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Gabriella Pearce

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Perfekter herbstlicher Kürbis-Käsekuchen: Einfaches Rezept mit Knusperboden

Ready In 90 Minuten
Servings 12 Stücke
Difficulty Medium

Es ist so ein Nachmittag, an dem der Nebel bis zum Mittag nicht richtig wegwill. Das Laub liegt nass auf der Straße, und drinnen riecht es nach dem ersten richtigen Herbstkaffee. Ich stehe in der Küche, die Hände voller Butter und Keksbrösel – ehrlich, ich hab nicht mal vorher abgewaschen. Es gibt Tage, da will man einfach nichts anderes tun, als etwas zu backen, das nach Zuhause schmeckt. Und für mich ist das dieser perfekte herbstliche Kürbis-Käsekuchen mit Knusperboden. Nicht zu süß, nicht zu schwer, aber genau richtig, um sich den Nachmittag zu versüßen. Ich hab dieses Rezept so oft getestet, dass ich den Teig mittlerweile im Schlaf mache. Und weißt du was? Es wird jedes Mal besser. Der Knusperboden ist der heimliche Star – eine Sache, bei der ich am Anfang oft gescheitert bin, bis ich den Dreh raus hatte. Aber dazu später mehr. Jetzt erstmal: Dieser Kuchen ist der Grund, warum ich den Herbst so sehr liebe.

Warum du diesen Kürbis-Käsekuchen lieben wirst

Ich sag dir ganz ehrlich: Ich hab schon viele Kürbisrezepte gebacken. Aber dieser Kuchen hier? Der ist anders. Der Boden ist so schön knusprig, dass er fast an ein Keks-Sandwich erinnert, und die Füllung ist eine Kombination aus cremigem Frischkäse und samtigem Kürbispüree, die einfach perfekt harmoniert. Kein Wackelpudding, kein Mehlgeschmack – nur pure, ehrliche Herbstlust.

  • Schnell & einfach: Der Boden kommt ohne aufwendiges Kneten aus und die Füllung ist in 10 Minuten zusammengerührt. Perfekt, wenn die Lust aufs Backen plötzlich kommt.
  • Zutaten aus dem Supermarkt: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teure Marken. Alles, was du brauchst, findest du in jedem gut sortierten Laden.
  • Der Knusperboden: Das ist mein Geheimtipp. Statt einem klassischen Mürbeteig verwende ich eine Mischung aus Butterkeksen und Nüssen – das gibt dem ganzen Kuchen eine unglaubliche Textur.
  • Crowd-Pleaser garantiert: Selbst Leute, die sonst nicht so auf Kürbis stehen, lieben dieses Dessert. Es ist der Kuchen, der auf jeder Herbstfeier als erstes leer ist.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus säuerlichem Frischkäse, süßem Kürbis und einer Prise Zimt ist einfach himmlisch. Du wirst nach dem ersten Bissen die Augen schließen – versprochen.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Die Textur. Der Boden bleibt knusprig, auch am nächsten Tag. Die Füllung wird fest, aber bleibt cremig. Kein Riss in der Mitte, kein durchweichter Boden. Das ist kein Zufall, das ist das Ergebnis von vielen, vielen Testdurchgängen. Ich hab gelernt, dass die richtige Temperatur und die Reihenfolge der Zutaten den entscheidenden Unterschied machen. Und genau das teile ich heute mit dir.

Was du an Zutaten brauchst

Für diesen perfekten herbstlichen Kürbis-Käsekuchen mit Knusperboden verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Keine Sorge, die meisten hast du bestimmt schon zu Hause.

Für den Knusperboden:

  • 200 g Butterkekse (oder Shortbread-Kekse – ich nehme am liebsten die von Leibniz, sie sind schön buttrig)
  • 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse – beides funktioniert, Mandeln sind feiner)
  • 80 g brauner Zucker (für die leichte Karamellnote)
  • 1/2 TL Zimt (weil es einfach dazu gehört)
  • 100 g geschmolzene Butter (ungesalzen, damit du die Salzmenge kontrollieren kannst)
  • 1 Prise Salz (das hebt den ganzen Geschmack)

Für die Kürbis-Frischkäse-Füllung:

