„Schmeckt das nach Herbst?“ fragte meine Freundin Laura, als sie mir über den Tellerrand lugte. Ich hatte ihr gerade eine Schale dieser cremigen Kürbissuppe mit Salbei hingestellt, und sie tauchte den Löffel ein, noch bevor ich antworten konnte. Und ehrlich – dieser eine Satz hat sich in mein Gedächtnis gebrannt. Denn ja, genau das tut sie. Sie schmeckt nach kühlen Morgen, nach bunten Blättern und nach dem ersten Mal, wenn man die Heizung wieder anmacht. Ich habe dieses Rezept für den Slow Cooker entwickelt, weil ich einen dieser Tage hatte, an denen alles gleichzeitig passieren musste. Der Kürbis lag schon da, der Salbei wuchs im Topf auf der Fensterbank, und der Slow Cooker flüsterte mir zu: „Lass mich das machen.“ Also habe ich alles reingeworfen, den Deckel draufgeklappt und bin meinem Tag nachgegangen. Was dabei herauskam, war genau diese Suppe – samtig, wärmend und mit diesem leichten Salbei-Aroma, das einen einfach umarmt. Sie ist nicht kompliziert, nicht aufwendig, aber sie fühlt sich an wie eine kleine Umarmung in einer Schüssel. Und genau das ist der Grund, warum ich sie immer wieder koche.
Warum du diese Kürbissuppe lieben wirst
Ich habe diese Kürbissuppe bestimmt schon fünfzehn Mal gekocht, bevor ich sie so hatte, wie ich sie wollte. Und jetzt teile ich sie mit dir, weil sie einfach funktioniert – ohne Stress, ohne ständiges Umrühren, ohne dass du am Herd stehen musst. Der Slow Cooker macht die ganze Arbeit, und du bekommst eine Suppe, die schmeckt, als hättest du stundenlang gerührt.
- Einfach & zeitsparend: Alles kommt in den Slow Cooker, und nach ein paar Stunden hast du eine cremige Suppe, die nach mehr schmeckt. Kein Anbraten, kein ständiges Beobachten.
- Wenig Zutaten, großer Geschmack: Du brauchst keinen ausgefallenen Einkaufszettel. Ein Hokkaido-Kürbis, etwas Gemüsebrühe, ein Schuss Sahne und frische Salbeiblätter – das war es schon fast.
- Perfekt für kühle Tage: Diese Suppe ist wie eine kulinarische Kuscheldecke. Sie wärmt von innen und macht einfach glücklich.
- Immer ein Erfolg: Egal, ob für die Familie, für Gäste oder einfach nur für dich – jeder liebt diese Suppe. Sie ist sättigend, aber nicht schwer, und das Salbei-Aroma gibt ihr das gewisse Etwas.
- So unglaublich cremig: Der Slow Cooker macht den Kürbis so zart, dass er fast von selbst zerfällt. Ein kurzer Pürierstab-Einsatz, und du hast eine samtige Suppe, die nach Luxus schmeckt – ohne Luxus-Zutaten.
Was diese Suppe von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der sanften Hitze des Slow Cookers und dem frischen, leicht pfeffrigen Salbei. Der Kürbis kocht ganz langsam vor sich hin und gibt dabei seine ganze Süße frei. Und der Salbei – nicht zu viel, nicht zu wenig – sorgt für dieses besondere Aroma, das man nicht vergisst. Ich habe schon viele Kürbissuppen probiert, aber diese hier ist meine absolute Lieblingsversion. Sie schmeckt nach Herbst, aber auch nach Gemütlichkeit und nach dem Gefühl, dass gerade alles richtig ist.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese cremige Kürbissuppe mit Salbei brauchst du nicht viel – aber die richtigen Zutaten machen den Unterschied. Ich setze auf frische, einfache Sachen, die du in jedem Supermarkt bekommst. Hier ist, was in den Slow Cooker kommt:
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg): Der absolute Star. Am besten nimmst du einen festen, orangefarbenen Hokkaido. Du musst ihn nicht schälen – die Schale wird beim Kochen weich und gibt der Suppe eine schöne Farbe. Ich kaufe meinen Kürbis immer auf dem Wochenmarkt, aber der aus dem Supermarkt tut es auch. (Tipp: Achte darauf, dass der Kürbis keine weichen Stellen hat.)
