Der Regen klatschte gegen die Fensterscheibe, und ich stand in der Küche, die Hände voller Kürbiskerne. Draußen war es grau, drinnen roch es nach nasser Wolle und irgendwie auch nach Einsamkeit. Ich hatte einen Hokkaido-Kürbis gekauft, weil er so schön orange leuchtete, und jetzt lag er halbiert vor mir. Kein Plan, kein Rezept, nur ein Kürbis und ein Kühlschrank, der ziemlich leer aussah. Die Idee, eine cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch zu kochen, kam mir, als ich die Dose Kokosmilch entdeckte, die seit dem letzten Curry-Experiment in der Ecke stand. Ehrlich? Ich hatte keine Ahnung, ob das funktionieren würde. Aber manchmal entstehen die besten Sachen ja aus genau so einem Chaos.
Die ersten Schlucke waren ein Glücksfall. Die Süße des Kürbisses, die Schärfe des Ingwers und die samtige Kokosmilch – das war wie eine warme Decke für die Seele. Seitdem mache ich diese Suppe immer wieder, besonders an Tagen, die nach Trost verlangen. Sie ist schnell, einfach und braucht nur eine Handvoll Zutaten. Und das Beste: Der Hokkaido muss nicht geschält werden, was die Sache unverschämt einfach macht. Diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch ist mein kleiner Rettungsanker geworden, wenn die Tage kürzer werden und die Welt ein bisschen zu laut ist.
Warum du diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe lieben wirst
Ich habe diese Suppe bestimmt schon zwanzig Mal gekocht, jedes Mal ein bisschen anders, und sie wird einfach nicht langweilig. Hier ist, warum sie auch bei dir zur Lieblingssuppe werden könnte:
- Schnell und einfach: In genau 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, kein aufwendiges Schnippeln – perfekt für hektische Wochentage oder wenn der Hunger groß ist.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Supermarkt-Besuch. Kürbis, Ingwer, Zwiebel, Kokosmilch – das hast du vielleicht sogar schon zu Hause. Oder zumindest schnell besorgt.
- Perfekt für den Herbst: Sie schmeckt nach gemütlichen Abenden, Kerzenschein und dem ersten Laubrascheln. Aber ehrlich? Ich esse sie auch im Winter und manchmal im Frühling, wenn ich einfach etwas Wärmendes brauche.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst Leute, die sonst nicht so auf Kürbis stehen, löffeln bei dieser Suppe den Teller leer. Die Kombination aus Ingwer und Kokosmilch ist einfach unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Die Konsistenz ist so samtig, dass du das Gefühl hast, etwas ganz Besonderes zu essen. Und dabei ist es so unkompliziert, dass du es fast mit geschlossenen Augen kochen kannst.
Was diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch von anderen Rezepten unterscheidet? Der Trick ist, den Ingwer frisch zu reiben und nicht zu sparsam zu sein. Er gibt der Suppe diesen leichten Kick, der perfekt mit der Süße des Kürbisses und der Cremigkeit der Kokosmilch harmoniert. Es ist nicht einfach nur eine weitere Kürbissuppe – es ist die Kürbissuppe, die dich nach dem ersten Löffel zum Lächeln bringt.
Was du für die cremige Hokkaido-Kürbissuppe brauchst
Die Zutatenliste ist kurz, aber jeder Bestandteil hat seine Aufgabe. Keine überflüssigen Dinge, keine exotischen Gewürze, die du nur einmal benutzt. Nur das, was wirklich zählt.
Für die Basis
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g): Der Star des Gerichts. Hokkaido muss nicht geschält werden, was die Arbeit enorm erleichtert. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine weichen Stellen hat. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt, aber der aus dem Supermarkt tut es auch.
- 1 große Zwiebel: Sie gibt die herzhafte Grundlage. Ich nehme am liebsten eine gelbe Zwiebel, aber eine rote geht auch.
- 2 Knoblauchzehen: Für die leichte Würze. Nicht zu viel, sonst überdeckt es den feinen Kürbisgeschmack.
- 1 Daumen großes Stück Ingwer (ca. 20 g): Das Herzstück der Suppe. Frischer Ingwer ist hier ein Muss – Pulver geht notfalls, aber der frische bringt diese wunderbare Schärfe und Frische. Ich reibe ihn immer fein, damit er sich gut verteilt.
