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Lucy Webster

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Cremiges Kürbis-Risotto mit Parmesan – Bestes Herbstrezept

Ready In 40 Minuten
Servings 4 servings
Difficulty Medium

Der Kürbis lag schon seit zwei Wochen auf der Arbeitsplatte. Ein Hokkaido, der mich jeden Morgen mit seinem leuchtenden Orange angrinste, während ich an ihm vorbei zur Kaffeemaschine eilte. Ich hatte eigentlich einen deftigen Eintopf geplant, aber die Idee fühlte sich irgendwie… langweilig an. Es war einer dieser grauen Novembernachmittage, an denen man einfach etwas Wärmendes, Trostspendendes braucht – aber bitte mit ein bisschen mehr Stil als eine durchschnittliche Suppe.

Ich öffnete den Kühlschrank und da stand sie: die angebrochene Packung Parmesan, ein Rest Butter, ein Bund Salbei, der schon leicht traurig aussah. Und natürlich der Risotto-Reis, der mich aus der Vorratskammer anblinzelte. „Risotto”, dachte ich. „Das ist es.” Ich hatte schon so viele Versionen gemacht – klassisch mit Pilzen, mit Spargel im Frühling, sogar mit Roter Bete – aber Kürbis-Risotto? Das war noch eine Baustelle in meinem Repertoire. Und ehrlich gesagt: Ich war mir nicht sicher, ob ich die cremige Konsistenz hinbekommen würde, die ich mir vorstellte. (Die ersten Versuche mit Risotto waren nämlich eher eine klebrige Katastrophe.)

Also schnappte ich mir den Kürbis, den ich eigentlich für einen Kürbis-Schokostreuselkuchen hatte verwenden wollen, und legte los. Die Salbeibutter brutzelte in der Pfanne, der Duft von nussiger Butter und würzigem Salbei zog durch die ganze Wohnung. Und dann, nach etwa fünfundzwanzig Minuten geduldigem Rühren – dieser eine Moment, in dem der Reis genau die richtige Menge Brühe aufgenommen hatte, der Kürbis sich in eine samtige Masse verwandelt hatte und der Parmesan alles zu einer goldenen Einheit verband. Ich nahm einen Löffel, pustete kurz und… ja. Das war es. Es war nicht nur gut. Es war dieses besondere „Augen-zu-und-genießen”-Risotto, nach dem ich unbewusst gesucht hatte. Und das Beste daran? Es war einfacher als jedes andere Risotto, das ich je gemacht hatte.

Warum du dieses cremige Kürbis-Risotto lieben wirst

Dieses Rezept ist nicht nur ein weiteres Herbstgericht – es ist eine Erfahrung. Ich habe es inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gekocht, für mich allein an gemütlichen Abenden, für Freunde, die spontan vorbeikamen, und sogar für meine Schwiegermutter, die sonst eher skeptisch ist, wenn ich „mal wieder was Neues” ausprobiere. Und jedes Mal gab es dieselbe Reaktion: Stille am Tisch, gefolgt von einem tiefen Seufzer der Zufriedenheit.

  • Einfach & schnell: In unter 40 Minuten hast du ein Restaurant-würdiges Gericht auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, kein kompliziertes Vorgehen – nur ein Topf, ein Löffel und ein bisschen Geduld.
  • Alltagszutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder spezielle Ausrüstung. Kürbis, Reis, Brühe, Parmesan und Salbei – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommst es im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für den Herbst: Ob als wärmendes Abendessen an einem kühlen Abend oder als Hauptgericht für ein gemütliches Sonntagsessen – dieses Risotto passt einfach immer.
  • Crowd-Pleaser: Ich habe es noch nie erlebt, dass jemand nicht mindestens eine zweite Portion wollte. Sogar Kinder, die normalerweise die Nase über „grünes Zeug” rümpfen, lieben die cremige Textur.
  • Unwiderstehlich cremig: Der Trick? Der Kürbis wird direkt im Risotto mitgekocht und zerstampft, sodass er eine natürliche Cremigkeit abgibt, ohne dass du zusätzliche Sahne brauchst. Und die Salbeibutter oben drauf? Die ist einfach der krönende Abschluss.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Balance. Viele Kürbis-Risottos sind entweder zu süß oder zu schwer. Dieses hier ist genau richtig – der Parmesan bringt die nötige Würze, der Salbei eine leicht pfeffrige Note, und die Butter sorgt für den letzten Schliff. Es ist das Risotto, das ich immer machen wollte, aber nie zu fragen wagte. Und jetzt teile ich es mit dir.

