Vierter Versuch an einem Sonntag und ich stand immer noch mit einem Schneebesen in der einen und einer Packung Matcha-Pulver in der anderen Hand da. Die ersten drei Kuchen waren entweder zu trocken, hatten diesen unangenehmen grasigen Nachgeschmack oder die weiße Schokolade hatte sich einfach unten abgesetzt – wie ein trauriger Bodensatz. Irgendwann lag das Mehl in der ganzen Küche verstreut und ich habe laut mit dem Ofen diskutiert. Aber dann, beim vierten Mal, als ich die Kastenform aus dem Ofen holte und dieser sanfte, süße Duft nach weißer Schokolade und leicht erdigem Matcha durch die Wohnung zog, wusste ich: Das war es.
Ehrlich gesagt, ich bin kein Morgenmensch. Aber dieser Kuchen hat mich dazu gebracht, meinen Wecker früher zu stellen, nur um eine Scheibe zu meinem Pumpkin Chai Latte zu genießen. Es ist diese seltsame Kombination – die cremige Süße der weißen Schokolade, die den Matcha umschmeichelt, ohne ihn zu überdecken. Der Kuchen bleibt sahnig und feucht, fast wie ein Cheesecake, aber mit der luftigen Struktur eines Rührkuchens.
Ich habe ihn schon dreimal diese Woche gebacken (kein Scherz) und jedes Mal wird er ein bisschen besser. Vielleicht liegt es an der weißen Schokolade, die ich diesmal von Hand gehackt habe, oder daran, dass ich den Matcha endlich mit einem Schneebesen statt einem Löffel eingerührt habe. Aber dieser Matcha-Latte-Kuchen fühlt sich an wie eine kleine, warme Umarmung, die man einfach teilen muss. Und genau das mache ich jetzt mit dir.
Warum du diesen Matcha-Latte-Kuchen lieben wirst
Ich habe diesen Kuchen so oft getestet, dass meine Nachbarn schon dachten, ich hätte ein Café eröffnet. Aber genau das macht den Unterschied – hier steckt Erfahrung drin, nicht nur ein schnelles Rezept aus dem Internet.
- Sahnig und zart: Die Kombination aus weißer Schokolade und Sahne macht den Kuchen unglaublich feucht. Kein trockener Bissen, versprochen.
- Perfekt für Matcha-Liebhaber: Der Geschmack ist da, aber nicht aufdringlich. Die weiße Schokolade balanciert die leichte Bitterkeit des Matcha perfekt aus.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine ausgefallenen Sachen. Mehl, Zucker, Eier, Sahne, Matcha-Pulver und weiße Schokolade – das war’s schon.
- Crowd-Pleaser: Ich habe ihn zum letzten Brunch mitgenommen und alle haben nach dem Rezept gefragt. Sogar die, die sonst “nichts mit grünem Kuchen” anfangen können.
- Unkompliziert: Kein stundenlanges Rühren oder komplizierte Techniken. Der Teig ist in 15 Minuten fertig und der Ofen macht den Rest.
Was diesen Kuchen von anderen Matcha-Kuchen unterscheidet? Es ist die weiße Schokolade. Sie schmilzt in den Teig und sorgt für diese fast puddingartige Cremigkeit, die man sonst nur von aufwendigen Torten kennt. Und ehrlich? Der erste Bissen macht einfach glücklich. Nicht übertrieben – dieses stille, zufriedene Lächeln, wenn etwas genau richtig schmeckt.
Welche Zutaten du brauchst
Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente spielt ihre Rolle. Ich habe ein paar Marken-Tipps eingefügt, die mir nach zig Versuchen am besten gefallen haben.
- 200 g weiße Schokolade: Am besten eine gute Marke wie Lindt oder Milka, die schmilzt gleichmäßiger. Hacke sie fein, nicht zu grob.
- 150 g weiche Butter: Zimmertemperatur, sonst wird der Teig klumpig. Nimm ungesalzene Butter, dann kannst du den Salzgehalt selbst bestimmen.
