Ich hatte lange Zeit das Gefühl, dass eine echte Bûche de Noël unmöglich zu Hause nachzubilden ist. Jeder, der schon einmal versucht hat, diese französische Tradition in die eigene Küche zu bringen, weiß, wovon ich rede. Es war immer entweder zu trocken oder der Biskuit brach beim Aufrollen einfach weg. Ehrlich gesagt, akzeptierte ich jahrelang, dass Weihnachtsgebäck aus der Bäckerei einfach ungeschlagen besser schmeckte.
Die Realität sah oft so aus, dass ich stundenlang an der Theke stand, nur um am Ende ein zerfallenes Stück Kuchen zu haben, das eher nach Enttäuschung denn nach Festlichkeit aussah. Die Füllung war zu süß, die Glasur zu hart oder einfach nicht cremig genug. Ich wollte diesen klassischen Geschmack von Schokolade und Maronen, aber ohne den stressigen Aufwand und das schlechte Gewissen wegen der Qualität.
Letztes Jahr wollte ich es noch einmal probieren. Nicht aus Zwang, sondern aus einer leisen, beharrlichen Neugier heraus. Ich wollte verstehen, warum es so schwer ist, die richtige Balance zu finden. Die Lösung lag nicht in teuren Zutaten, sondern in einer einfachen Änderung der Technik. Plötzlich passte alles. Der Biskuit war zart, die Schlagsahne luftig und die Maronencreme hatte genau die richtige Konsistenz.
Es war kein großer Triumph, sondern eher eine stille Erleichterung. Ich habe gemerkt, dass man die Tradition nicht perfektionieren muss, um sie zu genießen. Man muss sie nur verstehen. Seitdem ist diese Bûche de Noël mit Schokolade und Maronen fester Bestandteil meiner Weihnachtstradition. Sie steht auf dem Tisch, und alle fragen, wo ich sie gekauft habe. Die Wahrheit ist, sie kommt aus meiner Küche. Und sie schmeckt besser, als jeder Kauf das je könnte.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Dieses Rezept ist das Ergebnis unzähliger Testläufe und kleiner Experimente. Ich habe so viele Biskuitböden in der Mülltonne landen sehen, dass ich inzwischen fast blind erkennen kann, wann ein Teig bereit ist. Diese Erfahrung fließt direkt in die Anweisungen ein, damit Sie denselben Fehler nicht machen müssen. Es geht hier nicht nur um das Backen, sondern um das Verständnis der Zutaten.
Hier sind die Gründe, warum dieser Weihnachtsstamm Ihr neues Lieblingsrezept wird:
- Schnell und einfach in der Zubereitung: Mit dieser Methode haben Sie den Biskuitboden in unter 20 Minuten im Ofen. Perfekt für stressige Adventswochen, in denen Sie nicht stundenlang in der Küche stehen wollen.
- Einfache Zutaten: Sie müssen nicht extra zum Spezialitätenhändler fahren. Alles, was Sie brauchen, finden Sie wahrscheinlich bereits in Ihrer Speisekammer oder im normalen Supermarkt.
- Perfekt für das Weihnachtsfest: Diese Bûche de Noël ist der ideale Abschluss für das Christmas Dinner oder das kleine Weihnachtsfrühstück. Sie wirkt auf dem Tisch elegant, ist aber kinderleicht zu machen.
- Ein echter Publikumsmagnet: Egal ob Kinder oder Erwachsene, jeder liebt die Kombination aus zarter Schokolade und süßen Maronen. Es ist das Dessert, über das die Gäste noch Wochen später sprechen werden.
- Unglaublich lecker: Die Textur dieses Kuchens ist einzigartig. Der Biskuit saugt die Sahne auf, bleibt aber saftig. Es ist Komfortfood auf höchstem Niveau, verfeinert durch französische Eleganz.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Art und Weise, wie wir den Biskuit backen. Viele Rezepte lassen den Boden zu fest werden, damit er beim Rollen nicht bricht. Mein Trick ist, den Boden dünner zu backen und ihn sofort nach dem Herausnehmen mit einem Tuch abzukühlen. Das macht ihn flexibel wie Gummi, statt bröckelig wie alte Kekse.
