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Gabriella Pearce

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Sahnige Herbstliche Maronen-Torte: 3 einfache Tricks für perfekten Genuss

Ready In 90 Minuten
Servings 12 Stücke
Difficulty Medium

„Mama, das schmeckt ja wie eine Umarmung!“ – diesen Satz hat meine Tochter vor ein paar Jahren gesagt, als ich zum ersten Mal meine sahnige herbstliche Maronen-Torte serviert habe. Und ehrlich, ich wusste genau, was sie meinte. Da war dieser erste Bissen, und plötzlich war alles gut. Die Welt da draußen konnte stürmisch und grau sein, aber an unserem Küchentisch gab es nur diesen einen Moment. Ich hatte damals einfach ein paar übrig gebliebene Maronen vom Weihnachtsmarkt und wollte etwas Neues ausprobieren. Heraus kam dieses Rezept, das seitdem jedes Jahr im Herbst seinen festen Platz bei uns hat.

Es ist nicht einfach nur ein Kuchen. Diese Torte ist etwas ganz Besonderes. Sie vereint die erdige Süße der Maronen mit einer unglaublich leichten, fast schwebenden Sahnefüllung. Der erste Bissen ist zart und nussig, dann kommt diese cremige Fülle – und man will einfach nicht aufhören. Ich habe lange an diesem Rezept getüftelt, bis die Konsistenz perfekt war. Nicht zu schwer, nicht zu süß, einfach genau richtig für einen gemütlichen Nachmittag mit einer Tasse Kaffee oder Tee.

Was mich am meisten überrascht hat? Wie einfach sie eigentlich ist. Ich dachte immer, so eine elegante Torte wäre kompliziert und nur etwas für Profis. Aber nein. Mit meinen drei einfachen Tricks gelingt sie wirklich jedem. Versprochen. Und wenn ich sage, dass selbst meine Schwiegermutter, die sonst eher skeptisch bei neuen Rezepten ist, nach dem zweiten Stück gefragt hat, dann sagt das doch alles, oder?

Warum Sie diese Torte lieben werden

  • Schnell & einfach: Die Torte kommt mit etwa 30 Minuten aktiver Vorbereitungszeit aus. Perfekt, wenn Sie Gäste erwarten oder einfach Lust auf etwas Besonderes haben.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Maronen bekommen Sie im Herbst in fast jedem Supermarkt, und den Rest haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause.
  • Perfekt für den Herbst: Ob zum Sonntagskaffee, als krönender Abschluss eines Festtagsessens oder einfach so – diese Torte ist der Inbegriff von Herbstgenuss.
  • Kommt immer an: Kinder lieben die süße Cremigkeit, Erwachsene schätzen den feinen, nussigen Geschmack. Noch nie hat jemand „nur ein kleines Stück“ gegessen.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus lockerem Biskuit, samtiger Maronencreme und luftiger Sahne ist einfach himmlisch.

Was diese Torte von anderen unterscheidet? Es ist der Trick mit den pürierten Maronen. Viele Rezepte verwenden Maronenmark aus dem Glas, aber ich schwöre auf frische, selbst pürierte Maronen. Der Geschmack ist einfach viel intensiver und authentischer. Und dann ist da noch die Sache mit der Gelatine – kein Wackelpudding-Effekt, sondern eine sanfte, cremige Stabilität, die auf der Zunge zergeht.

Diese Torte ist nicht nur gut – sie ist die Art von Dessert, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist ein Stück Geborgenheit, ein bisschen Herbstzauber auf dem Teller. Und das Beste: Sie müssen kein Konditor sein, um sie hinzubekommen. Glauben Sie mir.

Was Sie an Zutaten brauchen

Die sahnige herbstliche Maronen-Torte lebt von wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Keine Sorge, die Liste ist überschaubar. Alles, was Sie brauchen, bekommen Sie im gut sortierten Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt.

