Ich dachte, ich hätte den Dreh raus, was Butternut-Kürbis angeht. Einmal schälen, würfeln, in den Ofen damit — fertig. Ein paar Jahre lang war das mein Standard. Es funktionierte ja auch. Aber dann kam dieser eine Abend im Spätherbst, an dem ich keine Lust auf Ofen hatte. Es war kalt, nieselte draußen und ich wollte etwas, das nach Wärme schmeckt, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Also stand ich da, mit einem Butternut-Kürbis in der Hand und einer Dose Kichererbsen im Schrank, und dachte: „Das wird entweder genial oder ein riesiges Chaos.” Die Idee für dieses cremige Butternut-Kürbis-Curry mit Kichererbsen war geboren – aus einer Laune heraus und der puren Notwendigkeit, etwas Tröstliches zu essen. Es dauerte genau 35 Minuten, bis ich wusste, dass ich nie wieder zurückgehen würde. Das Rezept war nicht nur einfach, es war perfekt. Die Süße des Kürbises traf auf die Cremigkeit der Kokosmilch, die Kichererbsen gaben Biss und die Gewürze – Kurkuma, Kreuzkümmel, Ingwer – tanzten einen feurigen Tango auf der Zunge. Es war das Curry, von dem ich nicht wusste, dass ich es brauchte. Und ehrlich? Es ist seitdem mein absoluter Geheimtipp für stressige Abende.
Warum Sie Dieses Rezept Lieben Werden
Dieses cremige Butternut-Kürbis-Curry mit Kichererbsen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Es ist die Art von Gericht, die Ihnen das Gefühl gibt, eine warme Decke umgelegt zu bekommen. Hier ist, warum es in Ihrer Küche einziehen sollte:
- Schnell & Einfach: In unter 40 Minuten steht ein komplettes, nahrhaftes Abendessen auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, kein kompliziertes Vorbereiten. Perfekt für Wochentage, an denen die Zeit knapp ist.
- Einfache Zutaten: Die meisten Zutaten haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Ein Butternut-Kürbis, eine Dose Kokosmilch, Kichererbsen und ein paar Gewürze – das war’s schon fast. Keine exotischen Spezialitäten, die Sie extra kaufen müssen.
- Perfekt für die Meal Prep: Dieses Curry schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Kochen Sie eine große Portion am Sonntag und haben Sie die halbe Woche etwas Leckeres im Kühlschrank. Es lässt sich auch hervorragend einfrieren.
- Ein echtes Wohlfühlessen: Cremig, würzig und herzhaft – es ist der Inbegriff von Komfortküche. Jeder Löffel fühlt sich an wie eine Umarmung für die Seele.
- Unverschämt Lecker: Die Kombination aus süßem Kürbis, cremiger Kokosmilch und den herzhaften Kichererbsen ist einfach göttlich. Dazu die Gewürze – es ist ein Geschmackserlebnis, das Sie immer wieder haben wollen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Anstatt den Kürbis separat zu kochen, wird er direkt im Curry weichgekocht und dann teilweise püriert. Das macht die Sauce unglaublich samtig, ohne dass Sie Sahne oder Mehlschwitze brauchen. Es ist eine clevere, einfache Methode, die den natürlichen Geschmack des Kürbises in den Vordergrund stellt. Ich habe es unzählige Male getestet – für mich, für Freunde, für die Familie. Es ist mein bestes Version, und ich bin mir sicher, es wird auch Ihres werden.
Zutaten, die Sie Brauchen
Die Magie dieses cremigen Butternut-Kürbis-Currys liegt in der Einfachheit seiner Zutaten. Jede Komponente spielt eine entscheidende Rolle, um die perfekte Balance aus Süße, Würze und Cremigkeit zu schaffen. Hier ist, was Sie brauchen:
Die Basis
- 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis (ca. 800g – 1kg): Das Herz des Gerichts. Er liefert die natürliche Süße und die samtige Textur. Achten Sie auf einen Kürbis mit festem, unbeschädigtem Fruchtfleisch.
- 1 Dose Kichererbsen (400g): Für die herzhafte Note und den Biss. Sie machen das Curry sättigend und liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß. Ich empfehle, sie gut abzuspülen und abtropfen zu lassen.
- 1 Dose Kokosmilch (400ml): Die Quelle der unwiderstehlichen Cremigkeit. Verwenden Sie die vollfette Variante für das beste Ergebnis. Die leichte Version funktioniert auch, wird aber nicht ganz so samtig.