Welche Zutaten du für das perfekte Kürbis-Risotto brauchst

Die Zutatenliste ist kurz, aber jede einzelne Zutat spielt eine wichtige Rolle. Ich habe im Laufe der Zeit gelernt, dass es bei Risotto nicht auf die Menge der Zutaten ankommt, sondern auf deren Qualität und das richtige Zusammenspiel. Hier ist, was du brauchst:

Für das Risotto:

  • 300 g Hokkaido-Kürbis (du kannst auch Butternut-Kürbis verwenden, aber Hokkaido muss nicht geschält werden – das spart Zeit und bringt mehr Farbe)
  • 1 kleine Zwiebel (fein gewürfelt; ich nehme am liebsten eine rote Zwiebel, weil sie etwas milder ist)
  • 1 Knoblauchzehe (fein gehackt; wer Knoblauch liebt, darf auch zwei nehmen)
  • 200 g Risotto-Reis (Arborio oder Carnaroli – ich schwöre auf Carnaroli, weil er mehr Stärke abgibt und besonders cremig wird)
  • 750 ml Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht oder eine gute Bio-Brühe; die Brühe ist das Rückgrat des Geschmacks)
  • 100 ml trockener Weißwein (optional, aber ich finde, er bringt eine schöne Säure, die den Kürbis ausgleicht; du kannst ihn auch durch etwas mehr Brühe ersetzen)
  • 50 g frisch geriebener Parmesan (bitte nicht den fertig geriebenen aus der Tüte – der Unterschied ist riesig! Ich empfehle einen Parmesan, der mindestens 24 Monate gereift ist)
  • 2 EL Olivenöl (zum Anschwitzen; ein gutes, fruchtiges Olivenöl macht den Unterschied)
  • Salz und Pfeffer (nach Geschmack)
  • Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben – das ist mein Geheimtipp für mehr Tiefe)

Für die Salbeibutter:

Cremiges Kürbis-Risotto preparation steps

  • 2 EL Butter (ich verwende ungesalzene Butter, damit ich die Salzkontrolle behalte)
  • 8-10 frische Salbeiblätter (je frischer, desto besser; getrockneter Salbei funktioniert notfalls auch, aber das Aroma ist nicht so intensiv)

Ein paar Anmerkungen zu den Zutaten: Der Hokkaido-Kürbis ist mein absoluter Favorit für dieses Gericht, weil er eine dünne, essbare Schale hat. Du musst ihn also nur waschen, entkernen und würfeln – kein lästiges Schälen! Wenn du Butternut-Kürbis verwendest, schäle ihn vorher. Und was den Reis angeht: Bitte, bitte nimm keinen normalen Langkornreis. Risotto-Reis ist entscheidend, weil er beim Kochen nach und nach Stärke abgibt und diese wunderbar cremige Konsistenz erzeugt, die wir alle lieben.

Ich habe schon oft erlebt, dass Leute denken, sie könnten den Parmesan durch Gouda oder Emmentaler ersetzen. Tu es nicht. Der Parmesan bringt eine salzige, nussige Note, die perfekt mit dem Kürbis harmoniert. Wenn du eine vegetarische Alternative suchst, nimm einen guten Pecorino – der ist etwas würziger.

Welche Ausrüstung du brauchst

Gute Nachrichten: Du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du wahrscheinlich schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:

  • Ein großer Topf oder eine tiefe Pfanne (am besten mit schwerem Boden, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird; ich liebe meinen Gusseisentopf dafür)
  • Eine Holzkelle oder ein Silikonspatel (zum ständigen Rühren – Metall könnte den Topf zerkratzen)
  • Ein kleines Schneidebrett und ein scharfes Messer (zum Würfeln des Kürbisses und der Zwiebel)
  • Eine kleine Pfanne (für die Salbeibutter; eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit die Butter nicht anbrennt)
  • Eine Küchenreibe (für den Parmesan; ich reibe ihn immer frisch, das macht einen Riesenunterschied)
  • Ein Messbecher oder eine Kelle (zum Dosieren der Brühe)

Wenn du keinen schweren Topf hast, mach dir keine Sorgen. Ein normaler Edelstahltopf funktioniert auch – du musst nur etwas öfter umrühren, damit nichts anbrennt. Und falls du keine Kelle hast, nimm einfach einen Schöpflöffel oder sogar eine Tasse. Hauptsache, du kannst die Brühe nach und nach hinzufügen.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für das cremigste Kürbis-Risotto

Jetzt wird es ernst! Ich zeige dir genau, wie ich vorgehe. Keine Sorge, es klingt nach vielen Schritten, aber in Wirklichkeit ist es ganz einfach – du musst nur ein bisschen am Herd stehen und rühren. Aber glaub mir, das Ergebnis ist jede Minute wert.

