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Gabriella Pearce

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Knuspriger Spaghetti-Kürbis mit Knoblauch und Parmesan – Einfaches Ofengericht

Ready In 60 Minuten
Servings 2-3 Portionen
Difficulty Medium

Ich habe den ersten Spaghetti-Kürbis, den ich je zubereitet habe, komplett verbrannt. Nicht nur ein bisschen zu dunkel – ich rede von schwarzen, verkohlten Fasern, die nach Rauch und Bedauern schmeckten. Ich war so enttäuscht, dass ich das Gemüse fast ein Jahr lang gemieden habe. Dabei hatte ich mich so auf diese langen, spaghettiähnlichen Fäden gefreut, die alle in den sozialen Medien so mühelos aus der Schale kratzten. Niemand hat erwähnt, wie schnell das Ding von goldgelb zu rabenschwarz wird, wenn man nicht aufpasst. Oder dass der Kürbis eine bestimmte Größe haben muss, damit die Fasern schön lang werden. Ich habe damals einen Riesenkürbis aus dem Discounter genommen – Fehler. Die Fasern waren kurz, matschig und trotz der verbrannten Außenseite innen roh. Kein Wunder, dass ich frustriert war.

Letzten Herbst gab ich ihm dann eine zweite Chance. Diesmal mit einem kleinen, handlichen Spaghetti-Kürbis, einem scharfen Messer und einer Prise Geduld. Und rate mal? Es hat geklappt. Die Fasern lösten sich perfekt, sie waren al dente, nicht matschig. Ich habe sie mit ordentlich Knoblauch, Butter und frisch geriebenem Parmesan geschwenkt und in einer heißen Pfanne knusprig gebraten. Ehrlich – ich habe drei Portionen hintereinander gegessen. Seitdem ist dieses Rezept für knusprigen Spaghetti-Kürbis mein absoluter Geheimtipp für alle, die sagen, sie mögen keinen Kürbis. Sie kennen nur den falschen.

Was ich an diesem Gericht liebe, ist die unerwartete Textur. Die Röstung im Ofen karamellisiert die natürliche Süße, und das anschließende Anbraten in der Pfanne gibt ihm diesen unwiderstehlichen Biss. Es ist kein Ersatz für Pasta – es ist einfach etwas Eigenständiges. Und wenn du es einmal richtig machst, wirst du verstehen, warum ich nach dem ersten Desaster nicht aufgegeben habe.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Schnell & einfach: Nach dem Rösten im Ofen ist der Kürbis in nur 10 Minuten in der Pfanne fertig. Perfekt für stressige Abende, wenn du etwas Gesundes willst, ohne stundenlang zu kochen.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst nur einen Spaghetti-Kürbis, Knoblauch, Parmesan, Butter und ein paar Gewürze. Keine exotischen Einkäufe – alles ist im Supermarkt um die Ecke erhältlich.
  • Perfekt für die kühle Jahreszeit: Dieses Gericht ist wohltuend, leicht und trotzdem sättigend. Es passt wunderbar in den Herbst oder Winter, wann immer du etwas Leichtes aber Herzerwärmendes brauchst.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ich habe es schon für Familie, Freunde und sogar für Kürbisskeptiker gekocht. Jeder war begeistert. Die Kombination aus knusprig, buttrig und käsig ist einfach unschlagbar.
  • Unglaublich lecker: Die Mischung aus gerösteten Kürbisfasern, goldenem Knoblauch und salzigem Parmesan ist der Inbegriff von Wohlfühlessen – nur ohne das schwere Gefühl danach.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die doppelte Garstufe. Viele Rezepte hören nach dem Rösten auf. Aber ich schwöre auf das kurze Anbraten in der Pfanne. Dadurch bekommt der Kürbis diese knusprigen Spitzen – wie bei gebratenen Nudeln, nur leichter. Es ist kein weiteres durchschnittliches Kürbisrezept. Es ist die Version, die dich fragen lässt, warum du nicht schon früher damit angefangen hast.

Vertrau mir – nach dem ersten Bissen wirst du verstehen, warum ich nach meinem anfänglichen Desaster weitergemacht habe. Dieses Rezept ist es wert.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept kommt mit einer überschaubaren Liste an Zutaten aus. Die meisten hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Ich setze auf Qualität bei den wenigen Hauptakteuren – das macht den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Gericht.