- 1 große Zwiebel: Die aromatische Basis. Eine gelbe oder rote Zwiebel eignet sich am besten.
- 2-3 Knoblauchzehen: Für die würzige Tiefe. Frischer Knoblauch ist hier ein Muss.
- Ein daumengroßes Stück Ingwer: Verleiht eine angenehme Schärfe und Frische. Reiben Sie ihn fein, damit er sich gut verteilt.
Die Gewürze (die Seele des Currys)

- 2 Teelöffel Currypulver (mild oder scharf): Die Grundlage des Currygeschmacks. Ich verwende gerne eine Madras-Mischung für eine schöne Würze.
- 1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel: Erdig und warm. Ein unverzichtbarer Partner für Kürbis und Kichererbsen.
- 1 Teelöffel Kurkuma: Für die goldene Farbe und seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Ein kleines bisschen reicht weit.
- 1/2 Teelöffel Chiliflocken (optional): Für diejenigen, die es etwas schärfer mögen. Lassen Sie sie weg, wenn Sie empfindlich sind, oder geben Sie mehr für einen ordentlichen Kick.
- Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Nicht unterschätzen – sie bringen alle Aromen zur Geltung.
Zum Verfeinern und Servieren
- 2 Esslöffel Kokosöl oder neutrales Öl: Zum Anbraten. Kokosöl passt geschmacklich perfekt, aber Raps- oder Sonnenblumenöl tun es auch.
- 1 Esslöffel Tomatenmark: Für eine leichte Säure und mehr Umami-Tiefe. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.
- Basmatireis oder Naan-Brot: Als Beilage, um die köstliche Sauce aufzunehmen. Unbedingt notwendig!
- Frischer Koriander (optional): Zum Bestreuen. Ein frischer, grüner Kontrast.
- Ein Spritzer Limettensaft: Kurz vor dem Servieren. Er hellt das gesamte Gericht auf und rundet die Aromen ab.
Tipp von mir: Ich schwöre auf die Marke „Thai Kitchen” für die Kokosmilch. Sie hat einen besonders hohen Fettanteil, der die Sauce unglaublich cremig macht. Und beim Currypulver? Da greife ich gerne zu einer Mischung aus dem Asia-Laden – die sind oft aromatischer als die aus dem Supermarkt.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:
- Ein großer Topf oder ein Schmortopf: Mit hohem Rand, damit nichts überkocht. Ein Dutch Oven wäre ideal.
- Ein scharfes Messer und ein stabiler Sparschäler: Der Butternut-Kürbis hat eine harte Schale. Ein guter Sparschäler (wie der von Kuhn Rikon) macht die Arbeit viel leichter.
- Ein Schneidebrett: Am besten eines mit einer Saftrille.
- Ein Holzlöffel oder ein Pfannenwender: Zum Umrühren.
- Ein Stabmixer oder eine Küchenmaschine: Für das teilweise Pürieren des Currys. Ein Stabmixer ist hier am praktischsten, weil Sie ihn direkt in den Topf halten können.
- Ein Messbecher und ein Esslöffel: Zum Abmessen der Flüssigkeiten und Gewürze.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Los geht’s! Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten:
- Den Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Den Butternut-Kürbis schälen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Das Fruchtfleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Ja, das ist der aufwändigste Teil, aber es lohnt sich! Ein Tipp: Schneiden Sie das dünne Ende in Scheiben und das dicke Ende in Würfel, das geht schneller.
- Die Aromaten anschwitzen (5 Minuten): Das Kokosöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die fein gehackte Zwiebel darin glasig dünsten (ca. 3 Minuten). Dann den gepressten Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazugeben und eine weitere Minute mitbraten, bis es duftet.
- Die Gewürze einrühren (2 Minuten): Das Tomatenmark und alle Gewürze (Currypulver, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chiliflocken) zur Zwiebelmischung geben und unter ständigem Rühren eine Minute anbraten. Das „blooming”, wie wir Köche sagen, entfaltet die Aromen der Gewürze optimal. Achten Sie darauf, dass nichts anbrennt.
- Kürbis und Kichererbsen hinzufügen (2 Minuten): Die Kürbiswürfel und die abgetropften Kichererbsen in den Topf geben. Alles gut vermengen, sodass die Gewürze das Gemüse bedecken.
- Mit Kokosmilch ablöschen (1 Minute): Die Kokosmilch angießen und alles gut verrühren. Die Flüssigkeit sollte den Kürbis fast bedecken. Wenn nicht, fügen Sie etwas Gemüsebrühe oder Wasser hinzu.
