Der Duft von Zimt und Muskat – dieser eine, unverwechselbare Geruch, der durch die ganze Wohnung zieht, noch bevor die Muffins überhaupt fertig gebacken sind – das ist für mich der Moment, in dem der Herbst wirklich einzieht. Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Versuch, saftige Kürbis-Muffins zu backen. Es war ein verregneter Sonntag, und ich stand in meiner winzigen Studentenküche, umgeben von Kürbispüree-Dosen und einer ordentlichen Portion Skepsis. Würde das wirklich schmecken? Oder würde es nach, nun ja, nach nassem Karton schmecken?
Ich habe damals ein ziemlich einfaches Rezept ausprobiert, aber es fehlte einfach etwas. Die Muffins waren okay, aber nicht wow. Sie hatten nicht diese unglaubliche Saftigkeit, die man sich von einem Herbstgebäck wünscht, und die Krume war eher dicht als fluffig. Also habe ich experimentiert. Ich habe mehr Kürbis hinzugefügt, die Butter durch Öl ersetzt, Joghurt untergehoben und schließlich die perfekte Kombination gefunden. Und dann, fast wie eine Eingebung, kam die Idee mit den Streuseln. Knusprige, zimtige Streusel oben drauf. Das war der Gamechanger.
Seitdem sind diese saftigen Kürbis-Muffins mit knusprigen Zimt-Streuseln mein absolutes Herbst-Highlight. Sie sind der Grund, warum ich mich jedes Jahr wieder auf die kühleren Tage freue. Und heute zeige ich dir, wie auch du dieses Gefühl von einem perfekten, selbstgebackenen Herbstmorgen in deine Küche bringen kannst. Kein trockenes Gebäck mehr, versprochen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese Muffins sind nicht einfach nur ein weiteres Kürbisrezept. Sie sind das Ergebnis von vielen, vielen Testdurchläufen – und ein paar Fehlschlägen, über die ich heute lachen kann (Stichwort: zu viel Backpulver und ein Muffin, der wie ein Vulkan aussah). Aber genau diese Erfahrung hat zu einem Rezept geführt, das wirklich funktioniert.
- Unwiderstehlich saftig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Buttermilch und Kürbispüree. Der Kürbis spendet Feuchtigkeit, während die Buttermilch für eine zarte, fast flockige Textur sorgt. Keine trockenen Muffins mehr!
- Knuspriger Zimt-Streusel-Topping: Dieser einfache, aber geniale Belag aus Butter, Mehl, Zucker und einer ordentlichen Portion Zimt verwandelt jeden Muffin in ein kleines Kunstwerk. Der Kontrast zwischen der weichen, saftigen Krume und den knusprigen Streuseln ist einfach himmlisch.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Alles, was du brauchst, findest du im normalen Supermarkt. Kürbispüree aus der Dose ist hier völlig in Ordnung und perfekt für die schnelle Herbstküche.
- Perfekt für den Herbst: Ob zum Frühstück, für den Nachmittagskaffee, zum Mitbringen auf eine Kürbisfeier oder einfach als süßer Snack für Zwischendurch – diese Muffins passen einfach immer. Sie sind der Inbegriff von herbstlicher Gemütlichkeit.
- Garantiert ein Erfolg: Ich habe dieses Rezept so oft getestet, dass ich dir garantieren kann: Es gelingt beim ersten Mal. Die Anleitung ist detailliert und ich habe alle meine persönlichen Tipps und Tricks eingebaut, damit nichts schiefgehen kann.
Diese Muffins sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine warme Umarmung an einem kühlen Tag. Sie sind der Duft von zu Hause. Und sie sind der Beweis, dass einfache Zutaten, richtig kombiniert, etwas ganz Besonderes ergeben können. Also, lass uns loslegen!
Was du an Zutaten brauchst
Für diese saftigen Kürbis-Muffins mit knusprigen Zimt-Streuseln verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle, um die perfekte Textur und den unvergleichlichen Geschmack zu erzielen.
Für die Muffins:
- Kürbispüree (240 g): Das Herz dieses Rezepts. Ich empfehle die Marke Libby’s für ein gleichmäßig dickes und aromatisches Püree. Achte darauf, dass du reines Kürbispüree kaufst und keine Kürbiskuchenfüllung, die bereits gesüßt und gewürzt ist.