- 180 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Ich habe auch schon braunen Zucker probiert – das gibt eine leichte Karamellnote, aber der klassische Zucker lässt den Matcha besser zur Geltung kommen.
- 3 Eier (Größe M): Auch sie sollten Zimmertemperatur haben. Kühle Eier können den Teig zu stark abkühlen lassen, sodass die Butter wieder fest wird.
- 200 ml Sahne: Mindestens 30% Fett. Ja, das macht den Kuchen so sahnig. Für eine leichtere Version kannst du 100 ml durch Milch ersetzen, aber dann wird er etwas trockener.
- 250 g Mehl (Type 405): Normales Weizenmehl. Wer es glutenfrei mag, kann eine 1:1-Mischung aus Reismehl und Maisstärke nehmen – das habe ich getestet und es funktioniert überraschend gut.
- 2 TL Backpulver: Nicht vergessen! Ich hatte einmal keins zu Hause und der Kuchen wurde ein Fladen. Nie wieder.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch, aber Salz hebt den Geschmack der weißen Schokolade und des Matcha.
- 2 EL Matcha-Pulver: Hier lohnt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen. Günstiges Matcha-Pulver schmeckt oft bitter und grasig. Ich schwöre auf japanischen Culinary-Grade-Matcha von Marken wie Aiya oder Ippodo. Der ist fein gemahlen und hat ein sattes Grün.
- Puderzucker zum Bestäuben (optional): Für die Optik, aber nicht notwendig.
Ein Tipp: Wenn du den Matcha vor dem Einrühren mit einem kleinen Sieb in die Sahne siebst, vermeidest du Klümpchen. Das habe ich bei meinem zweiten Versuch gelernt – der Kuchen sah aus wie ein grüner Mond mit Kratern.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.
- Rührschüssel: Eine große Schüssel reicht. Ich nehme gerne eine aus Edelstahl, weil sie kühl bleibt.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Perfekt, um Butter und Zucker schön schaumig zu schlagen. Mit einem Schneebesen geht es auch, aber dann hast du am Ende einen Muskelkater.
- Kastenform (ca. 25 cm Länge): Eine klassische Kastenform. Fette sie gut ein oder lege sie mit Backpapier aus. Meine Form hat eine Antihaftbeschichtung, aber ich lege trotzdem Backpapier rein – Sicherheit geht vor.
- Schneebesen: Für die Sahne und den Matcha. Ein kleiner Schneebesen für die Matcha-Mischung ist Gold wert.
- Feines Sieb: Zum Sieben des Matcha-Pulvers. Das ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, wenn du keine grünen Klumpen im Kuchen haben willst.
- Waage: Backen ist eine Wissenschaft, also wiege lieber ab statt zu schätzen. Meine erste Kuchenhälfte war ein Desaster, weil ich “nach Gefühl” gearbeitet habe.
Budget-Tipp: Eine einfache Kastenform aus dem Discounter tut es auch. Hauptsache, sie ist nicht zu dünn, sonst backt der Kuchen ungleichmäßig.
Zubereitung Schritt für Schritt

Los geht’s! Nimm dir etwa 15 Minuten für die Vorbereitung und dann 45–50 Minuten Backzeit. Der Kuchen riecht schon nach 20 Minuten so gut, dass du kaum warten kannst.
- Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette deine Kastenform ein und bestäube sie leicht mit Mehl oder lege sie mit Backpapier aus. Das Backpapier sollte über den Rand ragen, damit du den Kuchen später leichter rausheben kannst.
- Weiße Schokolade schmelzen: Hacke die weiße Schokolade grob. Schmelze sie in einer Schüssel über einem Wasserbad (nicht kochend, nur heiß) oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen. Rühre nach jedem Intervall um, bis sie glatt ist. Achtung: Weiße Schokolade brennt schnell an, also nicht aus den Augen lassen. Lass sie dann etwas abkühlen.
- Butter und Zucker schaumig schlagen: Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für 3–4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen.
