Der Topf war leer, bevor ich überhaupt den Löffel zur Seite legen konnte. Vier Freunde standen um die Herdplatte, jeder mit einer Gabel bewaffnet, und tunken Stücke von Birne, Apfel und Brioche in die letzten Reste des goldbraunen Karamells. „Mach das nochmal“, sagte jemand. Und das war das Kompliment, das zählte.
Ehrlich gesagt, ich hatte nicht viel erwartet. Es war einer dieser Abende, an denen man einfach etwas Warmes, Süßes braucht – ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Der Kühlschrank zeigte mir eine angebrochene Flasche Apfelwein, etwas Sahne und ein Stück Butter. Und dann kam die Idee: Warum nicht ein schnelles warmes Karamell-Apfelwein-Fondue? Kein stundenlanges Rühren, kein Zuckerthermometer. Einfach alles in einen Topf werfen und schmelzen lassen.
Was dabei herauskam, war dieses cremige, aromatische Karamell-Apfelwein-Fondue – eine Mischung aus herbem Apfelwein, süßem Karamell und einem Hauch Zimt. Es ist genau das Richtige für einen gemütlichen Herbstabend, wenn man etwas Besonderes will, ohne sich zu verausgaben. Und das Beste: Es ist in weniger als 15 Minuten fertig.
Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gemacht. Für mich allein an einem regnerischen Sonntag, für Freunde beim Spieleabend und sogar für ein kleines Abendessen zu zweit. Es funktioniert einfach immer. Kein Drama, keine komplizierten Schritte – nur purer, wärmender Genuss.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
- Schnell & Einfach: In unter 15 Minuten auf dem Tisch. Perfekt, wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich kommt und Sie keine Lust auf stundenlanges Backen haben.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen Spezialitätenladen. Apfelwein, Butter, Zucker und Sahne – das haben die meisten von uns sowieso im Haus.
- Perfekt für Herbstabende: Ob beim Filmabend, zu einer Runde Brettspiele oder als krönender Abschluss eines gemütlichen Sonntags – dieses Fondue passt einfach.
- Immer ein Highlight: Jeder liebt es, am Tisch mit Gabeln zu tunken und zu teilen. Es ist gesellig, macht Spaß und schmeckt himmlisch.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus herbem Apfelwein und süßem Karamell ist einfach perfekt. Ein Hauch von Zimt und Vanille rundet das Ganze ab. Sie werden die Finger nicht davon lassen können.
Dieses Rezept ist anders als andere Fondue-Rezepte, weil es nicht stundenlang köcheln muss. Es ist kein Käsefondue, das gerinnt, und kein Schokoladenfondue, das anbrennt. Es ist ein Karamell-Apfelwein-Fondue, das in einem Topf entsteht und einfach nur gerührt werden will. Die Säure des Apfelweins schneidet wunderbar durch die Süße des Karamells – eine Balance, die man so selten findet. Und es ist genau die Art von Dessert, die man nach einem langen Tag braucht: warm, süß und tröstlich.
Welche Zutaten Sie brauchen
Dieses Rezept lebt von wenigen, aber guten Zutaten. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten – nur das, was Sie wahrscheinlich schon im Schrank haben. Die Qualität des Apfelweins und der Butter macht hier den Unterschied. Also nehmen Sie ruhig die gute Butter und einen Apfelwein, den Sie auch gerne trinken würden.
- 400 ml Apfelwein (trocken oder halbtrocken): Der Apfelwein gibt dem Fondue seine fruchtige Säure und Tiefe. Ich bevorzuge einen trockenen Apfelwein, weil er die Süße des Karamells besser ausbalanciert. Wenn Sie es lieber süßer mögen, nehmen Sie einen halbtrockenen. (Tipp: Ein guter, regionaler Apfelwein schmeckt einfach am besten.)
- 200 g Zucker (weißer Haushaltszucker): Die Basis für das Karamell. Kein brauner Zucker, kein Kokosblütenzucker – einfacher weißer Zucker sorgt für das klarste, goldene Karamell.
