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Abigail Patterson

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Einfacher Eierauflauf mit Wurst – Perfekt für den Vorabend

Ready In 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Easy

„Mama, machst du heute wieder diesen Auflauf? Den mit den Eiern und der Wurst?” Mein Sohn stand in der Küchentür, die Schultüte noch halb über die Schulter geworfen. Es war einer dieser Tage – vollgepackt mit Terminen, und der Kühlschrank sah aus wie ein Schlachtfeld. Ein halbes Paket Wiener Würstchen, ein paar Eier, etwas Käse vom Vortag. Nichts, wovon man normalerweise eine Mahlzeit zaubern würde. Aber er hatte recht. Diesen einfachen Eierauflauf mit Wurst für den Vorabend hatte ich vor Wochen aus purer Not erfunden, und seitdem fragt er regelmäßig danach. Es ist nicht fancy, nicht fotografiert für ein Kochbuch. Es ist einfach das Gericht, das man macht, wenn man keine Lust mehr hat, nachzudenken, aber trotzdem etwas Warmes, Sättigendes auf dem Tisch haben will. Und genau das macht ihn so besonders. Er fühlt sich an wie eine warme Decke an einem hektischen Abend – unkompliziert, ehrlich und genau richtig.

Wenn ich ehrlich bin, war ich anfangs fast ein bisschen verlegen, das Rezept überhaupt zu teilen. Es ist so simpel, dass man denkt: „Das kann doch jeder.” Aber genau darin liegt der Zauber. Es geht nicht um komplizierte Techniken oder exotische Zutaten. Es geht darum, aus dem, was da ist, etwas Gutes zu machen. Und wenn ich sehe, wie mein Sohn die letzte, leicht knusprige Ecke aus der Form kratzt, weiß ich: Manchmal sind die einfachsten Dinge die besten. Dieser Auflauf ist mein kleiner Geheimtipp für Abende, an denen das Leben ein bisschen zu schnell läuft – und genau dafür ist er gemacht.

Warum du diesen Eierauflauf lieben wirst

Dieser Eierauflauf ist nicht nur schnell, er ist auch unglaublich vielseitig. Ich habe ihn in den letzten Monaten bestimmt ein Dutzend Mal gemacht, jedes Mal ein bisschen anders, und jedes Mal war er perfekt. Hier ist, warum er auch bei dir zur Lieblingsroutine werden wird:

  • Schnell & einfach: In weniger als 30 Minuten steht er auf dem Tisch. Kein stundenlanges Kochen, kein ständiges Rühren. Ideal für Abende, an denen die Zeit knapp ist.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Einkauf. Eier, Wurst, Milch, Käse – das hast du fast immer zu Hause. Perfekt für den Vorabend, wenn der Kühlschrank leer ist.
  • Perfekt für Meal Prep: Du kannst ihn super vorbereiten. Schmeckt aufgewärmt fast noch besser, weil die Aromen richtig durchziehen. Ein echter Segen für die Mittagspause.
  • Gelingsicher: Selbst wenn du kein Backprofi bist – dieser Auflauf wird garantiert. Keine komplizierten Schritte, keine Fallstricke.
  • Wahnsinnig lecker: Die Kombination aus cremigem Ei, herzhafter Wurst und geschmolzenem Käse ist einfach unwiderstehlich. Jeder Bissen ist pure Wohlfühlküche.

Was diesen Auflauf von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie die Eier schön fluffig bleiben, während die Wurststücke leicht knusprige Ränder bekommen. Ich habe mit dem Verhältnis von Eiern zu Milch experimentiert, bis ich die perfekte Konsistenz gefunden habe – nicht zu fest, nicht zu flüssig. Und der Trick mit dem Käse? Den verrate ich dir später. Dieser Auflauf ist nicht einfach nur ein Rezept. Er ist eine Rettung für hektische Tage, ein Gericht, das die ganze Familie glücklich macht, ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst. Glaub mir, nach dem ersten Bissen wirst du verstehen, warum mein Sohn so begeistert ist.