- Eier einzeln unterrühren: Füge die Eier nacheinander hinzu und rühre jedes etwa 30 Sekunden lang unter. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als ob sie sich trennt – das ist normal. Keine Sorge, die Sahne rettet alles.
- Geschmolzene Schokolade einrühren: Gib die abgekühlte, geschmolzene weiße Schokolade dazu und rühre sie kurz unter, bis alles gleichmäßig vermischt ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig schwer.
- Sahne und Matcha vermischen: In einer kleinen Schüssel die Sahne mit dem gesiebten Matcha-Pulver verrühren. Benutze einen Schneebesen und rühre, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Mischung sollte eine gleichmäßige, leuchtend grüne Farbe haben. Das ist der Moment, in dem die Küche nach Tee riecht – herrlich!
- Mehl und Backpulver mischen: Vermische das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz in einer separaten Schüssel. Siebe es am besten noch einmal, damit keine Klümpchen im Teig landen.
- Trockene und feuchte Zutaten abwechselnd unterheben: Gib nun abwechselnd die Mehlmischung und die Matcha-Sahne zur Butter-Schokoladen-Masse. Beginne mit Mehl, dann Sahne, dann Mehl, dann Sahne und ende mit dem restlichen Mehl. Rühre nach jeder Zugabe nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Ein paar Mehlstreifen sind okay – zu viel Rühren macht den Kuchen zäh.
- Teig in die Form füllen: Gib den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt. Der Teig ist recht fest, aber das ist gut so. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, um Luftblasen zu lösen.
- Backen: Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene für 45–50 Minuten. Mache nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte – wenn es sauber herauskommt oder nur ein paar feuchte Krümel dran hängen, ist der Kuchen fertig. Wenn noch flüssiger Teig dran ist, backe 5 Minuten länger. Jeder Ofen ist anders, also behalte ihn im Auge.
- Abkühlen lassen: Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen, dann stürze ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter. Zieh das Backpapier ab und lass ihn vollständig abkühlen, bevor du ihn anschneidest. Ich weiß, es ist schwer, aber warm fällt er sonst auseinander.
- Bestäuben und servieren: Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Sieht hübsch aus und gibt eine extra süße Note.
Tipps und Tricks für den perfekten Matcha-Kuchen
Ich habe bei diesem Rezept so viele Fehler gemacht, dass ich sie dir gerne erspare. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
- Matcha richtig dosieren: 2 EL sind perfekt, aber wenn du einen intensiveren Geschmack willst, kannst du auf 3 EL erhöhen. Achte dann darauf, dass der Kuchen nicht bitter wird. Ein Spritzer Zitronensaft im Teig kann helfen, die Bitterkeit zu mildern.
- Weiße Schokolade nicht überhitzen: Sie wird schnell klumpig, wenn sie zu heiß wird. Schmelze sie lieber bei niedriger Hitze und rühre ständig um. Wenn sie einmal klumpig ist, hilft ein Schuss Sahne, sie zu retten.
- Zimmertemperatur ist wichtig: Butter, Eier und Sahne sollten alle Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten lassen den Teig gerinnen. Ich stelle sie einfach eine Stunde vor dem Backen auf die Arbeitsplatte.
- Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl drin ist, nur noch kurz unterheben. Zu viel Rühren aktiviert das Gluten und der Kuchen wird zäh. Lieber ein paar Mehlstreifen im Teig lassen als zu viel rühren.
- Die Stäbchenprobe ist dein Freund: Jeder Ofen backt anders. Meiner ist ein alter Ofen und braucht oft 5 Minuten länger. Verlasse dich nicht auf die Zeit, sondern auf den Test.
- Multitasking-Tipp: Während der Kuchen backt, kannst du schon mal die Küche aufräumen oder eine Tasse Tee trinken. Der Duft allein ist die Mühe wert.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen.
- Glutenfreie Variante: Ersetze das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 mit Reismehl und Maisstärke). Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber genauso lecker. Ich habe es getestet und es funktioniert.