Außerdem verwende ich eine Maronencreme, die nicht nur als Füllung dient, sondern auch als Bindemittel für die Glasur. Das sorgt für einen intensiven Geschmack, der über die reine Schokolade hinausgeht. Es ist diese eine Note von Kastanie, die den Geschmack auf ein neues Niveau hebt.
Es ist das Gefühl, nach dem ersten Bissen die Augen zu schließen und einfach nur zu genießen. Es ist Weihnachtsgebäck, neu gedacht – schneller gemacht, aber mit der gleichen Seele wie die Originale aus Paris. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne dabei selbst unter Stress zu geraten.
Was Sie an Zutaten benötigen
Für diese Bûche de Noël mit Schokolade und Maronen setzen wir auf bewährte, hochwertige Zutaten. Die Qualität macht hier den Unterschied, besonders bei der Schokolade und den Maronen. Sie brauchen keine exotischen Gewürze, sondern reine, klare Aromen.
Für den Biskuitboden:
- Eier: 4 große Eier, auf Zimmertemperatur. Das ist wichtig, damit sie besser schlagen.
- Zucker: 100g feiner Zucker. Ich verwende am liebsten den von Bahlsen, da er sich sehr leicht auflöst.
- Mehl: 80g Weizenmehl (Type 405). Nicht zu viel nehmen, sonst wird der Boden zäh.
- Kakao: 20g hochwertiger Kakaopulver. Ein dunkler Kakao gibt dem Teig mehr Tiefe.
- Salz: Eine kleine Prise, um die Süße auszubalancieren.
- Butter: 50g weiche Butter, für mehr Saftigkeit im Boden.
Für die Füllung:
- Schlagsahne: 500ml, mind. 30% Fett. Nur so bleibt die Creme stabil.
- Zucker: 50g Puderzucker, für die Süße der Sahne.
- Vanille: 1 Stange Bourbon-Vanille oder 1 TL Vanilleextrakt. Frische Vanille schmeckt besser.
- Maronencreme: 200g Maronencreme (aus dem Glas). Achten Sie darauf, dass sie nicht zu wässrig ist. Die Sorte von La Tourangelle ist sehr empfehlenswert.
Für die Dekoration und Glasur:
- Zartbitterschokolade: 200g, mind. 55% Kakaoanteil. Schmelzen Sie diese für die Glasur.
- Butter: 20g, für einen seidigen Glanz der Ganache.
- Kakaopulver: Zum Bestreuen der Oberfläche für den “Rinden”-Look.
Tipp: Wenn Sie keine Maronencreme finden, können Sie auch Maronenmus verwenden. Es ist etwas fester, aber funktioniert genauso gut. Vermeiden Sie jedoch Maronenpaste, die oft mit anderen Süßungsmitteln gestreckt ist.
Welche Schokolade ist die beste?
Verwenden Sie keine Schokolade aus dem Gummibärchen-Regal. Kaufen Sie eine Tafel, die Sie gerne so essen würden. Wenn Sie die Schokolade nicht mögen, wird die Glasur es auch nicht. Ich bevorzuge Schokoladen mit einem hohen Kakaoanteil, da sie weniger süß sind und die Maronen besser zur Geltung bringen.
Benötigte Ausstattung

Sie brauchen nicht viel Spezialwerkzeug, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit enorm.
- Backblech mit Backpapier: Ein großes, flaches Blech ist nötig, um den dünnen Biskuitboden zu backen. Beschichtete Bleche sind zu empfehlen, da sie weniger haften.
- Rührschüssel oder Küchenmaschine: Für das Schlagen der Eier. Ein Handmixer reicht, aber eine Küchenmaschine geht schneller.
- Teigschaber: Wichtig, um die Masse vorsichtig unterzuheben, ohne Luft zu verlieren.
- Küchentuch: Ein sauberes, Baumwolltuch ist unverzichtbar, um den heißen Biskuit aufzurollen. Es verhindert das Ankleben.
- Schneebesen oder Rührbesen: Zum vorsichtigen Vermengen der trockenen Zutaten.