Für den Biskuitboden

  • 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 75 g Mehl (Type 405)
  • 25 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • Eine Prise Salz

Für die Maronenfüllung

Sahnige Herbstliche Maronen-Torte preparation steps

  • 400 g frische Maronen (oder 350 g vakuumierte, gegarte Maronen)
  • 100 ml Milch (3,5 % Fett)
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml Schlagsahne (mindestens 30 % Fett)
  • 2 Blätter weiße Gelatine (oder 1 Päckchen Sahnesteif für eine vegetarische Variante)

Für die Sahnehaube und Dekoration

  • 400 ml Schlagsahne (mindestens 30 % Fett)
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2 EL Puderzucker
  • Kakaopulver zum Bestäuben
  • Einige ganze Maronen oder Schokoraspeln zur Dekoration (optional)

Ein paar Tipps von mir: Bei den Maronen greife ich am liebsten zu frischen, wenn sie Saison haben. Die schmecken einfach am aromatischsten. Im Supermarkt finde ich oft gute vakuumierte, gegarte Maronen von der Marke „Seeberger“ oder „Alnatura“. Achten Sie darauf, dass sie weich sind und süßlich riechen. Für die Sahne nehme ich immer Bio-Schlagsahne – die lässt sich einfach besser aufschlagen und schmeckt cremiger.

Wenn Sie keine Gelatine verwenden möchten, können Sie stattdessen Sahnesteif nehmen. Die Füllung wird dann etwas fester, aber immer noch herrlich cremig. Für eine vegane Variante habe ich schon mal Kokosmilch (den festen Teil aus der Dose) und Agar Agar ausprobiert – das funktioniert auch, schmeckt aber etwas anders.

Die richtige Ausrüstung

Für diese Torte brauchen Sie kein ganzes Konditorei-Equipment. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche.

  • Springform (20 cm Durchmesser): Ich verwende eine klassische von Kaiser oder Dr. Oetker. Die Antihaftbeschichtung ist Gold wert.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Biskuit und die Sahne ist das ein Muss. Mit dem Schneebesen schaffen Sie das nicht – glauben Sie mir, ich habe es einmal versucht.
  • Mixer oder Pürierstab: Um die Maronen fein zu pürieren. Ein Standmixer ist ideal, aber ein Pürierstab tut es auch.
  • Zwei Rührschüsseln: Eine große für den Teig, eine für die Sahne.
  • Kuchenring oder Tortenplatte: Zum Servieren sieht die Torte auf einer schönen Platte einfach besser aus.
  • Spritzbeutel (optional): Für die Sahnetupfer oben drauf. Geht aber auch mit einem Löffel.

Ein Tipp zur Springform: Legen Sie den Boden mit Backpapier aus. So lässt sich der Biskuit später leichter lösen. Und wenn Sie keine Küchenmaschine haben, ist das gar kein Problem. Mein altes Handrührgerät von Bosch hat jahrelang treue Dienste geleistet.

Die Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden Schritt. Versprochen, es ist einfacher, als es klingt.

Schritt 1: Die Maronen vorbereiten (ca. 20 Minuten)

Wenn Sie frische Maronen verwenden, müssen Sie sie zuerst kochen. Dazu die Schale mit einem Messer kreuzweise einritzen. Die Maronen in einen Topf mit kochendem Wasser geben und etwa 15-20 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind. Dann abgießen, etwas abkühlen lassen und die Schale sowie die braune Haut entfernen. Das ist ein bisschen Fummelarbeit, aber der Geschmack ist es wert! Bei vakuumierten Maronen entfällt dieser Schritt – Sie können sie direkt pürieren.

Die geschälten Maronen mit der Milch und dem Zucker in einen kleinen Topf geben. Alles bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Maronen weich sind und die Milch fast aufgesogen ist. Das dauert etwa 5-7 Minuten. Dann vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren. Die Masse sollte schön glatt und cremig sein. Lassen Sie sie dann vollständig abkühlen.

Schritt 2: Der Biskuitboden (ca. 15 Minuten + 20 Minuten Backzeit)

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Die Masse sollte hell und dicklich sein – wenn Sie den Schneebesen anheben, sollte die Masse langsam zurückfließen.

Das Mehl mit der Speisestärke, dem Backpulver und der Prise Salz vermischen. Die Mehlmischung auf die Eiercreme sieben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Biskuit zäh. Der Teig ist jetzt sehr luftig.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 18-22 Minuten backen. Der Biskuit ist fertig, wenn er goldbraun ist und sich auf Fingerdruck leicht zurückfedert. Ein Holzstäbchen sollte sauber bleiben.

Den Boden aus dem Ofen nehmen, kurz in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Schritt 3: Die Maronencreme (ca. 10 Minuten + Kühlzeit)

Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen, bis sie weich sind (etwa 5 Minuten). Die abgekühlte Maronenmasse in eine Schüssel geben.

Die Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze auflösen. Nicht kochen! Einen Esslöffel der Maronenmasse zur aufgelösten Gelatine geben und verrühren. Dann diese Mischung unter die restliche Maronenmasse rühren. So verhindern Sie, dass die Gelatine klumpt.

