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Gabriella Pearce

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Klassischer Elsässer Zwiebelkuchen – Bestes Herbstrezept mit Federweißer

Ready In 2 Stunden 30 Minuten
Servings 8 Stücke
Difficulty Mittel

Der Duft von karamellisierten Zwiebeln und Kümmel zog durch die ganze Wohnung. Meine Nachbarin, eine waschechte Elsässerin, stand plötzlich in der Küchentür – angelockt vom Geruch, der an ihre Kindheit im Elsass erinnerte. Sie lächelte nur und sagte: „Das riecht nach zu Hause.“ In diesem Moment wusste ich, dass der Zwiebelkuchen perfekt gelungen war. Es war nicht das erste Mal, dass ich ihn gebacken hatte, aber es war das erste Mal, dass er sich wirklich authentisch anfühlte.

Die Sache mit dem klassischen Elsässer Zwiebelkuchen ist nämlich, dass er mehr ist als nur ein herzhafter Kuchen. Er ist eine Institution, ein herbstliches Ritual, das untrennbar mit der Erntezeit und dem ersten Federweißen verbunden ist. Ich habe ihn ursprünglich nach einem Urlaub im Elsass nachbacken wollen – und bin kläglich gescheitert. Die Zwiebeln waren zu wässrig, der Teig zu schwer, das Ganze irgendwie nicht rund. Also habe ich angefangen zu experimentieren, habe mit einer Freundin aus Straßburg telefoniert (die mir ihre Familiengeheimnisse verriet) und schließlich eine Version entwickelt, die wirklich funktioniert.

Dieser Zwiebelkuchen ist herzhaft, saftig und voller Umami. Der Mürbeteig ist buttrig und bröselig, die Füllung cremig und reichhaltig, mit einer leichten Süße von den geschmorten Zwiebeln und einer dezenten Würze von Kümmel und Muskat. Und ja – er schmeckt am besten mit einem Glas Federweißer, dem jungen, leicht prickelnden Wein, der nur im Herbst erhältlich ist. Es ist eine dieser Kombinationen, die einfach perfekt ist, weil sie so natürlich wirkt. Wie gemacht für kühle Abende, wenn die Blätter fallen und man es sich drinnen gemütlich macht. Glauben Sie mir, dieses Rezept ist es wert, ausprobiert zu werden.

Warum Sie diesen Zwiebelkuchen lieben werden

Ich habe diesen Zwiebelkuchen in den letzten Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gebacken – für Freunde, für die Familie, für herbstliche Abende mit Federweißer. Jedes Mal gab es die gleiche Reaktion: Stille am Tisch, während gegessen wird, dann ein kollektives Seufzen und die Frage nach dem Rezept. Das ist für mich der ultimative Test.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten gemacht, die Füllung braucht etwas Zeit zum Schmurgeln, aber die meiste Arbeit macht der Ofen. Perfekt für einen entspannten Herbstsonntag.
  • Einfache Zutaten: Zwiebeln, Mehl, Butter, Eier, Sahne – das haben Sie wahrscheinlich alles zu Hause. Keine exotischen Gewürze, keine ausgefallenen Zutaten. Nur ehrliche, bodenständige Küche.
  • Perfekt für die Herbstsaison: Ob zur Federweißer-Party, zum Erntedankfest oder einfach als herzhafter Snack an einem regnerischen Nachmittag – dieser Kuchen passt einfach.
  • Absoluter Publikumsliebling: Selbst Menschen, die normalerweise keine Zwiebeln mögen, lieben diesen Kuchen. Die lang geschmorten Zwiebeln werden süß und mild, fast schon karamellig.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, cremiger Zwiebel-Sahne-Füllung und dem Hauch von Kümmel ist einfach himmlisch. Das ist Soulfood vom Feinsten.

Was diesen Zwiebelkuchen von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Technik. Ich schwitze die Zwiebeln nicht nur an, ich schmore sie fast eine Stunde lang, bis sie butterweich sind und ihre gesamte Süße freigeben. Dadurch wird die Füllung unglaublich aromatisch, ohne dass man Zucker hinzufügen muss. Und der Teig? Der wird nach einer alten elsässischen Methode zubereitet: kalt, schnell und mit einem Schuss Essig für extra Bröseligkeit. Das ist nicht irgendein Zwiebelkuchen – das ist der beste.

