Vier Mal in drei Tagen und jedes Mal war die Frischkäse-Glasur ein bisschen anders. Mal dünner, mal dicker, einmal mit einem Schuss Zitrone und einmal pur. Der Kuchen selbst? Der war von Anfang an richtig. Diese Kombination aus weichem, saftigem Rührteig, den karamellisierten Apfelstücken und dieser typischen Zimtschnecken-Schicht in der Mitte – ich konnte einfach nicht aufhören. Es war nicht so, dass ich ein perfektes Rezept brauchte. Es war eher so, dass mich dieser Geschmack nicht losließ. Dieses Gefühl, wenn der Zimt und die Äpfel im Ofen anfangen zu duften und die ganze Wohnung sich in eine herbstliche Wohlfühloase verwandelt. Das hat mich gepackt.
Ehrlich gesagt, ich hab den Kuchen anfangs für ein Sonntagskaffee-Treffen gebacken. Aber nach dem ersten Stück war klar: Der wird nicht das Wochenende überleben. Also hab ich am Montag einen neuen gebacken. Und am Dienstag nochmal. Irgendwann wusste ich genau, wie lange der Teig ruhen muss, damit er besonders fluffig wird, und wie ich die Äpfel vorbereite, damit sie nicht zu viel Saft ziehen und den Teig matschig machen.
Und genau dieses Wissen, diese kleinen, mühsam erarbeiteten Erkenntnisse, die teile ich heute mit dir. Das ist nicht irgendein Apfelkuchen. Das ist der saftige Apfel-Zimtschnecken-Kuchen mit Frischkäse-Glasur, der bei mir in einer einzigen Woche zur neuen Sucht wurde. Ein Kuchen, der nach Sonntagmorgen schmeckt, aber so schnell gemacht ist, dass er auch an einem stressigen Dienstagabend gelingt. Vertrau mir. Du wirst ihn lieben.
Warum du diesen Kuchen lieben wirst
Ich habe wirklich viele Apfelkuchen-Rezepte getestet. Manche sind zu trocken, andere fallen zusammen und wieder andere schmecken einfach nur nach Teig. Dieser hier ist anders. Er vereint das Beste aus zwei Welten: den saftigen, fruchtigen Geschmack eines klassischen Apfelkuchens mit der verspielten, zimtigen Optik und Textur einer Zimtschnecke. Und dann diese Glasur! Sie macht ihn einfach perfekt.
- Saftig & fluffig: Der Teig bleibt tagelang weich und trocknet nicht aus. Das liegt an der richtigen Kombination aus Öl und Butter sowie den saftigen Apfelstücken.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Alles findest du im normalen Supermarkt – wahrscheinlich hast du sogar schon alles zuhause.
- Perfekt für den Herbst: Dieses Rezept ist wie gemacht für gemütliche Nachmittage, wenn es draußen kalt und windig ist. Er passt perfekt zu einer Tasse Kaffee oder einem Pumpkin Chai Latte.
- Ein echter Hingucker: Die geschichtete Optik mit den Apfel-Zimt-Ringen sieht auf dem Teller einfach wunderschön aus. Deine Gäste werden denken, du hättest stundenlang in der Küche gestanden.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßem Teig, würzigem Zimt, saftigen Äpfeln und der cremig-säuerlichen Frischkäse-Glasur ist einfach himmlisch. Du wirst nach dem ersten Stück nicht aufhören können.
Was diesen Kuchen von anderen Rezepten unterscheidet, ist die spezielle Zubereitung. Anstatt die Äpfel einfach unter den Teig zu heben, werden sie geschichtet. Das sorgt für diese wunderschöne Zimtschnecken-Optik und dafür, dass jeder Bissen ein perfektes Verhältnis von Teig, Apfel und Zimt hat. Ich habe so lange an der Konsistenz der Füllung getüftelt, bis sie genau richtig war – nicht zu feucht, aber auch nicht trocken. Nach dem ersten Bissen wirst du verstehen, warum ich den Kuchen drei Mal in einer Woche gebacken habe. Er ist einfach der beste Comfort Food Kuchen, den ich kenne.
Was du für die Zutaten brauchst
Die meisten Zutaten hast du bestimmt schon im Vorratsschrank. Es sind einfache, ehrliche Zutaten, die zusammen etwas ganz Besonderes ergeben. Ich zeige dir, worauf du achten solltest.
Für den Teig
- 300 g Mehl (Type 405): Das ist das Standard-Mehl für Rührkuchen. Es sorgt für eine feine, lockere Krume.
- 150 g Zucker: Ich verwende normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker würde dem Kuchen eine leicht karamellige Note geben, funktioniert aber auch.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für das gewisse Extra an Aroma. Du kannst auch das Mark einer halben Vanilleschote nehmen.
- 2 TL Backpulver: Wichtig für die Lockerheit des Teiges. Achte darauf, dass es noch frisch ist.
