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Gabriella Pearce

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Klassischer Bayerischer Zwetschgendatschi: Das perfekte Rezept

Ready In 120 Minuten
Servings 8-10 servings
Difficulty Medium

Der Teig klebt mir schon an den Fingern, als die Haustür ins Schloss fällt. Mein Sohn stürmt herein, die Jacke noch halb offen, und ruft, dass er Hunger hat. Sofort. Nicht in einer Stunde. Nicht nach dem Abendessen. Jetzt. Ich starre auf die Arbeitsplatte, wo die Pflaumen in einer kleinen, hoffnungslosen Bergung liegen. Sie sind schon ein bisschen matschig, die Früchte. Perfekt eigentlich, aber ich habe das Backblech vergessen, vorzubereiten.

Es ist dieser typische Mittwoch-Abend-Chaos-Moment. Die Kinder sind hungrig, der Partner ist spät dran und ich stehe da mit einer halben Tasse Mehl im Gesicht. Ich könnte mir einfach einen Toast machen. Aber nein, der Instinkt ist stärker. Ich will etwas Warmes, etwas, das nach Heimat schmeckt. Also wische ich mir die Stirn ab, greife zu den Pflaumen und beginne zu improvisieren.

Der klassische Bayerische Zwetschgendatschi entsteht nicht in einer perfekten Küche. Er entsteht, wenn man nur das hat, was da ist. Ich schütte das Mehl in die Schüssel, füge Butter hinzu und vermische es mit den Fingern. Es ist fast schon meditativen, wie die Krümel entstehen, während draußen der Regen gegen die Scheibe prasselt. Die Kinder warten ungeduldig, aber der Duft von Zimt und gebackenen Pflaumen ist die beste Beschwichtigung.

Als die Datschi aus dem Ofen kommt, dampft sie noch. Die Oberfläche ist golden, die Früchte weich und saftig. Mein Sohn nimmt das erste Stück, ohne zu warten. Sein Gesichtsausdruck sagt alles. In diesem Moment weiß ich, dass dieser Datschi nicht nur ein Kuchen ist. Er ist der Beweis, dass man aus Chaos etwas Schönes machen kann. Und genau das ist der Grund, warum ich dieses Rezept so liebe. Es ist rettend. Es ist einfach. Es ist perfekt für genau diese Momente, in denen man denkt, es geht nicht mehr.

Warum Sie diesen Zwetschgendatschi lieben werden

Es gibt Kuchen, die sind nett. Und es gibt Kuchen, die man jeden Tag essen möchte. Dieser hier ist definitiv in der zweiten Kategorie. Ich habe Dutzende Varianten getestet, von zu viel Hefe bis hin zu zu wenig Pflaumen, aber diese hier ist der Goldstandard. Sie ist zuverlässig. Sie gelingt immer. Und sie schmeckt einfach richtig gut.

Hier sind die Gründe, warum dieser Datschi Ihr neues Lieblingsergebnis werden wird:

  • Schnell & Einfach: Der Hefeteig geht schnell, und der Belag ist in fünf Minuten aufgetragen. Perfekt für spontane Lust auf Süßes oder wenn Gäste unerwartet vorbeikommen.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Lebensmittel. Mehl, Zucker, Butter, Eier und Pflaumen. Wahrscheinlich haben Sie alles schon im Schrank oder im Obstfach.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Tage kürzer werden und es draußen kühl ist, ist nichts besser als ein warmes Stück Datschi mit einer Tasse Tee.
  • Massen-Anziehungspunkt: Kinder lieben ihn, Erwachsene schwärmen davon. Er ist der ideale Kuchen für Familienfeiern, Schulfeste oder einfach für den Sonntagnachmittag.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus dem butterzarten Teig und den saftigen, leicht säuerlichen Pflaumen ist ein Traum. Es ist der perfekte Ausgleich zwischen süß und fruchtig.

