Ich hatte mir das so schön vorgestellt: ein Nachmittag mit den Kindern, wir backen zusammen, es duftet nach Zimt und Äpfeln, und am Ende sitzen wir zufrieden am Tisch. Die Realität sah dann doch etwas anders aus. Meine Tochter wollte unbedingt den Teig probieren (roh, klar), mein Sohn hatte mehr Interesse an der Schüssel als am Inhalt, und irgendwo zwischen Mehlwolke und Apfelmus-Fleckerei fragte ich mich, ob das wirklich eine gute Idee war. Es dauerte etwa 20 Minuten, bis meine Küche aussah, als hätte eine kleine Mehl-Explosion stattgefunden. Aber dann – dann kamen sie aus dem Ofen. Diese kleinen, goldbraunen Kugeln mit den saftigen Apfelstückchen und dem warmen Zimtduft. Und plötzlich war alles vergessen. Die Kinder haben sie verschlungen, und ich hatte tatsächlich ein Rezept, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch noch einigermaßen gesund ist. Genau diese gesunden Apfel-Zimt Muffins sind seitdem mein Geheimtipp für stressfreie Backmomente.
Diese Muffins sind nicht nur ein weiteres Rezept im Internet. Sie sind der Beweis, dass gesundes Backen für Kinder nicht kompliziert sein muss. Ich habe so viele Varianten ausprobiert – zu trocken, zu süß, zu aufwendig. Aber diese hier? Die sind genau richtig. Sie sind saftig, aber nicht matschig, süß genug für kleine Naschkatzen, aber ohne raffinierten Zucker, und sie halten sich sogar ein paar Tage in der Dose. Ehrlich, wenn ich gewusst hätte, wie einfach das ist, hätte ich mir die ganzen Fertigbackmischungen sparen können. Und das Beste? Die Kinder helfen gerne mit, weil der Teig so schön dickflüssig ist und nicht überall hinspritzt. Na gut, vielleicht ein bisschen.
Warum Sie Diese Muffins Lieben Werden
- Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten sind sie fertig. Perfekt für den Nachmittag, wenn die Kinder ungeduldig werden und Sie keine Lust auf stundenlanges Backen haben.
- Gesunde Zutaten: Kein raffinierter Zucker, stattdessen Apfelmus und Honig. Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamine, und der Zimt hält den Blutzuckerspiegel stabil. Das schmeckt man nicht, aber der Körper dankt es.
- Perfekt für die Lunchbox: Diese Muffins sind robust genug, um in der Brotdose mitzukommen, ohne zu zerbröseln. Mein Sohn liebt sie als Überraschung in seiner Pause.
- Kinderfreundlich: Sie schmecken nicht „gesund”, sondern einfach nach Apfel-Zimt-Kuchen. Meine Kinder fragen nie, ob da „gesundes Zeug” drin ist – sie essen sie einfach.
- Unwiderstehlich Saftig: Das Geheimnis ist die Kombination aus geriebenen Äpfeln und Apfelmus. So bleiben die Muffins tagelang frisch und werden nicht trocken. Versprochen.
Was diese Muffins von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Textur. Ich habe lange getüftelt, bis ich die perfekte Balance gefunden habe. Viele gesunde Muffins sind entweder zu dicht oder zu bröselig. Diese hier sind fluffig, aber stabil, mit kleinen, saftigen Apfelstückchen, die für Überraschungsmomente sorgen. Und der Zimt – nicht zu aufdringlich, aber genau richtig, um an Herbst und Gemütlichkeit zu erinnern. Es ist das Rezept, das ich immer wieder backe, wenn ich das Gefühl habe, den Kindern etwas Gutes tun zu wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Was Sie an Zutaten Brauchen
Die Zutatenliste ist angenehm kurz und besteht größtenteils aus Dingen, die Sie wahrscheinlich schon zu Hause haben. Ich setze auf einfache, natürliche Zutaten, die den Muffins Geschmack und Saftigkeit verleihen, ohne künstliche Zusätze. Hier ist, was Sie brauchen:
- 2 große Äpfel (ca. 300 g): Am besten säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar. Sie geben den Muffins eine schöne Säure, die perfekt mit dem Zimt harmoniert. Schälen Sie sie und reiben Sie sie grob. (Tipp: Ein Apfel reicht für etwa 150 g geriebenen Apfel.)
- 200 g Apfelmus (ungesüßt): Das ist der heimliche Star. Es ersetzt einen Teil des Öls und macht die Muffins unglaublich saftig. Ich nehme am liebsten selbstgemachtes Apfelmus, aber gekauftes ohne Zuckerzusatz tut es auch.