  • 1 mittelgroßer Spaghetti-Kürbis (ca. 1–1,2 kg): Achte darauf, dass er fest ist und keine weichen Stellen hat. Ein zu großer Kürbis ergibt oft wässrige Fasern. Ich bevorzuge die kleineren Exemplare – sie sind süßer und haben eine bessere Textur.
  • 3 EL Olivenöl (oder geschmolzene Butter): Olivenöl für den Ofen, Butter für die Pfanne – so bekommst du den besten Geschmack. Wenn du magst, kannst du auch nur ein Fett verwenden.
  • 4–5 große Knoblauchzehen, fein gehackt: Frischer Knoblauch ist hier nicht verhandelbar. Das Pulverzeug aus dem Glas wird nicht dasselbe Aroma entfalten. Nimm die Zeit und hacke ihn frisch.
  • 50 g frisch geriebener Parmesan (plus mehr zum Servieren): Bitte, bitte kaufe kein geriebenes Pulver. Ein gutes Stück Parmesan, das du selbst reibst, schmilzt cremiger und schmeckt nussiger. Ich empfehle Parmigiano Reggiano, wenn es das Budget hergibt.
  • 2 EL Butter (oder vegane Alternative): Für das Anbraten in der Pfanne. Sie gibt dem Gericht diesen seidigen Glanz und eine Extraportion Geschmack.
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Nach Geschmack. Ich verwende grobes Meersalz.
  • Optional: 1/2 TL Chiliflocken: Für eine leichte Schärfe. Das ist mein persönlicher Trick – der Kontrast zwischen süßem Kürbis und scharfem Chili ist fantastisch.
  • Optional: 2 EL gehackte frische Petersilie: Für etwas Farbe und Frische am Ende. Ein Spritzer Zitronensaft kurz vor dem Servieren ist auch nie verkehrt.

Hinweis zu den Mengen: Dieses Rezept ist für 2–3 Personen als Hauptgericht oder 4 als Beilage gedacht. Wenn du für eine größere Gruppe kochst, verdopple einfach die Zutaten und röste zwei Kürbisse gleichzeitig im Ofen – achte nur darauf, dass sie genug Platz haben.

Benötigte Küchenausstattung

Du brauchst keine spezielle Ausrüstung für dieses Gericht. Ein scharfes Messer ist allerdings Gold wert – Spaghetti-Kürbisse haben eine harte Schale, und ein stumpfes Messer macht die Sache gefährlich.

  • Scharfes Kochmesser: Zum Halbieren des Kürbisses. Ein großes, schweres Messer ist hier am besten.
  • Backblech mit Backpapier: Zum Rösten im Ofen. Das Backpapier erspart dir das mühsame Schrubben später.
  • Ofenfeste Schüssel oder Auflaufform: Alternativ zum Blech, wenn du den Kürbis mit der Schnittseite nach oben garen möchtest.
  • Große Pfanne (am besten beschichtet oder Gusseisen): Für das finale Anbraten. Eine Gusseisenpfanne speichert die Hitze besonders gut und gibt eine schöne Bräunung.
  • Gabel: Zum Auffächern der Kürbisfasern. Ja, wirklich – eine einfache Gabel ist das beste Werkzeug dafür.
  • Knoblauchpresse (optional): Ich hacke meinen Knoblauch lieber, aber eine Presse tut es auch. Nur keine Mikrowelle – die ist für dieses Rezept tabu.

Ich habe jahrelang einen simplen Sparschäler benutzt, um die Schale zu entfernen – bis ich gemerkt habe, dass es viel einfacher ist, den Kürbis nach dem Rösten aus der Schale zu kratzen. Spare dir die Mühe und iss die Schale einfach mit (sie ist essbar und enthält viele Ballaststoffe) oder kratze die Fasern heraus.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Knuspriger Spaghetti-Kürbis mit Knoblauch und Parmesan preparation steps

