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Gabriella Pearce

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Saftiger Gedeckter Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln – Einfaches Rezept

Ready In 75 Minuten
Servings 12 Stücke
Difficulty Einfach

Der Duft von Zimt und Äpfeln zog durch die ganze Wohnung, während ich hektisch nach der Springform suchte. Mein Mann hatte spontan seine Eltern zum Kaffee eingeladen – und zwar in genau einer Stunde. Der Kühlschrank zeigte sich von seiner leeren Seite: ein paar Äpfel, Butter, Eier. Kein aufwendiges Dessert, keine Torte. Aber ein saftiger gedeckter Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln? Das klang nach Rettung. Und ehrlich? Es wurde so viel besser als erwartet.

Ich liebe diese Art von Kuchen, weil er so unkompliziert ist. Kein stundenlanges Schichten, keine komplizierte Creme. Du rührst einen Teig, schichtest Äpfel drauf, streust Streusel oben drüber – und der Ofen erledigt den Rest. Genau das war es, was ich in diesem Moment brauchte. Kein Stress, kein Drama. Nur ein Kuchen, der nach Zuhause schmeckt.

Die ersten Bissen waren still. Dann kam das „Wow, der ist ja richtig saftig!“ von meiner Schwiegermutter. Und ich wusste: Dieses Rezept musste ich unbedingt mit dir teilen. Es ist der Kuchen, den du immer dann backst, wenn du etwas Einfaches, aber trotzdem Beeindruckendes brauchst. Keine komplizierten Techniken, nur ehrlicher Geschmack.

Also, lass uns loslegen. Ich zeige dir, wie du diesen saftigen, gedeckten Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln hinkriegst – garantiert ohne Backstress.

Warum du diesen Apfelkuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Apfelkuchen-Rezept. Er ist der Kuchen, den ich immer wieder backe, wenn ich etwas Sicheres brauche. Und hier ist der Grund, warum er auch bei dir zur ersten Wahl werden wird:

  • Saftig bis zum letzten Bissen: Der Teig bleibt durch die Äpfel und die richtige Mischung aus Butter und Milch wunderbar feucht. Kein trockener Kuchen mehr!
  • Knusprige Streusel: Die goldbraune Streuselkruste ist der absolute Star. Sie gibt dem Kuchen diesen unwiderstehlichen Crunch, der perfekt mit den weichen Äpfeln kontrastiert.
  • Einfach & unkompliziert: Du brauchst keine Spezialgeräte oder exotischen Zutaten. Alles findest du im normalen Supermarkt – und wahrscheinlich hast du sogar schon alles zu Hause.
  • Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, für den Besuch der Schwiegereltern oder einfach so am Nachmittag – dieser Kuchen passt immer. Er ist herzhaft genug für den Herbst, aber leicht genug fürs ganze Jahr.
  • Crowd-Pleaser garantiert: Ich habe ihn schon auf Familienfeiern, Geburtstagen und sogar beim Picknick mitgebracht. Jedes Mal ist er weg, bevor ich selbst ein zweites Stück nehmen kann.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet, ist die Kombination aus einem ganz einfachen Rührteig und einer besonders buttrigen Streuselschicht. Ich habe lange experimentiert, bis die Streusel genau richtig waren – nicht zu fest, nicht zu bröselig. Und der Teig? Der ist so saftig, dass du ihn auch ohne die Äpfel pur essen könntest. Ehrlich.

Dieser Kuchen ist für mich der Beweis, dass die einfachsten Rezepte oft die besten sind. Er erinnert mich an die Sonntagnachmittage meiner Kindheit, wenn meine Oma einen ähnlichen Kuchen gebacken hat. Und jetzt backe ich ihn selbst – und jedes Mal, wenn der Duft durch die Küche zieht, fühle ich mich ein bisschen zu Hause.