  1. Den Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide ihn dann in etwa 1 cm große Würfel. Die Schale bleibt dran – sie wird beim Kochen weich und liefert zusätzliche Farbe und Nährstoffe. Wenn du Butternut-Kürbis verwendest, schäle ihn vorher mit einem Sparschäler.
  2. Die Brühe erhitzen (parallel): Gib die Gemüsebrühe in einen kleinen Topf und bringe sie zum Kochen. Reduziere dann die Hitze, sodass sie nur noch sanft köchelt. Warum? Wenn du kalte Brühe zum Risotto gibst, stoppt der Garprozess des Reises kurzzeitig, und das kann die Konsistenz beeinträchtigen. Heiße Brühe ist der Schlüssel zu einem gleichmäßig gegarten Risotto.
  3. Das Risotto ansetzen (10 Minuten): Erhitze das Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die fein gewürfelte Zwiebel hinzu und schwitze sie für etwa 3 Minuten an, bis sie glasig ist. Sie sollte keine Farbe nehmen – wir wollen die Süße der Zwiebel, nicht ihre Bitterkeit. Füge dann den gehackten Knoblauch hinzu und rühre für 30 Sekunden um, bis er duftet. Jetzt kommt der Reis: Gib den Risotto-Reis dazu und rühre ihn für etwa 2 Minuten, bis die Körner leicht glasig werden. Dieser Schritt ist wichtig, denn er öffnet die Stärke im Reis und sorgt später für die Cremigkeit.
  4. Mit Wein ablöschen (2 Minuten): Gieße den Weißwein (oder einen Teil der Brühe) in den Topf. Rühre kräftig, bis der Wein fast vollständig verdampft ist. Du wirst den alkoholischen Geruch verfliegen sehen – zurück bleibt eine feine Säure, die später den Kürbis perfekt ausgleicht.
  5. Den Kürbis zugeben (1 Minute): Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre sie unter den Reis. Sie werden jetzt noch fest sein, aber keine Sorge – sie garen mit dem Reis mit und zerfallen später zu einer cremigen Masse.
  6. Die Brühe nach und nach zugeben (18-20 Minuten): Jetzt kommt der wichtigste Teil. Gib eine Kelle der heißen Brühe (ca. 150 ml) zum Reis und rühre ständig. Warte, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen ist, bevor du die nächste Kelle hinzugibst. Wiederhole diesen Vorgang, bis der Reis weich, aber noch bissfest ist (al dente) und der Kürbis vollständig zerfallen ist. Das dauert etwa 18-20 Minuten. Du musst nicht die ganze Brühe verwenden – hör auf, wenn der Reis die gewünschte Konsistenz hat. Ich rühre immer in einer Acht, das hilft, die Stärke gleichmäßig zu verteilen und verhindert Anbrennen.
  7. Den Parmesan unterheben (2 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Gib den frisch geriebenen Parmesan hinzu und rühre kräftig, bis er geschmolzen und vollständig eingearbeitet ist. Jetzt wird es richtig cremig! Schmecke mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss ab. Denk daran: Parmesan ist schon salzig, also sei vorsichtig mit dem Salz.
  8. Die Salbeibutter zubereiten (parallel, 3 Minuten): Während das Risotto zieht, gib die Butter in eine kleine Pfanne und erhitze sie bei mittlerer Hitze. Wenn die Butter schäumt, gib die Salbeiblätter hinein. Brate sie für etwa 1-2 Minuten, bis sie knusprig sind und die Butter anfängt, leicht nussig zu duften. Achtung: Die Butter darf nicht braun werden – sie soll nur goldgelb sein. Nimm die Pfanne sofort vom Herd.
  9. Servieren (1 Minute): Verteile das Risotto auf Teller oder Schalen. Löffel die Salbeibutter mit den knusprigen Salbeiblättern darüber. Wer mag, kann noch etwas extra Parmesan darüber reiben. Und dann: Genießen!

