Das hat meine Schwiegermutter vor zehn Jahren gesagt, als sie einen Löffel aus meiner Pfanne nahm und kritisch die Stirn runzelte. Ich stand da, die Schürze voller Mehl, und fühlte mich, als hätte ich gerade das Abendessen für die ganze Familie versaut. Es war ein kalter Novemberabend, der Wind pfiff gegen die Fensterscheiben, und ich wollte einfach nur etwas Warmes auf den Tisch zaubern. Aber statt eines cremigen, einladenden Gerichts hatte ich einen klebrigen Brei, der kaum so aussah, wie er schmecken sollte.
Ich habe damals nicht aufgegeben. Stattdessen habe ich stundenlang recherchiert, Bücher gewälzt und mich mit der Chemie von Getreide und Fleisch auseinandergesetzt. Was mich dabei überraschte, war nicht die Komplexität, sondern die Einfachheit. Der entscheidende Faktor war nicht das Kochen, sondern das Warten. Genau wie bei cremige One-Pot-Hühner-Chili, wo die Zeit den Geschmack intensiviert, braucht dieser Eintopf Geduld. Die Stärke des Gerstenkorns muss sich langsam lösen, um die Brühe zu binden, ohne sie zu verklumpen.
Heute, zehn Jahre später, ist dieser Slow-Cooker-Eintopf mein Geheimwaffe für stressige Wintertage. Wenn die Kinder nach Hause kommen und frieren, weiß ich, dass sie auf etwas stoßen, das sie sofort aufwärmt. Es ist keine Perfektion, die ich suche, sondern Wärme. Und honestly, dieser Eintopf liefert genau das. Er ist robust, ehrlich und schmeckt besser, je länger er steht. Ich habe gelernt, dass man nicht gegen die Zeit kochen muss, sondern sie für sich arbeiten lassen kann. Und genau das macht diesen Eintopf so besonders für alle, die keine Lust auf ständiges Rühren haben.
Es ist mehr als nur Essen. Es ist ein Gefühl von Sicherheit, das von der Küche ausgeht. Wenn der Geruch durch das Haus zieht, weiß jeder, dass alles in Ordnung ist. Das ist der Grund, warum ich dieses Rezept so liebe. Es ist nicht kompliziert, es ist einfach nur da. Und wenn man dann den ersten Löffel nimmt, ist die Kritik der Schwiegermutter lange vergessen. Stattdessen gibt es nur ein leises Seufzen der Erleichterung. Das ist der Moment, in dem ich weiß, dass es geklappt hat.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Es gibt einen Grund, warum dieser Eintopf seit Jahren auf meiner Speisekarte steht und warum er bei meinen Freunden immer wieder auf die Liste der Lieblingsgerichte wandert. Es ist nicht nur der Geschmack, obwohl der unschlagbar ist. Es ist die Art und Weise, wie er Ihr Leben vereinfacht. Als jemand, der bereits hunderte von Rezepten getestet hat, weiß ich, dass Zeit die wertvollste Zutat in der Küche ist. Dieser Eintopf respektiert diese Zeit und nutzt sie zu Ihrem Vorteil.
- Schnell & Einfach: Das Beste daran ist, dass Sie fast nichts tun müssen. Sie werfen alles in den Topf und gehen Ihrem Tag nach. Perfekt für stressige Wochentage, an denen man kaum noch Energie zum Kochen hat.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Fleischstücke. Sie haben wahrscheinlich alles, was Sie brauchen, bereits im Küchenschrank. Das macht es zu einem idealen Rezept für den Notfall oder den schnellen Einkauf.
- Perfekt für kalte Tage: Wenn es draußen stürmt und regnet, ist das der ultimative Trost. Er wärmt von innen und sorgt dafür, dass man sich geborgen fühlt, während man auf dem Sofa sitzt.
- Macht das ganze Haus glücklich: Selbst die größten Kritiker sind begeistert. Die Textur des Fleisches und die Süße der Gerste treffen genau den richtigen Nerv. Es ist ein Gericht, das niemanden vor den Kopf stößt.
- Unglaublich lecker: Der Geschmack entwickelt sich über die Stunden. Was am Anfang harmlos wirkt, wird am Ende zu einem tiefgründigen, herzhaften Erlebnis. Es ist Komfortfood, wie es besser nicht sein könnte.
