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Gabriella Pearce

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Knusprige Zimt-Hafer-Kekse: Einfach und perfekt für den Herbst

Ready In 60 Minuten
Servings 12 Kekse
Difficulty Medium

Das vierte Mal in drei Tagen, und diesmal habe ich die Zimtmenge erhöht. Nicht aus Verzweiflung, sondern weil die erste Charge genau richtig war, die zweite ein bisschen zu zurückhaltend, und die dritte – nun ja, die dritte war fast perfekt. Fast. Die Kekse lagen auf einem Küchentuch, noch leicht warm, und der Duft von Zimt und geröstetem Hafer hatte sich bereits in jede Faser meiner Küche gefressen. Ich stand da, die Hände voller Teigreste, und dachte: Das ist es. Das ist der Keks, den ich diesen Herbst immer wieder backen werde.

Es begann mit einer einfachen Sehnsucht. Draußen war es grau, der Wind rüttelte an den Fenstern, und ich wollte etwas Knuspriges, etwas, das nach Oktober schmeckt, aber nicht stundenlang Vorbereitung braucht. Die meisten Zimt-Hafer-Kekse sind entweder zu weich, zu süß oder einfach nur… langweilig. Ich wollte einen Keks, der beim Reinbeißen dieses befriedigende *Knack* macht, aber innen noch ein bisschen chewy ist. Ein Keks, der nach Butter riecht und nach Gewürzen schmeckt, die man mit geschlossenen Augen mit Herbst verbindet.

Also habe ich experimentiert. Mit brauner Butter, mit kaltem Hafer, mit der perfekten Balance zwischen Mehl und Haferflocken. Und irgendwann, zwischen Charge drei und vier, hat es einfach *klick* gemacht. Diese knusprigen Zimt-Hafer-Kekse sind nicht nur ein weiteres Rezept – sie sind der Grund, warum ich an grauen Tagen gerne in der Küche stehe. Sie sind einfach genug für einen spontanen Nachmittag, aber gut genug, um sie stolz auf einem Teller zu servieren. Und sie werden bei dir genauso schnell zur Gewohnheit werden wie bei mir.

Warum du diese knusprigen Zimt-Hafer-Kekse lieben wirst

Ich habe dieses Rezept nicht einfach aus dem Internet gezogen. Es ist das Ergebnis von stundenlangem Herumprobieren, von Fehlschlägen (zu weich, zu trocken, zu süß) und von einem einzigen, perfekten Moment, in dem alles stimmte. Diese Kekse sind von mir getestet, von meiner Familie abgenickt und von meinen Nachbarn gelobt worden – und das sagt schon einiges.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du den Teig fertig und die Kekse im Ofen. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn Besuch kommt.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle. Haferflocken, Mehl, Butter, Zucker und Zimt – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
  • Perfekt für den Herbst: Ob zum Kaffee, für gemütliche Abende auf der Couch oder als kleine Aufmerksamkeit für Freunde – diese Kekse passen einfach immer.
  • Knusprig und chewy zugleich: Die Kombination aus karamellisierten Rändern und einem weichen, fast schon zähen Kern ist einfach himmlisch.
  • Immer ein Erfolg: Ich habe sie schon für Kindergeburtstage, Bürofeiern und einfach so gebacken – und jedes Mal waren sie im Nu weg.

Was diese Kekse von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die braune Butter. Klingt nach einem Extra-Schritt, aber glaub mir: Der nussige, leicht karamellige Geschmack, den sie dem Teig verleiht, ist unbezahlbar. Und dann ist da noch der Hafer – nicht zu fein, nicht zu grob, sondern genau richtig, um diesen wunderbaren Biss zu geben. Diese Kekse sind nicht nur gut – sie sind der Keks, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt.

Was du für die Zutaten brauchst

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Du wirst sehen, dass du die meisten davon wahrscheinlich schon im Vorratsschrank hast. Und genau das macht es so sympathisch.