  • 600 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Zimmertemperatur – das ist wichtig, sonst wird die Masse klumpig)
  • 200 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht – ich empfehle Hokkaido, der muss nicht geschält werden)
  • 150 g Zucker (du kannst auch Kokosblütenzucker nehmen, der gibt eine leichte Karamellnote)
  • 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 200 ml Sahne (oder griechischer Joghurt für eine leichtere Variante)
  • 2 EL Speisestärke (damit die Füllung schön fest wird und nicht reißt)
  • 1 TL Vanilleextrakt (selbstgemacht schmeckt am besten, aber gekauft tut es auch)
  • 2 TL Kürbisgewürz (Zimt, Ingwer, Muskat, Nelken – oder einfach eine fertige Mischung)
  • 1/2 TL Salz

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du das Kürbispüree selbst machst, backe den Kürbis vorher im Ofen, bis er weich ist, und püriere ihn dann. Das gibt ein intensiveres Aroma als gekochter Kürbis. Und ja, ich hab schon oft die Dose verwendet – an stressigen Tagen ist das völlig in Ordnung. Ich kaufe am liebsten die Marke „Edeka“ oder „Libby’s“, falls du sie findest.

Die richtige Ausrüstung

Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Aber ein paar Dinge machen das Leben leichter.

  • Springform (24 cm): Eine gute, beschichtete Form ist Gold wert. Ich hab meine seit zehn Jahren und sie hält immer noch.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für die Frischkäsemasse unbedingt notwendig – per Hand wird das eine Qual.
  • Gefrierbeutel oder Nudelholz: Zum Zerkleinern der Kekse. Einfach die Kekse in den Beutel geben und mit dem Nudelholz draufhauen – das macht richtig Spaß!
  • Rührschüsseln: Mindestens zwei, eine für den Boden, eine für die Füllung.
  • Backpapier: Für den Boden der Form, damit nichts kleben bleibt.
  • Ofenthermometer: Klingt übertrieben, aber mein Ofen lügt mich ständig an. Seit ich eins benutze, gelingen mir alle Kuchen besser.

Wenn du keine Springform hast, geht auch eine Auflaufform – aber dann wird der Kuchen flacher und die Backzeit verkürzt sich. Einfach im Auge behalten!

So wird der perfekte Kürbis-Käsekuchen gemacht

Kürbis-Käsekuchen preparation steps

Okay, los geht’s. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du diesen Kuchen hinbekommst – ohne Stress, ohne Hektik. Versprochen.

  1. Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus und fetten die Seiten leicht ein.
  2. Den Knusperboden zubereiten: Gib die Butterkekse in einen Gefrierbeutel und zerkleinere sie mit einem Nudelholz zu feinen Krümeln. Alternativ kannst du sie auch in einer Küchenmaschine kurz pulsieren. Mische die Kekskrümel mit den gemahlenen Mandeln, dem braunen Zucker, dem Zimt und einer Prise Salz in einer Schüssel. Gieße die geschmolzene Butter dazu und vermische alles gut, bis es wie feuchter Sand aussieht.
  3. Den Boden in die Form drücken: Gib die Keks-Mandel-Mischung in die vorbereitete Springform und drücke sie mit einem Glas oder den Fingern fest und gleichmäßig auf den Boden. Drücke auch einen kleinen Rand hoch – etwa 2 cm. Das gibt später einen schönen Rahmen für die Füllung. Stelle die Form für 10 Minuten in den Kühlschrank, damit der Boden fest wird.
  4. Den Boden vorbacken: Backe den Boden für 10 Minuten im vorgeheizten Ofen. Er sollte leicht goldbraun sein. Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Den Ofen auf 160 °C reduzieren.
  5. Die Frischkäsemasse vorbereiten: Schlage den weichen Frischkäse mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt auf mittlerer Stufe schaumig – etwa 2-3 Minuten. Kratze zwischendurch den Rand der Schüssel ab. Füge die Eier einzeln hinzu und schlage jedes nur kurz unter, bis es gerade eingearbeitet ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird die Masse zu dünn.
  6. Kürbis und Gewürze einarbeiten: Gib das Kürbispüree, die Sahne, die Speisestärke, das Kürbisgewürz und das Salz zur Frischkäsemasse. Rühre alles auf niedriger Stufe gerade so lange, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht. Kein Überrühren – das ist der Schlüssel zu einer glatten Oberfläche.
  7. Die Füllung in die Form geben: Gieße die Kürbis-Frischkäse-Masse vorsichtig auf den vorgebackenen Boden. Verteile sie gleichmäßig mit einem Spatel. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, um Luftblasen zu lösen.
  8. Backen – aber richtig: Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene bei 160 °C für etwa 55-65 Minuten. Die Oberfläche sollte fest aussehen, aber in der Mitte noch leicht wackeln, wenn du die Form schüttelst. Schalte dann den Ofen aus, öffne die Tür einen Spalt und lass den Kuchen noch 30 Minuten im Ofen ruhen. Das verhindert Risse.
  9. Auskühlen und Kühlen: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen (etwa 1-2 Stunden). Dann stellst du ihn für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Erst dann wird er richtig fest und bekommt die perfekte Textur.