Welche Zutaten du brauchst

Die Zutatenliste für diesen saftigen gedeckten Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln ist angenehm kurz. Keine exotischen Gewürze, keine schwer zu findenden Spezialprodukte. Nur gute, ehrliche Grundzutaten, die zusammen ein echtes Geschmackserlebnis ergeben.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig. Ich nehme am liebsten die Butter von Kerrygold, aber jede gute Marke tut es.
  • 200 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, dann wird der Kuchen etwas karamelliger.
  • 4 Eier (Größe M) – Am besten nimmst du die Eier eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur haben. Das macht den Teig luftiger.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt, wenn du echte Vanille bevorzugst.
  • 300 g Mehl (Type 405) – Für einen besonders zarten Teig kannst du auch 50 g durch Speisestärke ersetzen. Das macht den Kuchen noch fluffiger.
  • 1 Päckchen Backpulver – Nicht vergessen! Das sorgt für die lockere Textur.
  • Eine Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz hebt den Geschmack der Äpfel und der Butter unglaublich hervor.
  • 100 ml Milch – Vollmilch ist am besten, aber du kannst auch Hafermilch oder Mandelmilch nehmen, wenn du eine laktosefreie Variante möchtest.

Für die Apfelschicht:

Saftiger gedeckter Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln preparation steps

  • 4-5 mittelgroße Äpfel – Ich empfehle säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Granny Smith. Sie geben dem Kuchen eine schöne Frische und zerfallen nicht zu schnell. In einem Apfel-Krautsalat verwende ich übrigens auch gerne Boskoop – sie sind einfach die besten zum Backen und Kochen.
  • 2 EL Zitronensaft – Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine feine Säure.
  • 1 TL Zimt – Für das typische Apfelkuchen-Aroma. Wer mag, kann auch eine Prise Muskatnuss dazugeben.
  • 1 EL Zucker – Zum Bestreuen der Äpfel, falls sie sehr sauer sind.

Für die Streusel:

  • 150 g Mehl – Wieder Type 405 oder Dinkelmehl, wenn du eine herzhaftere Note magst.
  • 100 g Zucker – Brauner Zucker gibt den Streuseln eine schöne Farbe und einen leichten Karamellgeschmack.
  • 100 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst werden die Streusel zu einer Paste. Schneide sie in kleine Würfel.
  • 1 TL Zimt – Für die Streusel auch noch etwas Zimt, das rundet den Geschmack ab.
  • Eine Prise Salz – Auch in den Streuseln nicht vergessen!

Einkaufstipp: Wenn du die Äpfel im Herbst kaufst, sind sie am aromatischsten. Im Sommer kannst du auch auf frische, heimische Sorten zurückgreifen. Achte darauf, dass die Äpfel fest und ohne Druckstellen sind.

Benötigte Küchengeräte

Für diesen Kuchen brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was du brauchst:

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser) – Ich benutze eine beschichtete Form von Kaiser. Sie ist perfekt, weil der Kuchen nicht klebt. Falls du keine Springform hast, geht auch eine große Kuchenform, aber dann wird der Kuchen etwas dicker.
  • Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die Schüssel sollte groß genug sein, damit du den Teig gut verrühren kannst.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Ein Schneebesen geht auch, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld. Ich schwöre auf meine Küchenmaschine von KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät tut es genauso.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – Zum Schälen und Schneiden der Äpfel. Ein Gemüseschäler macht die Arbeit noch einfacher.
  • Ein Teigschaber – Um den Teig gleichmäßig in der Form zu verteilen. Und um die Schüssel hinterher sauber zu bekommen – das ist fast das Beste daran!
  • Backpapier – Für den Boden der Springform. So lässt sich der Kuchen später leichter lösen.

Budget-Tipp: Du musst kein teures Equipment kaufen. Eine einfache Springform aus dem Supermarkt reicht völlig. Wichtig ist nur, dass sie dicht ist, damit nichts ausläuft.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es konkret! Ich zeige dir genau, wie du diesen saftigen gedeckten Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln zauberst. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten

Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Fette die Springform leicht ein und lege den Boden mit Backpapier aus. Den Rand kannst du auch einfetten, dann löst sich der Kuchen später besser.

Schritt 2: Die Streusel vorbereiten

In einer kleinen Schüssel mischst du das Mehl, den Zucker und den Zimt für die Streusel. Dann gibst du die kalten Butterwürfel dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen die Butter in die Mehlmischung einarbeiten, bis krümelige Streusel entstehen. Nicht zu lange kneten, sonst wird die Butter zu warm und die Streusel werden fest. Stell die Streusel dann kalt, während du den Teig machst.