Für den Teig

  • 115 g ungesalzene Butter – am besten in Würfel geschnitten. Ich nehme immer die Marke Meggle oder Kerrygold, weil sie einen höheren Fettgehalt haben und die braune Butter besonders aromatisch wird. (Tipp: Wenn du nur gesalzene Butter hast, reduziere das Salz im Rezept um eine Prise.)
  • 100 g brauner Zucker – der gibt den Keksen diese leichte Karamellnote und sorgt für die weiche Mitte. Du kannst auch Rohrzucker nehmen, aber der Geschmack ist nicht ganz so intensiv.
  • 50 g weißer Zucker – für die Knusprigkeit an den Rändern. Die Kombination aus beiden Zuckersorten ist der Schlüssel zur perfekten Textur.
  • 1 großes Ei – Zimmertemperatur, bitte! Ein kaltes Ei kann den Teig zu sehr abkühlen und die Butter wieder verklumpen lassen.
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt – oder das Mark einer halben Vanilleschote. Der echte Extrakt macht einfach den Unterschied.
  • 150 g Weizenmehl (Type 405) – für die Struktur. Du kannst auch Dinkelmehl verwenden, aber dann werden die Kekse etwas fester. (Ein Tipp aus meiner glutenfreien Zeit: Eine Mischung aus 100 g glutenfreiem Mehl und 50 g gemahlenen Mandeln funktioniert auch überraschend gut!)
  • 1 Teelöffel Backpulver – für die Lockerheit. Nicht zu viel, sonst werden die Kekse zu sehr aufgehen und wieder zusammenfallen.
  • ½ Teelöffel Salz – am besten feines Meersalz. Es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor.
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt – und hier nicht sparen! Ich verwende am liebsten Ceylon-Zimt, weil er milder und aromatischer ist. Cassia-Zimt geht auch, aber der kann manchmal etwas scharf sein.
  • 150 g kernige Haferflocken – nicht die zarten! Die kernigen geben den Keksen diesen wunderbaren Biss und die typische Textur.

Ich habe in einer Charge auch mal einen Esslöffel Kürbiskerne untergemischt – das gab einen tollen Crunch und passt perfekt in den Herbst. Probier es einfach aus, wenn du magst!

Welche Ausrüstung du brauchst

knusprige zimt-hafer-kekse preparation steps

Für diese Kekse brauchst du keine ausgefallene Küchenmaschine. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Eine große Schüssel – am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln können manchmal Gerüche annehmen.
  • Ein Schneebesen oder eine Küchenmaschine – für den Teig. Ich benutze meistens einfach einen Schneebesen, weil der Teig nicht lange geknetet werden muss.
  • Eine beschichtete Pfanne – für die braune Butter. Eine helle Pfanne ist ideal, damit du die Farbe der Butter gut erkennen kannst.
  • Ein Backblech – am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf die antihaftbeschichteten Bleche von Kaiser, aber jedes Blech tut es.
  • Ein Esslöffel oder Keksportionierer – für gleichmäßige Kekse. Ein Portionierer mit einem Durchmesser von etwa 4 cm ist perfekt.
  • Ein Kuchengitter – zum Auskühlen der Kekse. Ohne Gitter werden sie unten leicht feucht.

Falls du keinen Keksportionierer hast, nimm einfach zwei Esslöffel, um den Teig zu formen. Funktioniert genauso gut!

So machst du die knusprigen Zimt-Hafer-Kekse

Okay, lass uns loslegen. Der Prozess ist einfacher, als du denkst, und ich verrate dir meine kleinen Tricks für ein perfektes Ergebnis.