- Springform oder Tortenring: Optional, falls Sie den Biskuit nicht auf dem Blech, sondern in der Form backen wollen. Das Blech ist aber praktischer für die Rolle.
Alternativen: Wenn Sie kein großes Backblech haben, können Sie den Teig auch in zwei kleinere Formen aufteilen. Das macht das Rollen später etwas schwieriger, aber machbar. Investieren Sie in ein gutes, dickes Backpapier. Dünnere Varianten reißen leicht und ruinieren den Boden.
Zubereitungsschritte
Befolgen Sie diese Schritte genau, damit Ihre Bûche de Noël gelingt. Geduld ist hier der wichtigste Faktor.
- Vorbereitung (5 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie ein großes Backblech mit Backpapier aus. Schneiden Sie das Papier so zu, dass es die gesamte Fläche abdeckt, aber nicht übersteht.
- Eier und Zucker schlagen (5 Minuten): Trennen Sie die Eier. Schlagen Sie das Eigelb mit der Hälfte des Zuckers cremig. Schlagen Sie das Eiweiß steif, indem Sie den restlichen Zucker langsam einrieseln lassen. Das Eiweiß sollte glänzend und fest sein.
- Trockene Zutaten mischen (2 Minuten): Mischen Sie Mehl, Kakao und Salz in einer separaten Schüssel. Sieben Sie diese Zutaten über den Eischnee. Das ist wichtig, um Klumpen zu vermeiden.
- Masse vorsichtig unterheben (3 Minuten): Heben Sie die trockenen Zutaten in drei Portionen vorsichtig unter die Ei-Masse. Verwenden Sie einen Teigschaber und bewegen Sie sich von unten nach oben. Nicht rühren! Nur heben. Das erhält die Luft im Teig.
- Butter hinzufügen (1 Minute): Schmelzen Sie die 50g Butter leicht. Geben Sie sie zum Teig und heben Sie sie ganz vorsichtig ein. Der Teig sollte jetzt glänzend und leicht flüssig sein.
- Teig ausstreichen (2 Minuten): Streichen Sie den Teig gleichmäßig auf das Backblech. Er sollte etwa 0,5 cm dick sein. Nutzen Sie einen Spatel, um die Ecken glatt zu machen.
- Backen (10-12 Minuten): Schieben Sie das Blech in den Ofen. Backen Sie den Boden nur kurz. Er darf nicht braun werden, sondern sollte nur leicht fest sein. Ein Zahnstochertest sollte trocken herauskommen, aber der Boden darf nicht hart sein.
- Abkühlen und Vorrollen (15 Minuten): Nehmen Sie das Blech heraus. Legen Sie ein sauberes Küchentuch direkt auf den heißen Biskuit. Rollen Sie den Boden mit dem Tuch zusammen. Lassen Sie ihn so für 15 Minuten abkühlen. Das “Vorrollen” verhindert Risse beim späteren Befüllen.
- Füllung zubereiten (10 Minuten): Schlagen Sie die Sahne mit Puderzucker und Vanille steif. Rühren Sie die Maronencreme unter die halbe Schlagsahne. Heben Sie die restliche Sahne vorsichtig unter. So bleibt die Creme luftig.
- Ausrollen, Füllen und Rollen (5 Minuten): Rollen Sie den abgekühlten Biskuit vorsichtig auf. Verteilen Sie die Creme gleichmäßig, bis 2 cm Rand frei bleiben. Rollen Sie den Boden fest, aber nicht zu stramm, zusammen. Legen Sie ihn auf eine Serviette oder Pergamentpapier.
- Glasur zubereiten (5 Minuten): Schmelzen Sie die 200g Schokolade mit der Butter im Wasserbad oder in kurzen Mikrowellenimpulsen. Rühren Sie glatt. Lassen Sie die Ganache kurz abkühlen, bis sie dickflüssig ist, aber noch fließt.
- Bedecken und Dekorieren (10 Minuten): Gießen Sie die Schokolade über den Biskuit-Rollkuchen. Streichen Sie sie mit einem Messer oder einer Gabel nach hinten, um Rindenstrukturen zu erzeugen. Bestreuen Sie die Oberfläche mit Kakaopulver.