Was diesen Eintopf von anderen unterscheidet, ist die Balance. Viele Eintöpfe werden zu salzig oder zu fade. Hier haben wir durch die richtige Kombination von Rindfleisch und Gerste eine natürliche Süße und Sämigkeit, die ohne künstliche Zusätze auskommt. Die Gerste gibt dem Ganzen Körper, ohne es schwer zu machen. Es ist ein Rezept, das man nicht nur isst, sondern das man genießt. Es erinnert an alte Zeiten, aber mit der modernen Bequemlichkeit eines Slow Cookers. Es ist die Art von Gericht, das Sie nach dem ersten Bissen schließen lassen und nur nicken. Und genau das ist der Zweck eines guten Rezepts: Es muss funktionieren und es muss schmecken.
Welche Zutaten Sie benötigen
Die Schönheit dieses Gerichts liegt in seiner Schlichtheit. Sie brauchen keine teuren Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Die Zutaten sind einfach, aber sie müssen von guter Qualität sein, um den vollen Geschmack zu entfalten. Jedes Element spielt eine Rolle bei der Entwicklung der komplexen Aromen, die diesen Eintopf so besonders machen. Hier ist, was Sie für den perfekten Ablauf brauchen.
- Rindfleisch (Gulaschstück): Wählen Sie ein marmoriertes Stück, das langsam gart. Ich empfehle Gras gefüttertes Rindfleisch für einen tieferen Geschmack. Die Fettadern schmelzen und machen das Fleisch zart. Etwa 1 kg ist ideal für eine Familie.
- Perle Gerste: Das Herzstück des Gerichts. Achten Sie darauf, dass es „Perlgerste“ ist, nicht „Hirschegerste“, da diese zu schnell zerfällt. Sie gibt dem Eintopf seine typische, leicht klebrige Textur. Ungefähr 1 Tasse.
- Knoblauch: Frisch gepresst macht einen riesigen Unterschied im Vergleich aus der Dose. Zwei bis drei Zehen reichen völlig aus, um die Basis zu würzen. Es sollte nicht dominant schmecken, sondern nur unterstützen.
- Zwiebeln: Eine große gelbe Zwiebel, fein gewürfelt. Sie karamellisiert leicht und gibt eine natürliche Süße. Vergessen Sie nicht, sie erst anzudünsten, wenn Sie Zeit haben, sonst bleibt der Geschmack zu roh.
- Rinderfond: Verwenden Sie hochwertigen Fond aus dem Glas oder selbst gemacht. Wasser allein reicht nicht, es fehlt die Tiefe. Zwei Flaschen (je 500 ml) sollten es sein.
- Karotten: Frische Karotten, in Scheiben geschnitten. Sie fügen eine angenehme Süße und Farbe hinzu. Suchen Sie nach festen Exemplaren, die nicht welk aussehen. Drei bis vier Stück.
- Pastinaken: Ein oft unterschätztes Gemüse. Sie haben eine nussige Note, die perfekt zur Gerste passt. Zwei Stück sind mehr als genug. Schälen Sie sie gut, da die Schale bitter sein kann.
- Tomatenmark: Zwei Esslöffel geben dem Eintopf Farbe und eine säuerliche Note, die das Fett ausgleicht. Es ist wichtig, es kurz mitrösten, um die Rohsäure zu entfernen.
- Thymian: Frische Zweige sind besser als getrocknete. Drei bis vier Zweige geben ein aromatisches Ende. Entfernen Sie die Blätter vor dem Servieren, damit niemand darauf beißt.
- Salz & Pfeffer: Grobes Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Geben Sie das Salz erst am Ende hinzu, da die Gerste viel aufsaugt und die Brühe sich während des Kochens reduziert.
Es ist erstaunlich, wie wenig Zutaten man braucht, um so viel Geschmack zu erzeugen. Wenn Sie keine Pastinaken mögen, können Sie auch mehr Karotten nehmen. Oder fügen Sie ein paar Stangen Sellerie hinzu, wenn Sie es etwas herbiger mögen. Die Basis bleibt immer gleich. Das ist der Vorteil dieses Rezepts: Es ist flexibel, aber konsistent in seinem Ergebnis. Kaufen Sie Ihre Zutaten beim regionalen Bauer, wenn möglich. Der Unterschied im Geschmack von frischen Karotten im Winter ist unübersehbar.