  1. Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. Kürbis vorbereiten: Wasche den Spaghetti-Kürbis gründlich. Halbiere ihn der Länge nach mit einem scharfen Messer. Sei vorsichtig – die Schale ist hart. Wenn du Probleme hast, steche den Kürbis vorher ein paar Mal mit einer Gabel ein und erhitze ihn 2 Minuten in der Mikrowelle. Das macht die Schale weicher. Entferne die Kerne und die faserigen Fäden in der Mitte mit einem Löffel. Du kannst die Kerne übrigens waschen, trocknen und wie Kürbiskerne rösten – eine leckere Knabberei!
  3. Würzen: Beträufle die Schnittflächen beider Hälften mit 2 EL Olivenöl. Reibe sie mit Salz und Pfeffer ein. Lege die Hälften mit der Schnittseite nach unten auf das Backblech. So garen sie gleichmäßiger und die Fasern bleiben schön saftig.
  4. Rösten: Schiebe das Blech in den Ofen und röste den Kürbis für 35–45 Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Größe ab. Der Kürbis ist fertig, wenn du mit einer Gabel leicht in die Schale stechen kannst und die Fasern sich mühelos lösen. Nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn 5 Minuten abkühlen – nicht länger, sonst werden die Fasern kalt.
  5. Fasern lösen: Wende die Kürbishälften um. Mit einer Gabel kratzt du die langen Fasern vorsichtig aus der Schale. Sie sollten in langen, spaghettiähnlichen Strängen herauskommen. Falls sie noch zu fest sind, waren sie nicht lange genug im Ofen. Keine Panik – du kannst sie noch 5–10 Minuten nachrösten.
  6. Knoblauch vorbereiten: Während der Kürbis abkühlt, hackst du den Knoblauch fein. Wenn du Chiliflocken verwendest, mische sie jetzt unter den gehackten Knoblauch.
  7. Anbraten: Erhitze eine große Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Gib 2 EL Butter und das restliche Olivenöl hinein. Sobald die Butter schäumt, gibst du den gehackten Knoblauch (und die Chiliflocken) hinzu. Brate ihn 30 Sekunden an, bis er duftet – aber pass auf, dass er nicht verbrennt. Knoblauch wird schnell bitter, wenn er zu dunkel wird.
  8. Kürbis anbraten: Gib die gelösten Kürbisfasern in die Pfanne. Verteile sie gleichmäßig und drücke sie leicht an. Lass sie 3–4 Minuten ungestört braten, bis die Unterseite goldbraun und knusprig ist. Dann schwenkst du die Pfanne oder rührst die Fasern um. Wiederhole das Anbraten für weitere 2–3 Minuten. Du willst diese knusprigen, fast frittierartigen Spitzen – das ist der Moment, in dem das Gericht magisch wird.
  9. Parmesan untermischen: Nimm die Pfanne vom Herd. Gib den geriebenen Parmesan hinzu und schwenke alles gut durch. Die Restwärme schmilzt den Käse und verbindet ihn mit den Fasern. Wenn du zu früh Käse hinzugibst, wird er klumpig – also warte bis zum Schluss.
  10. Abschmecken und servieren: Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Wenn du möchtest, gib einen Spritzer Zitronensaft darüber und bestreue alles mit gehackter Petersilie. Serviere sofort – am besten auf vorgewärmten Tellern, damit es nicht kalt wird.

Mein persönlicher Tipp: Sei mutig beim Anbraten. Lass die Fasern wirklich Farbe nehmen. Diese knusprigen, braunen Stücke sind der beste Teil des Gerichts. Ich habe am Anfang immer zu früh umgerührt, aus Angst, es könnte anbrennen. Aber genau diese Röstaromen machen den Unterschied.

Kochtipps & Techniken

Das wichtigste an diesem Rezept ist der richtige Garpunkt des Kürbisses. Wenn du ihn zu lange röstest, werden die Fasern matschig und verlieren ihre Struktur. Wenn du ihn zu kurz röstest, lassen sie sich nur schwer von der Schale lösen. Der Test mit der Gabel ist unfehlbar – sie sollte ohne Widerstand durch die Schale gleiten.

Ein Fehler, den ich oft gemacht habe: Ich habe den Kürbis direkt nach dem Rösten mit kaltem Wasser abgeschreckt, um ihn schneller zu verarbeiten. Großer Fehler! Die Fasern wurden wässrig und ließen sich nicht mehr knusprig braten. Lass ihn einfach abkühlen – die Natur macht das schon.