- 80 g Butter (ungesalzen, in Stücke geschnitten): Die Butter macht das Karamell cremig und geschmeidig. Verwenden Sie echte Butter, keine Margarine. Die Qualität der Butter schmeckt man hier deutlich heraus.
- 200 ml Sahne (Schlagsahne, mindestens 30 % Fett): Die Sahne sorgt für die samtige Textur. Wer es leichter mag, kann auch Kochsahne (15 % Fett) nehmen, aber dann wird das Fondue etwas dünnflüssiger. Für das beste Ergebnis nehmen Sie Schlagsahne.
- 1 TL Zimt (gemahlen): Zimt und Apfel – das ist einfach eine klassische Kombination. Er wärmt und rundet das Aroma ab. (Ich verwende gerne Ceylon-Zimt, aber normaler Zimt geht auch.)
- 1 Prise Salz: Klingt komisch in einem süßen Fondue, aber Salz hebt die Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Nur eine kleine Prise – Sie werden den Unterschied schmecken.
- 1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote): Vanille gibt dem Ganzen eine warme, runde Note. Wenn Sie eine Vanilleschote haben, kratzen Sie das Mark aus und geben Sie es mit der ausgekratzten Schote in den Topf – das gibt noch mehr Aroma.
Für das Dippen eignen sich: Apfelspalten, Birnenspalten, Trauben, Erdbeeren, Bananenstücke, Briochewürfel, Löffelbiskuits, kleine Pfannkuchenstücke oder sogar Salzstangen (der salzig-süße Kontrast ist der Hammer!).
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine teure Fondue-Ausrüstung für dieses Rezept. Ein einfacher Topf tut es auch. Hier ist, was Sie brauchen:
- Mittlerer Topf (ca. 2 Liter Fassungsvermögen): Ein schwerer Boden ist von Vorteil, damit das Karamell nicht zu schnell anbrennt. Ein Edelstahltopf oder ein beschichteter Topf sind ideal.
- Holzlöffel oder Silikonspatel: Zum Rühren. Kein Metall, sonst könnte die Beschichtung des Topfes beschädigt werden.
- Schneidebrett und Messer: Zum Vorbereiten der Früchte und des Brotes.
- Fonduegabeln oder lange Holzspieße: Wenn Sie kein Fondue-Set haben, tun es auch lange Holzspieße aus dem Supermarkt. Oder einfach normale Gabeln – das ist etwas rustikaler, aber genauso lecker.
- Optional: Fondue-Topf oder kleiner Rechaud: Wenn Sie das Fondue am Tisch warm halten wollen, ist ein Fondue-Topf mit einem Teelicht oder ein kleiner Rechaud ideal. Aber Sie können das Fondue auch einfach im Topf auf dem Herd warm halten und nach Bedarf nachfüllen.
Ich persönlich liebe meinen alten, etwas verbeulten Edelstahltopf dafür. Er hat schon so viele Karamelle gesehen, dass er fast eingebrannt ist. Ein guter Tipp: Wenn Sie keinen Fondue-Topf haben, stellen Sie eine kleine Schale mit heißem Wasser auf den Tisch und stellen Sie die Schale mit dem Fondue hinein. So bleibt es länger warm.
Zubereitungsmethode
- Apfelwein vorbereiten: Gießen Sie den Apfelwein in einen Messbecher. Stellen Sie ihn bereit. (Tipp: Der Apfelwein sollte Zimmertemperatur haben, nicht kalt aus dem Kühlschrank, damit das Karamell nicht zu sehr abkühlt.)
- Zucker karamellisieren: Geben Sie den Zucker in den mittleren Topf. Stellen Sie den Herd auf mittlere Hitze. Rühren Sie den Zucker mit einem Holzlöffel oder Silikonspatel gelegentlich um, bis er schmilzt und eine goldbraune Farbe annimmt. Das dauert etwa 5–7 Minuten. Seien Sie vorsichtig: Der Zucker wird sehr heiß! Lassen Sie ihn nicht zu dunkel werden, sonst wird das Karamell bitter. (Mein erster Versuch endete in einer schwarzen, rauchenden Masse. Seitdem nehme ich den Topf lieber früher vom Herd.)