Tipps und Techniken für das perfekte Risotto

Ich habe bei meinen ersten Risotto-Versuchen ziemlich viel falsch gemacht. Der Reis war entweder zu hart oder matschig, die Cremigkeit blieb aus, und einmal habe ich sogar die Brühe vergessen und nur Wasser verwendet – das war eine Lektion fürs Leben. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:

  • Ständig rühren ist Pflicht: Ja, es ist anstrengend, aber es lohnt sich. Das Rühren löst die Stärke aus dem Reis, die für die Cremigkeit verantwortlich ist. Wenn du aufhörst zu rühren, setzt sich der Reis am Boden ab und brennt an. Stell dir einen Timer, wenn du dich selbst disziplinieren musst.
  • Die Brühe muss heiß sein: Ich kann es nicht oft genug sagen. Kalte Brühe unterbricht den Garprozess und macht das Risotto ungleichmäßig. Halte die Brühe auf dem Herd warm, während du rührst.
  • Geduld ist eine Tugend: Risotto lässt sich nicht hetzen. Gib die Brühe immer nur eine Kelle nach der anderen und warte, bis sie aufgenommen ist. Das dauert seine Zeit – aber genau das macht die perfekte Textur aus.
  • Der Reis muss al dente sein: Wenn du denkst, der Reis sei fertig, nimm ihn eine Minute früher vom Herd. Der Reis gart in der Restwärme nach, besonders wenn du den Parmesan unterhebst. Besser zu bissfest als zu weich.
  • Nicht zu viel Flüssigkeit auf einmal: Ich habe am Anfang immer zu viel Brühe auf einmal hinzugegeben, weil ich dachte, es ginge schneller. Das Ergebnis war eine Suppe mit Reiskörnern. Lieber kleine Mengen und öfter nachgießen.

Ein kleiner Fail von mir: Einmal habe ich vergessen, den Kürbis zu würfeln, und habe ihn in groben Stücken in den Topf geworfen. Er wurde nicht weich genug, und ich musste die Stücke später mühsam mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Seitdem nehme ich mir die Zeit, den Kürbis wirklich fein zu würfeln. Es macht den Unterschied.

Variationen und Anpassungen für dein Kürbis-Risotto

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Ich habe im Laufe der Jahre einige Varianten ausprobiert, und hier sind meine Favoriten:

  • Vegan: Ersetze den Parmesan durch eine vegane Alternative (es gibt mittlerweile wirklich gute auf Mandelbasis) oder durch Hefeflocken für einen käsigen Geschmack. Die Butter in der Salbeibutter kannst du durch vegane Butter oder Olivenöl ersetzen. Ich habe es mit Kokosöl probiert – das Aroma war etwas dominant, also nimm lieber ein neutrales Öl.
  • Mit Pilzen: Brate 200 g gemischte Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge, Pfifferlinge) in einer separaten Pfanne an und gib sie kurz vor dem Servieren unter das Risotto. Das gibt eine wunderbar erdige Note, die perfekt mit dem Kürbis harmoniert.
  • Mit Speck oder Schinken: Für die Fleischliebhaber: Brate 100 g gewürfelten Speck oder Schinken knusprig an und streue ihn über das fertige Risotto. Der salzige Kontrast zur Süße des Kürbisses ist fantastisch.
  • Mit gerösteten Kürbiskernen: Röste eine Handvoll Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne, bis sie anfangen zu springen, und streue sie als Topping darüber. Sie geben einen tollen Crunch und passen thematisch natürlich perfekt.
  • Mit einer Prise Chili: Wenn du es etwas schärfer magst, gib eine Prise Chiliflocken oder etwas frische Chili in die Salbeibutter. Die Schärfe bricht die Cremigkeit und macht das Gericht spannender.

Ich persönlich liebe die Variante mit Pilzen am meisten. Letzten Herbst habe ich auf dem Markt wunderschöne Pfifferlinge ergattert und sie einfach untergerührt – das war ein Gedicht. Probiere dich aus und finde deine eigene Lieblingskombination!