Für das Anbraten ist eine gute Pfanne entscheidend. Ich benutze eine gusseiserne Pfanne, weil sie die Hitze gleichmäßig verteilt und speichert. Wenn du eine beschichtete Pfanne verwendest, achte darauf, dass sie nicht zu dünn ist – sonst kühlt sie zu schnell ab, sobald du die Fasern hineingibst. Dann wird der Kürbis eher gedämpft als gebraten.

Noch ein Tipp zur Multitasking-Strategie: Während der Kürbis im Ofen ist, kannst du schon den Knoblauch hacken, den Parmesan reiben und die Petersilie waschen. Das spart später Zeit. Ich stelle auch schon die Teller in den Ofen (bei niedriger Temperatur), damit sie warm sind. Kaltes Geschirr kühlt das Essen in Sekundenschnelle aus.

Wenn du das Gericht für Gäste zubereitest, kannst du den Kürbis bis zu einem Tag vorher rösten und die Fasern im Kühlschrank aufbewahren. Kurz vor dem Servieren brätst du sie dann nur noch an. Das nimmt den Druck raus und das Ergebnis ist genauso gut.

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist ein fantastischer Ausgangspunkt für Experimente. Ich habe einige Variationen ausprobiert, die dir vielleicht auch gefallen.

  • Vegane Version: Ersetze die Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl und den Parmesan durch Hefeflocken oder einen veganen Käseersatz. Hefeflocken geben einen ähnlich nussigen, käsigen Geschmack. Ich habe es mit Kokosöl gemacht – der leichte Kokosgeschmack passt überraschend gut zum Kürbis.
  • Mit Kräutern: Statt nur Petersilie kannst du frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei verwenden. Gib sie zusammen mit dem Knoblauch in die Pfanne. Besonders Salbei und Butter sind eine himmlische Kombination.
  • Mit Gemüse: Du kannst das Gericht mit gebratenen Champignons, Spinat oder Kirschtomaten ergänzen. Brate das zusätzliche Gemüse separat an und mische es erst am Ende unter. So behält alles seine eigene Textur.
  • Mit Fleisch: Für eine proteinreichere Mahlzeit kannst du gebratene Hähnchenbruststreifen, Garnelen oder knusprigen Speck untermischen. Ich habe es einmal mit angebratenem Chorizo probiert – das rauchige Aroma war fantastisch.
  • Mit anderen Käsesorten: Parmesan ist klassisch, aber Pecorino oder ein würziger Gouda funktionieren auch. Für eine cremigere Variante kannst du einen Klecks Ziegenfrischkäse unterrühren – das gibt eine wunderbar samtige Konsistenz.

Wenn du eine besonders knusprige Oberfläche magst, kannst du die Kürbisfasern nach dem Anbraten noch kurz unter den Grill im Ofen schieben. Aber pass auf – das geht schnell und kann leicht verbrennen. Ich habe dabei schon einige Chargen ruiniert.

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Der knusprige Spaghetti-Kürbis schmeckt am besten direkt aus der Pfanne, solange er noch heiß und die Kruste knusprig ist. Serviere ihn als Hauptgericht mit einem grünen Salat und etwas Baguette – das reicht völlig. Als Beilage passt er hervorragend zu gegrilltem Hähnchen, Fisch oder einem saftigen Steak.

Wenn du Reste hast (was selten vorkommt bei mir), kannst du sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich 2–3 Tage. Aber Achtung: Die Knusprigkeit geht leider verloren. Die Fasern werden weicher, aber der Geschmack bleibt.

Zum Aufwärmen empfehle ich die Pfanne. Gib einen Schuss Öl oder Butter hinein und brate die Reste bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten an, bis sie wieder warm sind. Die Mikrowelle macht sie matschig – vermeide sie, wenn möglich. Du kannst die Reste auch in einer Auflaufform im Ofen bei 180 °C für 10 Minuten aufwärmen.

Einfrieren ist nicht ideal, weil die Fasern nach dem Auftauen ihre Textur verlieren. Wenn du trotzdem einfrieren möchtest, dann nur die gerösteten, ungebratenen Fasern. Wickle sie gut ein und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Verwenden taust du sie im Kühlschrank auf und brätst sie dann wie gewohnt an.

Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am nächsten Tag schmeckt das Gericht oft noch intensiver – der Knoblauch und der Parmesan haben Zeit, richtig einzuziehen. Aber die Knusprigkeit ist dann weg. Ein fairer Tausch, finde ich.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Spaghetti-Kürbis ist ein echtes Superfood – aber ohne den Hype. Er ist kalorienarm, ballaststoffreich und steckt voller Vitamine. Eine Portion (ca. 200 g gekochter Kürbis) enthält etwa:

  • Kalorien: 42 kcal (ohne Öl und Käse)
  • Kohlenhydrate: 10 g
  • Ballaststoffe: 2 g
  • Vitamin A: 10 % des Tagesbedarfs (gut für die Augen)
  • Vitamin C: 8 % des Tagesbedarfs (unterstützt das Immunsystem)

Mit dem Olivenöl, der Butter und dem Parmesan kommen natürlich Kalorien hinzu, aber das ist ja auch der Punkt – es soll schmecken und sättigen. Wenn du auf die Kalorien achtest, reduziere einfach die Menge an Fett und Käse. Der Kürbis allein ist schon ein Genuss.

Spaghetti-Kürbis ist von Natur aus glutenfrei und eignet sich daher perfekt für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Er ist auch low-carb-freundlich – viel weniger Kohlenhydrate als normale Pasta. Für eine kohlenhydratarme Ernährung ist das ein echter Gewinn.

Ich persönlich schätze an diesem Gericht, dass es mich satt macht, ohne dass ich mich schwer fühle. Es ist leichte Kost, die trotzdem nach einem vollwertigen Essen schmeckt. Perfekt für Abende, an denen du etwas Gesundes willst, aber keine Lust auf einen Salat hast.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Spaghetti-Kürbis auch in der Mikrowelle zubereiten?

Ja, das geht. Halbiere den Kürbis, entferne die Kerne und lege die Hälften mit der Schnittseite nach unten in eine mikrowellengeeignete Schüssel mit etwas Wasser. Gare ihn bei hoher Leistung für 10–12 Minuten. Aber Achtung: Die Fasern werden weicher und weniger strukturiert als im Ofen. Für das knusprige Anbraten ist die Ofenmethode besser.

Warum wird mein Spaghetti-Kürbis matschig?

Das passiert meistens, wenn der Kürbis zu lange geröstet wurde oder wenn er zu groß war. Achte auf die richtige Größe (ca. 1 kg) und teste den Garpunkt mit einer Gabel. Wenn die Fasern sich leicht lösen, ist er fertig. Außerdem solltest du die Fasern nach dem Rösten nicht abspülen – das macht sie wässrig.

Kann ich den Kürbis auch mit Schale essen?

Ja, die Schale ist essbar und enthält viele Ballaststoffe. Nach dem Rösten wird sie weich genug, um sie mitzuessen. Wenn du sie nicht magst, kratze die Fasern einfach heraus. Ich persönlich esse sie gerne mit, besonders wenn die Schale schön karamellisiert ist.

Wie bekomme ich die Fasern besonders lang?

Die Länge der Fasern hängt von der Sorte und der Größe des Kürbisses ab. Kleine bis mittelgroße Exemplare (ca. 1 kg) haben meist längere Fasern. Außerdem solltest du den Kürbis der Länge nach halbieren und die Fasern mit einer Gabel in Längsrichtung aus der Schale kratzen, nicht quer.

Kann ich dieses Rezept auch im Airfryer zubereiten?

Ja, das funktioniert. Halbiere den Kürbis, würze ihn und lege ihn mit der Schnittseite nach unten in den Airfryer-Korb. Gare ihn bei 190 °C für 25–30 Minuten. Die Fasern werden dann wie gewohnt in der Pfanne angebraten. Der Airfryer spart Zeit und Energie – perfekt für kleine Portionen.

