Die zarte, fast bröselige Kruste, die unter den Fingern nachgibt, bevor sie auf der Zunge zergeht – das ist es, worum es bei diesen Keksen wirklich geht. Ich habe sie zum ersten Mal an einem verregneten Oktobernachmittag gebacken, als ich eigentlich etwas ganz anderes vorhatte. Aber manchmal, so habe ich gelernt, findet einen das beste Rezept, wenn man gar nicht danach sucht.
Ich stand in der Küche, hatte schon Butter aufgesetzt, um sie zu bräunen, und dann fiel mein Blick auf die Dose Kürbispüree, die noch vom letzten Herbst im Schrank stand. Und irgendwie – ihr kennt das vielleicht – ergab plötzlich alles Sinn. Die nussige, fast karamellige Note der braunen Butter, gepaart mit der erdigen Süße des Kürbisses und dem klassischen Zimt-Zucker-Mantel eines Snickerdoodles. Das war die Kombination, von der ich nicht wusste, dass ich sie brauche.
Diese Perfekte Brown Butter Kürbis Snickerdoodle Cookies sind nicht nur ein weiteres Herbstrezept. Sie sind der Grund, warum ich im September anfange, Vorfreude auf kühle Tage zu haben. Der Teig ist butterweich, die Kekse sind außen knusprig und innen so zart, dass sie fast auf der Zunge zergehen. Und der Duft, der dabei durch die Wohnung zieht – ehrlich, den sollte man als Raumduft verkaufen können.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Ich habe diese Kekse in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gebacken, um sie wirklich perfekt zu bekommen. Und jedes Mal wurden sie besser. Hier ist, warum ihr sie sofort ausprobieren solltet:
- Einfach & schnell: In unter 30 Minuten habt ihr den Teig fertig und die ersten Kekse sind im Ofen. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn überraschend Besuch kommt.
- Nur 3 Hauptzutaten: Ja, ihr habt richtig gelesen. Der Teig kommt mit einer überraschend kurzen Zutatenliste aus. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Mehlsorten.
- Perfekt für den Herbst: Ob zum Kaffeeklatsch, auf dem Laternenfest oder einfach so zum Kuscheln auf dem Sofa – diese Kekse sind der Inbegriff von Herbstkomfort.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich habe sie zur Arbeit mitgenommen und sie waren innerhalb von zehn Minuten weg. Selbst Kollegen, die sonst keine Kürbisgerichte mögen, haben nach dem Rezept gefragt.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus nussiger Brown Butter, saftigem Kürbis und der süß-würzigen Zimt-Zucker-Kruste ist einfach himmlisch. Es ist, als hätte ein Snickerdoodle und ein Kürbiskuchen ein perfektes Kind bekommen.
Was diese Kekse von anderen unterscheidet? Es ist die Technik der Brown Butter. Sie verleiht den Keksen eine Tiefe, die man mit normaler Butter einfach nicht erreicht. Und der Kürbis? Der sorgt nicht nur für eine wunderschöne Farbe, sondern auch für diese unglaubliche Feuchtigkeit, die die Kekse tagelang frisch hält. Das ist kein weiteres Standard-Rezept – das ist eure neue Geheimwaffe für den Herbst.
Zutaten, die ihr braucht
Für diese Perfekte Brown Butter Kürbis Snickerdoodle Cookies braucht ihr wirklich nur eine Handvoll Zutaten. Das meiste habt ihr bestimmt schon zu Hause. Ich zeige euch, worauf es bei jeder einzelnen Zutat ankommt.
Für den Keksteig
- 115 g (1 Stück) ungesalzene Butter: Die Basis für den Brown-Butter-Geschmack. Ich nehme immer ungesalzene Butter, weil ich die Salzmenge selbst bestimmen möchte. Marken wie Kerrygold oder Meggle eignen sich perfekt, da sie einen höheren Fettgehalt haben und weniger Wasser enthalten – das sorgt für eine bessere Bräunung.
- 120 g (1/2 Tasse) Kürbispüree: Am besten nehmt ihr selbstgemachtes Püree aus Hokkaido- oder Butternuss-Kürbis. Aber auch gekauftes aus der Dose ist völlig in Ordnung. Achtet darauf, dass es reines Kürbispüree ist und keine Kürbiskuchenfüllung mit Zucker und Gewürzen. Ich persönlich mag das von Libby’s, aber es gibt auch gute Eigenmarken.
- 1 Ei: Raumtemperatur! Das ist wirklich wichtig. Ein kaltes Ei kann den Teig zu sehr abkühlen und die Brown Butter wieder verklumpen lassen. Einfach das Ei 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.