Ein kleiner Hinweis: Der Kuchen wird beim Backen noch sehr weich aussehen. Keine Sorge, das ist normal. Erst durch das Abkühlen und Kühlen wird er schnittfest. Geduld ist hier wirklich die halbe Miete.

Meine besten Tipps für den perfekten Kürbis-Käsekuchen

Ich hab in den letzten Jahren so viele Fehler gemacht, dass ich dir jetzt eine Menge Ärger ersparen kann. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse.

  • Alle Zutaten auf Zimmertemperatur: Das ist kein Mythos. Kalter Frischkäse ergibt eine klumpige Masse. Nimm ihn mindestens 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank. Die Eier am besten in eine Schüssel mit warmem Wasser legen.
  • Nicht zu viel rühren: Sobald die Eier und das Kürbispüree drin sind, nur noch kurz und vorsichtig rühren. Zu viel Luft in der Masse führt zu Rissen beim Backen.
  • Das Wasserbad ersetzen: Viele Rezepte schwören auf ein Wasserbad, aber ich finde, das ist zu viel Aufwand. Stattdessen stelle ich eine kleine ofenfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden des Ofens. Das erzeugt genug Dampf, um die Oberfläche geschmeidig zu halten.
  • Der Riss in der Mitte: Wenn du doch mal einen Riss bekommst – kein Drama! Ein bisschen geschlagene Sahne oder ein Klecks Kürbispüree drauf, und niemand sieht es. Oder du dekorierst mit gehackten Nüssen.
  • Geduld beim Kühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber der Kuchen schmeckt am besten, wenn er mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, durchgekühlt ist. Die Aromen verbinden sich dann erst richtig.

Einmal hab ich vergessen, die Butter für den Boden zu schmelzen. Ich hab sie einfach kalt unter die Kekse gemischt – das Ergebnis war eine krümelige Katastrophe. Seitdem schmelze ich die Butter immer langsam in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle.

Variationen und Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Glutenfreie Version: Ersetze die Butterkekse durch glutenfreie Kekse oder Haferflocken. Die Mandeln sind ja schon glutenfrei. Einfach die Haferflocken vorher kurz im Ofen rösten, dann schmecken sie noch nussiger.
  • Vegane Variante: Verwende veganen Frischkäse (z.B. auf Mandelbasis), pflanzliche Sahne und einen Ei-Ersatz aus Leinsamen (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Der Boden funktioniert mit veganer Margarine genauso gut.
  • Schokoladentwist: Gib 50 g geschmolzene Zartbitterschokolade in die Hälfte der Kürbismasse und marmoriere sie mit einem Messer in der Form. Das gibt einen wunderschönen Effekt und schmeckt fantastisch.
  • Gewürzvariation: Statt des klassischen Kürbisgewürzes kannst du auch Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz verwenden. Das gibt eine weihnachtliche Note – perfekt für die Adventszeit.
  • Fruchtige Note: Gib vor dem Backen eine Schicht frische Cranberries oder Preiselbeeren auf den Boden. Die Säure der Beeren bricht die Süße des Kuchens wunderbar.

Ich hab letztens eine Version mit gerösteten Pekannüssen im Boden gemacht – einfach 50 g der Mandeln durch Pekannüsse ersetzt. Das war so gut, dass ich es jetzt immer so mache. Probier es aus!

Servieren und Aufbewahren

Dieser Kuchen schmeckt am besten gut gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank. Aber auch bei Zimmertemperatur ist er ein Traum – die Aromen kommen dann noch besser zur Geltung.