- Buttermilch (120 ml): Der Gamechanger für die Saftigkeit. Die Säure der Buttermilch reagiert mit dem Backpulver und sorgt für eine besonders zarte Krume. Falls du keine Buttermilch zu Hause hast, kannst du einen schnellen Ersatz herstellen: Gib einen Esslöffel Zitronensaft oder weißen Essig in ein Messglas und fülle mit normaler Milch auf 120 ml auf. Lass die Mischung 5 Minuten stehen, bis sie leicht dicklich wird.
- Zucker (150 g brauner Zucker + 50 g weißer Zucker): Die Kombination aus braunem und weißem Zucker ist hier entscheidend. Der braune Zucker (ich verwende gerne dunklen Muscovado-Zucker) verleiht dem Teig eine dezente Karamellnote und zusätzliche Feuchtigkeit. Der weiße Zucker sorgt für die nötige Süße und eine leichte Kruste.
- Pflanzenöl (120 ml): Öl macht Muffins unendlich saftiger als Butter. Ich verwende geschmacksneutrales Raps- oder Sonnenblumenöl. Das Öl bleibt auch bei Raumtemperatur flüssig, sodass die Muffins auch am nächsten Tag noch wunderbar weich sind.
- Eier (2 große): Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Achte darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser mit den anderen Zutaten verbinden.
- Mehl (250 g): Normales Weizenmehl Type 405 ist hier perfekt. Du kannst auch eine Mischung aus 200 g Weizenmehl und 50 g Vollkornmehl verwenden, für eine etwas herzhaftere Note.
- Backpulver (2 TL) + Natron (1/2 TL): Das dynamische Duo für die perfekte Lockerung. Das Natron reagiert mit der Säure der Buttermilch und sorgt für eine besonders luftige Textur.
- Kürbisgewürz (2 TL): Eine Mischung aus Zimt, Muskat, Ingwer und Nelken. Du kannst entweder eine fertige Mischung kaufen oder selbst mischen. Ich gebe immer einen extra halben Teelöffel Zimt dazu, weil ich den Geschmack so liebe. Wenn du einen Kürbisgewürz-Sirup magst, wirst du dieses Aroma lieben.
- Salz (1/2 TL): Ein Muss, um die Süße zu balancieren und alle Aromen hervorzuheben.
Für die knusprigen Zimt-Streusel:

- Mehl (75 g): Die Basis für die Streusel.
- Brauner Zucker (60 g): Für die Süße und eine leichte Karamellnote.
- Zimt (1 TL): Das Aroma, das diese Streusel so besonders macht. Sei hier ruhig großzügig.
- Butter (60 g, kalt und in kleine Würfel geschnitten): Die kalte Butter ist der Schlüssel zu knusprigen Streuseln. Sie sollte schön kalt sein, damit sie beim Backen nicht zu sehr verläuft, sondern kleine, knusprige Klumpen bildet. Ich verwende ungesalzene Butter, um die Salzmenge besser kontrollieren zu können.
Welche Küchenhelfer du benötigst
Die gute Nachricht: Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Küchenhelfer reichen völlig aus.
- Muffin-Backform für 12 Muffins: Die Standardgröße ist perfekt. Ich habe sowohl Silikon- als auch Metallformen verwendet. Silikonformen sind praktisch, weil man sie nicht einfetten muss, aber Metallformen backen oft gleichmäßiger. Falls du eine Metallform verwendest, lege sie unbedingt mit Papierförmchen aus oder fette sie gut ein.
- Papierförmchen: Sie machen die Muffins nicht nur hübscher, sondern verhindern auch, dass sie in der Form kleben bleiben. Ich liebe die herbstlichen Designs mit Kürbissen oder Blättern.
- Zwei große Rührschüsseln: Eine für die trockenen Zutaten, eine für die feuchten. Klingt nach mehr Arbeit, ist aber der Schlüssel zu einem perfekt gemischten Teig.
- Schneebesen: Zum Verrühren der feuchten Zutaten und zum Vermischen der trockenen. Ein Handrührgerät ist nicht nötig, der Teig wird nur kurz verrührt.
- Gummischaber: Unverzichtbar, um den Teig von den Schüsselrändern zu lösen und in die Förmchen zu füllen.
- Backpinsel: Falls du die Form einfetten möchtest (bei Metallformen ohne Papierförmchen).
- Küchenwaage und Messlöffel: Für präzise Messungen. Backen ist eine Wissenschaft, und genaue Mengenangaben sind der Garant für ein gutes Ergebnis.
- Ein kleiner Spritzbeutel oder zwei Esslöffel: Zum gleichmäßigen Verteilen des Teigs in den Förmchen. Ein Spritzbeutel ist super, aber zwei Esslöffel tun es auch.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Folge diesen Schritten genau, und du wirst mit den saftigsten, leckersten Kürbis-Muffins belohnt, die du je gebacken hast. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst.