- 1 TL Vanilleextrakt: Echte Vanille, bitte. Kein Vanillezucker oder Aroma. Der Unterschied ist enorm und die Kekse schmecken so viel aromatischer.
- 150 g (1 1/4 Tassen) Mehl: Normales Weizenmehl Type 405 ist perfekt. Wer es etwas kerniger mag, kann auch die Hälfte durch Dinkelmehl ersetzen. Für eine glutenfreie Variante habe ich gute Erfahrungen mit einer glutenfreien Mehlmischung gemacht, die Xanthan enthält.
- 100 g (1/2 Tasse) Zucker: Normaler Haushaltszucker. Er sorgt für die Süße und die leichte Knusprigkeit am Rand.
- 60 g (1/4 Tasse, fest gepackt) brauner Zucker: Der braune Zucker gibt den Keksen eine saftige, fast karamellige Note. Ich nehme immer hellen braunen Zucker, aber dunkler geht auch – dann werden die Kekse etwas intensiver im Geschmack.
- 1 TL Backpulver: Für die richtige Lockerheit.
- 1/2 TL Natron: In Kombination mit dem Kürbis sorgt es für eine schöne Bräunung und eine weiche Textur.
- 1/2 TL Salz: Ein Muss! Es hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus.
- 1 1/2 TL Zimt: Das klassische Snickerdoodle-Gewürz. Ich mahle meinen Zimt immer frisch aus ganzen Stangen – der Unterschied ist enorm.
- 1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben: Ein kleines bisschen Muskat gibt den Keksen eine warme, erdige Note, die perfekt zum Kürbis passt.
- 1/4 TL Ingwer, gemahlen: Ein Hauch von Schärfe, der die Süße durchbricht. Nicht wegzulassen!
Für den Zimt-Zucker-Mantel

- 60 g (1/4 Tasse) Zucker: Für die knusprige Hülle.
- 2 EL Zimt: Ja, so viel! Das ist das Markenzeichen eines guten Snickerdoodles. Der Zimt-Zucker-Mantel ist nicht nur Deko, er ist ein wesentlicher Bestandteil des Kekses.
Benötigte Küchengeräte
Ihr braucht keine ausgefallene Ausrüstung für diese Kekse. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:
- Ein mittelgroßer Topf: Zum Bräunen der Butter. Am besten mit hellem Boden, damit ihr die Farbe der Butter gut erkennen könnt.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Nicht zwingend nötig, aber es macht das Vermengen der Brown Butter mit dem Zucker viel einfacher. Mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft geht es aber auch.
- Ein Backblech: Am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf die antihaftbeschichteten Bleche von Kaiser – da klebt gar nichts.
- Ein Keksausstecher oder ein Esslöffel: Für gleichmäßige Kekse. Ich benutze einen Eisportionierer mit 2 EL Fassungsvermögen – so werden alle Kekse gleich groß und backen gleichmäßig.
- Ein Kuchengitter: Zum Auskühlen der Kekse. Das ist wichtig, damit sie nicht von unten durchschwitzen und matschig werden.
Zubereitung
Jetzt wird es ernst! Ich führe euch Schritt für Schritt durch die Zubereitung dieser Perfekte Brown Butter Kürbis Snickerdoodle Cookies. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt.
- Brown Butter zubereiten: Gebt die Butter in den Topf und erhitzt sie bei mittlerer Hitze. Lasst sie schmelzen und schwenkt den Topf gelegentlich. Nach ein paar Minuten beginnt die Butter zu schäumen und zu brutzeln. Jetzt heißt es: aufpassen! Rührt ständig mit einem Schneebesen um. Die Butter wird zunächst goldgelb, dann bilden sich braune Flocken am Boden. Sobald sie einen nussigen Duft verströmt und eine bernsteinfarbene Farbe angenommen hat (das dauert etwa 5-7 Minuten), nehmt den Topf sofort vom Herd. Gießt die Brown Butter in eine hitzebeständige Schüssel und lasst sie etwa 10 Minuten abkühlen. Sie sollte noch flüssig sein, aber nicht mehr heiß.
- Feuchte Zutaten vermengen: In einer großen Rührschüssel verrührt ihr die abgekühlte Brown Butter mit dem Zucker und dem braunen Zucker. Rührt gut durch, bis die Masse glatt und etwas cremig ist. Gebt dann das Kürbispüree, das Ei und den Vanilleextrakt hinzu. Verrührt alles, bis eine homogene, orangefarbene Masse entsteht. Sie wird ziemlich flüssig sein – das ist in Ordnung.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischt ihr das Mehl, das Backpulver, das Natron, das Salz, den Zimt, die Muskatnuss und den Ingwer. Verquirlt alles gut, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
- Teig herstellen: Gebt die trockenen Zutaten nach und nach zu den feuchten Zutaten. Rührt nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren! Der Teig wird weich und etwas klebrig sein – genau richtig. Deckt die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stellt sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Der Teig muss kalt sein, damit die Kekse nicht verlaufen. (Geduld, Leute! Dieser Schritt ist entscheidend.)