- 1 Prise Salz: Salz hebt die Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Nicht weglassen!
- 2 Eier (Größe M): Sie sollten Zimmertemperatur haben, damit der Teig schön geschmeidig wird.
- 125 ml Sonnenblumenöl: Öl macht den Kuchen besonders saftig und lange haltbar. Ein neutrales Öl ist am besten. Du kannst auch geschmolzene Butter verwenden, dann wird der Kuchen aber etwas kompakter.
- 200 g Joghurt (3,5 % Fett): Der Joghurt macht den Teig herrlich locker und feucht. Du kannst auch Buttermilch oder saure Sahne verwenden. (Ich persönlich greife gerne zu griechischem Joghurt, das gibt eine besonders cremige Konsistenz.)
Für die Apfel-Zimt-Füllung

- 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g): Ich empfehle säuerliche, feste Sorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben eine schöne Säure, die perfekt mit dem süßen Teig harmoniert. Schäle sie, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Würfel (ca. 1 cm).
- 2 EL Zitronensaft: Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine frische Note.
- 2 TL Zimt: Das Herzstück des Rezepts! Nimm guten Zimt, am besten Ceylon-Zimt, der ist feiner und aromatischer.
- 3 EL brauner Zucker: Für eine leichte Karamellnote. Du kannst auch normalen Zucker nehmen.
Für die Frischkäse-Glasur
- 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe): Der Frischkäse muss Zimmertemperatur haben, sonst wird die Glasur klumpig. Er gibt der Glasur ihre cremige Konsistenz und die leichte Säure.
- 40 g weiche Butter: Auch die Butter sollte weich sein, damit sie sich gut mit dem Frischkäse verbindet.
- 100 g Puderzucker: Gesiebter Puderzucker macht die Glasur glatt und süß. Siebe ihn unbedingt, um Klümpchen zu vermeiden.
- 1 TL Zitronensaft oder Milch: Je nachdem, wie flüssig du die Glasur haben möchtest. Zitronensaft gibt einen schönen Kontrast, Milch ist neutraler.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Dinge hast du sicher in deiner Küche.
- Eine Kastenform (ca. 25-30 cm Länge): Ich verwende eine klassische Kastenform aus Keramik. Wichtig ist, dass du sie gut einfettest und mit Mehl ausstaubst oder mit Backpapier auslegst. Eine Silikonform ist auch super, da muss man sie nicht einfetten.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen Zutaten, eine für die feuchten.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Handrührgerät mit Rührbesen tut es völlig. Du kannst den Teig aber auch von Hand mit einem Schneebesen verrühren, dann wird er vielleicht ein kleines bisschen fester.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Schälen und Würfeln der Äpfel.
- Eine kleine Pfanne: Zum kurzen Andünsten der Äpfel. Das ist nicht zwingend nötig, aber ich mache es gerne, damit sie schon etwas weicher sind und ihre Aromen entfalten.
- Ein Teigschaber: Unverzichtbar, um den Teig sauber aus der Schüssel zu bekommen und die Glasur zu verstreichen.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Keine Sorge, der Kuchen ist wirklich einfach. Ich führe dich durch jede Phase, damit garantiert alles klappt. Los geht’s!
- Vorbereitung ist alles: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vor. Fette deine Kastenform gründlich ein und bestäube sie mit Mehl. Oder lege sie mit Backpapier aus, so dass es an zwei Seiten übersteht – das erleichtert das Herauslösen später ungemein.
- Die Äpfel vorbereiten: Schäle die Äpfel, viertle sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie dann in kleine, gleichmäßige Würfel (ca. 1 cm). Gib sie in eine Schüssel, beträufle sie sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Vermische in einer kleinen Schüssel den Zimt mit dem braunen Zucker. Gib diese Mischung zu den Apfelwürfeln und vermenge alles gut. (An dieser Stelle kannst du die Äpfel für 2-3 Minuten in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze andünsten, bis sie duften. Das ist optional, aber ich finde, es intensiviert den Geschmack.)
- Der Teig – trockene Zutaten: Vermische in einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz. Verrühre es kurz, damit sich alles gleichmäßig verteilt.
- Der Teig – feuchte Zutaten: In einer zweiten, größeren Schüssel verrührst du die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Gib dann das Öl und den Joghurt hinzu und rühre alles kurz unter, bis eine glatte Masse entsteht.
- Alles zusammenfügen: Gib nun die Mehlmischung zu den feuchten Zutaten. Rühre alles nur so lange unter, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Ein paar kleine Klümpchen sind okay – rühre nicht zu lange, sonst wird der Kuchen zäh. Der Teig ist jetzt relativ fest, das ist normal.