Serviervorschläge:

  • Mit einem Klecks geschlagener Sahne und einem Hauch Zimt bestäubt.
  • Dazu ein warmer Pumpkin Spice Latte – das ist die ultimative Herbstkombination.
  • Oder mit einem Glas kalter Milch für den puren Genuss.
  • Für eine besondere Note: Mit karamellisierten Pekannüssen oder einem Schuss Ahornsirup servieren.

Aufbewahrung:

  • Im Kühlschrank hält sich der Kuchen, gut abgedeckt, bis zu 5 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen.
  • Einfrieren? Ja, das geht! Wickle den vollständig abgekühlten Kuchen (ohne Dekoration) in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
  • Zum Reheaven: Den Kuchen nicht in der Mikrowelle erwärmen, das macht ihn matschig. Lieber bei Zimmertemperatur 20 Minuten stehen lassen, dann schmeckt er wie frisch.

Ein Tipp von mir: Wenn du den Kuchen einen Tag vorher zubereitest, schmeckt er am besten. Die Gewürze haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten. Und du hast am Tag des Servierens mehr Zeit für dich.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Dieser Kuchen ist ein Dessert, keine Diätmahlzeit – aber er hat ein paar überraschende Vorteile.

Ungefähre Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: 380 kcal
  • Fett: 26 g
  • Kohlenhydrate: 30 g
  • Eiweiß: 8 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Warum Kürbis so gut für dich ist: Kürbis ist reich an Vitamin A (gut für die Augen), Vitamin C und Antioxidantien. Das Kürbispüree liefert außerdem Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen. Die Mandeln im Boden sind voller gesunder Fette und Vitamin E. Und der Frischkäse? Immerhin eine gute Portion Kalzium. Also, genieße dein Stück ohne schlechtes Gewissen!

Für eine leichtere Version kannst du den Zucker reduzieren oder durch Erythrit ersetzen, und die Sahne durch griechischen Joghurt austauschen. Dann hat ein Stück nur etwa 250 kcal.

Warum du diesen Kuchen unbedingt backen solltest

Weißt du, ich hab schon viele Kuchen gebacken. Aber dieser hier? Der ist etwas Besonderes. Er ist nicht nur ein Dessert – er ist eine Einladung, den Herbst zu feiern. Eine Erinnerung daran, dass die schönsten Momente oft in der Küche entstehen, mit Mehl an den Händen und dem Duft von Zimt in der Luft.

Dieser Kuchen ist für die Tage, an denen du dir eine Auszeit gönnen willst. Für die Abende, an denen du Freunde einlädst und einfach nur genießen willst. Er ist für dich – und für alle, die du liebst.

Ich lade dich ein: Probier dieses Rezept aus. Mach es zu deinem. Ändere die Gewürze, probiere eine neue Nusssorte, gib einen Schuss Rum in die Füllung. Sei kreativ. Und dann lass mich wissen, wie es dir schmeckt. Schreib mir einen Kommentar, markier mich auf Instagram – ich freue mich riesig auf deine Version.

Denn am Ende geht es beim Backen nicht nur ums Rezept. Es geht um die Liebe, die du hineinsteckst. Und dieser Kuchen? Der ist voll davon.

Also, ran an den Ofen. Der Herbst wartet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich statt Frischkäse auch Mascarpone verwenden?

Ja, das geht. Mascarpone ist etwas fetter und milder, der Kuchen wird dann noch cremiger. Aber er wird auch etwas schwerer. Ich mische manchmal beides – 300 g Frischkäse und 300 g Mascarpone. Das ist eine tolle Kombination.

Mein Kuchen ist in der Mitte rissig geworden. Was hab ich falsch gemacht?

Keine Panik, das passiert den Besten. Meistens liegt es daran, dass die Masse zu viel Luft hatte (zu lange gerührt) oder der Ofen zu heiß war. Oder der Kuchen ist zu schnell abgekühlt. Das Abkühlen im Ofen mit offener Tür hilft wirklich. Und falls doch ein Riss entsteht: Einfach mit Sahne oder gehackten Nüssen dekorieren. Niemand wird es merken.

Kann ich den Kuchen auch ohne Springform backen?

Klar. Du kannst eine Auflaufform oder eine Kuchenform mit herausnehmbarem Boden verwenden. Wenn die Form keine Antihaftbeschichtung hat, lege sie mit Backpapier aus. Die Backzeit kann sich dann etwas verkürzen, also ab der 40. Minute regelmäßig checken.