Servieren und Aufbewahren: So bleibt dein Risotto perfekt

Dieses Risotto schmeckt am besten direkt nach der Zubereitung, wenn es noch heiß und cremig ist. Aber ich weiß, dass das nicht immer möglich ist. Hier sind meine Tipps für Servieren und Aufbewahren:

  • Servieren: Fülle das Risotto in tiefe Teller oder Schalen. Die Salbeibutter sollte erst kurz vor dem Servieren darübergegeben werden, damit sie schön flüssig bleibt und die Salbeiblätter knusprig. Ein paar extra Parmesan-Späne oben drauf sehen nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch fantastisch. Dazu passt ein trockener Weißwein (der gleiche, den du zum Kochen verwendet hast) oder ein Glas Wasser mit Zitrone – das erfrischt und gleicht die Reichhaltigkeit aus.
  • Beilagen: Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist die perfekte Beilage. Die Säure des Dressings schneidet durch die Cremigkeit des Risottos und macht das Essen leichter. Oder serviere etwas geröstetes Brot dazu, um die Reste aufzutunken – ja, das mache ich immer.
  • Aufbewahren: Risotto lässt sich im Kühlschrank für 2-3 Tage aufbewahren. Lass es vollständig abkühlen, bevor du es in einen luftdichten Behälter gibst. Es wird im Kühlschrank fester, aber das ist normal.
  • Einfrieren: Du kannst Risotto auch einfrieren, aber die Textur leidet etwas. Wenn du es einfrieren möchtest, lass es abkühlen, fülle es in Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. Im Gefrierfach hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen: Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
  • Wieder aufwärmen: Der beste Weg, Risotto wieder aufzuwärmen, ist in einem Topf bei niedriger Hitze. Gib einen Schuss Brühe oder Wasser dazu (ca. 2-3 EL pro Portion) und rühre ständig, bis es wieder cremig ist. Die Mikrowelle geht auch, aber das Ergebnis ist weniger schön – der Reis wird oft trocken und die Cremigkeit geht verloren.

Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn du weißt, dass du Reste haben wirst, koche das Risotto einen Tick weniger gar (also eher bissfest). Beim Wiederaufwärmen gart es dann nach und wird perfekt. So vermeidest du matschigen Reis am nächsten Tag.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Dieses Kürbis-Risotto ist nicht nur ein Genuss, sondern auch überraschend nährstoffreich. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (basierend auf 4 Portionen):

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien 420 kcal
Eiweiß 12 g
Fett 16 g
Kohlenhydrate 58 g
Ballaststoffe 4 g

Der Kürbis ist ein echtes Superfood: Er ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt, und unterstützt die Augengesundheit sowie das Immunsystem. Außerdem liefert er Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Parmesan liefert wertvolles Calcium und Eiweiß, während die Butter in Maßen für Geschmack sorgt. Wenn du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, ist dieses Risotto eine tolle Mahlzeit – besonders an kühlen Herbsttagen, wenn der Körper mehr Energie braucht.

Für alle, die auf ihre Kohlenhydrate achten: Du kannst den Risotto-Reis durch Blumenkohl-Reis ersetzen, aber ehrlich – das ist dann kein richtiges Risotto mehr. Manchmal darf es einfach der echte Reis sein. Und wenn du dir etwas Gutes tun willst, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Zum Schluss: Warum dieses Risotto mein Herz erobert hat

Ich habe schon viele Risottos gekocht, aber dieses hier ist etwas Besonderes. Es ist nicht nur die Kombination aus cremigem Kürbis, würzigem Parmesan und knuspriger Salbeibutter – es ist das Gefühl, das es vermittelt. Wenn ich einen Löffel davon nehme, fühle ich mich sofort geborgen, als würde mich eine warme Decke umhüllen. Es ist der Geschmack von gemütlichen Abenden, von Kerzenlicht und guten Gesprächen.

Ich lade dich ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu deinem eigenen zu machen. Vielleicht magst du mehr Salbei, vielleicht weniger Parmesan, vielleicht eine Prise Chili – das ist völlig in Ordnung. Das Schöne am Kochen ist ja, dass du der Chef in deiner Küche bist.

Wenn du dieses Rezept ausprobierst, lass es mich wissen! Hinterlasse einen Kommentar unten, teile deine Version auf Pinterest oder markiere mich in deinen Social-Media-Posts. Ich bin gespannt, wie es dir schmeckt. Und falls du noch mehr herbstliche Inspiration suchst, schau dir auch mein Rezept für saftige Kürbis-Schoko-Muffins an – die sind der perfekte süße Abschluss nach einem herzhaften Risotto.

Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch Butternut-Kürbis statt Hokkaido verwenden?

Ja, absolut! Butternut-Kürbis hat ein ähnlich süßes, nussiges Aroma. Du musst ihn nur vorher schälen, da die Schale nicht essbar ist. Hokkaido ist aber praktischer, weil du ihn mit Schale verwenden kannst.

Muss ich den Wein unbedingt verwenden?