Schritt 3: Die Äpfel vorbereiten

Schäle die Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Dann schneidest du die Viertel in dünne Spalten – etwa 0,5 cm dick. Gib sie in eine Schüssel, beträufle sie mit Zitronensaft und mische Zimt und Zucker unter. Lass sie kurz ziehen, während der Teig angerührt wird.

Schritt 4: Den Teig zubereiten

In einer großen Schüssel schlägst du die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig. Das dauert etwa 3-4 Minuten mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe. Die Masse sollte hell und cremig sein. Dann gibst du die Eier nacheinander dazu und rührst jedes gut unter, bis eine homogene Masse entsteht.

In einer separaten Schüssel mischst du das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Dann gibst du die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse. Rühre nur so lange, bis alles gerade vermischt ist – nicht zu viel rühren, sonst wird der Teig zäh.

Schritt 5: Den Kuchen schichten

Jetzt kommt der spaßige Teil! Gib den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn gleichmäßig glatt. Ein Teigschaber hilft dabei, die Ecken gut zu erreichen. Dann verteilst du die Apfelspalten gleichmäßig auf dem Teig. Drücke sie leicht an, damit sie später nicht herausfallen. Zum Schluss streust du die kalten Streusel großzügig über die Äpfel. Ja, es dürfen ruhig viele sein!

Schritt 6: Backen

Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe den Kuchen für etwa 45-50 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Nach 40 Minuten machst du am besten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Die Streusel sollten goldbraun sein – aber nicht zu dunkel. Falls sie zu schnell bräunen, deckst du den Kuchen nach 30 Minuten locker mit Alufolie ab.

Schritt 7: Abkühlen lassen

Lass den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann löst du den Rand vorsichtig und lässt ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa 1-2 Stunden. Aber ich weiß, wie schwer das ist – der Duft ist einfach unwiderstehlich!

Mein Tipp: Wenn du den Kuchen lauwarm isst, sind die Streusel am knusprigsten. Aber auch kalt ist er ein Traum. Ich persönlich mag ihn am zweiten Tag am liebsten, wenn sich die Aromen richtig verbunden haben.

Backtipps & Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Kuchen perfekt wird:

  • Die richtige Buttertemperatur: Die Butter für den Teig muss weich sein, aber nicht geschmolzen. Wenn du sie aus dem Kühlschrank nimmst, schneide sie in kleine Würfel und lass sie 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Für die Streusel muss die Butter dagegen eiskalt sein – sonst werden sie zu einer Paste.
  • Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz rühren. Sonst wird der Teig zäh und der Kuchen schwer. Ich zähle immer bis 20, dann ist Schluss.
  • Die Äpfel nicht zu dick schneiden: Dicke Apfelstücke brauchen länger zum Garen und der Teig könnte verbrennen, bevor die Äpfel weich sind. Dünne Spalten sind ideal.
  • Die Streusel nicht zu fest drücken: Streue sie locker über die Äpfel, sonst werden sie zu einer harten Schicht. Sie sollen ja knusprig sein, nicht steinhart.
  • Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen backt anders. Meine Oma hatte einen alten Ofen, der immer 10 Grad kühler war. Vertraue nicht blind auf die Zeit – mach die Probe!

Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, die Streusel kalt zu stellen. Das Ergebnis? Eine einzige, große Butter-Mehl-Paste auf dem Kuchen. Sie war noch essbar, aber alles andere als knusprig. Seitdem stelle ich die Streusel immer in den Kühlschrank, während ich den Teig mache.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist so vielseitig, dass du es immer wieder neu erfinden kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Mit Nüssen: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln zu den Streuseln. Das gibt einen zusätzlichen Crunch und passt perfekt zu den Äpfeln. Ich habe das mal zu Weihnachten gemacht – alle waren begeistert.
  • Mit Rosinen: Wenn du magst, kannst du 100 g Rosinen unter die Apfelschicht mischen. Vorher kurz in heißem Wasser einweichen, damit sie schön saftig werden. Das erinnert mich an den Apfelkuchen meiner Oma.
  • Glutenfrei: Ersetze das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Achte darauf, dass sie auch Backpulver enthält, oder füge etwas Xanthan hinzu, damit der Teig zusammenhält. Ich habe das für eine Freundin mit Zöliakie gemacht – sie konnte den Unterschied nicht schmecken.
  • Mit anderen Früchten: Im Sommer ersetze ich die Äpfel gerne durch Birnen oder Pfirsiche. Auch Beeren gehen super, aber dann wird der Kuchen etwas saftiger. Reduziere in dem Fall die Milch im Teig um 20 ml.
  • Vegan: Ersetze die Butter durch Margarine, die Milch durch Hafermilch und die Eier durch 4 EL Apfelmus plus 1 TL Backpulver. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker.