- Butter einrühren: Sobald der Zucker geschmolzen und goldbraun ist, nehmen Sie den Topf vom Herd. Geben Sie die Butterstücke hinzu und rühren Sie kräftig, bis die Butter vollständig geschmolzen und eingearbeitet ist. Die Masse wird anfangs spritzen – also Vorsicht! Rühren Sie einfach weiter, bis alles glatt ist.
- Sahne hinzufügen: Stellen Sie den Topf wieder auf niedrige Hitze. Gießen Sie die Sahne langsam in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren hinzu. Auch hier wird die Masse anfangs spritzen und vielleicht klumpig aussehen – keine Sorge, das ist normal. Rühren Sie einfach weiter, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht.
- Apfelwein und Gewürze einrühren: Gießen Sie nun den Apfelwein langsam hinzu, während Sie weiter rühren. Fügen Sie den Zimt, die Prise Salz und den Vanilleextrakt hinzu. Rühren Sie alles gut durch.
- Köcheln lassen: Lassen Sie das Fondue bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten lang sanft köcheln, ohne zu kochen. Rühren Sie gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Die Sauce wird etwas dicker, aber sie sollte immer noch flüssig genug sein, um zu tunken. Wenn sie zu dick wird, geben Sie einfach einen Schuss Apfelwein oder Sahne hinzu.
- Abschmecken und servieren: Schmecken Sie das Fondue mit etwas mehr Zimt oder einer Prise Salz ab, wenn nötig. Gießen Sie es in eine vorgewärmte Schüssel oder einen Fondue-Topf. Servieren Sie es sofort mit den vorbereiteten Dipp-Zutaten.
Das Fondue sollte eine samtige, goldene Farbe haben und leicht vom Löffel fließen. Wenn es zu dick ist, geben Sie etwas Apfelwein hinzu. Wenn es zu dünn ist, lassen Sie es bei niedriger Hitze noch ein paar Minuten köcheln, bis es eindickt.
Kochtipps & Techniken
Karamell zu machen, kann einschüchternd wirken, aber mit ein paar Tricks ist es kinderleicht. Hier sind meine besten Tipps aus unzähligen Versuchen (und einigen Misserfolgen):
- Geduld ist der Schlüssel: Lassen Sie den Zucker bei mittlerer Hitze schmelzen. Nicht die Hitze hochdrehen, auch wenn es länger dauert. Sonst verbrennt der Zucker, bevor er überhaupt geschmolzen ist. Mein erstes Karamell roch eher nach verbranntem Gummi als nach süßer Versuchung.
- Nicht zu viel rühren: Am Anfang können Sie den Zucker gelegentlich umrühren, aber sobald er anfängt zu schmelzen, hören Sie auf zu rühren. Schwenken Sie den Topf stattdessen vorsichtig, um die Hitze gleichmäßig zu verteilen. Zu viel Rühren kann dazu führen, dass der Zucker kristallisiert und klumpig wird.
- Die richtige Farbe: Das Karamell sollte eine goldbraune Farbe haben – wie flüssiges Gold. Wenn es zu hell ist, schmeckt es nur süß, aber nicht karamellig. Wenn es zu dunkel ist, wird es bitter. Nehmen Sie den Topf vom Herd, sobald es die Farbe von hellem Ahornsirup hat.
- Vorsicht beim Hinzufügen von Butter und Sahne: Die heiße Karamellmasse spritzt, wenn Sie kalte Butter oder Sahne hinzufügen. Lassen Sie die Zutaten vorher auf Zimmertemperatur kommen und gießen Sie sie langsam in einem dünnen Strahl hinzu. Rühren Sie dabei ständig.
- Multitasking ist nicht nötig: Dieses Rezept ist so einfach, dass Sie es machen können, während Ihre Gäste schon am Tisch sitzen. Bereiten Sie einfach alle Zutaten vor, bevor Sie anfangen, und dann geht es Schlag auf Schlag.