Die 200 ml Sahne steif schlagen. Die Sahne vorsichtig unter die Maronenmasse heben. Die Creme sollte jetzt schön luftig sein. Für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sie etwas fester wird.

Schritt 4: Die Torte schichten (ca. 15 Minuten)

Den ausgekühlten Biskuitboden einmal waagerecht durchschneiden. Ich mache das mit einem langen Brotmesser – einfach vorsichtig sägen, während ich den Kuchen mit der anderen Hand festhalte.

Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen. Einen Tortenring darum stellen (oder den Rand der Springform verwenden). Die Hälfte der Maronencreme auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den zweiten Boden darauflegen und leicht andrücken. Die restliche Maronencreme darauf geben und ebenfalls glatt streichen. Die Torte für mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Schritt 5: Die Sahnehaube (ca. 10 Minuten)

Die 400 ml Sahne mit dem Sahnesteif und dem Puderzucker steif schlagen. Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und den Tortenring vorsichtig lösen.

Die Sahne auf der Torte verteilen und mit einem Messer oder einer Teigkarte glatt streichen. Mit einem Spritzbeutel können Sie auch kleine Tupfer auf den Rand setzen – das sieht einfach hübsch aus.

Die Torte mit Kakaopulver bestäuben und nach Belieben mit ganzen Maronen oder Schokoraspeln dekorieren.

Kochtipps & Techniken

Ich habe bei dieser Torte so einiges gelernt – oft durch Versuch und Irrtum. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen die sahnige herbstliche Maronen-Torte auf Anhieb gelingt.

Der Biskuit wird nicht fluffig? Das passiert oft, wenn die Eier nicht schaumig genug geschlagen sind. Nehmen Sie sich die Zeit – 5 Minuten mit dem Handrührer sind Pflicht. Und die Eier müssen wirklich Zimmertemperatur haben. Kalte Eier lassen sich nicht so gut aufschlagen.

Die Maronencreme wird zu flüssig? Das kenne ich. Meistens liegt es daran, dass die Maronenmasse noch zu warm war, als die Sahne untergehoben wurde. Lassen Sie die Maronen wirklich vollständig abkühlen. Am besten stellen Sie sie für 15 Minuten in den Kühlschrank, bevor Sie die Sahne unterheben.

Die Gelatine klumpt? Ein klassischer Anfängerfehler. Der Trick ist, die Gelatine nicht direkt in die kalte Maronenmasse zu geben, sondern erst mit einem Löffel warmer Masse zu temperieren. So verteilt sie sich gleichmäßig.

Mein Multitasking-Tipp: Während der Biskuit im Ofen backt, können Sie die Maronen für die Füllung vorbereiten und pürieren. So sparen Sie Zeit und der Kuchen ist schneller fertig.

Ein Tipp für die Konsistenz: Wenn Sie die Torte am Vortag zubereiten, schmeckt sie noch besser. Die Aromen können dann richtig durchziehen und die Creme wird noch fester. Perfekt für Gäste!

Variationen & Anpassungen

Diese Torte ist ein echtes Chamäleon. Sie können sie ganz einfach an Ihren Geschmack oder Ihre Ernährungsweise anpassen.

  • Schokoladen-Variante: Geben Sie 50 g geschmolzene Zartbitterschokolade unter die Maronencreme. Das gibt eine unglaublich schokoladig-nussige Note. Einfach himmlisch!
  • Vegane Variante: Ersetzen Sie die Gelatine durch 2 TL Agar Agar (nach Packungsanweisung zubereiten). Für die Sahne nehmen Sie vegane Schlagsahne auf Hafer- oder Sojabasis. Der Biskuit gelingt auch mit einer veganen Ei-Alternative (z.B. Leinsamen-Ei).
  • Glutenfreie Variante: Tauschen Sie das Mehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achten Sie darauf, dass sie Backpulver enthält. Der Biskuit wird etwas bröseliger, schmeckt aber genauso gut.
  • Herbstlicher Touch: Fügen Sie der Maronencreme einen Teelöffel Kürbisgewürz (Pumpkin Spice) hinzu. Das passt perfekt in die Jahreszeit und harmoniert wunderbar mit den Maronen. Wer mag, kann auch einen Hauch von Zimt oder Muskatnuss unter die Sahne mischen.
  • Alkoholische Note: Für Erwachsene: Träufeln Sie vor dem Schichten etwas Amaretto oder Calvados auf den Biskuitboden. Das verleiht der Torte eine edle, leicht weihnachtliche Note.