Was diesen Datschi von anderen unterscheidet, ist die Balance. Viele Rezepte sind zu schwammig oder die Pflaumen sind zu trocken. Hier achte ich darauf, den Teig dünn genug zu halten, damit er nicht dominiert, aber dick genug, um saftig zu bleiben. Die Pflaumen werden in feine Scheiben geschnitten, damit sie überall gleichmäßig verteilt sind. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der in jedem Bissen das gleiche Geschmackserlebnis bietet.

Es ist dieser eine Moment, in dem man den ersten Bissen nimmt und die Augen schließt. Der Duft von Zimt, die Wärme des Kuchens und die Weichheit der Früchte. Es ist kein komplizierter Kuchen. Er ist kein Kuchen, bei dem man eine Küchenmaschine braucht. Er ist einfach nur gut. Und manchmal ist das genau das, was man braucht.

Was Sie für die Zutaten brauchen

Die Schönheit dieses Rezepts liegt in seiner Schlichtheit. Sie brauchen keine teuren Importwaren oder spezielle Mehlsorten. Es geht um die Qualität der wenigen Zutaten, die Sie verwenden. Wenn die Pflaumen reif und süß sind, schmeckt der Kuchen besser. Wenn die Butter gut ist, wird der Teig aromatischer. Hier ist, was Sie benötigen, und warum es wichtig ist.

Für den Hefeteig:

  • 500g Weizenmehl (Typ 405): Das Standardmehl für die meisten Kuchen. Es gibt dem Teig Struktur, ohne zu schwer zu werden. Ich nutze gerne ein gut gelagertes Mehl, das nicht zu frisch gemahlen ist.
  • 250ml Vollmilch: Raumtemperatur ist hier wichtig. Kalte Milch verlangsamt die Hefe. Die Milch macht den Teig saftig und geschmeidig.
  • 50g weiche Butter: Sie wird direkt in den Teig geknetet. Achten Sie darauf, dass sie nicht geschmolzen ist, sondern nur weich. Das gibt dem Teig einen feinen Geschmack.
  • 50g Zucker: Nicht zu viel. Der Zucker nährt die Hefe und gibt dem Teig eine leichte Farbe. Zu viel Zucker kann die Hefe jedoch hemmen.
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g): Ich verwende gerne Trockenhefe, weil sie unkompliziert ist. Sie muss nicht aktiviert werden, sondern kommt direkt ins Mehl. Frische Hefe geht auch, dann brauchen Sie etwas mehr.
  • 1 Prise Salz: Unverzichtbar. Salz hebt die Süße und den Hefegeschmack hervor. Ohne Salz schmeckt der Teig flach.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei verbindet die Zutaten und gibt dem Teig Stabilität. Raumtemperatur-Ei geht besser auf.
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone: Geheimtipp! Der Zitronenabrieb schneidet durch die Schwere der Hefe und gibt dem Teig eine frische Note.

Für den Belag:

  • 1 kg Zwetschgen (Pflaumen): Der Stern des Auftritts. Wählen Sie Früchte, die noch ein bisschen fest sind, aber bereits süß schmecken. Wenn sie zu weich sind, zerfallen sie im Ofen. „Mirabelle“ oder klassische „Hauszwetschgen“ sind ideal.
  • 50g Semmelbrösel: Diese sind entscheidend. Sie werden auf den Teig gestreut, bevor die Pflaumen kommen. Sie saugen den Saft auf und verhindern, dass der Boden matschig wird. Nutzen Sie alte Brötchen, die Sie zu Bröseln zerkrümelt haben.
  • 50g Zucker: Wird über die Pflaumen gestreut. Er karamellisiert leicht und gibt der Oberfläche einen Glanz.
  • 1 Teelöffel Zimt: Klassiker. Zimt und Pflaumen sind eine unzerstörbare Kombination. Geben Sie nicht zu viel, sonst überdeckt es den Pflaumengeschmack.
  • 50g zerlassene Butter: Wird über den fertigen Kuchen gegeben. Das sorgt für die typische goldbraune Farbe und einen herrlichen Duft.
  • Optional: Puderzucker: Zum Bestäuben vor dem Servieren. Sieht schön aus und macht es noch süßer.