Es ist die Art von Rezept, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist herzhaft, wärmend und voller Erinnerungen an gemütliche Abende. Und das Beste: Er schmeckt auch am nächsten Tag noch fantastisch.

Was Sie an Zutaten brauchen

Dieser klassische Elsässer Zwiebelkuchen lebt von der Qualität seiner einfachen Zutaten. Keine Sorge, die Liste ist kurz und überschaubar – die meisten Dinge haben Sie bestimmt im Vorratsschrank.

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550) – Das Mehl gibt dem Teig Struktur. Ich verwende am liebsten ein gutes Weizenmehl, aber Dinkelmehl funktioniert auch (dann wird der Teig etwas nussiger im Geschmack).
  • 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln – Die Butter muss richtig kalt sein, das ist das Geheimnis eines bröseligen Mürbeteigs. Ich nehme immer ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst bestimmen kann.
  • 1 Ei (Größe M) – Bindet den Teig und macht ihn geschmeidig.
  • 1 TL Essig (Weißwein- oder Apfelessig) – Klingt ungewöhnlich, aber der Essig macht den Teig besonders zart und bröselig. Ein Trick, den ich von einer elsässischen Bäuerin gelernt habe.
  • ½ TL Salz – Für den Geschmack.
  • 2-3 EL kaltes Wasser – Nur so viel, bis der Teig zusammenhält. Die Menge variiert je nach Mehl und Eiergröße.

Für die Zwiebel-Sahne-Füllung:

Klassischer Elsässer Zwiebelkuchen preparation steps

  • 1 kg Zwiebeln (am besten Gemüsezwiebeln oder große Speisezwiebeln) – Die Menge klingt viel, aber die Zwiebeln fallen beim Garen stark zusammen. Gemüsezwiebeln sind milder und süßer als normale Küchenzwiebeln.
  • 50 g Butter – Zum Anschwitzen der Zwiebeln. Die Butter gibt dem Ganzen eine wunderbare Cremigkeit.
  • 200 ml Sahne (oder Crème fraîche) – Für die seidige Textur der Füllung. Crème fraîche macht sie etwas fester und leicht säuerlich, Sahne ist milder. Beides ist super.
  • 2 Eier (Größe M) – Sie binden die Füllung und sorgen dafür, dass sie beim Backen schön stockt.
  • 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen) – Das typische Gewürz für Elsässer Zwiebelkuchen. Ich mag ganze Kümmelkörner, weil sie beim Reinbeißen ein kleines Aroma-Knallbonbon sind. Wer Kümmel nicht mag, kann ihn auch weglassen oder durch Majoran ersetzen.
  • ½ TL frisch geriebene Muskatnuss – Ein absolutes Muss! Muskat gibt der Füllung eine warme, leicht nussige Note.
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – Nach Geschmack.
  • Optional: 100 g geräucherter Speck (gewürfelt) – Im Elsass wird der Zwiebelkuchen oft mit Speck zubereitet. Ich mag die rauchige Note, aber der Kuchen schmeckt auch ohne fantastisch.

Mein Tipp: Achten Sie beim Kauf der Zwiebeln darauf, dass sie fest und trocken sind. Bei Gemüsezwiebeln ist die Schale oft etwas dicker, aber das Innere ist umso saftiger und milder. Wenn Sie einen besonders milden Geschmack möchten, können Sie auch rote Zwiebeln oder Schalotten verwenden – das gibt eine schöne Farbe und eine leichte Süße.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine ausgefallene Ausrüstung für diesen Kuchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Große Pfanne oder Schmortopf – Für die Zwiebeln. Sie sollte einen Durchmesser von mindestens 28 cm haben, damit die Zwiebeln genug Platz haben, um zu schmoren, statt zu kochen.
  • Springform (26 cm Durchmesser) oder eine flache Tarteform – Ich bevorzuge eine klassische Springform mit herausnehmbarem Boden, weil sich der Kuchen so leichter lösen lässt. Eine Tarteform mit gewellten Rand sieht aber auch sehr schön aus.
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken – Für den Mürbeteig. Geht aber auch gut von Hand mit einem Teigschaber.
  • Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs.
  • Schneidebrett und scharfes Messer – Zum Zwiebelschneiden. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert, denn es verhindert, dass die Zwiebeln zu sehr quetschen und unnötig viel Flüssigkeit verlieren.
  • Rührschüssel – Für die Füllung.
  • Küchenwaage und Messbecher – Für genaue Mengenangaben.