- 2 Eier (Größe M): Sie binden den Teig und geben Struktur. Am besten auf Zimmertemperatur, dann wird der Teig geschmeidiger.
- 60 ml Rapsöl (oder ein anderes geschmacksneutrales Öl): Für die nötige Feuchtigkeit. Sie können auch geschmolzene Kokosbutter nehmen, aber das verändert den Geschmack leicht.
- 3 EL Honig (oder Ahornsirup): Die natürliche Süße. Je nach Süße des Apfelmus können Sie die Menge anpassen. Ich finde 3 EL genau richtig für einen milden, kindgerechten Geschmack.
- 250 g Dinkelmehl (Type 630): Dinkelmehl ist nussiger im Geschmack und verträglicher als Weizenmehl. Sie können auch Weizenmehl (Type 405) verwenden, aber Dinkel gibt den Muffins eine schönere Konsistenz.
- 2 TL Backpulver: Für die Lockerheit. Achten Sie darauf, dass das Backpulver noch frisch ist, sonst werden die Muffins flach.
- 1 TL Zimt: Das Aroma, das alles zusammenhält. Ich verwende gerne Ceylon-Zimt, der ist milder und feiner als Cassia-Zimt.
- 1 Prise Salz: Klingt seltsam, aber Salz hebt die Süße hervor und rundet den Geschmack ab.
- Optional: 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln: Für den Extra-Crunch. Meine Kinder mögen sie lieber ohne, aber ich persönlich liebe den Biss. Lassen Sie sie einfach weg, wenn Ihre Kleinen wählerisch sind.
Ein Tipp zur Äpfel-Auswahl: Wenn Sie saisonale Äpfel aus der Region kaufen, schmecken die Muffins gleich noch besser. Im Herbst gibt es wunderbare Boskop-Äpfel, die ihr volles Aroma entfalten. Und falls Sie einmal keine frischen Äpfel da haben, können Sie auch auf fertige Apfelstücke aus dem Glas zurückgreifen – einfach gut abtropfen lassen. Aber frisch gerieben ist natürlich am besten.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine ausgefallenen Geräte für dieses Rezept. Ein Muffinblech und eine gute Reibe reichen völlig aus. Hier ist die vollständige Liste:
- Muffinblech mit 12 Mulden: Am besten aus Silikon oder antihaftbeschichtet. Wenn Sie ein normales Blech haben, fetten Sie es gut ein oder verwenden Sie Papierförmchen.
- 12 Papierförmchen (oder Silikonförmchen): Erleichtern das Herauslösen und sehen hübsch aus. Ich nehme gerne bunte Förmchen, dann freuen sich die Kinder noch mehr.
- Eine große Rührschüssel: Für den Teig. Nichts Kompliziertes, eine einfache Schüssel reicht.
- Eine Küchenreibe (grobe Seite): Zum Reiben der Äpfel. Eine Boxreibe ist ideal.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Vermischen der feuchten Zutaten. Kein Mixer nötig!
- Ein Holzlöffel oder Teigschaber: Zum Unterheben des Mehls. Ein Teigschaber ist mein Favorit, weil er den Teig nicht überarbeitet.
- Eine Kelle oder ein großer Löffel: Zum Befüllen der Muffinförmchen. Ein Eisportionierer funktioniert auch super und sorgt für gleichmäßige Größen.
- Ein Zahnstocher oder Holzspieß: Zum Testen, ob die Muffins durchgebacken sind.
Wenn Sie kein Muffinblech haben, können Sie den Teig auch in einer kleinen Kastenform backen. Dann verlängert sich die Backzeit auf etwa 35-40 Minuten. Einfach zwischendurch mit dem Zahnstocher testen. Und falls Sie keine Papierförmchen mögen, fetten Sie die Mulden einfach mit etwas Butter oder Öl aus. Das funktioniert genauso gut.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Jetzt wird es praktisch. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Versprochen.
- Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie das Muffinblech mit den Papierförmchen aus oder fetten Sie es ein. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Muffins gleichmäßig aufgehen.
- Äpfel vorbereiten: Waschen Sie die Äpfel, schälen Sie sie und reiben Sie sie grob. Sie sollten etwa 200-250 g geriebenen Apfel haben. Drücken Sie die geriebenen Äpfel nicht aus – die Flüssigkeit brauchen wir für die Saftigkeit!
- Feuchte Zutaten mischen: In einer großen Schüssel die Eier, das Apfelmus, das Öl und den Honig mit einem Schneebesen verrühren, bis alles schön glatt ist. Es duftet schon jetzt wunderbar nach Apfel und Honig.