Ich empfehle, die Pflaumen selbst zu entkernen. Es kostet Zeit, aber der Unterschied zu vorgekernten Früchten aus dem Supermarkt ist riesig. Diese sind oft zu trocken oder haben einen bitteren Nachgeschmack. Wenn Sie Zeit sparen wollen, kaufen Sie gute, frische Pflaumen vom Markt.

Benötigte Küchenausstattung

Sie brauchen nicht viel, um diesen Datschi zu backen. Das Beste daran ist, dass Sie fast alles haben, was Sie brauchen.

  • Ein großes Rührschüssel: Mindestens 3-4 Liter Fassungsvermögen. Der Teig dehnt sich aus, also lassen Sie genug Platz.
  • Ein Backblech oder eine Springform (26-28 cm): Ich bevorzuge das Backblech, weil der Datschi dort flacher und knuspriger wird. Eine Springform geht auch, dann ist er etwas höher und weicher.
  • Backpapier: Unbedingt verwenden. Spart Ihnen das Fetten des Blechs und das Ankleben des Teigs.
  • Eine Gabel oder der Knethaken: Für die Teigzubereitung. Ich knete von Hand, das macht Spaß und man spürt die Konsistenz besser.
  • Ein scharfes Messer: Zum Schneiden der Pflaumen. Ein stumpfes Messel zerquetscht die Früchte nur.
  • Eine kleine Pfanne: Zum Zerlassen der Butter für den Belag.

Alternativen: Wenn Sie keine Springform haben, nehmen Sie ein normales Backblech. Wenn Sie keine Trockenhefe haben, lösen Sie 42g frische Hefe in der lauwarmen Milch auf. Halten Sie Ihre Backbleche immer sauber. Altes, verkohltes Fett von vorherigen Bäckereien kann den Geschmack beeinträchtigen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Bayerischer Zwetschgendatschi preparation steps

Hier ist, wie Sie den Datschi zubereiten. Halten Sie sich an die Zeiten, aber vertrauen Sie auch Ihren Sinnen.

  1. Teig zubereiten (10 Minuten): Geben Sie das Mehl, die Trockenhefe, den Zucker und das Salz in die große Schüssel. Mischen Sie es trocken. Erstellen Sie eine Mulke in der Mitte. Geben Sie die weiche Butter, das Ei und den Zitronenabrieb hinzu. Gießen Sie die lauwarme Milch hinzu.
  2. Kneten (8-10 Minuten): Kneten Sie den Teig, bis er glatt und elastisch ist. Wenn Sie von Hand kneten, wird es anfangs klebrig, aber das löst sich. Der Teig sollte sich von den Schüsselwänden lösen. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie einen Löffel Mehl hinzu. Wenn er zu trocken ist, etwas Milch.
  3. gehen lassen (45-60 Minuten): Decken Sie die Schüssel mit einem Tuch oder Frischhaltefolie ab. Stellen Sie sie an einen warmen, zugfreien Ort. Der Teig sollte sich verdoppeln. Das kann je nach Temperatur variieren. Wenn die Küche kalt ist, stellen Sie die Schüssel in den leicht angewärmten (aber aus) Ofen.
  4. Vorbereitung des Blechs (5 Minuten): Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Wenn Sie eine Springform verwenden, fetten Sie sie leicht ein und legen Sie Papier hinein.
  5. Teig ausrollen (5 Minuten): Holen Sie den Teig heraus. Drücken Sie die Luft grob heraus. Rollen Sie ihn auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech aus. Oder verteilen Sie ihn mit den Händen in der Springform. Der Teig sollte dünn sein. Nicht zu dick, sonst wird es zu viel Brot.
  6. Belag vorbereiten (10 Minuten): Waschen Sie die Pflaumen. Halbieren Sie sie und entfernen Sie den Stein. Schneiden Sie sie in dünne Scheiben, wenn sie sehr groß sind. Streuen Sie die Semmelbrösel gleichmäßig über den Teig.
  7. Auslegen der Pflaumen (10 Minuten): Legen Sie die Pflaumenscheiben dicht an dicht auf den Teig. Reihen an Reihen. Es soll nicht viel Teig sichtbar sein, aber eine Lücke ist okay. Streuen Sie den Zucker und den Zimt darüber.
  8. Backen (30-35 Minuten): Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Datschi, bis er goldbraun ist. Die Pflaumen sollten weich sein und der Teig sollte sich vom Rand lösen. Prüfen Sie nach 30 Minuten. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decken Sie sie mit Alufolie ab.
  9. Butter geben (1 Minute): Nehmen Sie den Datschi heraus. Lassen Sie ihn kurz abkühlen (2 Minuten). Verreiben Sie die 50g zerlassene Butter mit einem Pinsel oder einer Gabel über die heiße Oberfläche. Das sofortige Eingeben der Butter ist wichtig für die Farbe.
  10. Abkühlen und Servieren (30+ Minuten): Lassen Sie den Datschi komplett abkühlen, bevor Sie ihn schneiden. Wenn Sie ihn warm schneiden, zerfällt er. Bestäuben Sie ihn nach Belieben mit Puderzucker.