- 400 ml Kokosmilch: Für die samtige Cremigkeit. Ich empfehle die Vollfett-Version aus der Dose, weil sie der Suppe diese unglaubliche Textur gibt. Leichte Kokosmilch aus der Flasche ist zu dünnflüssig.
- 500 ml Gemüsebrühe: Als Flüssigkeitsbasis. Am besten selbstgemacht oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Die Brühe sollte nicht zu stark gewürzt sein, damit der Kürbis im Mittelpunkt bleibt.
- 2 EL Olivenöl oder Kokosöl: Zum Anbraten. Kokosöl passt natürlich thematisch perfekt, aber Olivenöl tut es auch.
- Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Fang mit einer Prise Salz an und taste dich ran.
Für das Topping (optional, aber empfehlenswert)

- Kürbiskerne: Für den Crunch. Einfach in einer trockenen Pfanne kurz anrösten – das bringt richtig Aroma.
- Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne: Zum Verzieren. Gibt der Suppe diesen schönen letzten Schliff.
- Etwas frischer Koriander oder Petersilie: Für die Farbe und Frische. Koriander mag nicht jeder, also nimm, was dir besser schmeckt.
- Ein Spritzer Limettensaft: Kurz vor dem Servieren – das hebt die Aromen nochmal richtig.
Du siehst, die Liste ist überschaubar. Kein exotisches Gemüse, keine ausgefallenen Gewürze. Nur ehrliche Zutaten, die zusammen etwas Großartiges ergeben.
Die Ausrüstung, die du brauchst
Für diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch brauchst du nicht viel. Ein guter Topf und ein Pürierstab reichen eigentlich schon. Hier die Details:
- Ein großer Topf (mindestens 3 Liter): Am besten mit schwerem Boden, damit nichts anbrennt. Ich benutze meinen alten Gusseisentopf, aber ein normaler Edelstahltopf tut es auch.
- Ein scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett: Der Hokkaido ist zwar weicher als andere Kürbisse, aber ein gutes Messer macht die Arbeit trotzdem leichter.
- Ein Pürierstab oder Standmixer: Für die Cremigkeit. Ein Pürierstab ist einfacher, weil du die Suppe direkt im Topf pürieren kannst. Wenn du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe erst etwas abkühlen und püriere sie in Portionen – heiße Flüssigkeit im Mixer kann sonst böse spritzen.
- Eine feine Reibe: Für den Ingwer. Eine Microplane ist ideal, aber eine normale Küchenreibe geht auch.
- Ein Kochlöffel oder Spatel: Zum Umrühren. Nichts Besonderes, aber ein Holzlöffel ist immer gut.
Falls du keinen Pürierstab hast, kannst du die Suppe auch durch ein feines Sieb passieren – das ist zwar mehr Arbeit, macht sie aber unglaublich samtig. Ich hab das einmal gemacht, als mein Pürierstab den Geist aufgegeben hatte, und es hat funktioniert, aber es hat gedauert. Also lieber den Stab.
So gelingt die cremige Hokkaido-Kürbissuppe Schritt für Schritt
Keine Sorge, das ist wirklich einfach. Ich führ dich durch jeden Schritt, damit nichts schiefgeht. Versprochen.
- Den Kürbis vorbereiten: Wasche den Hokkaido gründlich, denn die Schale kommt mit rein. Halbiere ihn, kratze mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern heraus. Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen, trocknen und im Ofen rösten – das sind leckere, knusprige Snacks. Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel von etwa 2-3 cm. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie. (ca. 5 Minuten)
- Zwiebel und Knoblauch vorbereiten: Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Schäle auch den Knoblauch und hacke ihn fein. Den Ingwer schälst du mit einem Löffel (das geht super!) und reibst ihn fein. (ca. 3 Minuten)
- Anbraten: Erhitze das Öl im Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und brate sie unter Rühren für etwa 3 Minuten glasig an. Sie sollten Farbe annehmen, aber nicht verbrennen. Dann kommen der Knoblauch und der geriebene Ingwer dazu – noch eine Minute mitbraten, bis es duftet. Achtung: Ingwer und Knoblauch verbrennen schnell, also rühre gut um.
- Kürbis anschwitzen: Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre alles gut um. Lass den Kürbis für 2-3 Minuten mitbraten, während du gelegentlich umrührst. Das verstärkt das Aroma.