Wie bekomme ich den Boden richtig knusprig?

Das wichtigste: Den Boden vorbacken, bevor die Füllung draufkommt. Und die Butter muss wirklich geschmolzen sein, nicht nur weich. Drücke die Krümel fest an – ein Glas mit flachem Boden hilft dabei. Und lass den Boden nach dem Vorbacken komplett abkühlen, sonst wird er matschig.

Kann ich den Kuchen auch einfrieren?

Ja, das funktioniert super. Wickle den komplett abgekühlten Kuchen (am besten in Stücken) fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen. Nicht in der Mikrowelle auftauen, das macht die Textur kaputt.

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Perfekter herbstlicher Kürbis-Käsekuchen: Einfaches Rezept mit Knusperboden

Dieser cremige Kürbis-Käsekuchen mit knusprigem Keks-Mandel-Boden ist der perfekte Herbstgenuss. Einfach zuzubereiten und ein garantierter Publikumsliebling.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 65 Minuten
  • Total Time: 5 Stunden 55 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 200 g Butterkekse (oder Shortbread-Kekse, z. B. Leibniz)
  • 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 80 g brauner Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 100 g geschmolzene Butter (ungesalzen)
  • 1 Prise Salz
  • 600 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Zimmertemperatur)
  • 200 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht, z. B. Hokkaido)
  • 150 g Zucker (oder Kokosblütenzucker)
  • 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 200 ml Sahne (oder griechischer Joghurt)
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Kürbisgewürz (Zimt, Ingwer, Muskat, Nelken)
  • 1/2 TL Salz

Instructions

  1. Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und die Seiten leicht einfetten.
  2. Für den Knusperboden: Die Butterkekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zu feinen Krümeln zerkleinern. Alternativ in einer Küchenmaschine pulsieren.
  3. Die Kekskrümel mit den gemahlenen Mandeln, dem braunen Zucker, dem Zimt und einer Prise Salz in einer Schüssel vermischen. Die geschmolzene Butter dazugeben und alles gut vermengen, bis es wie feuchter Sand aussieht.
  4. Die Keks-Mandel-Mischung in die vorbereitete Springform geben und mit einem Glas oder den Fingern fest und gleichmäßig auf den Boden drücken. Einen kleinen Rand von etwa 2 cm hochdrücken. Die Form für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  5. Den Boden im vorgeheizten Ofen 10 Minuten backen, bis er leicht goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Ofentemperatur auf 160 °C reduzieren.
  6. Für die Füllung: Den weichen Frischkäse mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt auf mittlerer Stufe etwa 2-3 Minuten schaumig schlagen. Dabei den Rand der Schüssel abkratzen.
  7. Die Eier einzeln hinzufügen und jedes nur kurz unterrühren, bis es gerade eingearbeitet ist. Nicht zu lange rühren.
  8. Das Kürbispüree, die Sahne, die Speisestärke, das Kürbisgewürz und das Salz zur Frischkäsemasse geben. Auf niedriger Stufe gerade so lange rühren, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht. Nicht überrühren.
  9. Die Kürbis-Frischkäse-Masse vorsichtig auf den vorgebackenen Boden gießen und gleichmäßig verteilen. Die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
  10. Den Kuchen auf der mittleren Schiene bei 160 °C etwa 55-65 Minuten backen. Die Oberfläche sollte fest aussehen, in der Mitte aber noch leicht wackeln, wenn man die Form schüttelt.
  11. Den Ofen ausschalten, die Tür einen Spalt öffnen und den Kuchen noch 30 Minuten im Ofen ruhen lassen.
  12. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen (etwa 1-2 Stunden). Anschließend für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Notes

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu viel rühren, um Risse zu vermeiden. Eine kleine ofenfeste Schüssel mit Wasser auf dem Ofenboden erzeugt Dampf und hält die Oberfläche geschmeidig. Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er über Nacht durchgekühlt ist.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 380
  • Sugar: 20
  • Sodium: 320
  • Fat: 26
  • Saturated Fat: 14
  • Carbohydrates: 30
  • Fiber: 2
  • Protein: 8

Keywords: Kürbis-Käsekuchen, Herbstkuchen, Käsekuchen mit Kürbis, Knusperboden, Kürbisrezept, einfacher Käsekuchen

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