- Köcheln lassen (20-25 Minuten): Das Curry zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und bei niedriger bis mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen. Der Kürbis sollte nach etwa 20 Minuten weich sein – testen Sie mit einer Gabel. Er sollte sich leicht zerdrücken lassen, aber nicht zu Brei zerfallen.
- Das Curry cremig machen (5 Minuten): Sobald der Kürbis weich ist, den Topf vom Herd nehmen. Mit einem Stabmixer etwa die Hälfte des Currys direkt im Topf pürieren. Das ergibt eine wunderbar cremige Sauce, während die restlichen Stücke für Textur sorgen. Wenn Sie eine ganz glatte Sauce bevorzugen, pürieren Sie alles.
- Abschmecken und verfeinern (2 Minuten): Das Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen Spritzer frischen Limettensaft dazugeben und unterrühren. Das hebt die Aromen unglaublich.
- Servieren (1 Minute): Das cremige Butternut-Kürbis-Curry mit Kichererbsen in Schalen anrichten. Mit frischem Koriander bestreuen und mit Basmatireis oder einem Stück Naan-Brot servieren. Fertig!
Kochtipps & Tricks für das Perfekte Curry
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit Sie es nicht müssen. Hier sind meine besten Erkenntnisse:
- Der Kürbis muss nicht perfekt sein: Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Würfel nicht alle gleich groß sind. Da wir später einen Teil pürieren, ist das völlig egal. Hauptsache, sie sind nicht zu riesig, sonst verlängert sich die Garzeit.
- Nicht zu viel Flüssigkeit: Kokosmilch allein reicht oft aus. Wenn Sie Brühe hinzufügen, wird das Curry dünner. Lieber weniger nehmen und später bei Bedarf etwas Wasser nachgießen. Ein zu flüssiges Curry lässt sich schwer retten.
- Die Geduldsprobe beim Anbraten: Lassen Sie die Gewürze wirklich eine Minute im Öl anbraten. Das ist der Schlüssel zu einem intensiven Aroma. Wenn Sie sie nur kurz unterrühren, schmeckt das Curry später flach.
- Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, den Knoblauch zu pressen und habe stattdessen eine ganze Zehe grob reingeworfen. Das war kein Genuss. Also: Immer fein hacken oder pressen, damit sich das Aroma gleichmäßig verteilt.
- Multitasking leicht gemacht: Während das Curry köchelt, können Sie den Reis kochen oder das Naan-Brot im Ofen aufwärmen. So steht das ganze Essen in unter 40 Minuten auf dem Tisch. Planen Sie Ihre Schritte, dann läuft es wie am Schnürchen.
- Die richtige Cremigkeit: Wenn Sie keine Kokosmilch mögen, können Sie auch Sahne oder eine Mischung aus Sahne und Gemüsebrühe verwenden. Der Geschmack wird dann aber anders. Kokosmilch ist einfach die perfekte Wahl für dieses Curry.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können:
- Protein-Boost: Für mehr Protein können Sie zusätzlich Hähnchenbrustwürfel anbraten und mit dem Kürbis ins Curry geben. Oder Sie servieren es mit einem Spiegelei obendrauf – das Eiweiß und das flüssige Eigelb sind der Hammer dazu.
- Saisonale Anpassung: Im Sommer können Sie den Butternut-Kürbis durch Zucchini oder Süßkartoffeln ersetzen. Die Süßkartoffel gibt eine ähnliche Cremigkeit. Im Winter passt auch Hokkaido-Kürbis, den müssen Sie dann nicht schälen.
- Schärfe nach Wahl: Für eine mildere Version lassen Sie die Chiliflocken einfach weg. Für mehr Schärfe geben Sie eine frische, fein gehackte rote Chili oder einen Teelöffel Chilipaste (Sambal Oelek) mit den Gewürzen dazu.
- Low-Carb / Keto: Ersetzen Sie die Kichererbsen durch Blumenkohlröschen und servieren Sie das Curry ohne Reis. Der Blumenkohl nimmt die Sauce wunderbar auf. Auch Brokkoli ist eine gute Option.
- Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich gebe manchmal eine Handvoll frischen Spinat in den letzten 5 Minuten der Garzeit mit. Der fällt zusammen und gibt dem Curry eine zusätzliche grüne Note und noch mehr Nährstoffe.
- Ohne Kokosmilch: Wenn Sie keine Kokosmilch mögen, können Sie auch eine Mischung aus Sahne und Gemüsebrühe (je 200 ml) verwenden. Das Curry wird dann weniger exotisch, aber immer noch sehr lecker.