Einmal habe ich vergessen, die Sahne vorher aus dem Kühlschrank zu nehmen. Das Karamell spritzte wie ein kleiner Vulkan, und ich hatte überall klebrige Flecken. Seitdem nehme ich mir die Zeit, alle Zutaten vorzubereiten – es lohnt sich.
Variationen & Anpassungen
Dieses Fondue ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es nach Ihrem Geschmack anpassen können:
- Alkoholfreie Variante: Ersetzen Sie den Apfelwein durch Apfelsaft oder Apfelmost. Das Fondue wird etwas süßer, aber genauso lecker. Für eine erwachsenere Note können Sie einen Schuss Calvados oder Apfelbrand hinzufügen.
- Gewürzvariationen: Statt Zimt können Sie auch Lebkuchengewürz, Pumpkin Spice oder eine Prise Nelkenpulver verwenden. Für eine orientalische Note passt Kardamom wunderbar. Oder geben Sie einen Sternanis in den Topf und lassen Sie ihn mitköcheln – das gibt ein unglaubliches Aroma.
- Schokoladen-Karamell-Variante: Geben Sie 50 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao) zusammen mit der Sahne in den Topf. Das ergibt ein herrlich schokoladiges Karamell, das perfekt zu Birnen und Brioche passt.
- Gesündere Variante: Ersetzen Sie die Sahne durch Kokosmilch (aus der Dose, nicht die zum Trinken) und den Zucker durch Kokosblütenzucker oder Ahornsirup. Das Fondue wird etwas weniger süß, aber dafür mit einer exotischen Note.
- Salziges Karamell: Fügen Sie am Ende einen halben Teelöffel grobes Meersalz oder Fleur de Sel hinzu. Der salzig-süße Kontrast ist einfach unwiderstehlich. Dazu passen besonders Salzstangen oder Brezeln zum Dippen.
Ich habe einmal eine Version mit gerösteten Haselnüssen und einem Schuss Amaretto gemacht – die war so gut, dass ich sie gleich zweimal hintereinander zubereitet habe. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen schmeckt!
Servier- & Aufbewahrungsvorschläge
Servieren Sie das Karamell-Apfelwein-Fondue am besten sofort, solange es noch warm und cremig ist. Stellen Sie eine bunte Platte mit verschiedenen Dipp-Zutaten zusammen:
- Früchte: Apfelspalten (mit etwas Zitronensaft beträufelt, damit sie nicht braun werden), Birnenspalten, Weintrauben, Erdbeeren, Bananenstücke, Himbeeren oder Brombeeren.
- Gebäck: Briochewürfel, Löffelbiskuits, kleine Pfannkuchenstücke, Waffelstücke, Keksstücke oder einfach nur ein Stück gutes Brot.
- Herzhafte Begleiter: Salzstangen, Brezeln, kleine Cracker oder sogar ein Stück alter Gouda oder Blauschimmelkäse (der salzig-pikante Geschmack harmoniert perfekt mit dem süßen Karamell).
Wenn Sie das Fondue nicht sofort aufbrauchen, können Sie es im Kühlschrank aufbewahren. Lassen Sie es zuerst vollständig abkühlen, füllen Sie es in ein luftdichtes Glas oder eine Schüssel und stellen Sie es in den Kühlschrank. Es hält sich dort etwa eine Woche. (Ehrlich gesagt, es schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen.)
Zum Aufwärmen geben Sie das Fondue einfach in einen kleinen Topf und erwärmen es bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren. Wenn es zu dick geworden ist, geben Sie einen Schuss Apfelwein oder Sahne hinzu, bis es wieder die gewünschte Konsistenz hat. Sie können es auch in der Mikrowelle erwärmen – aber dann in kurzen Intervallen und zwischendurch umrühren, damit es nicht anbrennt.
Einfrieren würde ich das Fondue nicht empfehlen, da die Textur darunter leidet. Aber wie gesagt – im Kühlschrank hält es sich problemlos eine Woche. Falls Sie also Lust auf ein schnelles Dessert unter der Woche haben, machen Sie einfach eine doppelte Portion.