Meine Lieblingsvariation: Im Herbst füge ich einen Esslöffel Pumpkin Spice in den Teig und die Streusel. Das gibt dem Kuchen eine warme, würzige Note, die perfekt zu den Äpfeln passt. Ich habe sogar schon einen saftigen Kürbis-Schokostreuselkuchen gebacken, der mit diesem Rezept verwandt ist – auch eine tolle Herbstalternative!

Servier- & Aufbewahrungstipps

Der Kuchen schmeckt warm und kalt – aber wie du ihn servierst, macht doch einen Unterschied. Hier sind meine besten Tipps:

  • Serviertemperatur: Lauwarm ist der Kuchen am besten. Die Streusel sind dann noch knusprig, und die Aromen kommen voll zur Geltung. Wenn du ihn kalt magst, lass ihn vor dem Servieren 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
  • Dazu passt: Ein Klecks Schlagsahne, eine Kugel Vanilleeis oder ein Löffel Crème fraîche. Für eine herbstliche Note kannst du auch etwas Apfelmus dazu servieren. Ich liebe es, ein Stück Kuchen mit einer Tasse Pumpkin Chai Latte zu genießen – das ist mein perfekter Nachmittag.
  • Im Kühlschrank: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank in einer luftdichten Dose etwa 4-5 Tage. Die Streusel werden allerdings nach 2 Tagen etwas weicher. Das ist normal – aber immer noch lecker!
  • Einfrieren: Du kannst den Kuchen problemlos einfrieren. Wickle ihn dazu gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen bei 150 °C aufwärmen.
  • Aufwärmen: Wenn du den Kuchen wieder knusprig haben möchtest, leg ihn für 5 Minuten in den Ofen bei 180 °C. Die Mikrowelle macht die Streusel leider weich – also lieber den Ofen nehmen.

Mein Tipp für Gäste: Backe den Kuchen einen Tag vorher. Er schmeckt am zweiten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Und du hast am Tag des Besuchs weniger Stress. Einfach vor dem Servieren kurz aufwärmen – und fertig!

Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich weiß, dass dieser Kuchen nicht gerade ein Diät-Rezept ist. Und das ist auch okay! Ein Stück Kuchen am Sonntag gehört zum Leben dazu. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 380 kcal
Kohlenhydrate 48 g
Fett 18 g
Eiweiß 5 g
Ballaststoffe 2 g

Die guten Seiten: Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamin C. Zimt soll den Blutzuckerspiegel stabilisieren – zumindest ein bisschen. Und die Butter? Nun, Butter ist ein natürliches Produkt und in Maßen genossen völlig in Ordnung. Ich sage immer: Ein Stück Kuchen mit Freunden ist besser als ein Diät-Riegel allein.

Allergene: Der Kuchen enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante schau in den Abschnitt „Variationen“ oben.

Fazit

Dieser saftige gedeckte Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln ist für mich der Beweis, dass die einfachsten Rezepte die besten sind. Kein Schnickschnack, keine komplizierten Techniken – nur ehrlicher, hausgemachter Kuchen, der nach Kindheit schmeckt. Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und Äpfeln die Küche erfüllt, während der Kuchen im Ofen ist. Und das erste Stück, noch lauwarm, mit einer Tasse Kaffee – das ist für mich der perfekte Moment.

Ich hoffe, du probierst dieses Rezept aus und machst es zu deinem eigenen. Vielleicht mit mehr Zimt, weniger Zucker oder mit Walnüssen. Das Schöne an diesem Kuchen ist, dass er Fehler verzeiht. Selbst wenn die Streusel mal nicht perfekt sind oder die Äpfel etwas ungleichmäßig – er schmeckt trotzdem fantastisch.

