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Gabriella Pearce

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Die 10 besten fluffigen schwedischen Zimtschnecken für das perfekte Fika

Ready In 2 Stunden 15 Minuten
Servings 12-15 Stück
Difficulty Mittel

Jahrelang habe ich einfach akzeptiert, dass Zimtschnecken aus Deutschland nicht so weich und fluffig sein würden wie die aus Skandinavien. Ich dachte, das läge an der besonderen Luft in Schweden oder an irgendeinem geheimen Familienrezept, das nie den Weg über die Grenze findet. Meine eigenen Versuche endeten immer mit trockenen, kompakten Teilchen, die nach einer Stunde schon wie Stein waren. Nicht falsch verstehen – sie schmeckten gut, aber dieses unvergleichlich zarte, wattige Innere, das bei jedem Bissen fast zerfällt? Das hatte ich nie hinbekommen. Bis ich eines Abends bei einer Freundin saß, die gerade aus Stockholm zurück war, und sie mir ihr Notizbuch hinschob. „Probier mal die“, sagte sie und zuckte mit den Schultern. „Die sind einfach anders.“ Und sie hatte recht. Der Teig war so weich, dass man ihn kaum auf dem Backblech halten konnte. Der Duft von Kardamom und Butter lag schwer in der Luft. Es war, als hätte ich endlich die eine Zutat gefunden, die mir immer gefehlt hatte – und die war gar nicht so geheimnisvoll, wie ich dachte.

Warum du diese Zimtschnecken lieben wirst

  • Außergewöhnlich fluffig: Der Teig geht richtig schön auf und bleibt auch am nächsten Tag noch weich. Kein Vergleich zu diesen trockenen Dingern aus der Bäckerei.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst nichts Exotisches. Mehl, Butter, Milch, Hefe und eine gute Ladung Kardamom – das war’s.
  • Perfekt für die Kaffeepause (Fika): In Schweden ist Fika eine heilige Tradition. Eine Tasse Kaffee, ein Plätzchen oder eben eine frische Zimtschnecke – und die Welt steht still für einen Moment. Diese Schnecken sind genau dafür gemacht.
  • Ein echtes Erfolgsrezept: Ich habe diesen Teig bestimmt fünfmal gebacken, bis er perfekt war. Meine Nachbarn haben sich nicht beschwert, ehrlich gesagt. Und jedes Mal wurde er besser.
  • Unwiderstehlich im Geschmack: Die Kombination aus buttrigem Teig, zimtig-süßer Füllung und dem Hauch von Kardamom – das ist wie eine warme Umarmung für die Seele. Du wirst nach dem ersten Bissen einfach die Augen schließen müssen.

Was diese Schnecken von den üblichen Rezepten unterscheidet, ist die Technik. Ich lasse den Teig nicht nur einmal, sondern zweimal gehen – und ich verwende einen Schuss Sahne im Teig. Klingt komisch, macht aber den Unterschied. Und der Kardamom? Der kommt nicht nur in den Teig, sondern auch in die Füllung. Das gibt diesem Gebäck diesen typisch schwedischen Twist, der es so besonders macht.

Was du an Zutaten brauchst

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Die meisten hast du wahrscheinlich schon zu Hause – bis auf den Kardamom vielleicht, aber den findest du inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt. Ich schwöre auf gemahlenen Kardamom von der Marke „Ostmann“ oder „Fuchs“, aber wenn du ganze Kapseln hast und sie frisch mahlst, ist das natürlich noch besser.

Für den Teig

  • 500 g Weizenmehl (Type 550) – Greif zu einem Mehl mit etwas mehr Klebereiweiß, das macht den Teig elastischer. Type 405 geht auch, aber die Schnecken werden nicht ganz so fluffig.
  • 250 ml Milch, lauwarm – Nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe. Handwarm ist perfekt.
  • 75 g Zucker – Feiner Haushaltszucker reicht völlig.
  • 75 g weiche Butter – Unbedingt in Raumtemperatur. Kalte Butter lässt sich nicht gut unterkneten.
  • 1 Ei (Größe M) – Auch das Ei sollte Zimmertemperatur haben.
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder 20 g frische Hefe) – Trockenhefe ist einfacher, frische Hefe gibt ein noch feineres Aroma. Ich nehme meistens Trockenhefe, weil sie länger hält.
  • 1 TL gemahlener Kardamom – Frisch gemahlen schmeckt er intensiver. Wenn du nur gemahlenen hast, nimm ruhig 1,5 TL.
  • 1 Prise Salz – Klingt banal, aber ohne Salz schmeckt der Teig flach.
  • 2 EL Sahne (optional, aber empfohlen) – Das ist mein kleiner Trick. Die Sahne macht den Teig noch zarter und hält ihn länger frisch.