- 1 mittelgroße Zwiebel: Sie gibt eine dezente Süße und eine leichte Schärfe, die den Kürbis perfekt ergänzt. Ich verwende am liebsten Gemüsezwiebeln, weil sie etwas milder sind.
- 2 Knoblauchzehen: Für die Tiefe. Knoblauch und Kürbis sind ein Traumpaar. Drücke die Zehen vor dem Hinzufügen flach, damit sie ihr Aroma besser abgeben.
- 500 ml Gemüsebrühe: Ich nehme am liebsten eine selbstgemachte Brühe, aber aus dem Glas geht auch. Achte darauf, dass sie nicht zu stark gewürzt ist, sonst dominiert sie den Kürbisgeschmack.
- 200 ml Sahne oder Kokosmilch: Für die Cremigkeit. Ich verwende meistens Sahne, aber Kokosmilch (aus der Dose, gut geschüttelt) gibt der Suppe eine exotische Note. Beides funktioniert wunderbar.
- Eine Handvoll frische Salbeiblätter: Das Herzstück. Der Salbei gibt der Suppe dieses warme, leicht erdige Aroma. Ich habe einen Salbeibusch auf dem Balkon, aber getrockneter Salbei geht auch – dann nimm etwa 1-2 Teelöffel.
- 2 EL Olivenöl: Zum Andünsten der Zwiebeln und für den Salbei zum Garnieren. Ein gutes Olivenöl macht den Unterschied.
- Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Am Ende noch eine Prise Muskatnuss – das gibt der Suppe eine besondere Note.
- Optional: Kürbiskerne und etwas Kürbiskernöl: Für die Garnitur. Sie geben einen schönen Crunch und passen perfekt zum Kürbis.
Die Zutaten sind bewusst einfach gehalten. Du siehst – kein exotisches Gemüse, keine ausgefallenen Gewürze. Nur das, was du brauchst, um eine Suppe zu kochen, die nach mehr schmeckt. Wenn du mal keinen Hokkaido findest, kannst du auch einen Butternut-Kürbis nehmen. Den musst du dann aber schälen und entkernen.
Welche Küchengeräte du benötigst
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Slow Cooker (4-5 Liter Fassungsvermögen): Das Herzstück. Ich habe einen einfachen von Reishunger, der schon seit Jahren treue Dienste leistet. Jeder Slow Cooker funktioniert – ob rund oder oval, mit oder ohne Timer. Wichtig ist nur, dass er groß genug ist für den Kürbis.
- Messer und Schneidebrett: Ein scharfes Messer ist Gold wert, besonders beim Kürbis. Der Hokkaido ist zwar weicher als andere Sorten, aber ein gutes Messer macht die Arbeit leichter.
- Schäler (optional): Wenn du doch einen Butternut-Kürbis nimmst, brauchst du einen Schäler. Für den Hokkaido ist er überflüssig.
- Pürierstab oder Standmixer: Für die Cremigkeit. Ich benutze einen Pürierstab, weil ich die Suppe direkt im Slow Cooker pürieren kann. Wenn du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe erst etwas abkühlen und püriere sie in Portionen. (Heiße Flüssigkeiten im Mixer sind eine Explosionsgefahr – da musst du vorsichtig sein!)
- Kleine Pfanne: Für den Salbei zum Garnieren. Einfach die Blätter in etwas Olivenöl knusprig braten – dauert nur eine Minute.
- Schöne Schalen oder Teller: Für das Anrichten. Die Suppe sieht in einer weißen Schale einfach am besten aus.
Ich habe meinen Slow Cooker vor Jahren geschenkt bekommen und war erst skeptisch. Heute würde ich ihn nicht mehr hergeben. Er ist perfekt für Suppen, Eintöpfe und Schmorgerichte. Wenn du noch keinen hast, lohnt sich die Anschaffung – du wirst ihn lieben. Aber du kannst die Suppe auch im Topf auf dem Herd kochen: Einfach alles in einen großen Topf geben, zum Kochen bringen und dann bei niedriger Hitze 30-40 Minuten köcheln lassen. Funktioniert genauso gut.
