schöne, saftige Stellen im Brot. Dann das Kürbispüree, das Öl, die Eier, den Zucker und den Vanilleextrakt (falls du ihn verwendest) dazugeben. Alles mit dem Schneebesen verrühren, bis eine glatte, homogene Masse entsteht. Siehst du, wie schön orange das ist? Das liegt am Kürbis.

Schritt 4: Die Schokolade hacken
Während du die feuchten Zutaten rührst, kannst du die Schokolade hacken. Leg die Tafel auf ein Schneidebrett und hacke sie mit einem großen Messer in grobe Stücke – etwa erbsengroß, ein bisschen größer darf es auch sein. Du wirst sehen, dass einige Stücke zu feinem Staub werden, das ist okay. Der Staub verteilt sich im Teig und gibt ihm einen intensiven Schokoladengeschmack.

Schritt 5: Die trockenen zu den feuchten Zutaten geben
Jetzt die Mehlmischung in drei Portionen zur Bananen-Kürbis-Masse sieben. Ich nehme ein feines Sieb und siebe das Mehl direkt über die Schüssel. Das verhindert Klümpchen und macht den Teig luftiger. Nach jeder Portion vorsichtig mit einem Gummischaber unterheben – nicht rühren! Du willst den Teig nicht überarbeiten, sonst wird das Brot zäh. Es ist okay, wenn noch ein paar Mehlspuren zu sehen sind.

Schritt 6: Die Schokolade unterheben
Die gehackte Schokolade (bis auf eine kleine Handvoll für die Dekoration) vorsichtig unter den Teig heben. Verteile sie gleichmäßig, aber arbeite schnell. Der Teig sollte jetzt dickflüssig und schwer vom Löffel fallen – genau richtig.

Schritt 7: Den Teig in die Form füllen
Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche mit dem Gummischaber glatt. Streue die restlichen Schokostücke gleichmäßig darüber – das gibt später eine hübsche, schokoladige Kruste. Klopf die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit sich eventuelle Luftblasen lösen.

Schritt 8: Backen – und Geduld haben
Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe das Brot für 55–65 Minuten. Nach etwa 40 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen: Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckst du das Brot locker mit Alufolie ab. Die Stäbchenprobe ist dein bester Freund: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Brotes. Wenn es sauber herauskommt oder nur ein paar feuchte Krümel daran kleben, ist es fertig. Klebt noch flüssiger Teig dran, braucht es noch 5–10 Minuten.

Schritt 9: Abkühlen lassen
Lass das Brot 15 Minuten in der Form abkühlen. Dann hebst du es mit dem Backpapier vorsichtig heraus und legst es auf ein Kuchengitter. Jetzt heißt es Geduld haben – das Brot muss vollständig auskühlen, bevor du es anschneidest. Ich weiß, es riecht himmlisch, aber warm ist es noch sehr bröselig. Gönn ihm eine Stunde, dann hält es besser.

Tipps und Tricks für das perfekte Schoko-Kürbis Bananenbrot

Ich hab bei meinen Testdurchgängen so einiges gelernt – und auch ein paar Fehler gemacht. Damit du davon profitieren kannst, hier meine besten Tipps:

  • Nicht überrühren! – Das ist der häufigste Fehler bei Rührteigen. Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch vorsichtig unterheben. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten und das Brot wird zäh und schwer.
  • Die Bananen müssen wirklich reif sein – Ich meine richtig reif, mit braunen Flecken und weicher Schale. Unreife Bananen schmecken nicht süß genug und machen das Brot nicht saftig. Wenn deine Bananen noch gelb sind, backe sie 10 Minuten bei 180 °C im Ofen – das karamellisiert den Zucker und macht sie weich.
  • Kürbispüree vorher abtropfen lassen – Wenn du selbstgemachtes Kürbispüree verwendest, kann es sehr wässrig sein. Gib es in ein feines Sieb und lass es 10 Minuten abtropfen, sonst wird der Teig zu flüssig. Bei gekauftem Püree aus der Dose ist das meist nicht nötig.
  • Die Stäbchenprobe nicht vernachlässigen – Jeder Ofen ist anders. Meiner braucht genau 60 Minuten, aber deiner kann abweichen. Teste lieber einmal mehr als zu wenig. Ein leicht feuchter Kern ist übrigens okay – das Brot gart beim Abkühlen noch ein bisschen nach.
  • Das Brot erst am nächsten Tag anschneiden – Ich weiß, das klingt hart. Aber über Nacht im Kühlschrank (gut eingewickelt) setzen sich die Aromen und das Brot wird noch saftiger. Am nächsten Morgen zum Frühstück schmeckt es einfach himmlisch.

Ein persönlicher Fail von mir: Bei meinem zweiten Versuch hab ich vergessen, das Natron reinzugeben. Das Brot ging kaum auf und wurde eine klebrige, dichte Masse. Nicht lecker. Also: Backpulver und Natron nicht vergessen! Sie sind die heimlichen Helden.