Was du an Zutaten brauchst

Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar – genau das, was man an einem stressigen Abend braucht. Keine exotischen Gewürze, keine Zutaten, für die man extra in den Supermarkt rennen muss. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Lass mich dir kurz erklären, worauf es bei den einzelnen Zutaten ankommt:

  • 6 Eier (Größe M oder L): Die Basis des Auflaufs. Sie sorgen für die cremige, fluffige Textur. Verwende am besten Eier aus Freilandhaltung – sie haben ein intensiveres Aroma. Wenn du die Eier vor dem Verquirlen kurz aufschlägst und mit einer Gabel verrührst, werden sie besonders luftig.
  • 200 ml Milch (3,5 % Fett): Die Milch macht die Eimasse schön sahnig. Vollmilch gibt das beste Ergebnis, aber du kannst auch fettärmere Milch oder sogar Hafermilch nehmen (dann wird es etwas weniger cremig). Ein kleiner Tipp: Die Milch sollte Zimmertemperatur haben, dann verbindet sie sich besser mit den Eiern.
  • 200 g Wurst (z.B. Wiener Würstchen, Jagdwurst oder Lyoner): Hier hast du freie Wahl. Ich nehme am liebsten Wiener Würstchen, weil sie schön saftig sind und eine leichte Rauchnote haben. Du kannst aber auch jede andere Brühwurst verwenden. Schneide sie in dicke Scheiben oder Würfel – je nachdem, wie du es magst. Für eine vegetarische Variante nimmst du einfach Veggie-Würstchen.
  • 100 g geriebener Käse (z.B. Gouda, Emmentaler oder Cheddar): Der Käse ist das i-Tüpfelchen. Er schmilzt wunderbar und bildet eine goldbraune Kruste. Ich empfehle einen Käse mit gutem Schmelzverhalten, wie jungen Gouda. Für eine besonders würzige Note kannst du auch eine Mischung aus Parmesan und Gouda verwenden.
  • 1 Zwiebel (mittelgroß): Die Zwiebel gibt dem Auflauf eine schöne, herzhafte Basis. Sie wird kurz angedünstet, bis sie glasig ist, und verliert dann ihre Schärfe. Wenn du es milder magst, kannst du auch eine Schalotte nehmen.
  • 1 EL Butter oder Öl: Zum Andünsten der Zwiebel und Einfetten der Form. Butter gibt mehr Geschmack, Öl ist neutraler. Nimm, was du da hast.
  • Salz, Pfeffer, Muskat (optional): Die Gewürze sind deine Geheimwaffe. Eine Prise Muskatnuss in der Eimasse hebt den Geschmack unglaublich. Frisch gemahlener Pfeffer ist ein Muss.
  • Frische Petersilie oder Schnittlauch (optional): Für die Garnitur. Sie bringt Farbe auf den Teller und einen frischen Kontrast zur herzhaften Fülle.

Die Auswahl der Wurst ist wirklich Geschmackssache. Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert – von feiner Lyoner bis zu grober Bratwurst. Mein persönlicher Favorit sind Wiener Würstchen, aber meine Schwester schwört auf Jagdwurst. Probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt. Und keine Sorge, wenn du mal keine Zwiebel da hast – der Auflauf schmeckt auch ohne. Die Zutaten sind wirklich sehr verzeihend.

Benötigte Küchengeräte

Für diesen Auflauf brauchst du keine ausgefallene Küchenausstattung. Die meisten Sachen hast du garantiert zu Hause:

  • Eine ofenfeste Auflaufform (ca. 20 x 20 cm oder ähnlich groß): Ich verwende eine klassische Glas- oder Keramikform. Eine runde Quicheform geht auch, dann wird der Auflauf etwas höher.
  • Eine mittelgroße Schüssel: Zum Verquirlen der Eier mit der Milch.
  • Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum gleichmäßigen Vermischen der Eimasse.
  • Ein Schneidebrett und ein scharfes Messer: Zum Schneiden der Wurst und der Zwiebel.
  • Eine kleine Pfanne: Zum Andünsten der Zwiebel. Wenn du keine hast, kannst du die Zwiebel auch roh in die Form geben – ich finde, sie wird dann aber nicht so mild.
  • Ein Backofen: Auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.

Falls du keine Auflaufform hast, kannst du auch eine große Muffinform nehmen und kleine Portionen backen. Die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 15-18 Minuten. Oder du verwendest eine gusseiserne Pfanne, die du einfach mit in den Ofen schiebst. Das spart sogar Abwasch!

Zubereitung – Schritt für Schritt

Einfacher Eierauflauf mit Wurst preparation steps

Los geht’s! Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Ich zeige dir jeden Schritt, damit garantiert nichts schiefgeht. Und glaub mir, nach dem ersten Mal machst du es mit geschlossenen Augen.