Zubereitung: Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich zeige dir, wie du diese cremige Kürbissuppe mit Salbei im Slow Cooker zubereitest. Keine Sorge – es ist einfacher, als du denkst. Und der Duft, der sich in der Küche ausbreitet, ist einfach himmlisch.
Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten
Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich unter fließendem Wasser. Du musst ihn nicht schälen – die Schale ist essbar und wird beim Kochen schön weich. Halbiere den Kürbis mit einem scharfen Messer und kratze mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern aus dem Inneren. (Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen, trocknen und im Ofen rösten – eine leckere Knabberei!) Schneide den Kürbis dann in grobe Stücke, etwa 3-4 Zentimeter groß. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie.
Schritt 2: Zwiebel und Knoblauch vorbereiten
Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Je kleiner die Würfel, desto besser lösen sie sich später in der Suppe auf. Schäle die Knoblauchzehen und drücke sie mit der flachen Seite des Messers flach. Das macht sie etwas milder und sie geben ihr Aroma besser ab.
Schritt 3: Alles in den Slow Cooker geben
Gib die Kürbisstücke, die Zwiebelwürfel und den flachgedrückten Knoblauch in den Slow Cooker. Gieße die Gemüsebrühe dazu – sie sollte den Kürbis etwa zur Hälfte bedecken. (Wenn dein Slow Cooker sehr groß ist, kannst du etwas mehr Brühe nehmen.) Gib einen Teelöffel Salz und eine gute Prise Pfeffer dazu. Rühre alles einmal kurz um, damit sich die Gewürze verteilen.
Schritt 4: Den Slow Cooker einschalten
Setze den Deckel auf den Slow Cooker und schalte ihn ein. Ich koche die Suppe auf hoher Stufe für 3-4 Stunden oder auf niedriger Stufe für 6-7 Stunden. Der Kürbis ist fertig, wenn er so weich ist, dass du ihn mit einer Gabel leicht zerdrücken kannst. Wenn du den Deckel abnimmst, siehst du, dass der Kürbis fast von selbst zerfällt – das ist der Moment, auf den du wartest.
Schritt 5: Die Suppe pürieren
Nimm den Slow Cooker vom Strom (Sicherheit geht vor!) und püriere die Suppe mit einem Pürierstab, bis sie ganz glatt und cremig ist. Das dauert nur ein paar Minuten. Wenn du keinen Pürierstab hast, kannst du die Suppe auch in einem Standmixer pürieren – aber lass sie vorher etwas abkühlen und arbeite in Portionen. (Heiße Flüssigkeit im Mixer kann sonst zu einer unangenehmen Überraschung führen.)
Schritt 6: Die Sahne einrühren
Rühre die Sahne (oder Kokosmilch) unter die pürierte Suppe. Schmecke sie mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss ab. Die Muskatnuss gibt der Suppe eine wunderbare Wärme. Wenn die Suppe zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat.
Schritt 7: Den Salbei knusprig braten
Jetzt kommt das i-Tüpfelchen: Erhitze einen Esslöffel Olivenöl in einer kleinen Pfanne. Gib die frischen Salbeiblätter hinein und brate sie bei mittlerer Hitze etwa 30 Sekunden pro Seite, bis sie knusprig sind. Achtung, das geht schnell! Nimm sie aus der Pfanne und lege sie auf ein Stück Küchenpapier, damit das überschüssige Öl abtropft. (Wenn du getrockneten Salbei verwendest, überspringe diesen Schritt und streue den Salbei einfach über die fertige Suppe.)
Schritt 8: Anrichten und genießen
Fülle die Suppe in Schalen. Gib ein paar knusprige Salbeiblätter darauf, streue nach Belieben Kürbiskerne darüber und träufle etwas Kürbiskernöl darum. Fertig! Setz dich hin, nimm einen Löffel und genieße den Moment. Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie noch richtig heiß ist.
Tipps & Tricks für die perfekte Kürbissuppe
Ich habe bei dieser Suppe so einiges gelernt – meistens durch Ausprobieren und manchmal durch kleine Missgeschicke. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Suppe jedes Mal gelingt:
- Der Kürbis muss nicht geschält werden: Das ist der größte Vorteil vom Hokkaido. Aber wasche ihn wirklich gründlich, denn die Schale kommt mit in den Topf. Ich bürste sie manchmal sogar leicht ab, um sicherzugehen, dass keine Erde mehr dran ist.