- Vegane Variante: Tausche die Butter gegen vegane Margarine, die Eier gegen 3 EL Apfelmus oder 3 EL Leinsamen-Wasser-Mischung (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei) und die Sahne gegen Kokosmilch (das Feste aus der Dose). Die weiße Schokolade sollte auch vegan sein – es gibt tolle Optionen von iChoc oder Lindt.
- Extra Matcha-Kick: Füge zusätzlich 1 TL Matcha-Pulver in den Teig und bestäube den fertigen Kuchen mit Matcha-Puder (Matcha mit Puderzucker mischen). Das gibt eine intensivere grüne Farbe und mehr Geschmack.
- Schokoladen-Matcha-Kuchen: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g Kakaopulver. Der Kontrast zwischen bitterem Kakao und süßem Matcha ist überraschend gut. Ich habe das für eine Geburtstagsparty gemacht und alle waren begeistert.
- Saisonale Variante: Im Herbst kannst du 1 TL Pumpkin-Spice-Gewürz in den Teig geben. Das passt perfekt zum Matcha. Für den Herbst empfehle ich auch einen Blick auf die Kürbis-Schokostreuselkuchen, wenn du Lust auf eine andere Richtung hast.
Servieren und Aufbewahren
Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur, aber auch leicht gekühlt ist er ein Genuss.
- Servieren: Schneide den Kuchen in dicke Scheiben (ca. 2 cm). Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu – himmlisch! Ich mag ihn auch gerne mit einem Pumpkin Cream Cold Foam als Dessert.
- Lagerung: Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Dose. Bei Zimmertemperatur hält er sich 3–4 Tage. Im Kühlschrank sogar bis zu einer Woche, aber dann wird er etwas fester.
- Einfrieren: Der Kuchen lässt sich super einfrieren. Schneide ihn in Scheiben, wickle jede Scheibe in Frischhaltefolie und packe sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer eine Portion parat. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur 30 Minuten stehen lassen.
- Aufwärmen: Ein kurzer Gang in die Mikrowelle (20 Sekunden) macht ihn wieder weich und warm. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst wird er trocken.
- Geschmacksentwicklung: Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen oft noch besser, weil sich die Aromen von Matcha und weißer Schokolade richtig verbunden haben. Ein Grund, ihn am Vortag zu backen!
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ja, es ist ein Kuchen, aber Matcha bringt ein paar tolle Eigenschaften mit.
- Pro Stück (bei 12 Stücken): ca. 320 Kalorien, 18 g Fett, 35 g Kohlenhydrate, 5 g Eiweiß. Das ist ein Dessert, kein Diätessen, aber in Maßen genossen völlig in Ordnung.
- Matcha: Enthält Antioxidantien (Catechine), die entzündungshemmend wirken und den Stoffwechsel anregen können. Außerdem liefert er sanftes Koffein für einen Energieschub ohne Nervosität.
- Weiße Schokolade: Enthält Kalzium und Magnesium, aber auch viel Zucker. Genieße sie bewusst.
- Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Tipps oben.
- Meine Perspektive: Ich sehe diesen Kuchen als kleinen Luxus für besondere Momente. Ein Stück dazu eine Tasse grüner Tee – das ist Selbstfürsorge, nicht Sünde.
Fazit
Dieser Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist mehr als nur ein Rezept. Er ist das Ergebnis von vier Fehlversuchen, einem Haufen Geschirr und der puren Freude, etwas Leckeres zu kreieren. Er ist sahnig, süß, aber nicht zu süß, und hat diese besondere Note, die Matcha-Liebhaber zum Schwärmen bringt.
Probiere ihn aus und passe ihn ruhig an – vielleicht magst du mehr Matcha oder weniger Zucker. Das Schöne am Backen ist, dass du deine eigene Version finden kannst. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie er dir geschmeckt hat. Hast du eine Variation ausprobiert? Welche? Teile es mit mir!