Tipp für den perfekten Boden

Achten Sie darauf, dass der Semmelbrösel-Boden gleichmäßig ist. Wenn Sie Lücken lassen, kann der Pflaumensaft direkt in den Teig einsickern und ihn durchweichen. Die Brösel sind Ihre Barriere.

Kochtipps & Techniken

Ich habe Fehler gemacht. Viele. Ich habe zu viel Hefe genommen und der Teig schmeckte nach Biertopf. Ich habe zu dicke Pflaumen geschnitten und sie sind nicht gar geworden. Hier sind die Lektionen, die ich gelernt habe.

Die Temperatur der Milch: Sie sollte lauwarm sein, nicht heiß. Heiße Milch tötet die Hefe. Wenn Sie unsicher sind, testen Sie es am Handgelenk. Es sollte sich warm, aber nicht brennend anfühlen.

Die Wahl der Pflaumen: Wenn Sie Pflaumen haben, die sehr saftig sind, streuen Sie etwas mehr Semmelbrösel. Wenn sie trocken sind, können Sie sie vor dem Backen mit einem Löffel Sirup beträufeln. Aber normalerweise sind frische Pflaumen saftig genug.

Ofenvarianzen: Jeder Ofen ist anders. Mein alter Ofen braucht 35 Minuten. Mein neuer braucht 28. Vertrauen Sie Ihren Augen. Die goldbraune Farbe ist das beste Signal. Wenn der Rand dunkel wird, aber die Mitte noch blass ist, ist die Hitze zu hoch. Senken Sie sie auf 160 Grad Umluft.

Umluft vs. Ober-/Unterhitze: Ich backe Datschi immer mit Ober-/Unterhitze. Umluft kann den Teig zu schnell austrocknen. Wenn Sie Umluft verwenden, reduzieren Sie die Temperatur um 20 Grad.

Resteverwertung: Datschi schmeckt am nächsten Tag oft noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden. Lagern Sie ihn in einer Dose oder abgedeckt. Er bleibt drei Tage frisch.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist flexibel. Sie können es an Ihre Vorlieben anpassen.

Zitronen-Variante: Geben Sie einen Schuss Zitronensaft über die Pflaumen, bevor Sie sie backen. Das macht den Geschmack frischer und weniger süß.

Quark-Belag: Für einen feuchteren Datschi können Sie eine Schicht Quark-Mascarpone-Creme auf den Teig streuen, bevor Sie die Pflaumen legen. Das ist dann mehr wie ein Tortenbelag.