Wenn Sie keine Springform haben, können Sie den Teig auch in einer flachen Auflaufform ausbacken. Der Kuchen wird dann etwas flacher, schmeckt aber genauso gut. Und falls Sie kein Nudelholz besitzen – eine saubere Glasflasche tut es auch!

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird gekocht! Keine Sorge, der Zwiebelkuchen ist einfacher zuzubereiten, als Sie vielleicht denken. Ich zeige Ihnen jeden Schritt im Detail.

Schritt 1: Der Mürbeteig (15 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit)

Geben Sie das Mehl, die kalten Butterwürfel, das Ei, den Essig und das Salz in eine Rührschüssel. Verkneten Sie alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Fügen Sie nach und nach das kalte Wasser hinzu – nur so viel, dass der Teig zusammenhält. Er sollte nicht kleben, sondern sich geschmeidig anfühlen. Formen Sie den Teig zu einer Kugel, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist wichtig, damit der Teig nicht zusammenschrumpft und schön bröselig wird.

Mein persönlicher Fehler: Am Anfang habe ich den Teig immer zu lange geknetet. Das macht ihn zäh. Kneten Sie nur so lange, bis alles gerade so zusammenhält – lieber ein bisschen zu kurz als zu lang.

Schritt 2: Die Zwiebeln vorbereiten (10 Minuten)

Schälen Sie die Zwiebeln und halbieren Sie sie der Länge nach. Schneiden Sie sie dann in feine Streifen (Julienne). Je dünner, desto besser – die Zwiebeln sollen später fast zerfallen. Ein scharfes Messer ist hier Ihr bester Freund. Wenn Sie eine Küchenmaschine mit Scheibenaufsatz haben, können Sie die Zwiebeln auch damit hobeln. Das geht schneller und die Streifen werden gleichmäßig dick.

Schritt 3: Zwiebeln schmoren (40-50 Minuten)

Schmelzen Sie die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Zwiebelstreifen dazu und rühren Sie gut um. Reduzieren Sie die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe und lassen Sie die Zwiebeln unter gelegentlichem Rühren etwa 40-50 Minuten schmoren. Sie sollen nicht bräunen, sondern glasig und weich werden. Wenn Sie den Speck verwenden, braten Sie ihn in einer separaten Pfanne knusprig aus und geben Sie ihn in den letzten 10 Minuten zu den Zwiebeln.

Wichtig: Die Zwiebeln dürfen nicht anbrennen, sonst werden sie bitter. Wenn sie zu trocken werden, geben Sie einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazu. Nach etwa 40 Minuten sollten die Zwiebeln butterweich sein und eine goldgelbe Farbe haben.

Schritt 4: Ofen vorheizen und Teig ausrollen (10 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fetten Sie die Springform leicht ein oder legen Sie den Boden mit Backpapier aus. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig aus, etwa 3-4 mm dick. Der Durchmesser sollte etwas größer sein als der der Form, damit Sie einen Rand hochziehen können. Legen Sie den Teig in die Form und drücken Sie ihn vorsichtig an den Boden und die Ränder an. Stechen Sie den Boden mehrmals mit einer Gabel ein, damit er beim Backen keine Blasen wirft.

Schritt 5: Die Füllung zubereiten (5 Minuten)

Verrühren Sie in einer Schüssel die Sahne (oder Crème fraîche) mit den Eiern, dem Kümmel, der Muskatnuss, Salz und Pfeffer. Geben Sie die geschmorten Zwiebeln (und den Speck) dazu und vermischen Sie alles gut. Die Masse sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein.