Für die Füllung

fluffige schwedische zimtschnecken preparation steps

  • 100 g weiche Butter – Wieder Zimmertemperatur. Sie muss streichzart sein.
  • 100 g brauner Zucker – Der gibt der Füllung eine leichte Karamellnote. Du kannst auch normalen Zucker nehmen.
  • 2 EL gemahlener Zimt – Zimt ist die Hauptsache. Ich nehme Ceylon-Zimt, der ist milder und feiner. Cassia-Zimt ist auch okay, aber etwas schärfer.
  • 1 TL gemahlener Kardamom – Ja, nochmal. In der Füllung sorgt er für diese typisch schwedische Note.
  • Eine Prise Salz – Klingt ungewöhnlich, aber das Salz hebt die Süße hervor.

Für den Guss (optional, aber lecker)

  • 100 g Puderzucker – Für den klassischen weißen Guss.
  • 2-3 EL Wasser oder Milch – Je nachdem, wie dickflüssig du den Guss haben willst.
  • 1 TL Vanilleextrakt – Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Macht den Guss aromatischer.

Welche Küchengeräte du benötigst

Du brauchst keine teure Spezialausrüstung. Eine gute Schüssel, ein Nudelholz und ein Backblech reichen völlig. Ich persönlich liebe meine Küchenmaschine mit Knethaken – sie spart mir Zeit und Nerven, besonders wenn der Teig sehr weich ist. Aber mit der Hand geht es genauso gut, du musst nur etwas Geduld mitbringen. Ein Teigschaber ist auch praktisch, um den Teig aus der Schüssel zu holen. Und ein scharfes Messer oder ein Teigrad zum Schneiden der Rollen – ein gezacktes Messer zerdrückt den Teig weniger. Mein Tipp: Wenn du kein Nudelholz hast, nimm eine saubere Glasflasche. Funktioniert genauso gut, ehrlich.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

  1. Teig vorbereiten (ca. 15 Minuten): Erwärme die Milch in einem kleinen Topf, bis sie lauwarm ist – etwa 37 Grad, also maximal handwarm. Wenn du frische Hefe verwendest, bröckele sie in die Milch und rühre sie mit einem Teelöffel Zucker glatt. Lass die Mischung 5 Minuten stehen, bis sie anfängt zu schäumen. Bei Trockenhefe kannst du sie einfach mit dem Mehl vermischen. Gib dann das Mehl, den restlichen Zucker, den Kardamom, das Salz, das Ei und die weiche Butter in eine große Schüssel. Wenn du Sahne nimmst, gib sie jetzt dazu. Knete alles mit den Händen oder der Küchenmaschine für etwa 8-10 Minuten, bis der Teig glatt und elastisch ist. Er sollte nicht mehr kleben – wenn doch, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu. Aber nicht zu viel, sonst wird er schwer.
  2. Erste Gehzeit (ca. 60 Minuten): Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn zurück in die Schüssel und decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Lass ihn an einem warmen Ort (nicht über 30 Grad) gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Das dauert etwa 45-60 Minuten. Ich stelle die Schüssel manchmal in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Backofen mit einer Tasse heißem Wasser.
  3. Füllung zubereiten (ca. 5 Minuten): Während der Teig geht, vermischst du die weiche Butter mit dem braunen Zucker, dem Zimt, dem Kardamom und einer Prise Salz. Rühre alles gut um, bis eine cremige Paste entsteht. Stell sie beiseite – sie sollte streichzart bleiben.
  4. Teig ausrollen und füllen (ca. 10 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Knete den Teig noch einmal kurz durch und rolle ihn dann zu einem großen Rechteck aus – etwa 40 x 30 cm groß und ungefähr 0,5 cm dick. Versuche, die Ecken gerade zu bekommen, das erleichtert das gleichmäßige Aufrollen. Jetzt streichst du die Butter-Zimt-Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilt. Lass dabei einen schmalen Rand von etwa 1 cm an der oberen Längsseite frei – das hilft später beim Verschließen der Rolle.
  5. Rollen und schneiden (ca. 10 Minuten): Rolle den Teig von der unteren Längsseite her fest auf. Zieh ihn dabei nicht zu straff, sonst werden die Schnecken beim Backen unregelmäßig. Drücke die Nahtstelle leicht an. Jetzt schneidest du die Rolle in etwa 12-15 gleichmäßige Stücke. Ich schneide sie mit einem scharfen Messer oder einem Stück Zahnseide – klingt verrückt, aber Zahnseide zerdrückt den Teig nicht. Lege die Schnecken mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Drücke sie leicht flach, damit sie nicht zu hoch aufgehen.
  6. Zweite Gehzeit (ca. 30-40 Minuten): Decke das Blech mit einem Tuch ab und lass die Schnecken noch einmal gehen, bis sie sichtlich aufgegangen sind und sich fast verdoppelt haben. Das ist der entscheidende Schritt für die Fluffigkeit. Hab Geduld – es lohnt sich.
  7. Backen (ca. 12-15 Minuten): Heize den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft 180 Grad). Backe die Schnecken auf der mittleren Schiene, bis sie goldbraun sind. Sie sollten noch weich aussehen, wenn du sie aus dem Ofen holst – sie garen auf dem Blech noch etwas nach. Lass sie 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann kannst du sie auf ein Kuchengitter setzen.
  8. Guss (optional, ca. 2 Minuten): Rühre den Puderzucker mit Wasser oder Milch und dem Vanilleextrakt zu einem dickflüssigen Guss. Träufle ihn über die noch warmen Schnecken – aber nicht zu früh, sonst läuft er ab. Ich warte etwa 10 Minuten, bis sie lauwarm sind.