- Vorbereitung ist alles: Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege dein Muffinblech mit 12 Papierförmchen aus. Wenn du keine Papierförmchen hast, fette die Mulden der Form gut mit Butter oder Öl ein.
- Die Streusel zubereiten: In einer kleinen Schüssel das Mehl, den braunen Zucker und den Zimt für die Streusel vermischen. Die kalten Butterwürfel dazugeben und alles mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verreiben. Es ist in Ordnung, wenn ein paar größere Butterstücke übrig bleiben – das sorgt für extra knusprige Stellen. Stelle die Schüssel dann in den Kühlschrank, während du den Muffinteig zubereitest. Die Kälte ist wichtig, damit die Streusel beim Backen nicht verlaufen.
- Trockene Zutaten vermischen: In einer großen Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Natron, das Kürbisgewürz und das Salz mit einem Schneebesen gut vermischen. Dadurch werden die Triebmittel gleichmäßig verteilt und Klumpen vermieden.
- Feuchte Zutaten verrühren: In einer zweiten großen Schüssel das Kürbispüree, die Buttermilch, das Öl, die Eier, den braunen und weißen Zucker mit einem Schneebesen glatt und cremig verrühren. Rühre so lange, bis der Zucker größtenteils aufgelöst ist und die Mischung schön homogen aussieht.
- Nasse und trockene Zutaten kombinieren: Gib die feuchte Mischung zu den trockenen Zutaten. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt: Vermenge alles nur so lange mit einem Gummischaber oder einem Holzlöffel, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung! Rühre auf keinen Fall zu lange, sonst wird der Teig zäh und die Muffins werden hart. Das ist der häufigste Fehler beim Muffinbacken.
- Den Teig in die Förmchen füllen: Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 vorbereiteten Förmchen. Fülle jedes Förmchen etwa zu drei Vierteln. Ein Spritzbeutel oder zwei Esslöffel helfen dabei, den Teig sauber zu portionieren. Der Teig ist relativ dick, das ist normal.
- Die Streusel darauf verteilen: Nimm die Streusel aus dem Kühlschrank und verteile sie großzügig auf dem Teig in den Förmchen. Drücke sie leicht an, damit sie beim Backen nicht herunterfallen. Sei nicht sparsam – die Streusel sind das i-Tüpfelchen!
- Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Muffins für 20-25 Minuten. Mache nach 20 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, sind sie fertig. Die Ränder sollten leicht goldbraun sein und die Streusel schön knusprig aussehen.
- Abkühlen lassen: Lass die Muffins zunächst für 5 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Dann nimmst du sie vorsichtig aus der Form und lässt sie vollständig auf dem Gitter abkühlen. Das verhindert, dass die Unterseite durch die Restwärme der Form matschig wird. Geduld – sie sind heiß am besten, aber das Aroma entfaltet sich erst beim Abkühlen richtig.
Tipps und Tricks für das perfekte Ergebnis
Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit du nicht die gleichen Umwege gehen musst, teile ich hier meine besten Tipps mit dir.
- Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben: Eier und Buttermilch sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Kalte Zutaten verbinden sich nicht gut miteinander und der Teig wird klumpig. Nimm sie einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Nicht übermischen! Ich kann es nicht oft genug sagen: Rühre den Teig nur so lange, bis die Zutaten gerade so vermischt sind. Ein paar Mehlspuren sind okay. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl zu stark und die Muffins werden zäh und trocken. Stell dir vor, du umarmst den Teig nur sanft, statt ihn zu verprügeln.
- Die richtige Kürbispüree-Konsistenz: Manchmal ist Kürbispüree aus der Dose sehr wässrig. Wenn du die Dose öffnest und siehst, dass sich oben Flüssigkeit abgesetzt hat, gieße diese ab oder tupfe das Püree vorsichtig mit einem Papiertuch trocken. Zu viel Flüssigkeit macht die Muffins matschig.
- Die Streusel richtig kalt halten: Wenn die Streusel zu warm werden, bevor sie auf den Teig kommen, werden sie zu einer einzigen, harten Kruste verschmelzen. Bewahre sie deshalb bis zum letzten Moment im Kühlschrank auf. An warmen Tagen kannst du sie auch für 10 Minuten ins Gefrierfach legen.