Schritt 6: Zwiebelkuchen backen (35-40 Minuten)

Gießen Sie die Zwiebel-Sahne-Masse auf den vorbereiteten Teigboden und verteilen Sie sie gleichmäßig. Backen Sie den Kuchen auf der mittleren Schiene für 35-40 Minuten, bis die Füllung gestockt ist und eine goldbraune Kruste bekommt. Die Ränder des Teigs sollten ebenfalls goldbraun sein. Machen Sie die Stäbchenprobe: Wenn kein flüssiger Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.

Lassen Sie den Zwiebelkuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor Sie ihn lösen. Am besten schmeckt er lauwarm – aber ehrlich gesagt, ist er kalt am nächsten Tag fast noch besser!

Kochtipps & Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Zwiebelkuchen ausmachen.

  • Die Zwiebeln richtig schmoren: Geduld ist hier der Schlüssel. Je langsamer und länger die Zwiebeln schmoren, desto mehr Zucker karamellisiert und desto intensiver wird der Geschmack. Ich stelle die Pfanne oft auf die kleinste Flamme und lasse die Zwiebeln fast eine Stunde vor sich hin köcheln.
  • Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, legen Sie ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Kalter Teig lässt sich viel leichter verarbeiten und schrumpft beim Backen nicht zusammen.
  • Blindbacken ist nicht nötig: Anders als bei manchen anderen Kuchen müssen Sie den Mürbeteig für Zwiebelkuchen nicht blindbacken. Die Füllung ist feucht genug, um den Boden zu durchfeuchten, ohne dass er matschig wird.
  • Nicht zu viel Kümmel verwenden: Kümmel ist ein intensives Gewürz. Ein Teelöffel reicht völlig, sonst dominiert er den Geschmack. Wenn Sie Kümmel nicht mögen, lassen Sie ihn einfach weg oder ersetzen Sie ihn durch Thymian oder Majoran.
  • Die richtige Form: Eine flache Tarteform (ca. 28-30 cm) ergibt einen dünneren, knusprigeren Kuchen. Eine Springform (26 cm) macht ihn höher und saftiger. Beides ist lecker – probieren Sie einfach, was Ihnen besser gefällt.

Mein größtes Missgeschick: Einmal habe ich vergessen, die Zwiebeln lange genug zu schmoren. Sie waren noch roh, als ich sie in die Füllung gab. Das Ergebnis war ein wässriger, bitterer Kuchen. Seitdem nehme ich mir die Zeit – es lohnt sich!

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist ein Klassiker, aber es gibt unzählige Möglichkeiten, es zu variieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Vegetarische Variante: Lassen Sie den Speck einfach weg. Die Füllung ist auch ohne Fleisch herzhaft genug. Für extra Umami können Sie einen Esslöffel Sojasauce oder einen Schuss geräuchertes Paprikapulver hinzufügen.
  • Mit Lauch und Zwiebeln: Ersetzen Sie die Hälfte der Zwiebeln durch Lauch (in feine Ringe geschnitten). Das gibt eine mildere, leicht süße Note und eine schöne grüne Farbe.
  • Glutenfreie Version: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung für den Mürbeteig. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber der Geschmack bleibt. Achten Sie darauf, dass die Mischung Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan enthält.
  • Mit Käse überbacken: Streuen Sie 100 g geriebenen Emmentaler oder Gruyère über die Füllung, bevor Sie den Kuchen in den Ofen schieben. Das gibt eine goldbraune, knusprige Käsekruste – einfach göttlich!
  • Für die Federweißer-Party: Backen Sie den Kuchen in einer rechteckigen Form und schneiden Sie ihn in kleine Häppchen. So können Ihre Gäste ihn gut mit der Hand essen, während sie ein Glas Federweißer in der anderen Hand halten.

Ich persönlich liebe die Variante mit Lauch und Käse. Sie ist etwas raffinierter, aber immer noch bodenständig und ehrlich. Probieren Sie es aus!

Servieren & Aufbewahren

Der klassische Elsässer Zwiebelkuchen ist ein Gericht für besondere Momente – aber auch für ganz normale, gemütliche Abende.

Servieren: Der Kuchen schmeckt am besten lauwarm, etwa 10-15 Minuten nach dem Backen. Schneiden Sie ihn in Stücke und servieren Sie ihn auf einem großen Teller oder Brett. Dazu passt ein grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette – die Säure des Salats bricht die Cremigkeit des Kuchens wunderbar. Und natürlich ein Glas Federweißer! Wenn Sie keinen Federweißer bekommen, tut es auch ein trockener Riesling oder ein Silvaner.