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Dieses Fondue ist ein Genussmittel – und das ist auch gut so. Es ist reichhaltig, süß und macht einfach glücklich. Aber es hat auch einige überraschende Vorteile:
- Apfelwein: Enthält Antioxidantien und kann in Maßen genossen die Verdauung fördern. Außerdem liefert er etwas Vitamin C.
- Butter und Sahne: Liefern wertvolle fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) und sind eine gute Energiequelle. In Maßen genossen, sind sie Teil einer ausgewogenen Ernährung.
- Zimt: Hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Außerdem wärmt er von innen – perfekt für kalte Herbsttage.
Geschätzte Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen, ohne Dipp-Zutaten):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 350 kcal |
| Fett | 22 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 14 g |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| davon Zucker | 32 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Butter, Sahne). Es ist glutenfrei, wenn Sie glutenfreie Dipp-Zutaten verwenden. Für eine vegane Variante ersetzen Sie die Butter durch vegane Butter und die Sahne durch Kokosmilch.
Ich sehe dieses Fondue nicht als tägliches Dessert, sondern als etwas Besonderes für gemütliche Abende. Es ist ein Genuss, den man sich bewusst gönnt – und das ist völlig in Ordnung. Ein kleines Schälchen reicht völlig aus, um glücklich zu sein.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich das Fondue auch ohne Fondue-Topf zubereiten?
Ja, absolut! Ein einfacher mittlerer Topf auf dem Herd reicht völlig aus. Sie können das Fondue darin servieren oder in eine vorgewärmte Schüssel umfüllen. Wenn Sie es am Tisch warm halten wollen, stellen Sie die Schüssel in eine Schale mit heißem Wasser.
Wie verhindere ich, dass das Karamell klumpig wird?
Das passiert meistens, wenn die Sahne oder der Apfelwein zu kalt ist. Lassen Sie beide Zutaten vorher auf Zimmertemperatur kommen und gießen Sie sie langsam in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren hinzu. Falls es doch klumpig wird, keine Panik – einfach weiterrühren und bei niedriger Hitze erwärmen, bis sich die Klumpen auflösen.
Kann ich das Fondue auch mit braunem Zucker machen?
Ja, aber das Karamell wird dann eine dunklere Farbe und einen leicht malzigen Geschmack haben. Es ist eine leckere Alternative, aber nicht ganz so klar und golden wie mit weißem Zucker. Ich persönlich bleibe beim weißen Zucker für dieses Rezept.
Welcher Apfelwein eignet sich am besten?
Ein trockener oder halbtrockener Apfelwein ist ideal. Vermeiden Sie zu süße Apfelweine, da das Fondue sonst schnell übermäßig süß wird. Ein guter, regionaler Apfelwein oder ein französischer Cidre sind perfekt. Wenn Sie keinen Apfelwein bekommen, können Sie auch Apfelsaft mit einem Schuss Zitronensaft mischen.
Kann ich das Fondue im Voraus zubereiten?
Ja, Sie können es bis zu einer Woche im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Erwärmen Sie es einfach vor dem Servieren bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren. Wenn es zu dick geworden ist, geben Sie einen Schuss Apfelwein oder Sahne hinzu.
Fazit
Dieses schnelle warme Karamell-Apfelwein-Fondue ist genau das Richtige für alle, die etwas Besonderes wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Es ist einfach, schnell und unglaublich lecker. Die Kombination aus herbem Apfelwein und süßem Karamell ist einfach perfekt für den Herbst.
Ich liebe es, wie dieses Fondue Menschen zusammenbringt. Am Tisch sitzen, mit den Gabeln in den Topf tunken, lachen und die warme, süße Masse genießen – das ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit. Und wenn dann noch ein Glas Apfelwein oder ein Pumpkin Spice Latte dazu kommt, ist der Abend perfekt.