Und denk dran: Backen ist Liebe, die man essen kann. Also los, heiz den Ofen an und mach dich und deine Liebsten glücklich. Du schaffst das!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Mehlsorten verwenden?
Ja, Dinkelmehl Type 630 funktioniert auch gut. Der Kuchen wird etwas nussiger im Geschmack. Für glutenfreie Optionen siehe die Variationen oben.
Warum ist mein Kuchen innen noch feucht, obwohl die Stäbchenprobe sauber war?
Das kann passieren, wenn der Kuchen noch zu warm ist. Lass ihn mindestens 10 Minuten in der Form ruhen, bevor du ihn stürzt. Manchmal täuscht die Stäbchenprobe auch, weil geschmolzene Schokolade am Stäbchen klebt – warte lieber noch 5 Minuten.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, du kannst den Zucker auf 150 g reduzieren, aber dann wird der Kuchen weniger süß und die weiße Schokolade kommt stärker zur Geltung. Ich würde nicht unter 130 g gehen, sonst wird der Kuchen trocken.
Wie bekomme ich eine schöne grüne Farbe?
Verwende hochwertiges Matcha-Pulver und siebe es vor dem Einrühren. Billiges Matcha wird schnell braun. Backe den Kuchen nicht zu lange, sonst verliert er seine Farbe. Ein Trick: Die Oberseite nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, eine Springform mit 20 cm Durchmesser funktioniert auch. Die Backzeit bleibt etwa gleich, aber der Kuchen wird flacher. Passe die Zeit im Auge – nach 35 Minuten die Stäbchenprobe machen.
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Sahniger Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade: Einfaches Rezept
Dieser sahnige Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist das Ergebnis von vier Fehlversuchen und der puren Freude, etwas Leckeres zu kreieren. Er ist sahnig, süß, aber nicht zu süß, und hat diese besondere Note, die Matcha-Liebhaber zum Schwärmen bringt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 45-50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Japanisch-inspiriert
Ingredients
- 200 g weiße Schokolade (ca. 7 oz)
- 150 g weiche Butter (ca. 5.3 oz oder 10.5 EL)
- 180 g Zucker (ca. 6.3 oz oder 3/4 Tasse + 2 EL)
- 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 200 ml Sahne (ca. 6.8 fl oz oder 3/4 Tasse + 1 EL, mindestens 30% Fett)
- 250 g Mehl Type 405 (ca. 8.8 oz oder 2 Tassen)
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 EL Matcha-Pulver (ca. 10 g, hochwertig, japanischer Culinary-Grade)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Instructions
- Backofen auf 175 °C (350 °F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform (ca. 25 cm Länge) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
- Weiße Schokolade grob hacken und über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle (30-Sekunden-Intervalle) schmelzen. Abkühlen lassen.
- Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3–4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
- Eier nacheinander unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden lang.
- Geschmolzene weiße Schokolade kurz unterrühren, bis alles gleichmäßig vermischt ist.
- In einer kleinen Schüssel Sahne mit gesiebtem Matcha-Pulver verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
- Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel mischen und sieben.
- Abwechselnd Mehlmischung und Matcha-Sahne zur Butter-Schokoladen-Masse geben: mit Mehl beginnen, dann Sahne, dann Mehl, dann Sahne, mit Mehl enden. Nur kurz unterheben, bis alles gerade vermischt ist.
- Teig in die vorbereitete Form füllen und Oberfläche glatt streichen. Form leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
- Auf der mittleren Schiene 45–50 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn das Stäbchen sauber herauskommt oder nur feuchte Krümel dran hängen, ist der Kuchen fertig.
- Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen. Backpapier abziehen und vollständig abkühlen lassen.
- Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Matcha vor dem Einrühren sieben, um Klümpchen zu vermeiden. Weiße Schokolade nicht überhitzen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu lange rühren, sobald das Mehl drin ist. Stäbchenprobe ist entscheidend. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (bei 12 Stüc
- Calories: 320
- Sugar: 22
- Sodium: 120
- Fat: 18
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 1
- Protein: 5
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