- Nicht zu viel Brühe nehmen: Der Kürbis gibt beim Kochen selbst noch Flüssigkeit ab. Wenn du zu viel Brühe nimmst, wird die Suppe dünn. Lieber weniger nehmen und später noch etwas Wasser oder Brühe hinzufügen, wenn sie zu dick ist.
- Den Salbei nicht zu früh dazugeben: Wenn du den Salbei mit in den Slow Cooker gibst, verliert er sein Aroma und wird bitter. Deshalb kommt er erst am Ende, als knusprige Garnitur. Das ist der entscheidende Trick für das frische Salbei-Aroma.
- Die Muskatnuss frisch reiben: Ich weiß, es ist bequemer, die gemahlene aus dem Glas zu nehmen. Aber frische Muskatnuss – mit einer feinen Reibe gerieben – gibt der Suppe ein ganz anderes, viel intensiveres Aroma. Probier es aus, du wirst den Unterschied schmecken.
- Geduld ist eine Tugend: Der Slow Cooker braucht seine Zeit, aber er belohnt dich mit einer unglaublich cremigen Suppe. Wenn du es eilig hast, kannst du die Suppe auch im Topf kochen – aber dann musst du öfter umrühren und aufpassen, dass nichts anbrennt.
- Einmal anbrennen lassen: Ich habe meine erste Kürbissuppe im Topf anbrennen lassen, weil ich dachte, ich könnte nebenbei noch schnell die Wäsche aufhängen. Seitdem bin ich ein Fan vom Slow Cooker. Er macht einfach seinen Job, ohne dass du ständig danebenstehen musst.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Rezept ist ein echter Allrounder. Du kannst es nach Herzenslust anpassen, je nachdem, was du gerade im Haus hast oder worauf du Lust hast. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit Ingwer und Chili: Für eine scharf-würzige Note. Schäle ein daumengroßes Stück Ingwer und schneide es in feine Scheiben. Gib es zusammen mit einer halben, entkernten Chili-Schote in den Slow Cooker. Die Schärfe passt überraschend gut zum süßlichen Kürbis.
- Vegan & laktosefrei: Ersetze die Sahne durch Kokosmilch (aus der Dose, gut geschüttelt). Die Kokosmilch gibt der Suppe eine exotische Note und macht sie wunderbar cremig. Lass dann aber den Salbei weg und nimm stattdessen Koriandergrün zum Garnieren – das passt perfekt.
- Mit gerösteten Kürbiskernen: Eine einfache, aber wirkungsvolle Abwandlung. Röste eine Handvoll Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne, bis sie anfangen zu duften und leicht zu springen. Streue sie über die fertige Suppe – sie geben einen herrlichen Crunch.
- Als Vorspeise für Gäste: Fülle die Suppe in kleine Espressotassen oder Schnapsgläser und serviere sie mit einem kleinen Löffel. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist auch eine tolle Überraschung für Gäste.
- Mit Apfel: Für eine fruchtige Note. Schäle einen säuerlichen Apfel (z.B. Boskop) und schneide ihn in kleine Stücke. Gib ihn zusammen mit dem Kürbis in den Slow Cooker. Der Apfel gibt der Suppe eine frische Säure, die perfekt mit der Süße des Kürbis harmoniert.
Ich habe die Variante mit Ingwer und Chili letzte Woche ausprobiert, als ich eine Erkältung hatte. Sie hat mich von innen heraus gewärmt – und die Schärfe hat meine Nebenhöhlen frei gemacht. Ein echtes Wundermittel!