Also, ran an die Schürze! Back ihn für dich, für deine Familie oder für den nächsten Besuch. Und wenn du ihn gemacht hast, schreib mir in die Kommentare, wie er geworden ist. Ich freue mich riesig über deine Erfahrungen, deine eigenen Variationen und natürlich über Fotos von deinem Kuchen. Teile sie auf Pinterest und markiere mich – ich bin gespannt, was du daraus machst!

Bis zum nächsten Mal, und denk dran: Gutes Essen ist Liebe, die man backen kann.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Springform backen?

Ja, du kannst auch eine normale Kuchenform oder eine Auflaufform verwenden. Der Kuchen wird dann etwas dicker oder flacher, je nach Größe der Form. Passe die Backzeit entsprechend an – mach einfach die Stäbchenprobe.

Warum werden meine Streusel nicht knusprig?

Das liegt meistens daran, dass die Butter zu warm war oder du die Streusel zu lange geknetet hast. Achte darauf, dass die Butter wirklich kalt ist, und arbeite sie nur kurz mit den Fingerspitzen ein. Stell die Streusel vor dem Backen kalt.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Klar, du kannst den Zucker im Teig um 30-50 g reduzieren, wenn du es weniger süß magst. Die Streusel solltest du aber nicht reduzieren, sonst werden sie nicht richtig knusprig. Die Äpfel bringen ja auch natürliche Süße mit.

Wie verhindere ich, dass der Kuchen zu dunkel wird?

Wenn die Streusel nach 30 Minuten Backzeit schon goldbraun sind, decke den Kuchen locker mit Alufolie ab. Das verhindert, dass sie verbrennen, während der Teig im Inneren noch durchbackt.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, das geht super! Wickle ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen. Die Streusel werden dann wieder fast so knusprig wie frisch gebacken.

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Saftiger gedeckter Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln recipe

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Saftiger Gedeckter Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln – Einfaches Rezept

Ein einfaches Rezept für einen saftigen gedeckten Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln. Perfekt für den Sonntagskaffee oder den Besuch der Schwiegereltern.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 45-50 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • 100 ml Milch
  • 45 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskoop, Elstar, Granny Smith)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Zucker
  • 150 g Mehl (für Streusel)
  • 100 g Zucker (für Streusel)
  • 100 g kalte Butter (für Streusel)
  • 1 TL Zimt (für Streusel)
  • Eine Prise Salz (für Streusel)

Instructions

  1. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Fette die Springform (26 cm Durchmesser) leicht ein und lege den Boden mit Backpapier aus.
  2. In einer kleinen Schüssel mischst du das Mehl, den Zucker und den Zimt für die Streusel. Gib die kalten Butterwürfel dazu und arbeite sie mit den Fingerspitzen ein, bis krümelige Streusel entstehen. Stelle die Streusel kalt.
  3. Schäle die Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide die Viertel in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick). Gib sie in eine Schüssel, beträufle sie mit Zitronensaft und mische Zimt und Zucker unter. Lass sie kurz ziehen.
  4. In einer großen Schüssel schlägst du die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig (ca. 3-4 Minuten). Gib die Eier nacheinander dazu und rühre jedes gut unter.
  5. In einer separaten Schüssel mischst du das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Gib die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse und rühre nur kurz, bis alles vermischt ist.
  6. Gib den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Verteile die Apfelspalten gleichmäßig auf dem Teig und drücke sie leicht an. Streue die kalten Streusel großzügig darüber.
  7. Backe den Kuchen für 45-50 Minuten. Nach 40 Minuten machst du die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte – wenn kein feuchter Teig mehr klebt, ist er fertig. Falls die Streusel zu schnell bräunen, decke den Kuchen nach 30 Minuten locker mit Alufolie ab.
  8. Lass den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Löse dann den Rand vorsichtig und lasse ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen (ca. 1-2 Stunden).

Notes

Die Butter für den Teig muss weich sein, für die Streusel eiskalt. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Teig zäh. Die Äpfel nicht zu dick schneiden. Die Streusel locker aufstreuen. Die Stäbchenprobe nicht vergessen. Der Kuchen schmeckt lauwarm am besten, aber auch kalt und am zweiten Tag.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 380
  • Sugar: 28
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 11
  • Carbohydrates: 48
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Apfelkuchen, Streuselkuchen, gedeckter Apfelkuchen, saftiger Apfelkuchen, einfaches Rezept, Herbstkuchen, Kuchen mit Äpfeln

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