Aufbewahren: Der Zwiebelkuchen hält sich im Kühlschrank für 2-3 Tage. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine luftdichte Dose. Zum Aufwärmen geben Sie ihn für 10 Minuten bei 150 °C in den Ofen – so wird der Teig wieder knusprig. In der Mikrowelle wird er leider matschig, also vermeiden Sie das besser.

Einfrieren: Ja, Zwiebelkuchen lässt sich einfrieren! Backen Sie ihn komplett, lassen Sie ihn abkühlen und wickeln Sie ihn dann fest in Frischhaltefolie und Alufolie. Im Gefrierfach hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legen Sie ihn über Nacht in den Kühlschrank und wärmen ihn dann im Ofen auf. Der Geschmack leidet kaum darunter – perfekt für Meal Prep!

Mein Geheimtipp: Der Zwiebelkuchen schmeckt kalt am nächsten Tag fast noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und der Teig wird noch etwas fester. Ein perfekter Snack für unterwegs oder fürs Büro!

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Zwiebelkuchen ist kein Diätgericht, aber er hat durchaus seine gesunden Seiten. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Stück (bei 8 Stücken):

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 24 g
  • Eiweiß: 8 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Die Hauptzutat – die Zwiebel – ist ein wahres Superfood. Sie enthält viele Antioxidantien, Vitamine (C, B6) und Mineralstoffe wie Kalium und Mangan. Zwiebeln wirken entzündungshemmend, unterstützen das Immunsystem und können sogar den Blutzuckerspiegel regulieren. Der Kümmel im Rezept ist gut für die Verdauung und hilft, Blähungen zu vermeiden (was bei einem Zwiebelgericht nicht unwichtig ist!).

Wenn Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, können Sie den Kuchen mit einem großen Salat servieren und die Portionsgröße anpassen. Für eine leichtere Version ersetzen Sie die Sahne durch Milch (1,5 % Fett) oder eine pflanzliche Alternative wie Hafer- oder Sojasahne. Der Geschmack wird etwas weniger cremig, aber immer noch lecker.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Sahne) und Eier. Für eine laktosefreie Version verwenden Sie laktosefreie Butter und Sahne. Die glutenfreie Variante habe ich oben bereits beschrieben.

Fazit – Warum Sie diesen Zwiebelkuchen backen sollten

Dieser klassische Elsässer Zwiebelkuchen ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Der Duft von geschmorten Zwiebeln, der buttrige Teig, die cremige Füllung und das Glas Federweißer dazu – das ist pure Gemütlichkeit. Ich liebe es, wie dieser Kuchen Menschen zusammenbringt. Bei jeder Federweißer-Party, bei jedem Herbstfest steht er im Mittelpunkt und wird von allen geliebt.

Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept ruhig an Ihre Vorlieben an – ob mit Speck, ohne Speck, mit Käse oder Lauch. Der Zwiebelkuchen verzeiht viele Experimente. Und wenn Sie ihn einmal gebacken haben, werden Sie verstehen, warum er im Elsass so verehrt wird.

Haben Sie den Kuchen schon ausprobiert? Oder haben Sie eine eigene Variante entwickelt? Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren teilen! Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden – denn gutes Essen soll man teilen. Bis zum nächsten Mal und guten Appetit!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Zwiebelkuchen auch ohne Federweißer servieren?

Ja, absolut! Der Zwiebelkuchen schmeckt auch hervorragend mit einem trockenen Weißwein wie Riesling, Silvaner oder Grauburgunder. Auch ein kühles Bier passt überraschend gut dazu. Der Federweißer ist nur die traditionelle Begleitung, aber kein Muss.

Warum wird mein Mürbeteig immer zäh?

Das liegt meistens daran, dass der Teig zu lange geknetet oder zu warm geworden ist. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis er gerade zusammenhält, und lassen Sie ihn ausreichend im Kühlschrank ruhen. Auch zu viel Wasser kann den Teig zäh machen – geben Sie es nur esslöffelweise dazu.

Kann ich die Zwiebeln durch Schalotten ersetzen?