- Die Stäbchenprobe ist dein Freund: Jeder Ofen backt anders. Verlasse dich nicht blind auf die angegebene Backzeit. Mache ab der 20. Minute die Stäbchenprobe. Wenn das Stäbchen sauber herauskommt, sind die Muffins perfekt. Wenn noch feuchte Krümel dran kleben, brauchen sie noch ein bis zwei Minuten.
- Die Muffins richtig abkühlen lassen: Ich weiß, es ist schwer, aber widerstehe der Versuchung, die Muffins sofort aus der Form zu nehmen. Sie sind in den ersten Minuten noch sehr zerbrechlich. Die 5 Minuten in der Form geben ihnen Zeit, sich zu setzen. Danach kannst du sie vorsichtig herauslösen.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es nach deinem Geschmack anpassen kannst.
- Schoko-Kürbis-Muffins: Für alle Schokoladenfans unter uns! Hebe einfach 100 g dunkle Schokoladenchips unter den fertigen Teig, bevor du ihn in die Förmchen füllst. Die Kombination aus Kürbis und Schokolade ist einfach göttlich. Für eine noch intensivere Schokonote kannst du auch diese saftigen Kürbis-Schoko-Muffins ausprobieren.
- Nuss-Streusel: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zu den Streuseln. Das gibt einen zusätzlichen Crunch und ein herrlich nussiges Aroma, das perfekt zum Kürbis passt.
- Veganer Kürbis-Muffin: Ersetze die Eier durch zwei „Leinsamen-Eier“ (2 EL gemahlene Leinsamen + 6 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen). Verwende pflanzliche Milch mit einem Esslöffel Zitronensaft als Buttermilch-Ersatz und vegane Butter oder Kokosöl für die Streusel. Das funktioniert überraschend gut!
- Glutenfreie Variante: Tausche das Weizenmehl einfach 1:1 gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, um die fehlende Bindung des Glutens zu ersetzen. Die Muffins werden etwas bröseliger, aber genauso lecker.
- Frischer Kürbis statt Dose: Du kannst auch frischen Kürbis verwenden! Schneide einen Hokkaido-Kürbis in Spalten, entferne die Kerne und backe ihn bei 180 °C für etwa 30 Minuten, bis er weich ist. Püriere das Fruchtfleisch dann fein. Achte darauf, dass das Püree nicht zu wässrig ist. Lass es eventuell in einem feinen Sieb abtropfen.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Muffins schmecken am besten am Tag des Backens, aber sie lassen sich auch wunderbar aufbewahren und sogar einfrieren.
- Servieren: Am besten schmecken die Muffins lauwarm, direkt aus dem Ofen. Du kannst sie aber auch bei Zimmertemperatur servieren. Ein Klecks Schlagsahne, ein Hauch Puderzucker oder ein Klecks Pumpkin Cream Cold Foam dazu – und du hast ein Dessert, das nach mehr schmeckt. Sie sind aber auch pur ein Genuss, zum Beispiel zum Frühstück mit einer Tasse Kaffee.
- Aufbewahren: Bewahre die abgekühlten Muffins in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie 2-3 Tage lang schön saftig. Lege ein Stück Küchenpapier mit in den Behälter, um überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen und die Streusel knusprig zu halten.
- Einfrieren: Diese Muffins lassen sich hervorragend einfrieren. Lasse sie vollständig abkühlen, wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie dann in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank oder für 20 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Für den Frische-Kick kannst du sie für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken.
- Reheating: Wenn du die Muffins am nächsten Tag wieder genießen möchtest, gib sie für 5-7 Minuten in den auf 150 °C vorgeheizten Ofen. Das belebt die Streusel wieder und macht sie schön knusprig. Die Mikrowelle ist hier nicht zu empfehlen, da sie die Muffins weich und die Streusel matschig macht.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich finde es immer gut zu wissen, was in meinem Essen steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Muffin (bei 12 Stück).
| Nährwert | Pro Muffin (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 280 kcal |
| Fett | 14 g |
| Kohlenhydrate | 36 g |
| davon Zucker | 18 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Der Kürbis ist der heimliche Star, wenn es um die Gesundheit geht. Er ist reich an Vitamin A (für die Augen und das Immunsystem), Vitamin C und Antioxidantien. Außerdem liefert er Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung sorgen. Der Zimt in den Streuseln hat zudem entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Natürlich sind diese Muffins immer noch ein Genussmittel, aber mit einem kleinen, guten Gewissen kann man sie schon essen!