  1. Braune Butter zubereiten: Gib die Butterwürfel in eine helle Pfanne und schmelze sie bei mittlerer Hitze. Rühre ständig mit einem Schneebesen um. Die Butter wird anfangen zu schäumen und dann – Achtung, das ist der Moment – werden sich braune Flocken am Boden bilden. Sobald die Butter nussig riecht und eine goldbraune Farbe hat, nimm sie sofort vom Herd. (Das dauert etwa 5-7 Minuten. Lass sie nicht zu dunkel werden, sonst schmeckt sie verbrannt!) Gieße die braune Butter in eine hitzebeständige Schüssel und lass sie etwa 10 Minuten abkühlen.
  2. Zucker und Butter vermengen: Gib den braunen und weißen Zucker zur abgekühlten braunen Butter. Rühre mit dem Schneebesen, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Es ist okay, wenn sie noch ein bisschen warm ist – das hilft dem Zucker, sich besser aufzulösen.
  3. Ei und Vanille unterrühren: Füge das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und rühre kräftig, bis alles gut vermischt ist. Der Teig sollte jetzt schön glänzen.
  4. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel verrührst du Mehl, Backpulver, Salz und Zimt. Ich siebe das Mehl meistens nicht, aber wenn du Klümpchen vermeiden willst, kannst du es kurz mit einem Schneebesen aufschlagen.
  5. Alles zusammenfügen: Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist – nicht zu viel rühren, sonst werden die Kekse zäh!
  6. Haferflocken unterheben: Jetzt kommen die kernigen Haferflocken dazu. Hebe sie vorsichtig unter, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Der Teig wird jetzt ziemlich fest sein – das ist genau richtig.
  7. Teig kühlen (optional, aber empfohlen): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. (Ich weiß, ich weiß – man will sofort backen. Aber dieser Schritt verhindert, dass die Kekse zu sehr verlaufen, und macht sie extra knusprig.)
  8. Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (160°C Umluft). Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  9. Kekse formen: Nimm mit einem Esslöffel oder Keksportionierer etwa walnussgroße Portionen Teig ab. Rolle sie zu Kugeln und setze sie mit genügend Abstand (etwa 5 cm) auf das Blech. Drücke sie mit der Handfläche oder einem Glasboden leicht flach – nicht zu dünn, etwa 1 cm dick.
  10. Backen: Backe die Kekse für 10-12 Minuten. Die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte noch etwas heller und weich. (Sie werden beim Abkühlen noch fester, also keine Sorge, wenn sie aus dem Ofen noch weich aussehen.)
  11. Abkühlen lassen: Lass die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setze sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Vollständig auskühlen lassen – das dauert etwa 15 Minuten. Aber wer kann da schon widerstehen? Ich habe schon oft einen Keks probiert, während er noch warm war… und es hat trotzdem geschmeckt!

Meine besten Tipps für perfekte Kekse

Ich habe in den letzten Jahren viele Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die Butter nicht verbrennen: Das ist der häufigste Fehler. Sobald die Butter anfängt, nussig zu riechen und goldbraune Flocken zu zeigen, sofort vom Herd nehmen. Die Butter kocht in der heißen Pfanne noch ein wenig nach.
  • Den Teig nicht überkneten: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, aufhören zu rühren. Sonst wird der Teig zäh und die Kekse werden hart.
  • Den Teig wirklich kühlen: Ich weiß, es ist verlockend, sofort zu backen. Aber die Kühlzeit sorgt dafür, dass der Hafer etwas aufquillt und die Aromen sich besser verbinden. Das Ergebnis ist ein knusprigerer Keks.
  • Die Kekse nicht zu dicht setzen: Sie laufen ein wenig auseinander. Ein Abstand von 5 cm ist ideal, sonst kleben sie am Ende zusammen.
  • Die Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Backe die Kekse auf der mittleren Schiene und drehe das Blech nach der Hälfte der Zeit einmal um, wenn dein Ofen ungleichmäßig backt.

Einmal habe ich vergessen, den Teig zu kühlen. Die Kekse sind total verlaufen und wurden eher zu flachen, knusprigen Scheiben. Sie haben trotzdem geschmeckt, aber die Textur war einfach nicht die gleiche. Also: Kühlen nicht vergessen!

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist wie eine Leinwand – du kannst es nach Lust und Laune verändern. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Herbstliche Variante: Füge 50 g gehackte getrocknete Cranberries und einen Esslöffel Kürbiskerne hinzu. Das gibt eine wunderbare säuerliche Note und passt perfekt zu den saftigen Kürbis-Schokostreuselkuchen, die ich auch immer im Herbst backe.
  • Schoko-Zimt-Kekse: Hebe 80 g grob gehackte Zartbitterschokolade (mindestens 70% Kakao) unter den Teig. Die Schokolade schmilzt beim Backen und gibt kleine, schokoladige Pfützen – einfach himmlisch!
  • Vegane Version: Ersetze die Butter durch 100 g vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch einen „Leinsamen-Ei-Ersatz“ (1 Esslöffel gemahlene Leinsamen + 3 Esslöffel Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Kekse werden etwas knuspriger, aber genauso lecker.
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär) und achte darauf, dass die Haferflocken als glutenfrei zertifiziert sind. Die Textur wird etwas bröseliger, aber der Geschmack bleibt fantastisch.
  • Weniger süß: Reduziere den braunen Zucker auf 80 g und den weißen Zucker auf 30 g. Füge einen Esslöffel Ahornsirup hinzu – das gibt eine milde Süße und ein intensiveres Aroma.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit den Cranberries und einem Hauch von Orangenschale. Die Orange passt wunderbar zum Zimt und macht die Kekse noch herbstlicher. Probiere es aus – du wirst es nicht bereuen!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Kekse schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind – dann sind sie am knusprigsten. Aber ehrlich gesagt, ein warmer Keks mit einer Tasse Milch oder einem einfachen 3-Zutaten-Pumpkin Chai Latte ist auch nicht zu verachten.