  1. Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 °C). Das ist wichtig, damit der Auflauf gleichmäßig stockt, sobald er reinkommt.
  2. Zwiebel vorbereiten: Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Je kleiner die Würfel, desto unauffälliger sind sie später im Auflauf. Für Zwiebelmuffel: Du kannst die Zwiebel auch ganz weglassen oder durch eine halbe Stange Lauch ersetzen.
  3. Wurst schneiden: Schneide die Wurst in etwa 1 cm dicke Scheiben oder Würfel. Zu dünne Scheiben verschwinden in der Eimasse, zu dicke werden nicht richtig heiß. Die 1 cm sind perfekt.
  4. Zwiebel andünsten: Erhitze die Butter oder das Öl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und dünste sie für 2-3 Minuten an, bis sie glasig sind und leicht duften. Sie sollten keine Farbe nehmen. Dann vom Herd nehmen.
  5. Eimasse zubereiten: Schlage die 6 Eier in eine mittelgroße Schüssel. Gib die 200 ml Milch dazu. Würze mit einer guten Prise Salz, etwas frisch gemahlenem Pfeffer und einer winzigen Prise Muskatnuss (wirklich nur eine Messerspitze!). Verquirle alles mit einem Schneebesen oder einer Gabel, bis sich Ei und Milch gut verbunden haben. Die Masse sollte leicht schaumig sein, aber nicht schäumen.
  6. Form vorbereiten: Fette die Auflaufform leicht mit etwas Butter oder Öl ein. Das verhindert, dass der Auflauf später kleben bleibt. Ein Trick aus meiner Küche: Die Form mit einer dünnen Schicht Butter einfetten und dann mit etwas Semmelbrösel ausstreuen – das gibt eine extra knusprige Unterseite.
  7. Schichten: Verteile die Wurststücke gleichmäßig in der Form. Gib die angedünsteten Zwiebeln darüber. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gieße die Eimasse langsam und gleichmäßig über die Wurst und Zwiebeln. Die Flüssigkeit sollte alles bedecken, aber nicht überlaufen. Wenn du magst, kannst du die Hälfte des Käses jetzt schon unter die Eimasse mischen – das macht den Auflauf besonders cremig.
  8. Käse drauf: Streue den restlichen geriebenen Käse gleichmäßig über die Eimasse. Sei ruhig großzügig – der Käse sorgt für die goldbraune Kruste, die jeder liebt.
  9. Backen: Schiebe die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backe den Auflauf für 20-25 Minuten. Nach 15 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen: Wenn die Oberfläche schon zu dunkel wird, deckst du sie locker mit einem Stück Alufolie ab. Der Auflauf ist fertig, wenn die Eimasse gestockt ist und der Käse goldbraun blubbert. Eine kleine Wackelprobe: Schüttle die Form vorsichtig – die Mitte darf noch ganz leicht wackeln, die Ränder sollten fest sein. Durch die Nachhitze stockt die Mitte dann perfekt nach.
  10. Ruhen lassen: Nimm den Auflauf aus dem Ofen und lass ihn 5 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit er sich setzt und du später saubere Stücke schneiden kannst. In dieser Zeit ziehen die Aromen noch einmal richtig durch.
  11. Servieren: Bestreue den Auflauf nach Belieben mit frischer Petersilie oder Schnittlauch. Schneide ihn in Stücke und serviere ihn warm. Dazu passt ein einfacher grüner Salat oder ein Stück Baguette.

Ein persönlicher Tipp: Wenn ich den Auflauf am Vortag fürs Büro vorbereite, backe ich ihn nur 18 Minuten, lasse ihn abkühlen und stelle ihn in den Kühlschrank. Am nächsten Tag kommt er für 10 Minuten bei 160 °C in den Ofen – schmeckt dann fast noch besser, weil die Aromen so schön durchgezogen sind.