- Kühlen (mindestens 2 Stunden): Stellen Sie die Bûche in den Kühlschrank. Die Schokolade muss hart werden, bevor Sie sie anschneiden.
Kochtipps und Techniken
Die größte Herausforderung bei diesem Rezept ist der Biskuitboden. Hier sind einige Tipps, die ich mir durch Fehler angewöhnt habe.
Erstens: Übertreiben Sie es nicht mit dem Backen. Der Boden muss noch etwas feucht sein, wenn er aus dem Ofen kommt. Er festigt sich beim Abkühlen. Wenn er trocken ist, wird er beim Rollen brechen.
Zweitens: Das Vorrollen ist kein optionaler Schritt. Er zwingt die Fasern des Biskuits in eine gekrümmte Position. Wenn Sie das überspringen, wird der Boden beim zweiten Rollen sofort reißen.
Drittens: Arbeiten Sie schnell, wenn Sie die Creme aufstreichen. Der Biskuit zieht Feuchtigkeit aus der Creme. Wenn Sie zu lange brauchen, wird der Boden nass und matschig.
Viertens: Die Ganache darf nicht zu heiß sein. Wenn die Schmelze zu warm ist, rinnt sie komplett ab oder schmilzt die Creme darunter. Lassen Sie sie auf Raumtemperatur abkühlen.
Ich habe früher immer versucht, die Ganache mit einer Spritztülle zu verzieren. Das war oft schiefgegangen. Eine Gabel ist der beste Trick für die typische “Rinden”-Optik. Ziehen Sie die Gabel leicht über die noch weiche Schokolade. Das sieht authentischer aus und ist einfacher.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Achten Sie auf die Temperatur der Zutaten. Alle Zutaten, besonders die Eier und die Butter, sollten Raumtemperatur haben. Kalte Zutaten führen zu einer trennenden Masse, die schwer zu glätten ist.
Variationen und Anpassungen
Natürlich kann man dieses Rezept nach eigenem Gusto anpassen. Hier sind einige Ideen, die ich ausprobiert habe.
Maronenfrei: Wenn Sie Maronen nicht mögen, ersetzen Sie die Maronencreme durch Nutella oder eine andere Schokoladen-Nuss-Creme. Das Ergebnis ist dann eine klassische Schoko-Rolle, die trotzdem fantastisch schmeckt.
Alkoholhaltig: Für die Erwachsenen können Sie der Creme einen Schuss Amaretto oder Rum hinzufügen. Das passt hervorragend zum Maronengeschmack. Geben Sie den Alkohol direkt zur Maronencreme hinzu.
Vegetarische Alternative: Das Grundrezept ist bereits vegetarisch. Für eine vegane Variante können Sie die Eier durch Leinsameier ersetzen und die Sahne durch Kokoscreme. Der Geschmack wird dann etwas nussiger, aber die Textur bleibt ähnlich.
Saisonale Anpassung: Im Sommer kann man die Maronencreme durch Himbeercreme ersetzen. Die rote Farbe sieht auf der weißen Schokolade wunderschön aus. Für den Winter bleibt die Marone jedoch unschlagbar.
Ich habe auch einmal versucht, den Boden mit Zimt zu würzen. Das war lecker, aber es hat den subtilen Maronengeschmack etwas überlagert. Ich bleibe bei der reinen Schokoladenvariante für den Boden.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die Bûche de Noël schmeckt am besten, wenn sie gut gekühlt ist. Servieren Sie sie direkt aus dem Kühlschrank. Schneiden Sie sie mit einem scharfen Messer ab. Tauchen Sie das Messer kurz in heißes Wasser, um saubere Schnitte zu bekommen. Das ist besonders bei der harten Schokoladenglasur wichtig.
Begleiten Sie den Kuchen mit einer Tasse starkem Kaffee oder einem Glas Portwein. Das passt hervorragend zur Schokolade. Auch ein Hauch Schlagsahne auf dem Teller sieht schön aus, ist aber nicht nötig.
Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank bis zu drei Tage. Decken Sie ihn locker mit Frischhaltefolie ab, damit er nicht austrocknet. Die Schokolade wird dabei eventuell leicht stumpf, aber der Geschmack bleibt erhalten.
Einfrieren: Sie können den unglasierten Biskuit-Rollkuchen einfrieren. Wickeln Sie ihn fest in Folie und Gefrierbeutel. Nach dem Auftauen füllen Sie ihn und glasieren ihn frisch. Die Ganache selbst friert schlecht ein, sie wird krümelig.
Die Aromen entwickeln sich über Nacht noch besser. Die Schokolade zieht etwas in den Biskuit ein. Daher schmeckt er am zweiten Tag oft intensiver als am ersten.
Presentation für Pinterest
Für Fotos ist die natürliche Rindenstruktur der Ganache am besten. Nutzen Sie natürliches Licht, kein Blitz. Ein dunkler Hintergrund lässt die weiße Schokolade und die dunklen Rillen gut zur Geltung kommen. Ein paar echte Tannenzweige als Deko runden das Bild ab.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Eine Bûche de Noël ist ein festliches Dessert und sollte in Maßen genossen werden. Die Nährwerte können je nach verwendeten Zutaten variieren.
Durchschnittswerte pro Portion (1/8 des Kuchens):
- Kalorien: ca. 450 kcal
- Fett: 28g
- Kohlenhydrate: 42g
- Protein: 6g
Die Schokolade enthält Antioxidantien, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Maronen sind reich an Vitamin C und Kalium. Allerdings ist der Zucker- und Fettgehalt hoch. Genießen Sie die Bûche bewusst als besonderen Moment an Weihnachten.
Für Allergiker: Der Kuchen enthält Gluten, Eier und Milchprodukte. Er ist nicht für Menschen mit diesen Unverträglichkeiten geeignet, es sei denn, die Zutaten werden substituiert.
Ich persönlich mag dieses Rezept, weil es mir erlaubt, Slow Food zu praktizieren. Man backt es nicht schnell hin, sondern nimmt sich Zeit für die Qualität. Das macht es zu einem gesünderen Erlebnis, weil man weniger isst, aber mehr genießt.
Fazit
Diese Bûche de Noël mit Schokolade und Maronen ist mehr als nur ein Kuchen. Sie ist ein Stück Weihnachtstradition, das Sie selbst in die Hand nehmen können. Sie ist nicht schwer zu machen, wenn man die Tricks kennt. Und sie schmeckt einfach wunderbar.
Ich ermutige Sie, dieses Rezept auszuprobieren. Passen Sie es an Ihre Vorlieben an. Vielleicht mögen Sie mehr Maronen oder weniger Schokolade. Jeder Bissen ist Ihr eigenes kleines Fest.
Wenn Sie dieses Rezept nachmachen, würde ich mich über Ihr Feedback freuen. Teilen Sie Ihre Ergebnisse oder Fragen in den Kommentaren. Vergessen Sie nicht, das Rezept mit Freunden zu teilen, die auch gerne backen.
Ich liebe diese Bûche, weil sie mich an Weihnachten erinnert. An die Wärme, die Familie und die Freude am Kochen. Ich wünsche Ihnen frohe Festtage und einen guten Guss!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Bûche de Noël im Voraus backen?
Ja, das ist sogar empfehlenswert. Sie können den Biskuitboden einen Tag vorher backen und eingefroren aufbewahren. Die Füllung und Glasur machen Sie kurz vor dem Servieren. So haben Sie am Weihnachtstag weniger Stress.
Warum bricht mein Biskuitboden beim Rollen?
Das passiert, wenn der Boden zu trocken gebacken wird oder nicht vorgewalzt wurde. Achten Sie auf die Backzeit und rollen Sie den heißen Boden immer mit einem Tuch vor. Das macht ihn flexibel.
Welche Maronencreme eignet sich am besten?
Verwenden Sie eine reine Maronencreme ohne große Zuckermengen. Die Sorte von La Tourangelle ist sehr cremig und hat einen guten Geschmack. Vermeiden Sie Maronenpaste, die oft fester ist und andere Zutaten enthält.