Servieren: Lege die Kekse auf eine schöne Platte und bestäube sie leicht mit Puderzucker. Oder serviere sie mit einer Kugel Vanilleeis – der warm-kalt-Kontrast ist einfach göttlich. Sie passen auch hervorragend zu einem Glas kalter Milch oder einer Tasse Kaffee.

Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse bei Zimmertemperatur etwa 5-7 Tage. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und hält die Kekse knusprig. (Ich habe auch schon ein Stück Brot in die Dose gelegt, um die Feuchtigkeit zu regulieren. Klingt komisch, funktioniert aber!)

Einfrieren: Du kannst den Teig zu Kugeln formen und auf einem Backblech einfrieren. Sobald sie fest sind, gib sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer frische Kekse parat. Backe sie direkt aus dem Gefrierfach – einfach 2-3 Minuten länger backen.

Reheating: Wenn die Kekse nach ein paar Tagen etwas weich werden sollten, backe sie für 3-4 Minuten bei 150°C im Ofen. Dann sind sie wieder fast wie frisch gebacken.

Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am zweiten oder dritten Tag schmecken die Kekse oft noch besser, weil der Zimt und der Hafer richtig durchziehen. Wenn du also die Geduld hast… lass sie ein paar Tage ruhen. Ich schaffe das selten.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte darauf, was ich esse. Diese Kekse sind ein Genussmittel – und das ist völlig in Ordnung! Aber sie haben auch ein paar positive Seiten:

  • Haferflocken: Sie sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und lange satt machen. Außerdem enthalten sie Beta-Glucan, das den Cholesterinspiegel senken kann.
  • Zimt: Dieses Gewürz ist nicht nur aromatisch, sondern hat auch entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel regulieren. Ein Grund mehr, nicht zu sparen!
  • Butter: Ja, Butter enthält Fett, aber in Maßen ist sie eine gute Quelle für fettlösliche Vitamine wie A, D und E. Und der Geschmack ist einfach unschlagbar.

Ungefähre Nährwerte pro Keks (bei 12 Keksen):

Nährwert Menge
Kalorien 180 kcal
Fett 9 g
davon gesättigte Fettsäuren 5 g
Kohlenhydrate 22 g
davon Zucker 10 g
Ballaststoffe 2 g
Eiweiß 3 g

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Hafer, Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.

Ich finde, ein Keks am Nachmittag – besonders an einem grauen Herbsttag – tut der Seele einfach gut. Und wenn er aus guten Zutaten besteht, ist das doch ein kleiner Sieg für die Gesundheit, oder?

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch zarte Haferflocken verwenden?

Ja, aber die Kekse werden dann weniger knusprig und eher weich. Die kernigen Haferflocken geben den typischen Biss. Wenn du nur zarte hast, kannst du sie durch ein paar Nüsse (z.B. gehackte Walnüsse) ersetzen, um die Textur zu verbessern.

Warum sind meine Kekse zu weich geworden?

Das kann mehrere Gründe haben: Der Teig wurde nicht gekühlt, die Backzeit war zu kurz, oder die Butter war zu warm. Achte darauf, den Teig wirklich 30 Minuten zu kühlen, und backe die Kekse, bis die Ränder goldbraun sind. Sie werden beim Abkühlen noch fester.

Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?

Absolut! Der Teig hält sich im Kühlschrank in Frischhaltefolie gewickelt bis zu 3 Tage. Du kannst ihn auch portionsweise einfrieren (siehe Tipps oben). So hast du immer frische Kekse, wenn du Lust hast.

Kann ich statt brauner Butter normale Butter nehmen?