Fazit
Diese saftigen Kürbis-Muffins mit knusprigen Zimt-Streuseln sind für mich der Inbegriff des Herbstes. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken unglaublich gut und machen jedes Frühstück, jede Kaffeepause oder jedes Herbstfest zu etwas Besonderem. Der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, ist einfach unbeschreiblich – er ist wie eine warme Decke für die Seele.
Ich liebe es, wie vielseitig dieses Rezept ist. Du kannst es nach Herzenslust anpassen, ob mit Schokolade, Nüssen oder vegan. Probiere es aus und mache es zu deinem eigenen. Ich bin mir sicher, dass diese Muffins auch in deiner Küche schnell zu einem absoluten Lieblingsrezept werden.
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann lass es mich in den Kommentaren wissen! Ich bin super gespannt, wie sie dir und deinen Lieben schmecken. Und wenn du ein Foto machst, tagge mich gerne – ich liebe es, eure Kreationen zu sehen. Jetzt ran an den Ofen und back dir ein Stück Herbstglück!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch frischen Kürbis anstelle von Kürbispüree aus der Dose verwenden?
Ja, absolut! Backe einen Hokkaido-Kürbis, bis er weich ist, und püriere ihn dann. Achte darauf, dass das Püree nicht zu wässrig ist – lass es eventuell in einem Sieb abtropfen, bevor du es verwendest.
Warum sind meine Muffins trocken geworden?
Das liegt meistens an zu langer Backzeit oder an zu viel Mehl. Backe die Muffins nicht zu lange und mache rechtzeitig die Stäbchenprobe. Außerdem solltest du den Teig nicht übermischen – das führt ebenfalls zu trockenen Muffins.
Kann ich die Streusel weglassen?
Klar, die Muffins schmecken auch ohne Streusel sehr lecker. Du kannst stattdessen zum Beispiel gehackte Nüsse oder Schokochips auf den Teig streuen. Aber die knusprigen Zimt-Streusel sind schon das i-Tüpfelchen!
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, du kannst den Zucker um etwa ein Drittel reduzieren, ohne dass das Rezept komplett misslingt. Beachte aber, dass der Zucker nicht nur für die Süße, sondern auch für die Feuchtigkeit und die Bräunung der Muffins wichtig ist. Die Muffins werden dann etwas weniger süß und möglicherweise etwas kompakter.
Kann ich den Teig auch für ein Blechkuchen verwenden?
Ja, das funktioniert hervorragend! Fülle den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte 20×20 cm Backform. Die Streusel darüber streuen und bei gleicher Temperatur etwa 35-40 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
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Saftige Kürbis-Muffins mit knusprigen Zimt-Streuseln – Bestes Herbstrezept
Diese unwiderstehlich saftigen Kürbis-Muffins mit knusprigen Zimt-Streuseln sind der Inbegriff des Herbstes. Einfach zuzubereiten, mit einfachen Zutaten und garantiert ein Erfolg.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 12 Muffins 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 240 g Kürbispüree (z. B. Libby’s)
- 120 ml Buttermilch
- 150 g brauner Zucker (z. B. dunkler Muscovado)
- 50 g weißer Zucker
- 120 ml Pflanzenöl (geschmacksneutral, z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 2 große Eier (Zimmertemperatur)
- 250 g Mehl (Type 405)
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 2 TL Kürbisgewürz (oder selbst gemischt)
- 1/2 TL Salz
- 75 g Mehl (für Streusel)
- 60 g brauner Zucker (für Streusel)
- 1 TL Zimt (für Streusel)
- 60 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten (für Streusel)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen oder die Mulden einfetten.
- Für die Streusel: Mehl, braunen Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel vermischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verreiben. In den Kühlschrank stellen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Kürbisgewürz und Salz mit einem Schneebesen vermischen.
- In einer zweiten großen Schüssel Kürbispüree, Buttermilch, Öl, Eier, braunen und weißen Zucker glatt und cremig verrühren.
- Die feuchte Mischung zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange mit einem Gummischaber vermengen, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Nicht übermischen!
- Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen verteilen (jeweils zu etwa drei Vierteln füllen).
- Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und großzügig auf dem Teig verteilen, leicht andrücken.
- Auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen. Nach 20 Minuten die Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Stäbchen klebt, sind die Muffins fertig.
- Muffins 5 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Notes
Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht übermischen! Kürbispüree ggf. abtropfen lassen, wenn es zu wässrig ist. Streusel bis zum letzten Moment kalt halten. Die Stäbchenprobe ist entscheidend. Muffins vor dem Herausnehmen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Muffin
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 200
- Fat: 14
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 36
- Fiber: 2
- Protein: 4
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