Tipps und Tricks für perfekte Zimtschnecken

Ich habe so viele Fehler gemacht, dass ich dir einen ganzen Roman darüber schreiben könnte. Meine ersten Schnecken waren so trocken, dass man sie als Bauklötze hätte verwenden können. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:

  • Der Teig darf nicht zu trocken sein. Wenn er beim Kneten noch leicht klebt, ist das gut. Zu viel Mehl macht ihn schwer. Lieber etwas mehr Milch oder Sahne nehmen, wenn er zu fest wird.
  • Nicht zu heiß backen. 200 Grad sind genug. Bei höherer Temperatur werden die Schnecken schnell braun, bleiben aber innen roh. Lieber etwas länger bei niedrigerer Hitze backen.
  • Die zweite Gehzeit ist entscheidend. Wenn du die Schnecken zu früh in den Ofen schiebst, werden sie nicht fluffig. Sie müssen richtig aufgehen – das dauert manchmal 40 Minuten, manchmal eine Stunde. Je nach Raumtemperatur.
  • Verwende frische Hefe, wenn möglich. Trockenhefe ist praktisch, aber frische Hefe gibt ein feineres, süßlicheres Aroma. Ich finde, es schmeckt einfach authentischer.
  • Ein Schuss Sahne im Teig macht ihn nicht nur zarter, sondern hält die Schnecken auch länger frisch. Am zweiten Tag sind sie immer noch weich – das schafft man mit Wasser oder Milch allein nicht.

Variationen und Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deinen Geschmack anpassen kannst. Ich habe schon so viele Varianten ausprobiert – manche waren grandios, andere eher experimentell. Hier sind meine Lieblingsideen:

  • Schokoladen-Zimtschnecken: Gib 50 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen auf die Füllung, bevor du den Teig aufrollst. Die Schokolade schmilzt beim Backen und verteilt sich in der Schnecke. Ein Traum!
  • Apfel-Zimtschnecken: Schäle einen Apfel, reibe ihn grob und mische ihn unter die Füllung. Die Apfelstücke geben Feuchtigkeit und eine fruchtige Note. Dazu passt etwas Zitronensaft, damit der Apfel nicht braun wird.
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser). Die Milch kannst du durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Die Schnecken werden etwas weniger fluffig, aber immer noch sehr lecker.
  • Kardamom-Zimtschnecken pur: Wenn du Kardamom liebst, lass den Zimt in der Füllung weg und nimm stattdessen 3 EL gemahlenen Kardamom. Das ist dann die schwedische Variante „Kardemummabullar“ – sehr aromatisch und etwas weniger süß.

Servieren und Aufbewahren

Am besten schmecken die Zimtschnecken lauwarm, direkt aus dem Ofen. Dazu eine Tasse starken Kaffee oder einen Pumpkin Chai Latte – das ist mein absoluter Favorit für die Fika-Zeit am Nachmittag. Du kannst sie aber auch bei Zimmertemperatur servieren, mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. In Schweden isst man sie oft pur, nur mit dem Guss. Ich finde, sie sind perfekt für ein gemütliches Frühstück am Wochenende oder als süßer Snack zwischendurch.