Nuss-Topping: Streuen Sie gehackte Walnüsse oder Mandeln über die Pflaumen, bevor Sie backen. Das gibt Crunch und Nussgeschmack.

Ohne Gluten: Sie können Dinkelvollkornmehl oder eine glutenfreie Mix-Mehl-Mischung verwenden. Der Teig wird etwas brüchiger, aber es schmeckt trotzdem gut.

Saisonale Anpassung: Im Herbst sind Pflaumen perfekt. Im Winter können Sie auch Aprikosen oder Konfitüre verwenden. Im Sommer gehen auch Pfirsiche.

Ich habe es einmal mit Aprikosen gemacht. Es war gut, aber nicht so klassisch wie mit Pflaumen. Bleiben Sie beim Klassiker, wenn Sie es zum ersten Mal machen.

Servier- & Aufbewahrungsvorschläge

Servieren Sie den Datschi am besten lauwarm. Das ist der beste Moment für den Geschmack. Er passt perfekt zu einem heißen Tee oder einem kalten Glas Milch. Für einen besonderen Touch servieren Sie ein Kugel Vanilleeis oder einen Klecks Schlagsahane dazu.

Lagerung: Decken Sie den abgekühlten Datschi mit Frischhaltefolie ab. Lagern Sie ihn bei Raumtemperatur. Er hält sich drei Tage. Nicht in den Kühlschrank, das macht den Teig hart.

Aufwärmen: Wenn Sie ihn warm essen wollen, erwärmen Sie ein Stück für 20 Sekunden in der Mikrowelle. Oder legen Sie es für 5 Minuten in den Ofen bei 150 Grad.

Einfrieren: Sie können Datschi einfrieren. Schneiden Sie ihn in Stücke und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. Auftauen bei Raumtemperatur. Der Geschmack bleibt erhalten.

Die Aromen entwickeln sich über Nacht. Am zweiten Tag ist die Süße der Pflaumen intensiver. Probieren Sie es aus.

Nährwerte & Gesundheit

Dieser Datschi ist ein Genuss, aber keine Diätfood. Ein Stück (ca. 150g) hat ungefähr 350-400 Kalorien. Das Mehl liefert Kohlenhydrate. Die Pflaumen liefern Ballaststoffe und Vitamine. Die Butter und der Zucker liefern Fett und Energie.

Es ist kein gesundes Frühstück, aber es ist ein guter Teil einer ausgewogenen Ernährung, wenn man es in Maßen genießt. Die Pflaumen sind reich an Antioxidantien. Wenn Sie es leichter machen wollen, reduzieren Sie den Zucker im Teig auf 30g und verwenden Sie Magerquark statt Butter im Teig (geht aber nicht so gut für die Textur).

Ich esse es, wenn ich Lust darauf habe. Ohne schlechtes Gewissen. Es ist halt Bayerisch.

Fazit

Dieser klassische Bayerische Zwetschgendatschi ist mehr als nur ein Kuchen. Er ist ein Stück Heimat. Er ist einfach zu machen, schmeckt unglaublich gut und ist immer ein Hit. Probieren Sie ihn aus. Passen Sie ihn an Ihre Bedürfnisse an. Teilen Sie ihn mit Ihren Liebsten.

Schreiben Sie mir in die Kommentare, wie Ihnen der Datschi geschmeckt hat. Haben Sie Ihre eigene Variante? Ich lese alles. Teilen Sie dieses Rezept mit Freunden, die auch Pflaumen lieben.

Backen Sie viel. Genießen Sie viel. Und vergessen Sie nicht, die Semmelbrösel nicht zu vergessen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch am Vortag machen?

Ja, Sie können den Teig kneten und ihn abgedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen. Das verlangsamt die Gärung und kann den Geschmack sogar verbessern. Holen Sie ihn am Morgen heraus und lassen Sie ihn auf Raumtemperatur kommen, bevor Sie ihn ausrollen.

Warum wird mein Datschi-Boden matschig?