Kochtipps & Techniken

Ich habe bei diesem Auflauf so einige Male Lehrgeld bezahlt, bevor er perfekt wurde. Meine größte Panne: Ich habe die Eimasse zu lange geschlagen, bis sie richtig schaumig war. Das Ergebnis war ein Auflauf, der wie ein Soufflé aufging und dann in sich zusammenfiel – sah nicht schön aus und war auch nicht so lecker. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:

  • Nicht zu viel Flüssigkeit: Halte dich an das Verhältnis von 6 Eiern zu 200 ml Milch. Wenn du mehr Milch nimmst, wird der Auflauf zu wässrig und stockt nicht richtig. Wenn du weniger nimmst, wird er trocken und fest. Dieses Verhältnis ist perfekt für eine cremige, aber dennoch schnittfeste Konsistenz.
  • Zwiebeln richtig dünsten: Die Zwiebeln sollten nur glasig werden, nicht braun. Wenn sie zu dunkel sind, schmecken sie bitter und dominieren den Geschmack. Bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren passiert das nicht.
  • Temperatur im Auge behalten: Jeder Backofen ist anders. Meine Oma hat immer bei 200 °C gebacken, aber ihr Auflauf wurde jedes Mal trocken. Ich bleibe bei 180 °C und verlängere die Backzeit bei Bedarf um ein paar Minuten. Die Wackelprobe ist der beste Indikator.
  • Multitasking leicht gemacht: Während der Auflauf im Ofen ist, kannst du in Ruhe den Salat waschen oder den Tisch decken. Die 20 Minuten Backzeit sind perfekt, um nebenher noch etwas zu erledigen. Ich nutze die Zeit oft, um schon mal das Geschirr von der Vorbereitung zu spülen – dann habe ich nach dem Essen weniger Arbeit.
  • Käse nicht sparen: Der Käse ist nicht nur Geschmacksträger, sondern schützt die Eimasse auch vor dem Austrocknen. Also nicht zu knapp bemessen. Mein Favorit: Eine Mischung aus Gouda und etwas Parmesan für die Extra-Würze.

Und noch ein Fehler, den ich oft gemacht habe: Ich habe die Eier direkt aus dem Kühlschrank verwendet. Kalte Eier verlängern die Backzeit und können dazu führen, dass der Auflauf außen schon fest ist, innen aber noch flüssig. Nimm die Eier einfach 15 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank, dann klappt es perfekt.

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Auflauf ist, dass er sich unglaublich leicht anpassen lässt. Ich habe im Laufe der Zeit einige Varianten ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:

  • Vegetarische Variante: Ersetze die Wurst durch gewürfelten Räuchertofu oder gekochte Kartoffelscheiben. Für eine extra Portion Gemüse gibst du noch Paprika- oder Zucchinistücke dazu. Das wird richtig herzhaft und sättigend.
  • Schärfere Version: Gib eine fein gehackte Chilischote oder einen Teelöffel Chiliflocken in die Eimasse. Zusammen mit einer groben Bratwurst wird der Auflauf richtig feurig. Mein Mann liebt diese Variante – ich esse sie nur, wenn ich alleine bin, weil mir sonst die Tränen kommen!
  • Käsevariation: Statt Gouda kannst du auch Feta oder Ziegenkäse verwenden. Zerbrösele den Käse einfach über die Eimasse, bevor sie in den Ofen kommt. Der Feta gibt eine schöne salzige Note. Oder probiere es mit geräuchertem Käse – das passt perfekt zur Wurst.
  • Low-Carb-Version: Ersetze die Milch durch Sahne (dann aber weniger nehmen, etwa 100 ml) und lass die Zwiebel weg. Der Auflauf wird noch cremiger und ist perfekt für eine kohlenhydratarme Ernährung. Dazu passt ein großer grüner Salat.
  • Italienischer Twist: Gib getrocknete Tomaten, Oliven und etwas Oregano in die Eimasse. Statt Wurst nimmst du Salami oder Schinken. Das erinnert an eine italienische Frittata – einfach himmlisch!

Ich selbst habe vor Kurzem eine Version mit Räucherlachs ausprobiert – einfach die Wurst durch Lachs ersetzt und etwas Dill in die Eimasse gegeben. Das war so gut, dass ich es gleich zweimal hintereinander gemacht habe. Also trau dich ruhig, mit den Zutaten zu experimentieren. Dieser Auflauf verzeiht fast alles und belohnt dich mit einem köstlichen Ergebnis.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Der Auflauf schmeckt warm am besten, aber auch lauwarm oder kalt ist er eine Wucht. Hier sind meine besten Tipps für Servieren und Aufbewahren:

  • Serviertemperatur: Direkt aus dem Ofen ist er natürlich am leckersten. Aber lass ihn mindestens 5 Minuten ruhen, sonst zerfällt er beim Anschneiden. Lauwarm schmeckt er übrigens auch fantastisch – die Aromen sind dann noch intensiver.
  • Dazu passt: Ein einfacher grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette ist die perfekte Begleitung. Oder ein Stück knuspriges Baguette, um die restliche Sauce aufzutunken. Wenn du es herzhafter magst, serviere ihn mit einem Klecks Senf oder Meerrettich.
  • Im Kühlschrank: Der Auflauf hält sich im Kühlschrank gut 3-4 Tage. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie oder gib ihn in eine luftdichte Dose. Die Aromen werden mit der Zeit sogar noch besser – ideal für die Meal-Prep am Sonntag.
  • Einfrieren: Du kannst den Auflauf problemlos einfrieren. Schneide ihn dafür in Portionsstücke, wickle jedes Stück in Frischhaltefolie und packe sie in einen Gefrierbeutel. Hält sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
  • Aufwärmen: Am besten schmeckt er aufgewärmt im Ofen (10 Minuten bei 160 °C). In der Mikrowelle wird er schnell gummiartig – wenn es schnell gehen muss, geht es aber auch. Ich lege dann ein feuchtes Küchentuch über den Teller, damit er nicht austrocknet.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn du den Auflauf fürs Büro vorbereitest, backe ihn am Vorabend, lass ihn auskühlen und schneide ihn in Stücke. Am nächsten Morgen packst du dir ein Stück in die Dose – es hält sich bis zum Mittagessen perfekt. Meine Kollegen fragen immer, was ich da so Leckeres dabei habe!

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was auf den Tisch kommt. Dieser Auflauf ist überraschend ausgewogen – hier eine grobe Einschätzung pro Portion (bei 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 350-400 kcal pro Portion – sättigend, aber nicht zu schwer.
  • Eiweiß: ca. 25 g – die Eier und die Wurst liefern ordentlich Protein, das lange satt macht.
  • Fett: ca. 25 g – kommt hauptsächlich vom Käse und den Eiern. Du kannst den Fettgehalt reduzieren, indem du fettärmere Milch und weniger Käse nimmst.
  • Kohlenhydrate: ca. 5 g – sehr niedrig, perfekt für eine Low-Carb-Ernährung.

Die Eier sind echte Powerpakete: Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, Vitamin D, B12 und wichtige Mineralstoffe wie Selen. Die Zwiebel liefert Antioxidantien und unterstützt die Verdauung. Wenn du die Wurst durch eine fettärmere Variante ersetzt oder zusätzlich Gemüse wie Paprika oder Spinat unterhebst, wird der Auflauf noch nährstoffreicher. Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Verwende laktosefreie Milch und laktosefreien Käse – funktioniert genauso gut.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Auflauf auch ohne Wurst machen?

Ja, absolut! Lass die Wurst einfach weg und ersetze sie durch gewürfeltes Gemüse wie Paprika, Zucchini oder Champignons. Du kannst auch gekochte Kartoffelscheiben oder Räuchertofu verwenden. Die Eimasse bleibt gleich.

Warum wird mein Auflauf manchmal wässrig?

Das liegt meist an zu viel Flüssigkeit oder daran, dass der Auflauf nicht lange genug gebacken hat. Halte dich genau an das Verhältnis von Eiern zu Milch (6:200 ml) und backe ihn, bis die Mitte beim Schütteln nur noch ganz leicht wackelt. Auch Gemüse wie Zucchini solltest du vorher kurz anbraten, damit es nicht zu viel Wasser abgibt.

Kann ich den Auflauf auch in der Mikrowelle zubereiten?

Im Prinzip ja, aber ich rate davon ab. Die Mikrowelle gart ungleichmäßig, und der Auflauf wird nicht schön goldbraun. Wenn es ganz schnell gehen muss, kannst du ihn in einer mikrowellengeeigneten Form bei 600 Watt für etwa 8-10 Minuten garen – aber der Ofen gibt einfach ein besseres Ergebnis.

Wie bekomme ich eine besonders knusprige Kruste?

Streue in den letzten 5 Minuten der Backzeit etwas extra Käse darüber und schalte den Grill (Oberhitze) ein. Aber pass auf – der Käse verbrennt schnell! Bleib am besten daneben und nimm ihn raus, sobald er goldbraun ist. Ein weiterer Trick: Bestreue die Eimasse vor dem Backen mit etwas Semmelbröseln, bevor du den Käse draufgibst.