Wenn du die Schnecken aufbewahren möchtest, lege sie in eine luftdichte Dose. Sie bleiben bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Tage frisch. Im Kühlschrank werden sie leider schneller trocken – besser nicht. Du kannst sie aber einfrieren: Wickel sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Der Guss sollte erst nach dem Auftauen aufgetragen werden.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ja, Zimtschnecken sind kein Diätgebäck – das wissen wir alle. Aber ab und zu darf man sich etwas gönnen, oder? Eine Schnecke (mit Guss) hat etwa 350-400 Kalorien, je nach Größe. Der Kardamom ist übrigens nicht nur für den Geschmack da – er soll verdauungsfördernd wirken und hilft gegen Blähungen. Zimt wiederum kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Also, immerhin ein kleiner gesundheitlicher Bonus. Wenn du auf Zucker verzichten möchtest, kannst du den braunen Zucker in der Füllung durch Kokosblütenzucker ersetzen – das gibt eine leicht karamellige Note und hat einen niedrigeren glykämischen Index.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Teig auch am Vorabend zubereiten?

Ja, das geht. Bereite den Teig zu und lass ihn über Nacht im Kühlschrank gehen. Am nächsten Morgen formst du die Schnecken und lässt sie noch einmal bei Raumtemperatur gehen. Das spart Zeit und die Schnecken werden sogar noch aromatischer.

Warum werden meine Zimtschnecken trocken?

Das liegt meistens an zu wenig Flüssigkeit im Teig oder an einer zu langen Backzeit. Achte darauf, dass der Teig schön weich ist, und backe die Schnecken nur so lange, bis sie goldbraun sind – sie sollten noch weich aussehen, wenn du sie aus dem Ofen holst.

Kann ich statt Zimt auch andere Gewürze verwenden?

Klar! Probier es mal mit Lebkuchengewürz, Piment oder einer Mischung aus Zimt und Muskatnuss. Oder mach eine herzhafte Variante mit Käse und Kräutern – aber das ist dann eine ganz andere Geschichte.

Muss ich den Teig unbedingt mit der Hand kneten?

Nein, eine Küchenmaschine mit Knethaken ist perfekt. Aber mit der Hand geht es auch – du musst nur etwa 10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Wenn du eine Maschine hast, nimm sie ruhig – sie macht die Arbeit leichter.

Wie bekomme ich die Schnecken gleichmäßig groß?

Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer oder einem Stück Zahnseide. Markiere vorher mit einem Lineal die Schnittstellen, damit alle Stücke gleich dick sind. Oder wiege die Rolle und teile das Gewicht durch die gewünschte Anzahl – so bist du auf der sicheren Seite.

Fazit – Warum du dieses Rezept ausprobieren solltest

Diese fluffigen schwedischen Zimtschnecken sind mehr als nur ein Gebäck – sie sind eine Einladung, innezuhalten und den Moment zu genießen. Sie schmecken nach Gemütlichkeit, nach langen Kaffeepausen mit Freunden und nach dem Duft, der durch die ganze Wohnung zieht. Ich backe sie jetzt schon seit Jahren, und jedes Mal freue ich mich wieder auf den ersten Bissen. Probier sie aus, und du wirst sehen: Sie sind nicht schwer zu machen, und das Ergebnis ist einfach himmlisch. Wenn du noch mehr Inspiration für süße Backrezepte suchst, schau dir unbedingt meine saftigen Double Chocolate Bananenmuffins an – die sind genauso einfach und lecker. Oder wie wäre es mit einem Overnight Bananenbrot mit Haferflocken für den nächsten Morgen? Ich bin gespannt, wie deine Schnecken werden – schreib mir doch in den Kommentaren, ob sie dir genauso gut schmecken wie mir!

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fluffige schwedische zimtschnecken recipe

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Die 10 besten fluffigen schwedischen Zimtschnecken für das perfekte Fika

Diese außergewöhnlich fluffigen Zimtschnecken mit Kardamom sind das perfekte Gebäck für die schwedische Kaffeepause. Ein einfaches Rezept mit einfachen Zutaten, das garantiert gelingt.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 45 Minuten
  • Yield: 12-15 Stück 1x
  • Category: Gebäck
  • Cuisine: Schwedisch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 250 ml Milch, lauwarm
  • 75 g Zucker
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder 20 g frische Hefe)
  • 1 TL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Sahne (optional, aber empfohlen)
  • 100 g weiche Butter (für die Füllung)
  • 100 g brauner Zucker (für die Füllung)
  • 2 EL gemahlener Zimt (für die Füllung)
  • 1 TL gemahlener Kardamom (für die Füllung)
  • Eine Prise Salz (für die Füllung)
  • 100 g Puderzucker (für den Guss, optional)
  • 23 EL Wasser oder Milch (für den Guss)
  • 1 TL Vanilleextrakt (für den Guss)