Ja, das geht sehr gut! Schalotten sind milder und süßer als normale Zwiebeln. Der Geschmack wird etwas feiner und delikater. Verwenden Sie einfach die gleiche Menge (1 kg) und schmoren Sie sie wie im Rezept beschrieben.

Wie verhindere ich, dass die Füllung zu flüssig wird?

Das passiert, wenn die Zwiebeln nicht lange genug geschmort wurden und noch zu viel Wasser enthalten. Lassen Sie die Zwiebeln wirklich 40-50 Minuten bei niedriger Hitze schmoren, bis sie weich und fast trocken sind. Wenn Sie Sahne mit einem höheren Fettgehalt (z.B. 30% statt 15%) verwenden, wird die Füllung ebenfalls fester.

Kann ich den Zwiebelkuchen auch in Muffinförmchen backen?

Ja, das ist eine tolle Idee für Partys oder als Snack! Rollen Sie den Teig dünner aus und stechen Sie Kreise aus, die Sie in die Muffinförmchen drücken. Die Backzeit verkürzt sich auf etwa 20-25 Minuten. Achten Sie darauf, die Förmchen nicht zu voll zu füllen, da die Füllung beim Backen etwas aufgeht.

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Klassischer Elsässer Zwiebelkuchen recipe

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Klassischer Elsässer Zwiebelkuchen – Bestes Herbstrezept mit Federweißer

Ein herzhafter, saftiger Zwiebelkuchen mit buttrigem Mürbeteig und cremiger Zwiebel-Sahne-Füllung, verfeinert mit Kümmel und Muskat. Perfekt für gemütliche Herbstabende mit einem Glas Federweißer.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden (inkl. Ruhezeit)
  • Yield: 8 Stücke 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Elsässisch

Ingredients

Scale
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL Essig (Weißwein- oder Apfelessig)
  • ½ TL Salz
  • 23 EL kaltes Wasser
  • 1 kg Zwiebeln (am besten Gemüsezwiebeln oder große Speisezwiebeln)
  • 50 g Butter
  • 200 ml Sahne (oder Crème fraîche)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
  • ½ TL frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 100 g geräucherter Speck (gewürfelt)

Instructions

  1. Mürbeteig zubereiten: Mehl, kalte Butterwürfel, Ei, Essig und Salz in eine Rührschüssel geben. Mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Nach und nach kaltes Wasser hinzufügen, bis der Teig zusammenhält. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Zwiebeln vorbereiten: Zwiebeln schälen, der Länge nach halbieren und in feine Streifen (Julienne) schneiden.
  3. Zwiebeln schmoren: Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebelstreifen zugeben und gut umrühren. Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe reduzieren und die Zwiebeln unter gelegentlichem Rühren 40-50 Minuten schmoren, bis sie glasig und weich sind. Optional: Speck in einer separaten Pfanne knusprig ausbraten und in den letzten 10 Minuten zu den Zwiebeln geben.
  4. Ofen vorheizen und Teig ausrollen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Springform (26 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen (ca. 3-4 mm dick), in die Form legen, andrücken und einen Rand hochziehen. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  5. Füllung zubereiten: Sahne (oder Crème fraîche) mit Eiern, Kümmel, Muskatnuss, Salz und Pfeffer verrühren. Geschmorte Zwiebeln (und Speck) unterheben.
  6. Zwiebelkuchen backen: Zwiebel-Sahne-Masse auf den Teigboden gießen und gleichmäßig verteilen. Auf der mittleren Schiene 35-40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und goldbraun ist. Nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann lösen. Lauwarm servieren.

Notes

Die Zwiebeln müssen lange genug geschmort werden (40-50 Minuten), damit sie weich und süß werden. Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, sonst wird er zäh. Der Kuchen schmeckt am besten lauwarm, aber auch kalt am nächsten Tag hervorragend.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (von 8)
  • Calories: 320
  • Sugar: 6
  • Sodium: 0.4
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 13
  • Carbohydrates: 24
  • Fiber: 2
  • Protein: 8

Keywords: Zwiebelkuchen, Elsässer Zwiebelkuchen, Federweißer, Herbstrezept, herzhafter Kuchen, Mürbeteig, Zwiebeln, Kümmel

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