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist ein echter Verwandlungskünstler. Je nach Lust und Laune kannst du es anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Vegan – Ersetze die Eier durch 2 „Leinsamen-Eier“ (2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren, 5 Minuten quellen lassen). Nimm pflanzliche Milch oder Öl, aber das ist ja schon drin. Die Schokolade sollte vegan sein – viele Zartbitterschokoladen sind es von Haus aus.
  • Glutenfrei – Verwende eine glutenfreie Mehlmischung, die Xanthan enthält. Ich hab gute Erfahrungen mit der von „Schaer“ gemacht. Das Brot wird etwas bröseliger, aber genauso lecker.
  • Weniger Zucker – Reduziere den Zucker auf 60 g und nimm extra reife Bananen. Du kannst auch 2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft als Ersatz verwenden – dann wird der Teig aber flüssiger, also reduziere das Öl um 1 EL.
  • Mit Nüssen – Ersetze 50 g der Schokolade durch gehackte Walnüsse oder Pekannüsse. Das gibt einen schönen Biss und passt perfekt zum Herbst. Ich hab das für eine Variante gemacht und es war ein großer Erfolg.
  • Mit Frischkäse-Frosting – Für eine extra Portion Sünde: Rühre 200 g Frischkäse mit 50 g Puderzucker und 1 TL Vanilleextrakt glatt. Streiche das Frosting auf das ausgekühlte Brot und bestreue es mit gehackten Nüssen. Das ist dann eher ein Dessert, aber ein unvergessliches.

Eine persönliche Lieblingsvariante von mir ist die mit einem Schuss Espresso im Teig. Einfach 1 EL löslichen Espresso in 1 EL heißem Wasser auflösen und zu den feuchten Zutaten geben. Das unterstreicht den Schokoladengeschmack und gibt eine herrliche Tiefe. Probier es aus!

Servieren und Aufbewahren

Dieses Brot schmeckt warm genauso gut wie kalt. Am liebsten esse ich es lauwarm mit einem Klecks Butter oder Frischkäse. Aber auch pur ist es ein Genuss. Hier ein paar Servierideen:

  • Zum Frühstück – Eine dicke Scheibe, im Toaster kurz aufgebacken, mit Honig beträufelt. Dazu ein großer Kaffee oder ein Pumpkin Spice Latte mit echtem Kürbispüree – perfekter Herbstmorgen!
  • Als Dessert – Mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Die Kombination aus warmem Brot und kaltem Eis ist einfach unschlagbar.
  • Zum Brunch – Auf einer Platte angerichtet mit verschiedenen Aufstrichen: Butter, Frischkäse, Marmelade. Dazu ein Obstsalat und du hast ein Brunch-Buffet, das alle lieben werden.

Aufbewahren: Wickle das vollständig ausgekühlte Brot in Frischhaltefolie oder lege es in einen luftdichten Behälter. Bei Zimmertemperatur hält es sich 3–4 Tage. Im Kühlschrank bleibt es bis zu einer Woche frisch – aber es wird etwas fester, also lass es vor dem Essen kurz auf Zimmertemperatur kommen.

Einfrieren: Dieses Brot lässt sich hervorragend einfrieren. Schneide es in Scheiben, wickle jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie und packe sie in einen Gefrierbeutel. So kannst du dir bei Bedarf eine Scheibe herausnehmen. Im Toaster aufgetaut schmeckt es wie frisch gebacken. Hält sich im Gefrierfach bis zu 3 Monaten.

Reheating: Die beste Methode ist der Toaster oder der Ofen bei 150 °C für 5–7 Minuten. Die Mikrowelle geht auch, aber das Brot wird dann etwas weich und verliert die knusprige Kruste.

Übrigens: Mit der Zeit werden die Aromen noch intensiver. Am zweiten oder dritten Tag schmeckt das Brot oft noch besser als am ersten. Die Schokolade und der Kürbis haben sich dann richtig verbunden.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ich will nicht so tun, als wäre dieses Brot ein Diät-Wunder. Aber es hat durchaus seine Vorzüge. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Scheibe (bei 12 Scheiben):

Nährwert Pro Scheibe
Kalorien ca. 280 kcal
Fett 12 g
davon gesättigte Fettsäuren 4 g
Kohlenhydrate 38 g
davon Zucker 18 g
Ballaststoffe 3 g
Eiweiß 5 g

Die Bananen liefern Kalium und Vitamin B6, der Kürbis steckt voller Vitamin A und Antioxidantien. Die dunkle Schokolade enthält Flavonoide, die gut fürs Herz sein sollen. Und die Gewürze wie Zimt und Muskat haben entzündungshemmende Eigenschaften. Also: Ja, es ist ein Genussmittel, aber eines mit ein paar gesunden Pluspunkten.

Für Menschen mit Laktoseintoleranz ist das Rezept übrigens geeignet, da es keine Milchprodukte enthält (außer du verwendest das Frischkäse-Frosting). Für Veganer ist es mit den genannten Anpassungen auch machbar.