Kann ich die Schokoladenglasur ersetzen?
Ja, Sie können auch eine weiße Schokolade oder eine Nutella-Glasur verwenden. Weiße Schokolade sieht elegant aus und passt gut zu den Maronen. Nutella gibt eine nussigere Note.
Wie lange hält sich der fertige Kuchen?
Der fertige, glasierte Kuchen hält sich im Kühlschrank bis zu drei Tage. Decken Sie ihn gut ab, damit er nicht austrocknet. Nach drei Tagen wird die Schokolade eventuell weich und der Boden verliert an Frische.
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Perfekte Bûche de Noël: Einfaches Weihnachtsrezept mit Schokolade
Ein klassischer französischer Weihnachtsstamm aus zartem Schokoladenbiskuit, luftiger Schlagsahne und cremiger Maronenfüllung, überzogen mit einer seidigen Schokoladenglasur. Dieses Rezept nutzt spezielle Techniken, um einen bruchfreien Biskuit und eine perfekte Textur zu gewährleisten.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 42 Minuten
- Yield: 8 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Französisch
Ingredients
- 4 große Eier (Zimmertemperatur)
- 100g feiner Zucker
- 80g Weizenmehl (Type 405)
- 20g hochwertiger Kakaopulver
- 1 Prise Salz
- 50g weiche Butter
- 500ml Schlagsahne (mind. 30% Fett)
- 50g Puderzucker
- 1 Stange Bourbon-Vanille oder 1 TL Vanilleextrakt
- 200g Maronencreme (aus dem Glas)
- 200g Zartbitterschokolade (mind. 55% Kakaoanteil)
- 20g Butter (für die Glasur)
- Kakaopulver zum Bestreuen
Instructions
- Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und legen Sie ein großes Backblech mit Backpapier aus.
- Trennen Sie die Eier. Schlagen Sie das Eigelb mit der Hälfte des Zuckers cremig und das Eiweiß steif, indem Sie den restlichen Zucker langsam einrieseln lassen.
- Mischen Sie Mehl, Kakao und Salz in einer separaten Schüssel und sieben Sie diese über den Eischnee.
- Heben Sie die trockenen Zutaten in drei Portionen vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Ei-Masse, um die Luft nicht zu verlieren.
- Schmelzen Sie die 50g Butter leicht und heben Sie sie vorsichtig in den Teig ein.
- Streichen Sie den Teig gleichmäßig (ca. 0,5 cm dick) auf das Backblech.
- Backen Sie den Boden für 10-12 Minuten, bis er leicht fest ist, aber nicht braun wird.
- Legen Sie ein sauberes Küchentuch direkt auf den heißen Biskuit und rollen Sie ihn mit dem Tuch zusammen. Lassen Sie ihn 15 Minuten abkühlen.
- Schlagen Sie die Sahne mit Puderzucker und Vanille steif. Rühren Sie die Maronencreme unter die halbe Schlagsahne und heben Sie die restliche Sahne unter.
- Rollen Sie den abgekühlten Biskuit vorsichtig auf, verteilen Sie die Creme gleichmäßig (2 cm Rand frei lassen) und rollen Sie ihn fest zusammen.
- Schmelzen Sie die 200g Schokolade mit 20g Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle und lassen Sie die Ganache kurz abkühlen.
- Gießen Sie die Schokolade über den Rollkuchen und streichen Sie sie mit einer Gabel nach hinten, um eine Rindenstruktur zu erzeugen.
- Bestreuen Sie die Oberfläche mit Kakaopulver und stellen Sie die Bûche für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, bis die Schokolade hart ist.
Notes
Der Biskuitboden muss vorgewalzt werden, um Risse beim späteren Befüllen zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass alle Zutaten Raumtemperatur haben. Die Ganache darf nicht zu heiß sein, damit sie nicht in die Creme einzieht. Für eine vegane Variante können Sie Eier durch Leinsameier und Sahne durch Kokoscreme ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1/8 des Kuchens
- Calories: 450
- Sugar: 35
- Sodium: 120
- Fat: 28
- Saturated Fat: 16
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 2
- Protein: 6
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