- Ablöschen und köcheln: Gieße die Gemüsebrühe dazu – sie sollte den Kürbis gerade so bedecken. Bring alles zum Kochen, reduziere dann die Hitze und lass die Suppe zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln. Der Kürbis sollte weich sein, wenn du mit einer Gabel hineinstichst. (ca. 15 Minuten)
- Pürieren: Nimm den Topf vom Herd. Mit dem Pürierstab pürierst du die Suppe, bis sie schön glatt und cremig ist. Wenn du einen Standmixer benutzt, lass die Suppe 5 Minuten abkühlen und püriere sie in 2-3 Portionen. Fülle den Mixer nie mehr als zur Hälfte, sonst gibt es eine heiße Explosion. Glaub mir, ich hab die Küche schon einmal geputzt.
- Kokosmilch einrühren: Jetzt kommt die Kokosmilch dazu. Rühre sie gut unter die pürierte Suppe. Erhitze alles noch einmal kurz, aber lass es nicht mehr kochen. Die Kokosmilch soll ihre Cremigkeit behalten, nicht ausflocken.
- Abschmecken: Schmecke die cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch mit Salz und Pfeffer ab. Wenn sie dir zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. Ein Spritzer Limettensaft gibt jetzt den letzten Pfiff. (ca. 2 Minuten)
- Anrichten: Gieße die Suppe in Schalen oder tiefe Teller. Ein Klecks Kokosmilch oder Sahne in der Mitte, ein paar geröstete Kürbiskerne und etwas frische Petersilie oder Koriander – fertig. (ca. 2 Minuten)
Und das war es schon. In genau 30 Minuten hast du eine Suppe gezaubert, die nach mehr schmeckt. Die meiste Zeit davon ist übrigens Wartezeit, während der Kürbis köchelt – du kannst also in Ruhe den Tisch decken oder einfach die Nase in den Duft halten.
Tipps und Tricks für die perfekte cremige Hokkaido-Kürbissuppe
Ich hab bei dieser Suppe schon einiges gelernt, meistens durch Trial and Error. Hier sind meine besten Tipps, damit es dir gleich beim ersten Mal gelingt.
- Die richtige Kokosmilch: Nimm unbedingt die Vollfett-Kokosmilch aus der Dose. Die leichte Version aus der Flasche ist zu wässrig und macht die Suppe nicht richtig cremig. Ich hab es einmal ausprobiert, als ich dachte, ich spare Kalorien – das Ergebnis war eine traurige, dünne Brühe. Never again.
- Ingwer richtig dosieren: Ein Daumen großes Stück ist ein guter Richtwert. Wenn du es schärfer magst, nimm mehr. Für Kinder oder empfindliche Mägen reicht auch die Hälfte. Der Ingwer ist das, was die Suppe besonders macht, aber er sollte nicht dominieren.
- Nicht zu lange kochen: Sobald die Kokosmilch drin ist, sollte die Suppe nicht mehr sprudelnd kochen. Sonst kann sie ausflocken und wird körnig. Einmal kurz aufwärmen und dann vom Herd nehmen – das reicht.
- Die richtige Konsistenz: Die Suppe soll cremig sein, aber nicht wie Brei. Wenn sie nach dem Pürieren zu dick ist, einfach etwas Brühe oder Wasser einrühren. Wenn sie zu dünn ist, lass sie noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln, bis etwas Flüssigkeit verdampft ist.
- Vorbereiten ist alles: Du kannst den Kürbis schon am Vortag putzen und würfeln. Im Kühlschrank hält er sich in einem verschlossenen Behälter einen Tag. Das spart Zeit, wenn du nach der Arbeit schnell eine warme Mahlzeit brauchst.
Ein kleiner Fail von mir: Bei meinem ersten Versuch hab ich den Ingwer nicht geschält und grob gehackt. Das Ergebnis war eine faserige Suppe, bei der man ständig auf Ingwerstücke gebissen hat. Nicht so angenehm. Also: Ingwer immer fein reiben, dann wird die Textur perfekt samtig.
Variationen und Anpassungen
Diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch ist ein echtes Verwandlungstalent. Hier sind ein paar Ideen, wie du sie abwandeln kannst.
- Mit einer Karotte: Füge eine große, gewürfelte Karotte zusammen mit dem Kürbis hinzu. Das macht die Suppe noch süßer und gibt eine schöne, tiefere Farbe. Perfekt, wenn der Kürbis allein nicht reicht oder du etwas mehr Volumen brauchst.