Ich habe selbst schon verschiedene Varianten ausprobiert. Besonders die mit Schokolade war ein voller Erfolg beim Geburtstag meiner Schwester. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen schmeckt!

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Die sahnige herbstliche Maronen-Torte schmeckt am besten gut gekühlt. Nehmen Sie sie etwa 10-15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank – so entfaltet sich das Aroma am besten.

Serviervorschlag: Ein Stück Torte auf einen Teller geben und mit einem Klecks geschlagener Sahne und ein paar Kakaopulver-Spritzern garnieren. Dazu passt ein frisch aufgebrühter Kaffee oder ein cremiger Pumpkin Chai Latte – der perfekte Herbstgenuss!

Aufbewahrung: Die Torte hält sich im Kühlschrank gut abgedeckt (am besten mit einer Kuchenglocke) etwa 2-3 Tage. Die Sahne kann etwas weicher werden, aber der Geschmack bleibt.

Einfrieren: Ja, das geht! Am besten frieren Sie die Torte ohne Sahnehaube ein. Wickeln Sie sie dafür fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Im Gefrierfach hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen und dann erst mit der Sahne dekorieren.

Reheating: Die Torte wird kalt gegessen, also kein Reheating nötig. Aber falls Sie den Biskuitboden mal separat haben und er etwas trocken geworden ist, können Sie ihn mit einem feuchten Tuch abdecken und für ein paar Minuten in den Backofen bei 100 °C legen. Das macht ihn wieder etwas saftiger.

Übrigens: Am zweiten Tag schmeckt die Torte oft noch besser, weil die Aromen so schön durchgezogen sind. Aber ehrlich – bei uns ist sie selten länger als einen Tag im Haus.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Ich will Sie nicht belügen – eine Torte ist kein Diätgericht. Aber Maronen sind tatsächlich relativ gesund. Sie enthalten viele Ballaststoffe, Vitamine (vor allem B-Vitamine) und Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Außerdem sind sie von Natur aus glutenfrei und haben einen niedrigen glykämischen Index, was bedeutet, dass sie den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe treiben.

Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Fett: 25 g
  • Kohlenhydrate: 35 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Ballaststoffe: 3 g

Die Torte enthält Gluten (im Mehl), Laktose (in der Sahne) und Eier. Für Allergiker gibt es aber, wie oben beschrieben, gute Alternativen. Wenn Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, ist ein Stück dieser Torte am Wochenende ein wunderbarer Genuss, der die Seele wärmt.

Fazit

Diese sahnige herbstliche Maronen-Torte ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein Stück Herbst, eine Erinnerung an gemütliche Nachmittage, ein kleines Glücksgefühl auf dem Teller. Ich liebe es, wie der Duft von Maronen und Vanille durch die Küche zieht, wenn ich sie zubereite. Und ich liebe es, die glücklichen Gesichter zu sehen, wenn meine Familie und Freunde den ersten Bissen nehmen.

Probieren Sie es aus! Scheuen Sie sich nicht vor der Maronenverarbeitung – es ist einfacher, als Sie denken. Und wenn Sie meine drei Tricks beachten (Eier schaumig schlagen, Maronen gut abkühlen, Gelatine temperieren), wird Ihre Torte garantiert ein Erfolg. Passen Sie das Rezept ruhig an Ihren Geschmack an – ob mit Schokolade, vegan oder glutenfrei. Das Schöne am Kochen ist doch, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

Ich bin gespannt, wie Ihre Torte wird! Schreiben Sie mir doch einen Kommentar, wie sie gelungen ist, oder teilen Sie Ihre eigene Variante mit mir. Und wenn Sie noch mehr Herbst-Inspiration suchen, dann werfen Sie doch einen Blick auf meine saftigen Kürbis-Schokostreuselkuchen oder die wärmende Slow Cooker Rindereintopf – perfekte Begleiter für die kalte Jahreszeit.

Bis bald in Ihrer Küche und genießen Sie jeden Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Torte auch ohne Gelatine zubereiten?

Ja, absolut! Ersetzen Sie die Gelatine einfach durch 1 Päckchen Sahnesteif, das Sie zusammen mit der Sahne steif schlagen. Die Creme wird dann etwas fester, aber immer noch cremig und lecker.

Die Maronencreme ist zu flüssig – was kann ich tun?