Benötigte Küchenausstattung
Um diesen Eintopf erfolgreich zuzubereiten, brauchen Sie nicht viel, aber das richtige Werkzeug macht den Unterschied. Der Slow Cooker ist natürlich unverzichtbar. Ich habe verschiedene Modelle ausprobiert, und ein Topf mit mindestens 5 Litern Volumen ist ideal. Wenn er zu klein ist, wird das Fleisch gepresst und gart nicht gleichmäßig. Ein Modell mit keramischer Beschichtung ist einfacher zu reinigen.
- Slow Cooker: Das wichtigste Gerät. Achten Sie auf eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Günstige Modelle haben oft heiße Punkte, die das Fleisch verbrennen können.
- Scharfes Messer: Für das Würfel des Fleisches und das Schneiden der Gemüses. Ein stumpfes Messer ist gefährlich und zermürbt das Fleisch statt es zu schneiden.
- Große Pfanne: Um das Fleisch anzubraten. Das ist optional, aber dringend empfohlen. Der Maillard-Effekt bringt eine Tiefe, die der Slow Cooker allein nicht liefert.
- Messbecher & Löffel: Präzision ist wichtig bei der Menge an Gerste und Flüssigkeit. Ein Satz aus Edelstahl ist langlebig und hygienisch.
- Küchenwaage: Hilfreich, um die Fleischmenge genau zu bestimmen, wenn Sie nicht beim Metzger kaufen.
Viele Leute denken, sie können das Fleisch roh in den Topf werfen. Das ist ein Fehler. Wenn Sie eine große Pfanne haben, investieren Sie die zehn Minuten zum Anbraten. Es lohnt sich absolut. Reinigen Sie Ihren Slow Cooker am besten direkt nach der Nutzung, solange noch Reste von der Brühe anhaften. Das spart Ihnen später schrubben. Ein weiches Schwämmchen reicht aus, die Beschichtung ist empfindlich.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Die Zubereitung ist unkompliziert, aber es gibt ein paar Details, auf die Sie achten sollten, damit es gelingt. Beginnen Sie damit, Ihr Fleisch vorzubereiten. Waschen Sie es nicht unter fließendem Wasser, das verteilt nur Keime. Tupfen Sie es trocken mit Küchenpapier. Feuchtes Fleisch brät nicht an, es dünstet nur. Trockenes Fleisch wird schön braun.
- Fleisch würfeln und salzen: Schneiden Sie das Rindfleisch in mundgerechte Würfel von etwa zwei Zentimetern. Großes Stück wird nicht durchgart, kleines zerfällt zu Brei. Verteilen Sie das Salz gleichmäßig über den Würfeln. Lassen Sie es zwischendurch zehn Minuten ruhen.
- Anbraten (Optional aber empfohlen): Erhitzen Sie etwas Öl in einer großen Pfanne. Braten Sie das Fleisch in mehreren Chargen an. Nicht zu viel auf einmal, sonst kühlt die Pfanne ab und das Fleisch gibt Wasser ab. Sie brauchen eine schöne braune Kruste. Das dauert etwa 3-4 Minuten pro Seite.
- Gemüse vorbereiten: während das Fleisch ruht, schälen und würfeln Sie Karotten, Pastinaken und Zwiebeln. Knoblauch fein hacken. Tomatenmark in einer Schüssel bereitstellen. Wenn Sie eilig sind, können Sie das Gemüse auch roh in den Topf geben, aber angebratene Zwiebeln schmecken besser.
- Alles in den Topf geben: Geben Sie das angebratene Fleisch in den Slow Cooker. Fügen Sie das Gemüse, die Gerste, den Knoblauch und die Tomatenmark hinzu. Gießen Sie den Rinderfond darüber. Achten Sie darauf, dass alles bedeckt ist, aber nicht bis zum Rand.