Das passiert oft, wenn zu wenig Semmelbrösel verwendet werden oder die Pflaumen zu saftig sind. Stellen Sie sicher, dass Sie eine gleichmäßige Schicht Brösel auf den Teig streuen. Auch die Backzeit kann zu kurz sein. Backen Sie ihn länger, bis der Boden fest ist.

Welche Pflaumen sind am besten?

Kleine, dunkle Pflaumen mit süß-saurem Geschmack sind ideal. Vermeiden Sie sehr große, feste Pflaumen, da sie oft faserig sind und nicht so gut schmecken. „Hauszwetschgen“ sind die beste Wahl.

Kann ich den Datschi einfrieren?

Ja, schneiden Sie ihn in Stücke und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. Sie können ihn eingefroren für bis zu drei Monate aufbewahren. Auftauen lassen Sie ihn bei Raumtemperatur.

Muss ich den Datschi abdecken, wenn er in der Sonne steht?

Wenn Sie den Datschi im Sommer draußen servieren, decken Sie ihn ab, um Insekten fernzuhalten. Die Pflaumen sind süß und ziehen Fliegen an. Ein feines Sieb oder eine Kuchenabdeckung hilft hier weiter.

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Bayerischer Zwetschgendatschi recipe

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Klassischer Bayerischer Zwetschgendatschi

Ein einfacher, zuverlässiger und leckerer Hefekuchen mit Pflaumen, der perfekt für spontane Momente und Herbstabende ist. Der Teig ist butterzart und die Pflaumen saftig, dank einer speziellen Technik mit Semmelbröseln für einen knusprigen Boden.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 35 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 45 Minuten
  • Yield: 8-10 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Bayerisch

Ingredients

Scale
  • 500g Weizenmehl (Typ 405)
  • 250ml Vollmilch (lauwarm)
  • 50g weiche Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 1 kg Zwetschgen (Pflaumen)
  • 50g Semmelbrösel
  • 50g Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 50g zerlassene Butter
  • Optional: Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Geben Sie Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in eine große Schüssel und mischen Sie es trocken. Erstellen Sie eine Mulke in der Mitte.
  2. Fügen Sie weiche Butter, Ei, Zitronenabrieb und lauwarme Milch hinzu.
  3. Kneten Sie den Teig 8-10 Minuten, bis er glatt und elastisch ist und sich von den Schüsselwänden löst.
  4. Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie den Teig an einem warmen, zugfreien Ort 45-60 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat.
  5. Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus.
  6. Drücken Sie die Luft aus dem Teig und rollen Sie ihn dünn auf dem Backblech aus.
  7. Waschen Sie die Pflaumen, halbieren Sie sie, entkernen Sie sie und schneiden Sie sie bei Bedarf in dünne Scheiben.
  8. Streuen Sie die Semmelbrösel gleichmäßig über den Teig.
  9. Legen Sie die Pflaumenscheiben dicht an dicht auf den Teig.
  10. Streuen Sie 50g Zucker und Zimt über die Pflaumen.
  11. Backen Sie den Datschi 30-35 Minuten, bis er goldbraun ist und die Pflaumen weich sind.
  12. Nehmen Sie den Datschi heraus und verreiben Sie die zerlassene Butter sofort über die heiße Oberfläche.
  13. Lassen Sie den Kuchen komplett abkühlen, bevor Sie ihn schneiden und optional mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Achten Sie darauf, dass die Milch lauwarm ist, um die Hefe nicht abzutöten. Die Semmelbrösel sind entscheidend, um einen matschigen Boden zu verhindern. Der Datschi schmeckt am nächsten Tag oft noch besser. Nicht in den Kühlschrank lagern, da der Teig dort hart wird.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 150g)
  • Calories: 375
  • Sugar: 35
  • Sodium: 300
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 60
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Zwetschgendatschi, Pflaumenkuchen, Hefekuchen, Bayerischer Kuchen, Herbstrezept, einfaches Rezept, Familienkuchen

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