Keine Panik! Stellen Sie die Creme für 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Wenn sie dann noch nicht fest genug ist, können Sie einen Esslöffel Speisestärke mit etwas kalter Milch anrühren und unter die Creme rühren. Dann nochmal kurz auf dem Herd erwärmen, bis sie eindickt.

Kann ich die Torte einen Tag vorher zubereiten?

Unbedingt! Sie schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Bereiten Sie sie einfach komplett zu und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf. Erst kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Wo bekomme ich frische Maronen?

Frische Maronen gibt es von September bis Dezember auf Wochenmärkten, in gut sortierten Supermärkten oder manchmal auch direkt vom Bauern. Achten Sie darauf, dass die Schale glänzt und keine Risse hat. Vakuumierte Maronen sind eine gute Alternative und das ganze Jahr über erhältlich.

Kann ich die Torte auch in einer anderen Form backen?

Klar! Statt einer Springform können Sie auch eine Kastenform (ca. 25 cm) verwenden. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 5-10 Minuten. Oder backen Sie den Biskuit als Blechkuchen – dann haben Sie mehr Boden für eine größere Torte. Passen Sie einfach die Mengen an.

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Sahnige Herbstliche Maronen-Torte

Diese sahnige Herbstliche Maronen-Torte vereint die erdige Süße der Maronen mit einer leichten, fast schwebenden Sahnefüllung. Mit drei einfachen Tricks gelingt sie garantiert und wird zum perfekten Herbstgenuss.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 50 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 75 g Mehl (Type 405)
  • 25 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • 400 g frische Maronen (oder 350 g vakuumierte, gegarte Maronen)
  • 100 ml Milch (3,5 % Fett)
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml Schlagsahne (mindestens 30 % Fett)
  • 2 Blätter weiße Gelatine (oder 1 Päckchen Sahnesteif für eine vegetarische Variante)
  • 400 ml Schlagsahne (mindestens 30 % Fett)
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2 EL Puderzucker
  • Kakaopulver zum Bestäuben
  • Einige ganze Maronen oder Schokoraspeln zur Dekoration (optional)

Instructions

  1. Maronen vorbereiten: Frische Maronen kreuzweise einritzen, in kochendem Wasser 15-20 Minuten köcheln, abgießen, abkühlen lassen, Schale und Haut entfernen. Bei vakuumierten Maronen diesen Schritt überspringen.
  2. Geschälte Maronen mit Milch und Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten erwärmen, bis die Milch fast aufgesogen ist. Vom Herd nehmen und fein pürieren. Vollständig abkühlen lassen.
  3. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform einfetten und Boden mit Backpapier auslegen.
  4. Eier mit Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 5 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und dicklich ist.
  5. Mehl mit Speisestärke, Backpulver und Salz vermischen. Auf die Eiercreme sieben und vorsichtig unterheben.
  6. Teig in die Form füllen, glatt streichen und auf der mittleren Schiene 18-22 Minuten backen, bis goldbraun und federnd. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  7. Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen, bis sie weich sind (ca. 5 Minuten).
  8. Abgekühlte Maronenmasse in eine Schüssel geben. Gelatine ausdrücken, bei schwacher Hitze auflösen (nicht kochen). Einen Esslöffel Maronenmasse zur Gelatine geben, verrühren, dann unter die restliche Maronenmasse rühren.
  9. 200 ml Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Maronenmasse heben. Creme für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  10. Ausgekühlten Biskuitboden einmal waagerecht durchschneiden. Unteren Boden auf eine Tortenplatte legen, Tortenring darum stellen.
  11. Hälfte der Maronencreme auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Zweiten Boden darauflegen, leicht andrücken. Restliche Maronencreme darauf geben und glatt streichen. Torte für mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
  12. 400 ml Sahne mit Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen. Torte aus dem Kühlschrank nehmen, Tortenring lösen.
  13. Sahne auf der Torte verteilen und glatt streichen. Nach Belieben mit Spritzbeutel Tupfer auf den Rand setzen.
  14. Torte mit Kakaopulver bestäuben und mit ganzen Maronen oder Schokoraspeln dekorieren.

Notes

Die Torte schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen durchziehen. Für eine vegane Variante Gelatine durch Agar Agar ersetzen und vegane Sahne verwenden. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Mehlmischung verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 380
  • Sugar: 20
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 25
  • Saturated Fat: 15
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

Keywords: Maronen-Torte, Herbst, Sahne, Maronen, Kuchen, Torte, Herbstrezept, Maronenkuchen

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