- Würzen und Kochen: Geben Sie den Thymian, Pfeffer und eine Prise Zucker hinzu, um die Säure auszugleichen. Schalten Sie den Topf auf „Low“. Das Kochen dauert etwa 8 Stunden. Wenn Sie es eilig haben, geht auch „High“ für 4-5 Stunden, aber die Textur des Fleisches ist dann nicht so seidig.
- Endkontrolle: Nach der Kochzeit sollte die Gerste weich sein und die Brühe leicht eingedickt sein. Schmecken Sie ab und korrigieren Sie mit Salz und Pfeffer. Entfernen Sie die Thymianzweige. Servieren Sie es heiß.
Achten Sie auf den Geruch. Wenn es nach verbranntem Zucker riecht, ist die Hitze zu hoch. Wenn es nach Rohem riecht, braucht es noch Zeit. Die Gerste quillt im Topf nach, also lassen Sie etwas Platz oben. Wenn der Eintopf zu dick ist, können Sie einen Schuss Wasser oder mehr Fond hinzufügen. Es sollte cremig sein, aber nicht wie Brei.
Kochtipps & Techniken
Es gibt ein paar kleine Tricks, die ich im Laufe der Jahre gelernt habe und die das Ergebnis deutlich verbessern. Der wichtigste Tipp ist die Anbratphase. Viele sparen hier Zeit, aber es ist der größte Geschmacksunterschied. Die braune Kruste enthält Aromen, die nicht zu ersetzen sind. Wenn Sie das Fleisch nicht anbraten, fehlt dem Eintopf die Tiefe. Es schmeckt dann eher nach gekochtem Fleisch als nach einem richtigen Schmortopf.
Ein weiterer häufiger Fehler ist die Menge an Gerste. Gerste saugt viel Flüssigkeit auf. Wenn Sie den Topf öffnen, um zu schauen, verdunstet Feuchtigkeit. Schließen Sie den Deckel so wenig wie möglich. Jedes Mal, wenn Sie ihn öffnen, verlieren Sie etwa 15 Minuten Kochzeit und Temperatur. Lassen Sie den Topf in Ruhe arbeiten. Das ist der Sinn der Sache.
Auch die Wahl des Fleisches ist wichtig. Vermeiden Sie mageres Fleisch wie Hüftsteak, es wird zäh. Nehmen Sie Schulter oder Gulasch, die viel Bindegewebe haben. Dieses Bindegewebe verwandelt sich bei langer Hitze in Gelatine, die den Eintopf sämig macht. Es ist natürliche Geschmacksverstärker. Wenn Sie das Fleisch zu klein schneiden, zerfällt es. Große Würfel bleiben im Ganzen.
Ein weiterer Tipp ist die Verwendung von Rotwein statt eines Teils des Fonds. Ein halbes Glas trockener Rotwein gibt dem Eintopf eine elegante Note. Kochen Sie den Alkohol vorher kurz aus, damit er nicht bitter schmeckt. Das ist ein guter Trick für besondere Anlässe. Aber für den Alltag reicht der Fond völlig aus. Wichtig ist auch, das Salz erst am Ende hinzuzufügen. Salz zieht Wasser aus dem Fleisch und kann es zäher machen, wenn man es zu früh gibt. Am Ende ist es nur noch eine Frage der Abstimmung.
Variationen & Anpassungen
Obwohl das klassische Rezept fantastisch ist, macht es Spaß, damit zu experimentieren. Vielleicht mögen Sie es etwas cremiger? Dann rühren Sie am Ende einen Löffel Sauerrahm oder Sahne ein. Das passt hervorragend zu den earthy Noten der Gerste. Oder Sie möchten es vegetarisch? Das ist auch kein Problem. Ersetzen Sie das Fleisch durch Champignons und etwas Soja-Grieß für das Protein. Die Umami-Note der Pilze funktioniert hier überraschend gut.
- Cremige Variante: Ein Schuss Sahne am Ende macht es zu einem richtigen Genießergericht. Ideal für Dates oder besondere Abende.
- Würzige Variante: Fügen Sie eine Prise Cayennepfeffer oder Chili-Flocken hinzu. Das gibt eine angenehme Schärfe, die den Geschmack aufbricht.