Klar, der Geschmack wird dann aber weniger intensiv und nussig. Die braune Butter ist der geheime Star dieses Rezepts. Wenn du es eilig hast, kannst du die Butter einfach schmelzen, aber ich würde dir wirklich empfehlen, den Schritt nicht auszulassen. Der Unterschied ist enorm.

Passen diese Kekse auch zu anderen Jahreszeiten?

Ja! Im Sommer kannst du die Kekse mit getrockneten Aprikosen und einer Prise Kardamom verfeinern. Im Winter passen gehackte Nüsse und ein Schuss Rum-Aroma wunderbar. Der Zimt macht sie zwar herbstlich, aber die Basis ist vielseitig genug für das ganze Jahr.

Fazit

Diese knusprigen Zimt-Hafer-Kekse sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Der Duft von Zimt und brauner Butter, der deine Küche erfüllt, das befriedigende Knacken beim ersten Bissen, die Wärme, die sich in dir ausbreitet… das ist genau das, was ich an dieser Jahreszeit liebe.

Ich lade dich ein, dieses Rezept zu deinem eigenen zu machen. Probiere die Variationen aus, passe die Zuckermenge an deinen Geschmack an oder füge deine Lieblingszutaten hinzu. Die Küche lebt von Experimenten, und ich bin sicher, du wirst deine perfekte Version finden.

Hast du die Kekse schon gebacken? Oder hast du eine eigene Variation ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren davon erzählst. Teile deine Kreationen, deine Fragen oder einfach nur deine Begeisterung – ich lese jede Nachricht und antworte so schnell ich kann. Und wenn dir dieses Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden und deiner Familie. Denn gutes Essen schmeckt einfach am besten, wenn man es teilt.

Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!

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knusprige zimt-hafer-kekse recipe

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Knusprige Zimt-Hafer-Kekse: Einfach und perfekt für den Herbst

Diese knusprigen Zimt-Hafer-Kekse sind der perfekte Begleiter für den Herbst. Mit brauner Butter und kernigen Haferflocken werden sie außen knusprig und innen chewy – ein Genuss für jede Gelegenheit.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 27 Minuten (plus 30 Minuten Kühlzeit)
  • Yield: 12 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 115 g ungesalzene Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 1 großes Ei (Zimmertemperatur)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 150 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • ½ Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 150 g kernige Haferflocken

Instructions

  1. Braune Butter zubereiten: Butterwürfel in einer hellen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und ständig rühren, bis sie nussig riecht und goldbraune Flocken zeigt (ca. 5-7 Minuten). Sofort vom Herd nehmen und in eine hitzebeständige Schüssel gießen. 10 Minuten abkühlen lassen.
  2. Zucker und Butter vermengen: Braunen und weißen Zucker zur abgekühlten braunen Butter geben und mit einem Schneebesen glatt und cremig rühren.
  3. Ei und Vanille unterrühren: Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und kräftig verrühren, bis alles gut vermischt ist.
  4. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt verrühren.
  5. Alles zusammenfügen: Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist.
  6. Haferflocken unterheben: Kernige Haferflocken vorsichtig unterheben, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Der Teig wird fest.
  7. Teig kühlen (optional, aber empfohlen): Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  8. Backofen vorheizen: Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  9. Kekse formen: Mit einem Esslöffel oder Keksportionierer walnussgroße Portionen Teig abnehmen, zu Kugeln rollen und mit 5 cm Abstand auf das Blech setzen. Mit der Handfläche oder einem Glasboden leicht flach drücken (ca. 1 cm dick).
  10. Backen: Kekse 10-12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch etwas heller und weich ist.
  11. Abkühlen lassen: Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 15 Minuten).

Notes

Die Kekse schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind. In einer luftdichten Dose halten sie sich bei Zimmertemperatur 5-7 Tage. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, um die Knusprigkeit zu bewahren. Der Teig kann auch eingefroren werden: Kugeln formen, auf einem Blech einfrieren, dann in einen Gefrierbeutel geben. Direkt aus dem Gefrierfach backen, 2-3 Minuten länger.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 180
  • Sugar: 10
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 9
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 2
  • Protein: 3

Keywords: Zimt-Hafer-Kekse, knusprige Kekse, Herbstrezept, Haferflockenkekse, braune Butter, einfache Kekse

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