Fazit

Dieser knusprige Spaghetti-Kürbis mit Knoblauch und Parmesan ist mehr als nur ein Ersatz für Pasta. Er ist ein eigenständiges Gericht, das mit seiner Textur und seinem Geschmack überzeugt. Die Kombination aus süßem, geröstetem Kürbis, würzigem Knoblauch und salzigem Parmesan ist einfach zeitlos. Und das Beste? Du brauchst nur wenige Zutaten und etwa eine Stunde Zeit.

Ich liebe dieses Rezept, weil es zeigt, wie aus einem einfachen Gemüse etwas Besonderes werden kann. Es ist flexibel, gesund und macht satt, ohne zu beschweren. Ob als Hauptgericht, Beilage oder Resteverwertung – es funktioniert immer. Und nachdem ich meinen ersten Kürbis verbrannt hatte, bin ich jetzt froh, dass ich nicht aufgegeben habe. Manchmal braucht es eben ein paar Fehlversuche, um das perfekte Rezept zu finden.

Probier es aus! Ich bin gespannt, wie es dir schmeckt. Hinterlasse gerne einen Kommentar oder teile deine eigenen Variationen mit mir. Welche Kräuter hast du verwendet? Hast du es mit Chili gewagt? Ich freue mich auf deine Erfahrungen. Und wenn du noch mehr Kürbisrezepte suchst, schau dir meine saftigen Kürbis-Schoko-Muffins oder diesen saftigen Kürbis-Schokostreuselkuchen mit Frischkäse an – beides perfekte Herbstrezepte für den süßen Zahn.

Bis zum nächsten Mal – und lass den Kürbis nicht verbrennen!

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Knuspriger Spaghetti-Kürbis mit Knoblauch und Parmesan recipe

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Knuspriger Spaghetti-Kürbis mit Knoblauch und Parmesan – Einfaches Ofengericht

Dieser knusprige Spaghetti-Kürbis mit Knoblauch und Parmesan ist ein einfaches Ofengericht, das durch doppelte Garstufe – Rösten im Ofen und Anbraten in der Pfanne – eine unwiderstehlich knusprige Textur erhält. Perfekt für die kühle Jahreszeit und ein absoluter Publikumsliebling.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 60 Minuten
  • Yield: 23 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Spaghetti-Kürbis (ca. 1–1,2 kg)
  • 3 EL Olivenöl (oder geschmolzene Butter)
  • 45 große Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 50 g frisch geriebener Parmesan (plus mehr zum Servieren)
  • 2 EL Butter (oder vegane Alternative)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1/2 TL Chiliflocken (optional)
  • 2 EL gehackte frische Petersilie (optional)

Instructions

  1. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Spaghetti-Kürbis waschen, der Länge nach halbieren und Kerne mit einem Löffel entfernen.
  3. Schnittflächen mit 2 EL Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Hälften mit der Schnittseite nach unten auf das Blech legen.
  4. Kürbis 35–45 Minuten rösten, bis die Schale mit einer Gabel leicht durchstochen werden kann und die Fasern sich lösen. 5 Minuten abkühlen lassen.
  5. Fasern mit einer Gabel aus der Schale kratzen.
  6. Knoblauch fein hacken (und ggf. mit Chiliflocken mischen).
  7. Große Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. 2 EL Butter und restliches Olivenöl hinzufügen. Knoblauch 30 Sekunden anbraten, bis er duftet.
  8. Kürbisfasern in die Pfanne geben, gleichmäßig verteilen und 3–4 Minuten ungestört braten, bis die Unterseite goldbraun und knusprig ist. Dann schwenken und weitere 2–3 Minuten braten.
  9. Pfanne vom Herd nehmen, Parmesan hinzufügen und gut durchschwenken.
  10. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. mit Zitronensaft und Petersilie servieren.

Notes

Sei mutig beim Anbraten – die knusprigen, braunen Stücke sind der beste Teil. Den Kürbis nach dem Rösten nicht mit kaltem Wasser abschrecken, sonst werden die Fasern wässrig. Für Gäste kann der Kürbis einen Tag vorher geröstet und die Fasern im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 200 g
  • Calories: 250
  • Sugar: 4
  • Sodium: 350
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 3
  • Protein: 8

Keywords: Spaghetti-Kürbis, Knoblauch, Parmesan, Ofengericht, knusprig, einfach, vegetarisch, glutenfrei, Herbst, Winter

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