- Saisonale Anpassung: Im Herbst können Sie Kürbiswürfel hinzufügen. Die Süße des Kürbisses harmoniert perfekt mit dem Rindfleisch. Geben Sie ihn in den letzten zwei Stunden hinzu.
- Glutenfrei: Ersetzen Sie die Gerste durch Hirse oder Quinoa. Hirse hat eine ähnliche Textur, ist aber glutenfrei. Quinoa wird weicher, passt aber auch.
Ich habe auch mal versucht, es mit Lammfleisch zu machen. Das hat gut funktioniert, aber der Geschmack ist intensiver und wilder. Es ist eine gute Alternative, wenn man Rindfleisch satt hat. Oder nehmen Sie Schweinebauch für mehr Fett und Saftigkeit. Die Technik bleibt immer gleich. Probieren Sie aus, was Ihnen schmeckt. Das Rezept ist eine Basis, kein Gesetz. Wenn Sie es mit Bier statt Wein machen, bekommen Sie eine dunkle, malzige Note. Das ist auch sehr lecker.
Servier- & Aufbewahrungsvorschläge
Servieren Sie den Eintopf am besten in tiefen Tellern. Ein Stück frisches, knuspriges Brot ist obligatorisch, um die Brühe aufzutunken. Ein Baguette oder ein rustikales Landbrot passen perfekt dazu. Trinken Sie dazu ein kräftiges Rotwein, der die schweren Aromen des Gerichts unterstützt. Ein helles Bier wäre zu leicht und geht unter.
Übrig gebliebener Eintopf lässt sich hervorragend aufbewahren. Er schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden. Bewahren Sie ihn in luftdichten Behältern im Kühlschrank auf. Dort hält er sich bis zu vier Tage. Wenn Sie ihn einfrieren möchten, achten Sie darauf, nicht zu viel Flüssigkeit zu haben, da Gerste beim Einfrieren und Auftauen etwas aufplatzen kann. Die Textur verändert sich leicht, bleibt aber essbar.
Zum Aufwärmen nutzen Sie einen Topf bei niedriger Hitze. Rühren Sie um, damit nichts anbrennt. Falls die Brühe zu dick geworden ist, geben Sie etwas Wasser oder Fond hinzu. Vermeiden Sie die Mikrowelle, wenn Sie können, da sie die Gerste oft ungleichmäßig aufwärmt und sie klebrig macht. Wenn Sie doch die Mikrowelle nutzen, decken Sie die Schale ab und rühren zwischendurch um. So bleibt die Textur besser erhalten.
Nährwertangaben & Vorteile
Dieser Eintopf ist nicht nur lecker, er ist auch nahrhaft. Rindfleisch liefert hochwertiges Protein und Eisen, das wichtig für den Energiehaushalt ist. Gerste ist eine komplexe Kohlenhydratquelle, die langsam Energie freisetzt und lange satt macht. Sie ist reich an Ballaststoffen, die gut für die Verdauung sind. Karotten und Pastinaken liefern Vitamine und Mineralstoffe.
Die Kombination macht das Gericht zu einer ausgewogenen Mahlzeit. Es ist sättigend, ohne schwer im Magen zu liegen, wenn man es richtig zubereitet. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist die Variante mit Hirse eine gute Alternative. Der fettarme Schnitt des Fleisches reduziert die Kalorien, ohne den Geschmack zu opfern. Es ist ein Gericht, das Sie warm und energiegeladen durch den Tag bringt. Es ist die ideale Mahlzeit für kalte Tage, wenn der Körper Wärme und Energie braucht.
Fazit
Dieser Slow Cooker Eintopf ist ein echter Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Er ist einfach, lecker und macht glücklich. Ich empfehle Ihnen, ihn auszuprobieren. Passen Sie ihn an Ihre Vorlieben an und genießen Sie das Ergebnis. Teilen Sie es mit Ihren Liebsten und erleben Sie den Moment der Zufriedenheit. Schreiben Sie mir in die Kommentare, wie es Ihnen geschmeckt hat. Haben Sie eine eigene Variante ausprobiert? Ich bin immer neugierig auf neue Ideen.
Vielen Dank, dass Sie dieses Rezept ausprobiert haben. Kochen macht mehr Spaß, wenn man es teilt. Bleiben Sie neugierig und experimentieren Sie weiter in der Küche. Bis zum nächsten Mal.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich das Fleisch vorher anbraten und später im Topf garen?