Servieren & Aufbewahren
Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie frisch zubereitet ist. Aber sie lässt sich auch wunderbar vorbereiten und aufbewahren. Hier ein paar Tipps, wie du das Beste aus deiner Kürbissuppe herausholst:
Servieren: Fülle die Suppe in vorgewärmte Schalen – so bleibt sie länger heiß. Ein Klecks Sahne oder Kokosmilch in der Mitte, ein paar knusprige Salbeiblätter und ein Spritzer Kürbiskernöl – das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch noch besser. Dazu passt frisches Baguette oder ein kräftiges Bauernbrot. Wenn du es etwas gehaltvoller magst, kannst du auch Croutons aus altem Brot dazu reichen: Einfach Brotwürfel in Olivenöl anbraten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
Im Kühlschrank: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter etwa 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar noch intensiver, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Ich koche oft die doppelte Menge und esse dann die nächsten Tage davon – das spart Zeit und schmeckt jedes Mal wieder gut.
Einfrieren: Die Suppe lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle sie in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel und lass etwas Platz zum Ausdehnen. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. (Tipp: Frier die Suppe ohne die Sahne ein – die Sahne kann beim Auftauen ausflocken. Rühre sie erst nach dem Auftauen unter.)
Aufwärmen: Erwärme die Suppe langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Wenn sie zu dick geworden ist, kannst du etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. In der Mikrowelle geht es auch, aber dann wird die Suppe manchmal nicht gleichmäßig warm.
Ich habe festgestellt, dass die Suppe am zweiten Tag oft noch besser schmeckt. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten. Wenn du also Zeit hast, koche sie einen Tag vorher und lass sie über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Du wirst den Unterschied schmecken.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese Kürbissuppe ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 220 kcal
- Eiweiß: 4 g
- Fett: 14 g (davon 8 g gesättigte Fettsäuren)
- Kohlenhydrate: 20 g (davon 8 g Zucker)
- Ballaststoffe: 5 g
Der Hokkaido-Kürbis ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Außerdem enthält er Vitamin C, Kalium und Magnesium. Der Salbei ist nicht nur ein aromatisches Kraut, sondern auch für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Und die Muskatnuss hilft bei der Verdauung. (Keine Sorge, die Menge ist so gering, dass sie keine berauschende Wirkung hat – das wäre eine ganz andere Geschichte.)
Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei und kann mit Kokosmilch auch vegan zubereitet werden. Sie ist relativ kalorienarm, aber trotzdem sättigend – perfekt für eine leichte Mahlzeit an kühlen Tagen. Wenn du auf deine Figur achtest, lass die Sahne weg und nimm stattdessen etwas mehr Brühe. Die Suppe wird dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Suppe auch ohne Slow Cooker zubereiten?
Ja, absolut! Gib alle Zutaten (außer Sahne und Salbei) in einen großen Topf, bringe sie zum Kochen und lasse sie bei niedriger Hitze etwa 30-40 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich ist. Dann pürieren, Sahne einrühren und mit knusprigem Salbei servieren. Du musst nur ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt.
Kann ich gefrorenen Kürbis verwenden?
Ja, das funktioniert. Lass den gefrorenen Kürbis vor der Zubereitung etwas antauen, damit er sich besser schneiden lässt. Du kannst ihn auch direkt in den Slow Cooker geben, aber dann verlängert sich die Garzeit um etwa 30 Minuten. Achte darauf, dass der Kürbis nicht zu wässrig ist – tiefgekühlter Kürbis gibt oft mehr Flüssigkeit ab.
Die Suppe ist zu dünn geworden. Was kann ich tun?
Kein Problem! Lass die Suppe im Slow Cooker oder im Topf bei offenem Deckel noch etwas köcheln, damit die überschüssige Flüssigkeit verdampft. Oder rühre einen Esslöffel Kartoffelstärke oder Mehl mit etwas kaltem Wasser an und gib sie in die Suppe. Dann noch einmal kurz aufkochen lassen – schon wird sie cremiger.
Kann ich die Suppe einfrieren?
Ja, sie lässt sich sehr gut einfrieren. Fülle sie in gefriergeeignete Behälter und lass etwas Platz zum Ausdehnen. Hält sich bis zu 3 Monate. Rühre die Sahne am besten erst nach dem Auftauen unter, damit sie nicht ausflockt. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf erwärmen.
Welcher Kürbis eignet sich am besten?