- Ofen vorheizen und vorbereiten: Heizt den Ofen auf 175°C (350°F) Ober-/Unterhitze vor. Legt zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Zimt-Zucker-Mantel zubereiten: Vermischt in einem kleinen, flachen Teller den Zucker mit dem Zimt.
- Kekse formen und wälzen: Nehmt den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Formt mit einem Esslöffel oder einem Eisportionierer gleichmäßige Kugeln (etwa 2 EL pro Keks). Die Kugeln müssen nicht perfekt rund sein. Rollt jede Kugel großzügig in der Zimt-Zucker-Mischung, bis sie vollständig bedeckt ist. Setzt die Kugeln mit etwas Abstand (ca. 5 cm) auf die vorbereiteten Backbleche. Drückt sie mit der Handfläche leicht flach – etwa 1 cm dick.
- Backen: Backt die Kekse nacheinander im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene. Die Backzeit beträgt etwa 10-12 Minuten. Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind und die Mitte noch weich und etwas blass aussieht. Sie werden beim Abkühlen noch fester. Achtung: Besser eine Minute zu früh aus dem Ofen holen als zu spät!
- Abkühlen lassen: Lasst die Kekse 5 Minuten auf dem Backblech ruhen. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich. Dann setzt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter und lasst sie vollständig auskühlen. Das dauert etwa 15-20 Minuten.
Backtipps & Techniken
Ich habe bei diesen Keksen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine besten Tipps, damit euch das nicht passiert:
- Die Brown Butter nicht verbrennen: Das ist der häufigste Fehler. Sobald die Butter anfängt, braun zu werden und nussig zu duften, passiert alles sehr schnell. Stellt sicher, dass ihr den Topf sofort vom Herd nehmt. Wenn die Butter schwarz riecht, ist sie verbrannt und ihr müsst von vorne anfangen.
- Den Teig unbedingt kühlen: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig sofort zu verarbeiten. Aber tut es nicht! Der Kürbis macht den Teig sehr weich. Wenn ihr ihn nicht kühlt, verlaufen die Kekse im Ofen zu flachen, dünnen Scheiben. Eine halbe Stunde Kühlzeit ist das absolute Minimum. Ich lasse ihn oft eine Stunde im Kühlschrank.
- Nicht zu viel Mehl verwenden: Messt das Mehl mit der Becher-Methode: Lockert das Mehl in der Tüte mit einer Gabel auf, schöpft es mit dem Messbecher und streicht es mit einem Messer glatt. Nicht den Messbecher in die Mehlpackung drücken – das verdichtet das Mehl und ihr bekommt zu viel davon in den Teig.
- Die Kekse nicht zu lange backen: Sie sehen nach 10 Minuten noch nicht fertig aus? Vertraut mir! Sie sind es. Die Mitte sollte noch weich und glänzend sein. Wenn ihr wartet, bis sie komplett goldbraun sind, sind sie trocken und hart.
- Gleichmäßige Größe: Für gleichmäßige Kekse verwendet einen Eisportionierer. So backen alle Kekse gleichzeitig und werden gleichmäßig braun.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, wie anpassungsfähig es ist. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schoko-Kürbis-Snickerdoodles: Gebt 100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokoladenchips in den Teig, bevor ihr ihn kühlt. Die Kombination aus Brown Butter, Kürbis und Schokolade ist einfach umwerfend.
- Herbstliche Gewürzvariante: Ersetzt den Zimt im Teig durch 1 TL Pumpkin Pie Gewürz (oder eine Mischung aus Zimt, Muskat, Ingwer und Nelken). Das gibt den Keksen eine noch intensivere herbstliche Note.
- Glutenfreie Version: Wie schon erwähnt, funktioniert eine glutenfreie Mehlmischung mit Xanthan sehr gut. Ich habe die Marke “Schar Mix B” ausprobiert und die Kekse waren kaum von denen mit normalem Mehl zu unterscheiden.
- Vegane Variante: Ersetzt das Ei durch einen “Flax-Ei” (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und verwendet vegane Butter. Die Brown Butter wird dann zwar nicht ganz so nussig, aber es funktioniert trotzdem gut.