- Trockene Zutaten vermengen: In einer separaten Schüssel das Dinkelmehl, das Backpulver, den Zimt und das Salz vermischen. Das verhindert Klümpchen im Teig. Wenn Sie Nüsse verwenden, mischen Sie sie jetzt unter das Mehl.
- Alles zusammenfügen: Geben Sie die Mehlmischung zu den feuchten Zutaten und rühren Sie mit einem Holzlöffel oder Teigschaber nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Ein paar kleine Mehlreste sind okay – der Teig wird beim Backen noch glatt. Jetzt die geriebenen Äpfel unterheben. Wichtig: Nicht zu viel rühren, sonst werden die Muffins zäh.
- Teig verteilen: Verteilen Sie den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden. Jede Mulde sollte etwa zu 2/3 gefüllt sein. Ein Eisportionierer ist hier Gold wert – damit bekommen Sie gleichmäßige Portionen und weniger Sauerei.
- Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen und backen Sie die Muffins für 18-22 Minuten. Machen Sie nach 18 Minuten den Zahnstocher-Test: Stechen Sie in die Mitte eines Muffins – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig. Die Oberseite sollte goldbraun sein und leicht zurückspringen, wenn Sie sanft draufdrücken.
- Abkühlen lassen: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen. Dann lösen Sie sie vorsichtig und legen sie auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen. Das verhindert, dass sie von unten durchweichen.
Ein kleiner Hinweis: Wenn Sie die Muffins zu früh aus der Form nehmen, können sie noch zerbrechlich sein. Also Geduld – auch wenn es schwerfällt, bei diesem Duft!
Tipps & Tricks für Perfekte Muffins
Ich habe in den Jahren so einige Muffin-Pannen erlebt. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit Ihnen das nicht passiert:
- Nicht überrühren: Das ist der häufigste Fehler. Rühren Sie nur so lange, bis das Mehl eingearbeitet ist. Ein klumpiger Teig ist besser als ein überrührter. Überrührte Muffins werden zäh und schwer wie kleine Steine.
- Raumtemperatur ist wichtig: Eier und Apfelmus sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten können den Teig stocken lassen und die Muffins werden nicht so fluffig. Einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.
- Die richtige Apfelsorte: Säuerliche Äpfel wie Boskop oder Elstar sind ideal. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji machen die Muffins zu süß und können matschig werden. Probieren Sie es aus – der Unterschied ist enorm.
- Backpulver frisch halten: Backpulver verliert mit der Zeit seine Kraft. Wenn Ihr Backpulver älter als 6 Monate ist, investieren Sie in eine neue Packung. Sonst werden die Muffins flach und dicht.
- Gleichmäßige Größe: Verwenden Sie einen Eisportionierer oder eine Kelle, um den Teig gleichmäßig zu verteilen. Das sorgt nicht nur für hübschere Muffins, sondern auch für eine gleichmäßige Backzeit.
- Nicht zu lange backen: Jeder Ofen ist anders. Testen Sie ab 18 Minuten mit dem Zahnstocher. Wenn die Muffins zu lange backen, werden sie trocken. Lieber eine Minute zu früh rausnehmen als zu spät.
Ich erinnere mich an das eine Mal, als ich dachte, ich könnte einfach alle Zutaten auf einmal in den Mixer werfen. Das Ergebnis war eine Katastrophe – die Muffins waren so zäh, dass man sie kaum beißen konnte. Seitdem nehme ich mir die Zeit, die trockenen und feuchten Zutaten getrennt zu mischen. Es dauert nur 2 Minuten länger, aber der Unterschied ist riesig.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können:
- Zuckerfrei: Lassen Sie den Honig weg und erhöhen Sie die Menge an Apfelmus auf 250 g. Die Muffins werden dann weniger süß, aber immer noch lecker. Perfekt für Babys und Kleinkinder.
- Glutenfrei: Ersetzen Sie das Dinkelmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. aus Reismehl, Maisstärke und Guarkernmehl). Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber sie schmecken trotzdem gut. Fügen Sie 1 TL Flohsamenschalen hinzu, um die Bindung zu verbessern.
- Vegan: Ersetzen Sie die Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen, die Sie mit 6 EL Wasser vermischen und 5 Minuten quellen lassen. Das Apfelmus sorgt schon für genug Feuchtigkeit, also passt das perfekt.
- Schoko-Apfel-Muffins: Mischen Sie 2 EL Kakaopulver unter das Mehl und fügen Sie 50 g gehackte Zartbitterschokolade hinzu. Das ist der absolute Liebling meines Sohnes – er nennt sie „Schoko-Äpfel-Muffins” und isst sie zum Frühstück.