Fazit – Warum du dieses Brot sofort backen solltest

Ich bin ehrlich: Ich habe schon viele Bananenbrote gebacken. Mit Nüssen, mit Schokolade, mit Kokos. Aber dieses hier ist etwas Besonderes. Der Kürbis macht es nicht nur saftiger, sondern gibt ihm auch diese herbstliche Tiefe, die perfekt zu einer Tasse Tee auf dem Sofa passt. Es ist das Brot, das du backst, wenn du etwas Wärmendes brauchst – ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Probier es aus und pass es an deinen Geschmack an. Mehr Schokolade? Weniger Zucker? Ein Schuss Rum? Alles erlaubt. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es dir gelungen ist. Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder hast du es zum Brunch mitgebracht und alle waren begeistert? Ich bin gespannt!

Also, ran an die Bananen, raus mit dem Kürbispüree – und back dir ein Stück Herbst. Du wirst es nicht bereuen. Versprochen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich das Brot auch ohne Kürbispüree backen?
Ja, du kannst das Kürbispüree durch Apfelmus oder pürierte Süßkartoffel ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas anders, aber die Textur bleibt saftig. Reduziere eventuell die Zuckermenge, wenn das Apfelmus schon gesüßt ist.

Warum ist mein Bananenbrot in der Mitte noch roh, obwohl es außen schon dunkel ist?
Das liegt meist an der Ofentemperatur. Backe das Brot bei 175 °C Ober-/Unterhitze (nicht höher) und decke es nach 40 Minuten mit Alufolie ab, wenn die Oberfläche zu dunkel wird. Jeder Ofen ist anders – teste mit der Stäbchenprobe, bevor du es herausnimmst.

Kann ich das Brot auch in einer Muffinform backen?
Ja, das geht wunderbar! Fülle den Teig in ein Muffinblech mit Papierförmchen und backe die Muffins bei 175 °C für 18–22 Minuten. Die Stäbchenprobe gilt auch hier. So hast du praktische Portionen für unterwegs oder den Kindergeburtstag.

Wie bekomme ich das Brot noch saftiger?
Ein Trick: Füge einen zusätzlichen Esslöffel Öl oder einen Esslöffel Joghurt (auch pflanzlich) zum Teig hinzu. Oder lass das Brot nach dem Backen über Nacht im Kühlschrank ruhen – die Feuchtigkeit verteilt sich dann gleichmäßig.

Kann ich gefrorene Bananen verwenden?
Ja, aufgetaute Bananen sind sogar perfekt, weil sie noch weicher sind. Lass sie vorher gut abtropfen, sonst wird der Teig zu wässrig. Das Auftauen im Kühlschrank über Nacht ist am besten, aber du kannst sie auch bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

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Saftiges Schoko-Kürbis Bananenbrot recipe

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Saftiges Schoko-Kürbis Bananenbrot – Einfaches Herbst Rezept

Ein unglaublich saftiges Bananenbrot mit Kürbispüree und dunkler Schokolade, das nach Herbst duftet und perfekt für gemütliche Tage ist. Die Kombination aus reifen Bananen, Kürbis und Gewürzen macht es zu einem wahren Publikumsliebling.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 55-65 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten bis 1 Stunde 20 Minuten
  • Yield: 12 Scheiben 1x
  • Category: Frühstück / Snack / Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch / Herbstküche

Ingredients

Scale
  • 3 reife Bananen (etwa 300 g ohne Schale)
  • 200 g Kürbispüree (etwa 1 Tasse)
  • 250 g Mehl (Type 405, etwa 2 Tassen)
  • 100 g brauner Zucker (etwa ½ Tasse)
  • 80 ml neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl, etwa Tasse)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 150 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao, grob gehackt)
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Muskatnuss
  • ¼ TL Nelkenpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)

Instructions

  1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Muskatnuss und Nelkenpulver vermischen. Beiseitestellen.
  3. In einer großen Schüssel die Bananen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Kürbispüree, Öl, Eier, Zucker und Vanilleextrakt (falls verwendet) hinzufügen und mit einem Schneebesen glatt rühren.
  4. Die Schokolade grob hacken (etwa erbsengroße Stücke). Eine kleine Handvoll für die Dekoration beiseitelegen.
  5. Die Mehlmischung in drei Portionen zur Bananen-Kürbis-Masse sieben und jeweils vorsichtig mit einem Gummischaber unterheben. Nicht überrühren!
  6. Die gehackte Schokolade (bis auf die beiseitegelegte Handvoll) unter den Teig heben.
  7. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, die Oberfläche glatt streichen und die restlichen Schokostücke darauf verteilen. Die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
  8. Das Brot auf der mittleren Schiene 55–65 Minuten backen. Nach etwa 40 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken, wenn die Oberfläche zu dunkel wird. Mit der Stäbchenprobe testen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – wenn es sauber herauskommt oder nur feuchte Krümel daran kleben, ist das Brot fertig.
  9. Das Brot 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier herausheben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (mindestens 1 Stunde).

Notes

Nicht überrühren, sonst wird das Brot zäh. Die Bananen sollten sehr reif sein (braune Flecken). Kürbispüree vorher abtropfen lassen, wenn es selbstgemacht und wässrig ist. Das Brot schmeckt am zweiten oder dritten Tag noch besser. Zum Einfrieren in Scheiben schneiden und einzeln verpacken.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Scheibe
  • Calories: 280
  • Sugar: 18
  • Sodium: 0.02
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

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