- Frischkäse-Füllung: Für eine besondere Überraschung könnt ihr eine kleine Kugel Frischkäse in die Mitte jeder Teigkugel setzen, bevor ihr sie im Zimt-Zucker wälzt. Das gibt einen cremigen, leicht säuerlichen Kontrast.
Ich habe einmal versucht, die Kekse mit Vollkornmehl zu backen – das war ein Reinfall. Sie wurden zu dicht und trocken. Haltet euch also lieber an die empfohlenen Mehlsorten.
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Diese Kekse schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind – dann ist die Mitte noch weich und fast ein bisschen flüssig. Aber auch ausgekühlt sind sie ein Genuss.
- Servieren: Ich serviere sie gerne mit einem Glas kalter Milch oder einer Tasse heißem Pumpkin Spice Latte. Für eine besondere Note könnt ihr sie mit einem Klecks Schlagsahne und etwas Zimt bestäuben. Sie sind auch perfekt für ein Herbstbuffet oder als süßer Snack für Gäste.
- Aufbewahrung: Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage. Legt ein Stück Brot mit in die Dose – das Brot nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und die Kekse bleiben länger weich. (Das Brot wird dann hart und ihr esst es nicht – es ist nur ein Trick!)
- Einfrieren: Ihr könnt die gebackenen Kekse bis zu 3 Monate einfrieren. Dazu schichtet ihr sie mit Backpapier in einem Gefrierbeutel oder einer Dose. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen – das dauert etwa 30 Minuten. Noch besser: Friert die ungebackenen Teigkugeln ein. Dann könnt ihr bei Bedarf einfach ein paar Kekse aus dem Gefrierfach nehmen und direkt backen (die Backzeit verlängert sich dann um 2-3 Minuten).
- Reheating: Wenn ihr die Kekse nach ein paar Tagen wieder weich haben wollt, legt sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie hart. Alternativ könnt ihr sie auch für 5 Minuten bei 150°C im Ofen aufwärmen.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich möchte hier nicht so tun, als wären diese Kekse ein Gesundheitsfood. Sie sind ein Genussmittel, und das ist auch völlig in Ordnung! Aber ein paar Dinge sind doch ganz nett zu wissen:
- Pro Keks (bei 20 Stück): ca. 150 Kalorien, 8 g Fett, 18 g Kohlenhydrate, 2 g Eiweiß.
- Kürbis: Enthält viel Vitamin A (gut für die Augen) und Ballaststoffe, die sättigen. Außerdem ist er reich an Antioxidantien.
- Zimt: Nicht nur ein Geschmacksträger – er kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und wirkt entzündungshemmend. Ein Grund mehr, die Kekse nicht zu knausrig mit dem Zimt zu bestreuen.
- Brown Butter: Ja, Butter ist nicht das gesündeste Fett. Aber in Maßen genossen und in Kombination mit den anderen Zutaten ist sie einfach unschlagbar im Geschmack. Ein kleiner Luxus, der sich lohnt.
Diese Kekse sind nicht vegan, nicht glutenfrei (in der Basisversion) und enthalten Milchprodukte und Gluten. Aber mit den oben genannten Anpassungen könnt ihr sie an eure Bedürfnisse anpassen.
Fazit
Diese Perfekte Brown Butter Kürbis Snickerdoodle Cookies sind für mich der Inbegriff des Herbstes. Sie vereinen alles, was ich an dieser Jahreszeit liebe: den nussigen Duft von brauner Butter, die süße Wärme von Kürbis und die vertraute Gemütlichkeit eines klassischen Snickerdoodles. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken himmlisch und machen jedes Kaffeekränzchen zu etwas Besonderem.
Ich liebe es, wie vielseitig sie sind – ob pur, mit Schokolade oder als kleine Überraschung für Freunde. Sie sind mein persönlicher Herbstbegleiter, und ich hoffe, sie werden auch eurer.
Probiert sie unbedingt aus! Und wenn ihr sie nachbackt, erzählt mir davon. Welche Variation habt ihr ausprobiert? Habt ihr sie mit Schokolade gemacht oder lieber pur? Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag und teilt eure Erfahrungen. Ich bin schon gespannt! Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es gerne mit euren Freunden auf Pinterest oder Facebook – damit auch sie in den Genuss dieser kleinen Herbstwunder kommen.
In diesem Sinne: Ran an die Butter, den Kürbis rausgeholt und losgebacken! Euch einen wundervollen Herbst voller duftender Kekse und gemütlicher Momente.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Brown Butter auch durch normale Butter ersetzen?