- Mit Chili für Schärfe: Eine halbe, entkernte rote Chili, fein gehackt, zusammen mit dem Ingwer anbraten. Das gibt der Suppe einen ordentlichen Kick und wärmt von innen. Für mutige Genießer.
- Mit Orangensaft: Ersetze 100 ml der Brühe durch frisch gepressten Orangensaft. Die Zitrusnote passt wunderbar zum Kürbis und harmoniert mit der Kokosmilch. Ein echter Stimmungskiller an grauen Tagen.
- Ohne Kokosmilch: Wenn du keine Kokosmilch magst oder keine da hast, nimm einfach Sahne oder eine pflanzliche Alternative wie Hafer- oder Mandelsahne. Die Suppe wird dann etwas weniger exotisch, aber immer noch lecker.
- Mit geröstetem Kürbis: Statt den Kürbis im Topf zu garen, kannst du ihn vorher im Ofen rösten. Bei 200°C Umluft für etwa 20-25 Minuten, bis er weich ist und leichte Röstaromen hat. Das gibt der Suppe eine zusätzliche, fast nussige Note. Ich mach das manchmal am Wochenende, wenn ich etwas mehr Zeit habe.
Meine persönliche Lieblingsvariation? Die mit Chili und einem extra Schuss Limettensaft. Das erinnert mich an eine Thai-Suppe, die ich mal in einem kleinen Restaurant gegessen habe. Einfach himmlisch.
Servieren und Aufbewahren der cremigen Hokkaido-Kürbissuppe
Diese Suppe schmeckt am besten, wenn sie heiß ist, aber sie ist auch lauwarm noch ein Genuss. Hier ein paar Tipps, wie du sie servierst und lagerst.
Servieren: Gieße die Suppe in tiefe Teller oder Schalen. Ein Klecks Kokosmilch in der Mitte, mit einem Zahnstocher oder Messer zu einem Muster verziehen, sieht hübsch aus. Dazu passen geröstete Kürbiskerne, etwas frischer Koriander oder Petersilie und ein paar Tropfen Kürbiskernöl. Als Beilage empfehle ich knuspriges Brot oder knusprige Parmesan-Schweinekoteletts aus dem Airfryer, wenn du etwas Herzhaftes dazu möchtest. Oder du kombinierst sie mit einem einfachen Honey Garlic Chicken aus dem Crockpot für ein komplettes Abendessen.
Aufbewahren: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter für 3-4 Tage. Sie wird beim Abkühlen etwas dicker, was ganz normal ist. Beim Aufwärmen einfach etwas Brühe oder Wasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Einfrieren: Diese Suppe lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und lass etwas Platz zum Ausdehnen. Im Gefrierschrank hält sie sich etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Die Konsistenz bleibt fast wie frisch gekocht – ein Grund mehr, gleich eine doppelte Portion zu machen.
Reheating: Erwärme die Suppe im Topf bei mittlerer Hitze, rühre gelegentlich um. In der Mikrowelle geht es auch, aber ich finde, sie schmeckt aus dem Topf besser. Die Aromen entfalten sich beim erneuten Erhitzen übrigens noch mehr – am zweiten Tag schmeckt sie oft noch besser als am ersten.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Fett | 18 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 12 g |
| Kohlenhydrate | 22 g |
| davon Zucker | 10 g |
| Ballaststoffe | 5 g |
| Eiweiß | 5 g |
Warum diese Suppe so gesund ist: Der Hokkaido-Kürbis steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Ingwer wirkt entzündungshemmend und wärmt von innen, perfekt für die kalte Jahreszeit. Kokosmilch liefert gesunde Fette, die dich lange satt machen. Und die Ballaststoffe aus dem Kürbis fördern eine gute Verdauung.
Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei und laktosefrei, wenn du auf das Topping mit Sahne verzichtest. Für eine vegane Variante ist sie ohnehin geeignet. Also keine Ausreden, sie nicht zu genießen.
Häufig gestellte Fragen zur cremigen Hokkaido-Kürbissuppe
Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?
Ja, Butternut-Kürbis oder Muskatkürbis funktionieren auch. Du musst sie dann aber schälen, was etwas mehr Arbeit ist. Hokkaido ist einfach praktischer, weil die Schale mitgegessen werden kann.
Wie bekomme ich die Suppe extra cremig?
Ein Schuss Sahne oder ein zusätzlicher Löffel Kokosmilch nach dem Pürieren macht sie noch samtiger. Du kannst auch einen Esslöffel Cashewmus einrühren – das gibt eine wunderbare Cremigkeit und einen leicht nussigen Geschmack.