Instructions

  1. Teig vorbereiten (ca. 15 Minuten): Erwärme die Milch in einem kleinen Topf, bis sie lauwarm ist – etwa 37 Grad, also maximal handwarm. Wenn du frische Hefe verwendest, bröckele sie in die Milch und rühre sie mit einem Teelöffel Zucker glatt. Lass die Mischung 5 Minuten stehen, bis sie anfängt zu schäumen. Bei Trockenhefe kannst du sie einfach mit dem Mehl vermischen. Gib dann das Mehl, den restlichen Zucker, den Kardamom, das Salz, das Ei und die weiche Butter in eine große Schüssel. Wenn du Sah…
  2. Erste Gehzeit (ca. 60 Minuten): Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn zurück in die Schüssel und decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Lass ihn an einem warmen Ort (nicht über 30 Grad) gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Das dauert etwa 45-60 Minuten. Ich stelle die Schüssel manchmal in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Backofen mit einer Tasse heißem Wasser.
  3. Füllung zubereiten (ca. 5 Minuten): Während der Teig geht, vermischst du die weiche Butter mit dem braunen Zucker, dem Zimt, dem Kardamom und einer Prise Salz. Rühre alles gut um, bis eine cremige Paste entsteht. Stell sie beiseite – sie sollte streichzart bleiben.
  4. Teig ausrollen und füllen (ca. 10 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Knete den Teig noch einmal kurz durch und rolle ihn dann zu einem großen Rechteck aus – etwa 40 x 30 cm groß und ungefähr 0,5 cm dick. Versuche, die Ecken gerade zu bekommen, das erleichtert das gleichmäßige Aufrollen. Jetzt streichst du die Butter-Zimt-Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilt. Lass dabei einen schmalen Rand von etwa 1 cm an der oberen Längsseite frei – das hilft später beim Verschließen …
  5. Rollen und schneiden (ca. 10 Minuten): Rolle den Teig von der unteren Längsseite her fest auf. Zieh ihn dabei nicht zu straff, sonst werden die Schnecken beim Backen unregelmäßig. Drücke die Nahtstelle leicht an. Jetzt schneidest du die Rolle in etwa 12-15 gleichmäßige Stücke. Ich schneide sie mit einem scharfen Messer oder einem Stück Zahnseide – klingt verrückt, aber Zahnseide zerdrückt den Teig nicht. Lege die Schnecken mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Drücke sie le…
  6. Zweite Gehzeit (ca. 30-40 Minuten): Decke das Blech mit einem Tuch ab und lass die Schnecken noch einmal gehen, bis sie sichtlich aufgegangen sind und sich fast verdoppelt haben. Das ist der entscheidende Schritt für die Fluffigkeit. Hab Geduld – es lohnt sich.
  7. Backen (ca. 12-15 Minuten): Heize den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft 180 Grad). Backe die Schnecken auf der mittleren Schiene, bis sie goldbraun sind. Sie sollten noch weich aussehen, wenn du sie aus dem Ofen holst – sie garen auf dem Blech noch etwas nach. Lass sie 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann kannst du sie auf ein Kuchengitter setzen.
  8. Guss (optional, ca. 2 Minuten): Rühre den Puderzucker mit Wasser oder Milch und dem Vanilleextrakt zu einem dickflüssigen Guss. Träufle ihn über die noch warmen Schnecken – aber nicht zu früh, sonst läuft er ab. Ich warte etwa 10 Minuten, bis sie lauwarm sind.

Notes

Der Teig darf nicht zu trocken sein. Nicht zu heiß backen. Die zweite Gehzeit ist entscheidend für die Fluffigkeit. Verwende frische Hefe, wenn möglich. Ein Schuss Sahne im Teig macht ihn zarter und hält die Schnecken länger frisch.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Zimtschnecke
  • Calories: 375
  • Sugar: 22
  • Sodium: 120
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 11
  • Carbohydrates: 48
  • Fiber: 2
  • Protein: 6

Keywords: Zimtschnecken, schwedische Zimtschnecken, Fika, Kardamom, fluffig, Hefeteig, Zimt, Backen, Kaffeepause

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