Kann ich den Auflauf auch kalt essen?

Ja, auf jeden Fall! Kalt schmeckt er fast wie eine herzhafte Quiche und ist perfekt für ein Picknick oder als Snack für unterwegs. Ich habe ihn schon oft kalt zum Frühstück gegessen – ehrlich gesagt, manchmal schmeckt er mir kalt sogar besser.

Fazit

Dieser einfache Eierauflauf mit Wurst ist mehr als nur ein Rezept – er ist ein kleiner Rettungsanker für hektische Abende. Er beweist, dass man mit wenigen, einfachen Zutaten etwas wirklich Köstliches zaubern kann, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ich liebe es, wie flexibel er ist: Mal mit Würstchen, mal mit Räuchertofu, mal mit jeder Menge Gemüse – er wird nie langweilig. Und wenn ich sehe, wie meine Familie genüsslich die letzte Ecke aus der Form kratzt, weiß ich, dass dieses Gericht einen festen Platz in unserer Küche hat.

Probier es selbst aus und mach ihn zu deinem eigenen! Ändere die Zutaten nach Lust und Laune, füge hinzu, was dir schmeckt, und lass weg, was dir nicht passt. Das Schöne an diesem Auflauf ist, dass er immer gelingt, egal wie du ihn variierst. Ich bin schon gespannt, welche Version du zauberst! Schreib mir doch in den Kommentaren, wie er dir geschmeckt hat oder welche Zutaten du ausprobiert hast. Vielleicht entdecke ich ja eine neue Lieblingsvariante durch dich. Und wenn du noch auf der Suche nach weiteren einfachen Abendessen bist, schau dir gerne meine schnelle Quinoa-Gemüse-Pfanne oder den saftigen Bananen-Nuss-Kuchen an – beides perfekte Begleiter für entspannte Tage. Guten Appetit und viel Freude beim Nachmachen!

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Einfacher Eierauflauf mit Wurst recipe

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Einfacher Eierauflauf mit Wurst – Perfekt für den Vorabend

Ein einfacher, herzhafter Eierauflauf mit Wurst, der in weniger als 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für hektische Abende, wenn der Kühlschrank fast leer ist.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20-25 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 6 Eier (Größe M oder L)
  • 200 ml Milch (3,5 % Fett)
  • 200 g Wurst (z.B. Wiener Würstchen, Jagdwurst oder Lyoner)
  • 100 g geriebener Käse (z.B. Gouda, Emmentaler oder Cheddar)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 EL Butter oder Öl
  • Salz, Pfeffer, Muskat (optional)
  • Frische Petersilie oder Schnittlauch (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen.
  2. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
  3. Wurst in etwa 1 cm dicke Scheiben oder Würfel schneiden.
  4. Butter oder Öl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel darin 2-3 Minuten glasig dünsten, dann vom Herd nehmen.
  5. Eier in eine mittelgroße Schüssel schlagen. Milch, Salz, Pfeffer und eine Prise Muskat dazugeben. Mit einem Schneebesen oder einer Gabel verquirlen, bis die Masse leicht schaumig ist.
  6. Auflaufform leicht mit Butter oder Öl einfetten.
  7. Wurststücke und Zwiebeln gleichmäßig in der Form verteilen. Eimasse langsam darübergießen.
  8. Restlichen geriebenen Käse gleichmäßig über die Eimasse streuen.
  9. Form auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 20-25 Minuten backen, bis die Eimasse gestockt und der Käse goldbraun ist.
  10. Auflauf aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.
  11. Nach Belieben mit frischer Petersilie oder Schnittlauch bestreuen, in Stücke schneiden und warm servieren.

Notes

Für eine besonders knusprige Kruste in den letzten 5 Minuten der Backzeit etwas extra Käse darüberstreuen und den Grill (Oberhitze) einschalten. Der Auflauf kann auch kalt gegessen werden und eignet sich hervorragend für Meal Prep.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 375
  • Sugar: 3
  • Sodium: 800
  • Fat: 25
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 5
  • Protein: 25

Keywords: Eierauflauf, Wurstauflauf, einfaches Abendessen, Meal Prep, herzhafter Auflauf, schnelles Rezept

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