- Herbstliche Gewürze: Statt nur Zimt können Sie auch eine Prise Muskat, Nelkenpulver und Kardamom hinzufügen. Das gibt den Muffins eine wärmende, weihnachtliche Note. Perfekt für die kalte Jahreszeit.
- Fruchtige Variante: Ersetzen Sie die Hälfte der Äpfel durch geriebene Birnen oder Möhren. Birnen machen die Muffins noch saftiger, Möhren geben eine schöne Farbe und extra Vitamine. Meine Kinder merken den Unterschied gar nicht.
Ich habe einmal eine Charge mit geriebenen Zucchini gemacht (ja, Zucchini in Muffins!) und sie waren überraschend gut. Die Kinder haben nichts gemerkt, und ich hatte ein gutes Gefühl, ihnen heimlich Gemüse unterzujubeln. Probieren Sie es aus – Sie werden staunen.
Servieren & Aufbewahren
Diese Muffins schmecken warm am besten, aber auch kalt sind sie ein Genuss. Hier ein paar Tipps, wie Sie sie servieren und lagern:
- Servieren: Am besten lauwarm mit einem Klecks griechischem Joghurt oder etwas Apfelmus dazu. Für die Kinder reicht ein Glas Milch – perfekt für den Nachmittagssnack. Sie können die Muffins auch halbieren und mit etwas Butter bestreichen, aber das ist dann nicht mehr ganz so gesund.
- Frühstück: Ein Muffin plus ein Joghurt und etwas Obst – das ist ein schnelles, gesundes Frühstück, das auch morgens in Eile funktioniert. Mein Sohn nimmt sie oft mit in die Schule.
- Lunchbox: Die Muffins sind robust genug für die Brotdose. Wickeln Sie sie einfach in etwas Küchenpapier, damit sie nicht durchweichen. Sie bleiben bis zum nächsten Tag frisch.
- Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter halten sie sich im Kühlschrank 4-5 Tage. Vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur aufwärmen oder 10 Sekunden in die Mikrowelle – dann schmecken sie wie frisch gebacken.
- Einfrieren: Diese Muffins sind perfekt zum Einfrieren. Lassen Sie sie vollständig auskühlen, dann in einen Gefrierbeutel oder eine Dose geben. Sie halten sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei 150 °C im Ofen für 10 Minuten aufwärmen.
- Flavorentwicklung: Die Muffins schmecken am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Aromen von Apfel und Zimt Zeit hatten, sich zu verbinden. Also keine Sorge, wenn Sie sie am Vortag backen.
Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn Sie die Muffins einfrieren, machen Sie am besten gleich eine doppelte Portion. Dann haben Sie immer einen gesunden Snack parat, wenn die Kinder plötzlich Hunger bekommen oder Besuch kommt. Ich friere sie immer portionsweise ein – das ist super praktisch.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Muffin (ohne Nüsse, mit Honig):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | 145 kcal |
| Kohlenhydrate | 24 g |
| davon Zucker | 12 g |
| Fett | 4 g |
| gesättigte Fettsäuren | 0,5 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Warum diese Muffins eine gute Wahl sind: Die Äpfel liefern Pektin, einen löslichen Ballaststoff, der die Verdauung fördert und den Blutzuckerspiegel stabil hält. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzucker zu regulieren – ein Grund, warum er perfekt zu Äpfeln passt. Dinkelmehl ist leichter verdaulich als Weizenmehl und enthält mehr Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen. Und durch das Apfelmus sparen Sie Fett, ohne auf Saftigkeit zu verzichten. Diese Muffins sind also nicht nur ein Genuss, sondern auch ein kleiner Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Natürlich sollten sie nicht das Frühstück ersetzen, aber als Snack sind sie eine hervorragende Alternative zu gekauften Süßigkeiten.
Ein persönlicher Hinweis: Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte darauf, was meine Kinder essen. Diese Muffins geben mir ein gutes Gefühl, weil ich weiß, dass sie keine künstlichen Zusätze oder raffinierten Zucker enthalten. Und wenn die Kinder dann noch freiwillig Äpfel essen – das ist doch ein Gewinn für alle.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch Vollkornmehl verwenden?
Ja, das funktioniert. Ersetzen Sie das Dinkelmehl durch Vollkorn-Dinkelmehl. Die Muffins werden dann etwas dichter und nussiger im Geschmack. Geben Sie 1-2 EL mehr Apfelmus oder Milch dazu, damit sie nicht zu trocken werden.