Ja, das ist sogar sehr zu empfehlen. Es verbessert den Geschmack erheblich. Braten Sie das Fleisch an, lassen Sie es abkühlen und legen Sie es dann in den Topf. So bleibt die Kruste intakt.
Warum wird mein Eintopf zu dünnflüssig?
Das kann passieren, wenn Sie zu viel Flüssigkeit hinzufügen oder den Topf zu oft öffnen. Fügen Sie am Ende etwas Maisstärke mit Wasser gemischt hinzu, um es zu binden. Oder lassen Sie es noch 30 Minuten offen köcheln.
Kann ich die Gerste durch Reis ersetzen?
Das ist möglich, aber Reis wird weicher und klebriger. Hirse ist eine bessere Alternative, da sie eine ähnliche Struktur wie Gerste hat. Wenn Sie Reis nehmen, kürzen Sie die Garzeit, da Reis schneller fertig ist.
Ist das Gericht auch für Kinder geeignet?
Ja, die meisten Kinder mögen es sehr. Die Gerste ist mild und das Fleisch zart. Wenn Sie es pikanter mögen, lassen Sie den Pfeffer weg. Die Süße der Karotten und Pastinaken macht es angenehm.
Wie lange kann ich den Eintopf im Kühlschrank aufbewahren?
Bis zu vier Tage in einem verschlossenen Behälter. Nach dieser Zeit kann er an Geschmack verlieren und die Textur der Gerste wird weicher. Für längere Lagerung empfiehlt sich das Einfrieren.
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Slow Cooker Rindfleisch-Gerste-Eintopf
Ein herzhafter und einfacher Eintopf, der im Slow Cooker zubereitet wird. Perfekt für kalte Wintertage, da er mit wenigen Zutaten und wenig Aufwand zubereitet werden kann und durch langes Schmoren besonders zart und aromatisch wird.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 8 Stunden
- Total Time: 8 Stunden 20 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: International
Ingredients
- 1 kg Rindfleisch (Gulaschstück oder Schulter, in mundgerechte Würfel geschnitten)
- 1 Tasse Perlgerste
- 2–3 Zehen Knoblauch (fein gehackt)
- 1 große gelbe Zwiebel (fein gewürfelt)
- 1 Liter Rinderfond (2 Flas à 500 ml)
- 3–4 Karotten (in Scheiben geschnitten)
- 2 Pastinaken (geschält und gewürfelt)
- 2 Esslöffel Tomatenmark
- 3–4 Zweige frischer Thymian
- Grobes Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Öl zum Anbraten
Instructions
- Das Rindfleisch in mundgerechte Würfel schneiden und mit Salz würzen. 10 Minuten ruhen lassen.
- Optional: Das Fleisch in Chargen in einer großen Pfanne mit Öl scharf anbraten, bis es eine braune Kruste hat (ca. 3-4 Minuten pro Seite).
- Während das Fleisch ruht, Karotten, Pastinaken und Zwiebeln schälen und würfeln. Knoblauch fein hacken.
- Das angebratene Fleisch in den Slow Cooker geben. Gemüse, Gerste, Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen.
- Den Rinderfond eingießen, sodass alles bedeckt ist, aber nicht bis zum Rand reicht.
- Thymian, Pfeffer und eine Prise Zucker hinzufügen. Den Slow Cooker auf „Low“ stellen.
- Ca. 8 Stunden kochen (oder 4-5 Stunden auf „High“).
- Am Ende die Thymianzweige entfernen, abschmecken und heiß servieren.
Notes
Das Anbraten des Fleisches ist empfohlen, um Tiefe im Geschmack zu erzeugen. Salz erst am Ende hinzufügen, da die Gerste viel Flüssigkeit aufsaugt. Nicht zu oft den Deckel öffnen, um Temperatur und Kochzeit nicht zu verlieren. Bei zu dickflüssiger Konsistenz etwas Wasser oder Fond nachgeben.
Nutrition
- Serving Size: Tiefe Teller mit knu
- Calories: 450
- Sugar: 4
- Sodium: 800
- Fat: 15
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 6
- Protein: 35
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