Servier- und Aufbewahrungshinweise
Die richtige Präsentation und Lagerung machen den Unterschied:
- Servieren: Das Curry schmeckt am besten heiß. Geben Sie es in tiefe Schalen und garnieren Sie es mit frischem Koriander, ein paar Kürbiskernen für den Crunch und einem Klecks Joghurt oder Kokosjoghurt für extra Cremigkeit. Dazu passt lockerer Basmatireis oder ein warmes, buttriges Naan-Brot. Ein Schuss Limettensaft kurz vor dem Servieren ist ein Muss.
- Beilagen-Ideen: Ein einfacher Gurkensalat mit Joghurt und Minze oder ein paar eingelegte rote Zwiebeln sind eine erfrischende Ergänzung. Auch ein cremiger One-Pot White Chicken Chili wäre eine tolle Vorspeise, wenn Sie Gäste haben.
- Aufbewahrung: Das Curry hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für bis zu 4 Tage. Die Aromen ziehen über Nacht durch, sodass es am nächsten Tag oft noch besser schmeckt. Perfekt für die Meal Prep!
- Einfrieren: Sie können das Curry hervorragend einfrieren. Füllen Sie es in Gefrierbeutel oder -dosen und lagern Sie es bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen.
- Wiederaufwärmen: Erwärmen Sie das Curry am besten in einem Topf bei mittlerer Hitze. Wenn es zu dick geworden ist, geben Sie einen Schuss Wasser oder Kokosmilch dazu. In der Mikrowelle geht es auch, aber der Topf ist schonender für die Textur.
- Geschmacksentwicklung: Wie erwähnt, schmeckt das Curry am nächsten Tag noch besser. Die Gewürze haben dann Zeit, sich vollständig zu entfalten. Planen Sie also ruhig einen Tag im Voraus.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Dieses Curry ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für Ihren Körper. Hier eine ungefähre Angabe pro Portion (bei 4 Portionen, mit Reis):
- Kalorien: ca. 480 kcal
- Eiweiß: ca. 18 g
- Fett: ca. 22 g (davon gesättigte Fettsäuren ca. 16 g)
- Kohlenhydrate: ca. 55 g (davon Zucker ca. 15 g)
- Ballaststoffe: ca. 15 g
Die gesundheitlichen Vorteile im Überblick:
- Butternut-Kürbis: Reich an Vitamin A (für die Augen), Vitamin C (für das Immunsystem) und Kalium. Er ist zudem kalorienarm und voller Antioxidantien.
- Kichererbsen: Eine fantastische Quelle für pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe, die lange satt machen und die Verdauung fördern. Sie enthalten auch Eisen und Magnesium.
- Kokosmilch: Liefert gesunde mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell Energie liefern können. Sie ist auch eine gute Quelle für Mangan und Kupfer.
- Gewürze (Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel): Wirken entzündungshemmend, fördern die Verdauung und stärken das Immunsystem. Kurkuma ist besonders für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan. Es ist eine hervorragende Wahl für eine ausgewogene, pflanzliche Ernährung. Achten Sie bei Kichererbsen aus der Dose auf eventuelle Zusatzstoffe – ich spüle sie immer gründlich ab, um den Natriumgehalt zu reduzieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch anderen Kürbis verwenden?
Ja, absolut! Hokkaido-Kürbis ist eine tolle Alternative, da Sie ihn nicht schälen müssen. Muskatkürbis oder sogar Süßkartoffel funktionieren ebenfalls gut. Die Garzeit kann je nach Sorte leicht variieren.
Wie bekomme ich das Curry besonders cremig, ohne Kokosmilch?
Wenn Sie keine Kokosmilch mögen, können Sie das Curry mit Sahne oder einer Mischung aus Sahne und Gemüsebrühe zubereiten. Ein weiterer Trick: Pürieren Sie einen Teil der gekochten Kichererbsen mit etwas Wasser zu einer Paste und rühren Sie diese unter. Das macht die Sauce ebenfalls schön sämig.
Kann ich getrocknete Kichererbsen verwenden?
Ja, aber dann müssen Sie sie über Nacht einweichen und anschließend etwa 45-60 Minuten vorkochen, bis sie weich sind. Das verlängert die Zubereitungszeit deutlich. Für ein schnelles Abendessen unter der Woche sind Kichererbsen aus der Dose die praktischere Wahl.
Das Curry ist mir zu scharf geworden. Was kann ich tun?