Ja, das ist möglich, aber die Kekse verlieren dann ihr charakteristisches nussiges Aroma. Die Brown Butter ist der Star dieses Rezepts. Wenn ihr sie durch normale Butter ersetzt, schmecken die Kekse eher wie normale Kürbis-Snickerdoodles, was auch lecker ist, aber nicht dasselbe.
Warum ist mein Teig so klebrig?
Das ist völlig normal! Der Kürbis macht den Teig sehr weich und klebrig. Deshalb ist das Kühlen des Teigs so wichtig. Wenn der Teig nach 30 Minuten im Kühlschrank immer noch zu klebrig ist, um Kugeln zu formen, stellt ihr ihn einfach für weitere 15-20 Minuten kalt.
Kann ich die Kekse auch ohne Kürbispüree machen?
Dann wären es keine Kürbis-Snickerdoodles mehr, sondern einfach Brown Butter Snickerdoodles. Das wäre auch lecker, aber die Textur würde sich verändern – die Kekse wären weniger saftig und fluffig. Wenn ihr kein Kürbispüree habt, könnt ihr es durch Apfelmus ersetzen, aber das gibt einen ganz anderen Geschmack.
Wie bekomme ich die Kekse extra knusprig?
Wenn ihr die Kekse lieber knusprig als weich mögt, backt sie einfach 2-3 Minuten länger. Achtet aber darauf, dass sie nicht zu dunkel werden. Ihr könnt auch den Zuckeranteil leicht erhöhen (mehr Zucker = knusprigere Kekse) oder die Kekse etwas dünner drücken.
Passen diese Kekse zu anderen herbstlichen Rezepten?
Absolut! Sie sind eine wunderbare Ergänzung zu einer cremigen Kürbissuppe mit Salbei oder einem saftigen Brown Butter Kürbisbrot mit Ahorn-Glasur. Zusammen ergibt das ein perfektes herbstliches Menü.
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Perfekte Brown Butter Kürbis Snickerdoodle Cookies
Diese zarten, butterweichen Kekse vereinen die nussige Note von brauner Butter mit der erdigen Süße von Kürbis und dem klassischen Zimt-Zucker-Mantel eines Snickerdoodles. Ein einfaches 3-Zutaten-Rezept, das in unter 30 Minuten zubereitet ist und den Herbst perfekt einfängt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 20 Kekse 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 115 g (1 Stück) ungesalzene Butter
- 120 g (1/2 Tasse) Kürbispüree
- 1 Ei (Raumtemperatur)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 150 g (1 1/4 Tassen) Mehl (Type 405)
- 100 g (1/2 Tasse) Zucker
- 60 g (1/4 Tasse, fest gepackt) brauner Zucker
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1/2 TL Salz
- 1 1/2 TL Zimt
- 1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben
- 1/4 TL Ingwer, gemahlen
- 60 g (1/4 Tasse) Zucker (für den Mantel)
- 2 EL Zimt (für den Mantel)
Instructions
- Brown Butter zubereiten: Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Butter schäumt, braune Flocken bildet und nussig duftet (ca. 5-7 Minuten). Sofort vom Herd nehmen und in eine hitzebeständige Schüssel gießen. 10 Minuten abkühlen lassen.
- Feuchte Zutaten vermengen: In einer großen Rührschüssel die abgekühlte Brown Butter mit Zucker und braunem Zucker verrühren, bis die Masse glatt und cremig ist. Kürbispüree, Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und zu einer homogenen, orangefarbenen Masse verrühren.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Muskatnuss und Ingwer vermischen und gut verquirlen.
- Teig herstellen: Die trockenen Zutaten nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren! Den Teig abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- Ofen vorheizen und vorbereiten: Ofen auf 175°C (350°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Zimt-Zucker-Mantel zubereiten: In einem kleinen, flachen Teller Zucker und Zimt vermischen.
- Kekse formen und wälzen: Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer gleichmäßige Kugeln (ca. 2 EL pro Keks) formen. Jede Kugel großzügig in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen. Mit ca. 5 cm Abstand auf die Backbleche setzen und mit der Handfläche leicht flach drücken (ca. 1 cm dick).
- Backen: Die Kekse nacheinander auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind und die Mitte noch weich und blass aussieht.
- Abkühlen lassen: Die Kekse 5 Minuten auf dem Backblech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 15-20 Minuten).
Notes
Die Brown Butter nicht verbrennen – sobald sie nussig duftet und bernsteinfarben ist, vom Herd nehmen. Den Teig unbedingt kühlen, damit die Kekse nicht verlaufen. Nicht zu viel Mehl verwenden – mit der Becher-Methode messen. Die Kekse nicht zu lange backen – sie sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch weich ist.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 150
- Sugar: 10
- Sodium: 120
- Fat: 8
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 1
- Protein: 2
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