Kann ich die Suppe auch ohne Pürierstab zubereiten?
Klar. Lass die gekochten Kürbisstücke einfach etwas abkühlen und püriere sie in einem Standmixer. Oder drücke sie durch ein feines Sieb, wenn du keine Maschine hast. Das dauert etwas länger, aber das Ergebnis ist genauso lecker.
Wie würze ich die Suppe für Kinder?
Reduziere den Ingwer auf die Hälfte oder lass ihn ganz weg. Ein Spritzer Orangensaft oder etwas Apfelsaft macht die Suppe milder und süßer. Kinder lieben die cremige Textur und die leuchtende Farbe.
Kann ich die Suppe im Voraus zubereiten?
Absolut. Sie schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Koche sie einfach vor, lass sie abkühlen und stelle sie in den Kühlschrank. Vor dem Servieren nur kurz erwärmen.
Fazit: Warum du diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe unbedingt kochen solltest
Diese cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein kleiner Moment der Ruhe in einem hektischen Tag, eine warme Umarmung in Schalenform. Sie beweist, dass man mit wenigen Zutaten und wenig Aufwand etwas wirklich Besonderes zaubern kann. Keine komplizierten Techniken, keine stundenlangen Kochzeiten – nur ehrlicher Geschmack und ein Hauch von Exotik.
Ich liebe diese Suppe, weil sie so unkompliziert ist und trotzdem jedes Mal aufs Neue begeistert. Weil sie nach Herbst schmeckt, aber auch im Winter tröstet. Weil sie gesund ist, ohne auf Genuss zu verzichten. Und weil sie mich jedes Mal an diesen verregneten Nachmittag erinnert, an dem aus einem Kürbis und einer Dose Kokosmilch etwas ganz Großartiges entstanden ist.
Probier sie aus, und sag mir, wie sie dir schmeckt. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder eine besondere Zutat hinzugefügt? Ich bin gespannt auf deine Kreationen. Hinterlasse gerne einen Kommentar oder teile das Rezept mit Freunden – je mehr Menschen diese Suppe genießen, desto besser. Und wenn du Lust auf mehr hast, schau dir auch unsere cremige Tomatensuppe mit knusprigen Käse-Croutons oder die saftigen Kürbis-Schoko-Muffins an. Guten Appetit!
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Cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer – Einfaches Rezept in 30 Minuten
Eine samtige, wärmende Kürbissuppe mit frischem Ingwer und Kokosmilch, die in nur 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für kühle Tage und ein echter Seelentröster.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch / Asiatisch inspiriert
Ingredients
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g / 1.75 lb)
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Daumen großes Stück Ingwer (ca. 20 g / 0.7 oz)
- 400 ml Kokosmilch (Vollfett aus der Dose, ca. 1.5 Tassen)
- 500 ml Gemüsebrühe (ca. 2 Tassen)
- 2 EL Olivenöl oder Kokosöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Optional: Kürbiskerne, frischer Koriander oder Petersilie, Limettensaft, extra Kokosmilch oder Sahne zum Topping
Instructions
- Den Kürbis waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen, in grobe Würfel (2-3 cm) schneiden.
- Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken, Ingwer schälen und fein reiben.
- Öl im Topf erhitzen, Zwiebel glasig braten (ca. 3 Min.), dann Knoblauch und Ingwer kurz mitbraten (1 Min.).
- Kürbiswürfel zugeben und 2-3 Minuten unter Rühren anschwitzen.
- Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen, dann zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 15 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist.
- Topf vom Herd nehmen, Suppe mit Pürierstab oder Standmixer glatt pürieren.
- Kokosmilch einrühren, kurz erhitzen (nicht mehr kochen lassen).
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken, optional mit Limettensaft verfeinern.
- In Schalen anrichten, mit Toppings wie gerösteten Kürbiskernen, Kokosmilch und Kräutern garnieren.
Notes
Ingwer immer fein reiben, nicht hacken, um eine faserige Textur zu vermeiden. Vollfett-Kokosmilch aus der Dose verwenden, nicht die leichte Variante. Suppe nach Zugabe der Kokosmilch nicht mehr kochen lassen, um Ausflocken zu verhindern. Hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage und lässt sich gut einfrieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 350 m
- Calories: 280
- Sugar: 10
- Sodium: 600
- Fat: 18
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 5
- Protein: 5
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