Meine Muffins sind zu trocken geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das kann passieren, wenn Sie zu lange gebacken haben oder die Äpfel zu stark ausgedrückt haben. Achten Sie darauf, die geriebenen Äpfel nicht auszudrücken – die Flüssigkeit ist wichtig für die Saftigkeit. Backen Sie beim nächsten Mal 1-2 Minuten kürzer und testen Sie früher.
Kann ich die Muffins auch ohne Honig backen?
Ja, absolut. Lassen Sie den Honig weg und erhöhen Sie das Apfelmus auf 250 g. Die Muffins werden dann weniger süß, aber immer noch lecker. Für Babys unter 1 Jahr ist das sogar die bessere Wahl, da Honig nicht für Säuglinge geeignet ist.
Wie kann ich die Muffins noch kindgerechter machen?
Streuen Sie vor dem Backen etwas Haferflocken oder Kokosraspeln auf die Muffins. Oder geben Sie ein paar Schokodrops in den Teig – das macht sie für Kinder noch attraktiver. Meine Kinder lieben es, wenn die Muffins bunte Papierförmchen haben.
Kann ich den Teig auch für Mini-Muffins verwenden?
Ja, das geht wunderbar. Backen Sie die Mini-Muffins bei gleicher Temperatur für 10-12 Minuten. Die Menge reicht für etwa 24 Mini-Muffins. Perfekt für Kindergeburtstage oder als kleine Snacks für unterwegs.
Fazit
Diese gesunden Apfel-Zimt Muffins sind genau das, was Sie brauchen, wenn Sie Ihren Kindern etwas Gutes tun wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Sie sind saftig, aromatisch und so einfach, dass selbst Backanfänger sie hinbekommen. Die Kombination aus Äpfeln, Zimt und Dinkelmehl macht sie zu einem Snack, bei dem Sie kein schlechtes Gewissen haben müssen – und die Kinder lieben sie trotzdem. Ich backe sie mittlerweile jede Woche, und sie sind immer der erste Snack, der aus der Dose verschwindet.
Probieren Sie das Rezept aus und passen Sie es nach Ihrem Geschmack an. Vielleicht mögen Ihre Kinder sie lieber mit Schokolade oder ohne Nüsse? Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es verzeiht und sich leicht anpassen lässt. Ich bin gespannt, wie sie bei Ihnen ankommen. Und wenn Sie eine eigene Variante entdecken, freue ich mich über Ihre Ideen. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar oder teilen Sie das Rezept mit anderen Eltern – denn gesunde Snacks, die Kindern schmecken, sind einfach zu gut, um sie für sich zu behalten. Also, ran an die Äpfel und losgebacken!
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Gesunde Apfel-Zimt Muffins: Perfekte Kinder-Backidee
Diese saftigen, gesunden Apfel-Zimt Muffins sind der perfekte Snack für Kinder. Sie sind schnell zubereitet, enthalten keinen raffinierten Zucker und schmecken unwiderstehlich nach Apfelkuchen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 12 Muffins 1x
- Category: Snack, Frühstück
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 2 große Äpfel (ca. 300 g), säuerlich (z.B. Boskop oder Elstar), geschält und grob gerieben
- 200 g Apfelmus (ungesüßt)
- 2 Eier (Größe M), Zimmertemperatur
- 60 ml Rapsöl (oder geschmacksneutrales Öl)
- 3 EL Honig (oder Ahornsirup)
- 250 g Dinkelmehl (Type 630)
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt empfohlen)
- 1 Prise Salz
- 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln (optional)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder einfetten.
- Äpfel waschen, schälen und grob reiben. Die geriebenen Äpfel nicht ausdrücken.
- In einer großen Schüssel Eier, Apfelmus, Öl und Honig mit einem Schneebesen glatt rühren.
- In einer separaten Schüssel Dinkelmehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. Optional Nüsse unter das Mehl mischen.
- Mehlmischung zu den feuchten Zutaten geben und mit einem Holzlöffel oder Teigschaber nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Geriebene Äpfel unterheben. Nicht überrühren.
- Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden verteilen (jeweils zu 2/3 gefüllt).
- Im vorgeheizten Ofen 18-22 Minuten backen. Nach 18 Minuten mit einem Zahnstocher testen: Bleibt kein Teig kleben, sind die Muffins fertig.
- Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Nicht überrühren, sonst werden die Muffins zäh. Eier und Apfelmus sollten Zimmertemperatur haben. Säuerliche Äpfel wie Boskop oder Elstar sind ideal. Backpulver frisch halten. Muffins schmecken am zweiten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Muffin
- Calories: 145
- Sugar: 12
- Sodium: 1
- Fat: 4
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 24
- Fiber: 2
- Protein: 4
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