Der Hokkaido ist die beste Wahl, weil du ihn nicht schälen musst und er eine wunderbar cremige Konsistenz hat. Butternut-Kürbis geht auch, aber den musst du vorher schälen und entkernen. Muskatkürbis oder Baby-Kürbisse sind ebenfalls geeignet, aber sie haben oft einen etwas geringeren Kürbisgeschmack.
Fazit
Diese cremige Kürbissuppe mit Salbei ist für mich der Inbegriff von Herbstkomfort. Sie ist einfach zuzubereiten, braucht nur wenige Zutaten und schmeckt trotzdem so, als hättest du den ganzen Tag in der Küche gestanden. Der Slow Cooker macht die Arbeit, und du kannst dich zurücklehnen und den Duft genießen, der durch die Wohnung zieht.
Ich liebe es, wie wandelbar dieses Rezept ist. Du kannst es nach deinem Geschmack anpassen – mal mit Ingwer und Chili für eine scharfe Note, mal mit Kokosmilch für eine exotische Variante. Und das Beste: Sie schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden.
Also, schnapp dir einen Hokkaido-Kürbis, hol den Slow Cooker aus dem Schrank und probier es aus. Ich bin mir sicher, dass diese Suppe auch bei dir bald zur Lieblingsherbstmahlzeit wird. Und wenn du sie ausprobiert hast, lass es mich wissen! Schreib in die Kommentare, wie sie dir geschmeckt hat – oder ob du eine eigene Variante ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt auf deine Ideen!
Wenn du noch mehr einfache und leckere Rezepte aus dem Slow Cooker suchst, schau dir mal meine würzige Linsensuppe mit Kokosmilch und Ingwer an – die ist genauso unkompliziert und perfekt für kühle Tage. Oder probier meine deftigen Rinderbraten mit cremigem Kartoffelstampf, wenn du Lust auf etwas Herzhaftes hast. Und für alle, die es süß mögen, empfehle ich meinen saftigen Bananen-Nuss-Kuchen – der perfekte Abschluss für ein gemütliches Herbstessen.
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Cremige Kürbissuppe mit Salbei: Einfaches Slow Cooker Rezept
Eine samtige, wärmende Kürbissuppe mit frischem Salbei, die im Slow Cooker zubereitet wird. Perfekt für kühle Herbsttage und einfach in der Zubereitung.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 3-4 Stunden (hohe Stufe) oder 6-7 Stunden (niedrige Stufe)
- Total Time: 3 Stunden 15 Minuten bis 7 Stunden 15 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 500 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne oder Kokosmilch
- Eine Handvoll frische Salbeiblätter
- 2 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Optional: Kürbiskerne und etwas Kürbiskernöl für die Garnitur
Instructions
- Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen und in grobe Stücke (ca. 3-4 cm) schneiden.
- Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauchzehen schälen und flach drücken.
- Kürbisstücke, Zwiebelwürfel und Knoblauch in den Slow Cooker geben. Gemüsebrühe angießen, bis der Kürbis etwa zur Hälfte bedeckt ist. Mit 1 TL Salz und einer Prise Pfeffer würzen und kurz umrühren.
- Deckel aufsetzen und auf hoher Stufe 3-4 Stunden oder auf niedriger Stufe 6-7 Stunden garen, bis der Kürbis weich ist.
- Slow Cooker vom Strom nehmen und die Suppe mit einem Pürierstab glatt pürieren.
- Sahne oder Kokosmilch unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Bei Bedarf etwas Brühe oder Wasser hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
- In einer kleinen Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die Salbeiblätter darin bei mittlerer Hitze etwa 30 Sekunden pro Seite knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Suppe in Schalen füllen, mit knusprigen Salbeiblättern, Kürbiskernen und etwas Kürbiskernöl garnieren. Heiß servieren.
Notes
Der Kürbis muss nicht geschält werden, aber gründlich waschen. Nicht zu viel Brühe nehmen, da der Kürbis selbst Flüssigkeit abgibt. Salbei erst am Ende als Garnitur hinzufügen, um Bitterkeit zu vermeiden. Frische Muskatnuss verwenden für intensiveres Aroma. Die Suppe kann auch im Topf auf dem Herd zubereitet werden: 30-40 Minuten köcheln lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 220
- Sugar: 8
- Sodium: 0.6
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 20
- Fiber: 5
- Protein: 4
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