Probieren Sie es aus! Passen Sie die Gewürze an, experimentieren Sie mit verschiedenen Dipp-Zutaten und machen Sie es zu Ihrem eigenen. Ich bin gespannt, wie es Ihnen schmeckt. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar oder teilen Sie Ihre eigenen Variationen. Und wenn Sie noch mehr herbstliche Inspiration suchen, schauen Sie sich auch mein Rezept für saftige Kürbis-Frischkäse-Muffins oder die cremige Kürbissuppe mit Salbei an.
Bis zum nächsten Mal – und lassen Sie es sich schmecken!
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Schnelles Warmes Karamell-Apfelwein-Fondue: Das perfekte Herbstrezept
Ein cremiges, aromatisches Karamell-Apfelwein-Fondue, das in weniger als 15 Minuten fertig ist. Perfekt für gemütliche Herbstabende mit Freunden oder der Familie.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 15 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 400 ml Apfelwein (trocken oder halbtrocken)
- 200 g Zucker (weißer Haushaltszucker)
- 80 g Butter (ungesalzen, in Stücke geschnitten)
- 200 ml Sahne (Schlagsahne, mindestens 30 % Fett)
- 1 TL Zimt (gemahlen)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote)
Instructions
- Apfelwein vorbereiten: Gießen Sie den Apfelwein in einen Messbecher. Stellen Sie ihn bereit. (Tipp: Der Apfelwein sollte Zimmertemperatur haben, nicht kalt aus dem Kühlschrank, damit das Karamell nicht zu sehr abkühlt.)
- Zucker karamellisieren: Geben Sie den Zucker in den mittleren Topf. Stellen Sie den Herd auf mittlere Hitze. Rühren Sie den Zucker mit einem Holzlöffel oder Silikonspatel gelegentlich um, bis er schmilzt und eine goldbraune Farbe annimmt. Das dauert etwa 5–7 Minuten. Seien Sie vorsichtig: Der Zucker wird sehr heiß! Lassen Sie ihn nicht zu dunkel werden, sonst wird das Karamell bitter.
- Butter einrühren: Sobald der Zucker geschmolzen und goldbraun ist, nehmen Sie den Topf vom Herd. Geben Sie die Butterstücke hinzu und rühren Sie kräftig, bis die Butter vollständig geschmolzen und eingearbeitet ist. Die Masse wird anfangs spritzen – also Vorsicht! Rühren Sie einfach weiter, bis alles glatt ist.
- Sahne hinzufügen: Stellen Sie den Topf wieder auf niedrige Hitze. Gießen Sie die Sahne langsam in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren hinzu. Auch hier wird die Masse anfangs spritzen und vielleicht klumpig aussehen – keine Sorge, das ist normal. Rühren Sie einfach weiter, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht.
- Apfelwein und Gewürze einrühren: Gießen Sie nun den Apfelwein langsam hinzu, während Sie weiter rühren. Fügen Sie den Zimt, die Prise Salz und den Vanilleextrakt hinzu. Rühren Sie alles gut durch.
- Köcheln lassen: Lassen Sie das Fondue bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten lang sanft köcheln, ohne zu kochen. Rühren Sie gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Die Sauce wird etwas dicker, aber sie sollte immer noch flüssig genug sein, um zu tunken. Wenn sie zu dick wird, geben Sie einfach einen Schuss Apfelwein oder Sahne hinzu.
- Abschmecken und servieren: Schmecken Sie das Fondue mit etwas mehr Zimt oder einer Prise Salz ab, wenn nötig. Gießen Sie es in eine vorgewärmte Schüssel oder einen Fondue-Topf. Servieren Sie es sofort mit den vorbereiteten Dipp-Zutaten.
Notes
Das Fondue sollte eine samtige, goldene Farbe haben und leicht vom Löffel fließen. Wenn es zu dick ist, etwas Apfelwein hinzufügen. Wenn es zu dünn ist, bei niedriger Hitze noch ein paar Minuten köcheln lassen. Im Kühlschrank hält es sich etwa eine Woche.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ohne Dipp
- Calories: 350
- Sugar: 32
- Fat: 22
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 35
- Protein: 2
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