Kein Problem! Geben Sie einen Esslöffel Kokosjoghurt, Sahne oder einen Schuss zusätzliche Kokosmilch hinzu. Die Milchprodukte neutralisieren die Schärfe. Auch ein Spritzer Limettensaft kann helfen. Eine Prise Zucker kann die Schärfe ebenfalls abmildern.
Kann ich das Curry auch im Slow Cooker zubereiten?
Ja, das geht! Dünsten Sie die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer kurz in einer Pfanne an, geben Sie alles in den Slow Cooker und lassen Sie es auf niedriger Stufe 4-6 Stunden oder auf hoher Stufe 2-3 Stunden garen. Pürieren Sie das Curry dann wie im Rezept beschrieben. Das ist perfekt für einen entspannten Tag.
Fazit
Dieses cremige Butternut-Kürbis-Curry mit Kichererbsen ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine kleine Auszeit vom Alltag. Es beweist, dass gesundes Essen nicht kompliziert sein muss und dass die besten Gerichte oft aus den einfachsten Zutaten entstehen. Die Kombination aus süßem Kürbis, würzigen Aromen und der samtigen Kokosmilch ist einfach unwiderstehlich. Ich liebe es, wie flexibel es ist: Ob als schnelles Abendessen unter der Woche, als Meal Prep fürs Büro oder als wärmendes Gericht an einem regnerischen Sonntag – es passt einfach immer.
Probieren Sie es aus und machen Sie es zu Ihrem eigenen! Vielleicht fügen Sie ja ein bisschen mehr Chili hinzu oder geben Spinat dazu. Ich bin gespannt, wie es Ihnen schmeckt. Teilen Sie Ihre Kreationen in den Kommentaren oder markieren Sie mich auf Pinterest. Ich freue mich darauf, Ihre Version dieses Wohlfühlgerichts zu sehen. Bis zum nächsten Mal – und guten Appetit!
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Cremiges Butternut-Kürbis-Curry mit Kichererbsen
Ein cremiges, würziges Curry mit Butternut-Kürbis und Kichererbsen, das in unter 40 Minuten zubereitet ist. Perfekt für ein wärmendes Abendessen unter der Woche oder als Meal Prep.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Indisch inspiriert
Ingredients
- 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis (ca. 800g – 1kg)
- 1 Dose Kichererbsen (400g), abgespült und abgetropft
- 1 Dose Kokosmilch (400ml), vollfett
- 1 große Zwiebel, fein gehackt
- 2–3 Knoblauchzehen, gepresst
- 1 daumengroßes Stück Ingwer, fein gerieben
- 2 Teelöffel Currypulver (mild oder scharf)
- 1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
- 1 Teelöffel Kurkuma
- 1/2 Teelöffel Chiliflocken (optional)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 Esslöffel Kokosöl oder neutrales Öl
- 1 Esslöffel Tomatenmark
- Basmatireis oder Naan-Brot zum Servieren
- Frischer Koriander (optional)
- 1 Spritzer Limettensaft
Instructions
- Den Butternut-Kürbis schälen, halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
- Das Kokosöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten (ca. 3 Minuten). Knoblauch und Ingwer dazugeben und eine weitere Minute mitbraten.
- Tomatenmark und alle Gewürze (Currypulver, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chiliflocken) zur Zwiebelmischung geben und unter ständigem Rühren eine Minute anbraten.
- Kürbiswürfel und abgetropfte Kichererbsen in den Topf geben und gut vermengen, sodass die Gewürze das Gemüse bedecken.
- Die Kokosmilch angießen und alles gut verrühren. Bei Bedarf etwas Gemüsebrühe oder Wasser hinzufügen, sodass der Kürbis fast bedeckt ist.
- Das Curry zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Den Topf vom Herd nehmen. Mit einem Stabmixer etwa die Hälfte des Currys direkt im Topf pürieren, bis eine cremige Sauce entsteht.
- Das Curry mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft abschmecken.
- In Schalen anrichten, mit frischem Koriander bestreuen und mit Basmatireis oder Naan-Brot servieren.
Notes
Der Kürbis muss nicht perfekt gewürfelt sein, da ein Teil püriert wird. Nicht zu viel Flüssigkeit hinzufügen; Kokosmilch reicht oft aus. Die Gewürze sollten eine Minute im Öl angebraten werden, um das Aroma zu entfalten. Das Curry schmeckt am nächsten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (mit Reis)
- Calories: 480
- Sugar: 15
- Sodium: 0.6
- Fat: 22
- Saturated Fat: 16
- Carbohydrates: 55
- Fiber: 15
- Protein: 18
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