Nein, der Wein ist optional. Er bringt eine feine Säure, die den Kürbis ausgleicht, aber du kannst ihn einfach durch die gleiche Menge Gemüsebrühe ersetzen. Das Risotto wird dann etwas milder, aber immer noch lecker.

Kann ich das Risotto auch ohne ständiges Rühren zubereiten?

Ehrlich gesagt: Nein. Das ständige Rühren ist entscheidend für die Cremigkeit, weil es die Stärke aus dem Reis löst. Du kannst die Brühe auf einmal hinzugeben und im Ofen backen (das nennt sich Ofenrisotto), aber das Ergebnis ist nicht dasselbe. Für das beste Risotto musst du am Herd stehen und rühren – aber es lohnt sich!

Wie erkenne ich, dass der Reis gar ist?

Der Reis sollte weich, aber noch bissfest sein – also al dente. Nimm einfach ein Korn zwischen die Zähne und beiße hinein. Es sollte keinen harten Kern mehr haben, aber auch nicht matschig sein. Wenn du unsicher bist, probiere früher statt später, denn der Reis gart in der Restwärme nach.

Kann ich das Risotto im Voraus zubereiten?

Für den besten Geschmack und die beste Textur empfehle ich, das Risotto frisch zuzubereiten. Du kannst es aber bis zu einem Tag im Voraus kochen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Wiederaufwärmen mit etwas Brühe wird es wieder cremig – es ist nicht ganz so gut wie frisch, aber immer noch sehr lecker.

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Cremiges Kürbis-Risotto recipe

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Cremiges Kürbis-Risotto mit Parmesan – Bestes Herbstrezept

Ein unwiderstehlich cremiges Kürbis-Risotto mit Parmesan und knuspriger Salbeibutter. Perfekt für gemütliche Herbstabende – einfach zuzubereiten und ein echter Genuss.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Hokkaido-Kürbis (oder Butternut-Kürbis, geschält)
  • 1 kleine Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
  • 200 g Risotto-Reis (Arborio oder Carnaroli)
  • 750 ml Gemüsebrühe (heiß)
  • 100 ml trockener Weißwein (optional, oder mehr Brühe)
  • 50 g frisch geriebener Parmesan (mindestens 24 Monate gereift)
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 2 EL Butter (ungesalzen)
  • 810 frische Salbeiblätter

Instructions

  1. Den Kürbis vorbereiten: Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden (Schale bleibt dran). Bei Butternut-Kürbis vorher schälen.
  2. Die Brühe erhitzen: Gemüsebrühe in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren, sodass sie nur noch sanft köchelt.
  3. Das Risotto ansetzen: Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin 3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch zugeben und 30 Sekunden mitrühren. Reis zugeben und 2 Minuten unter Rühren glasig werden lassen.
  4. Mit Wein ablöschen: Weißwein (oder einen Teil der Brühe) angießen und unter Rühren fast vollständig verdampfen lassen.
  5. Kürbis zugeben: Kürbiswürfel in den Topf geben und unter den Reis rühren.
  6. Brühe nach und nach zugeben: Jeweils eine Kelle heiße Brühe (ca. 150 ml) zum Reis geben und ständig rühren, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen ist. Diesen Vorgang 18-20 Minuten wiederholen, bis der Reis weich, aber noch bissfest (al dente) und der Kürbis zerfallen ist.
  7. Parmesan unterheben: Topf vom Herd nehmen. Parmesan zugeben und kräftig rühren, bis er geschmolzen ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  8. Salbeibutter zubereiten: Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Salbeiblätter zugeben und 1-2 Minuten braten, bis sie knusprig sind und die Butter goldgelb und nussig duftet. Pfanne sofort vom Herd nehmen.
  9. Servieren: Risotto auf Teller oder Schalen verteilen. Salbeibutter mit den knusprigen Salbeiblättern darüber löffeln. Nach Wunsch mit extra Parmesan bestreuen.

Notes

Ständig rühren ist entscheidend für die Cremigkeit. Die Brühe muss heiß sein. Den Reis al dente kochen – er gart in der Restwärme nach. Für eine vegane Variante Parmesan durch Hefeflocken oder vegane Käsealternative ersetzen und Butter durch vegane Butter oder Olivenöl ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 420
  • Sugar: 6
  • Sodium: 800
  • Fat: 16
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 58
  • Fiber: 4
  • Protein: 12

Keywords: Kürbis-Risotto, cremiges Risotto, Herbstrezept, Parmesan, Salbeibutter, Hokkaido, einfach, vegetarisch

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