- Schichten für den Wow-Effekt: Jetzt kommt der wichtigste Teil! Gib die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Kastenform und verstreiche ihn glatt. Verteile nun die Hälfte der vorbereiteten Apfel-Zimt-Mischung gleichmäßig auf dem Teig. Dann gibst du den restlichen Teig darauf und verstreichst ihn vorsichtig. Zum Schluss kommen die restlichen Apfelwürfel oben drauf. Drücke sie leicht in den Teig, aber nicht zu tief. (Ich drücke sie immer nur so weit rein, dass sie nicht mehr rausschauen, so entsteht eine schöne Marmorierung.)
- Backen mit Geduld: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für ca. 50-60 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen und der Form ab. Nach etwa 40 Minuten solltest du einen Blick darauf werfen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckst du sie locker mit einem Stück Alufolie ab. Die Stäbchenprobe ist der beste Test: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Lass den Kuchen dann für etwa 10-15 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzt. Lass ihn dort vollständig auskühlen. Das ist wichtig, sonst schmilzt die Glasur später.
- Die Frischkäse-Glasur: Während der Kuchen abkühlt, bereitest du die Glasur zu. Gib den weichen Frischkäse und die weiche Butter in eine Schüssel. Verrühre beides mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe, bis eine glatte Creme entsteht. Siebe den Puderzucker darüber und rühre ihn unter. Gib zum Schluss den Zitronensaft oder die Milch hinzu und verrühre alles kurz, bis eine geschmeidige, streichfähige Glasur entsteht. Wenn sie zu dick ist, gib noch einen Spritzer Milch dazu. Ist sie zu dünn, rühre noch etwas Puderzucker unter.
- Der krönende Abschluss: Sobald der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, verteilst du die Frischkäse-Glasur gleichmäßig auf der Oberseite. Du kannst sie mit einem Löffel oder einer Palette verstreichen. Für den typischen Zimtschnecken-Look kannst du die Glasur auch nur in der Mitte etwas dick auftragen und sie dann leicht verlaufen lassen. Streue nach Belieben noch etwas Zimt oder gehackte Nüsse (z.B. Walnüsse) darüber. (Ich liebe es, wenn die Glasur leicht über den Rand läuft – das sieht so schön rustikal und einladend aus!)
Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe bei meinen vielen Testdurchläufen einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Kuchen garantiert gelingt.
- Apfelwahl ist entscheidend: Wie gesagt, nimm feste, säuerliche Äpfel. Boskop oder Elstar sind ideal. Mehlige Äpfel wie Golden Delicious zerfallen beim Backen zu Mus und machen den Kuchen matschig. Das habe ich am eigenen Leib erfahren – einmal war der Kuchen innen wie ein Apfelkompott. Nicht empfehlenswert!
- Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, wird das Rühren zur Nebensache. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl und der Kuchen wird zäh und trocken. Rühre also nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Ein Teigschaber ist hier Gold wert.
- Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen backt anders. Meiner ist zum Beispiel ein echtes Temperatur-Gewitter. Verlass dich nicht blind auf die Backzeit. Mach lieber eine Stäbchenprobe. Wenn das Stäbchen sauber rauskommt, ist der Kuchen perfekt. Wenn noch Teig dran klebt, braucht er noch 5-10 Minuten.
- Geduld beim Abkühlen: Das ist der schwerste Teil! Aber du musst den Kuchen wirklich vollständig auskühlen lassen, bevor du die Glasur drauf gibst. Sonst wird die Glasur flüssig und läuft runter. Ich stelle den Kuchen manchmal sogar für 15 Minuten in den Kühlschrank, damit er schneller abkühlt. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst wird er trocken.
- Die Glasur anpassen: Die Konsistenz der Glasur ist Geschmackssache. Magst du sie lieber dick und cremig, nimm etwas weniger Flüssigkeit. Magst du sie lieber flüssig, so dass sie schön verläuft, gib etwas mehr Milch oder Zitronensaft hinzu. Ich mag sie am liebsten so, dass sie noch etwas dickflüssig ist und beim Verstreichen kleine Wellen wirft.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen:
- Nussig: Gib 50-80 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zusammen mit den Äpfeln in die Füllung. Das gibt einen wunderbaren Crunch. Ich habe das mal für ein Thanksgiving-Dinner gemacht und alle waren begeistert.
- Mit Rosinen: Weiche 50 g Rosinen für 15 Minuten in etwas Apfelsaft oder Rum ein. Gib sie dann abgetropft zur Apfel-Zimt-Mischung. Das sorgt für kleine, saftige Süßpunkte im Kuchen.
- Schoko-Variante: Für alle Schokoholics: Gib 50 g dunkle Schokoladenchips zur Apfel-Zimt-Mischung oder hebe 2 EL Kakaopulver unter das Mehl. Das gibt einen herrlich schokoladigen Touch.
- Glutenfrei: Du kannst das Weizenmehl ganz einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen (1:1). Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig zusammenhält. Das habe ich für eine Freundin mit Zöliakie getestet und es hat super geklappt.
- Vegan: Für eine vegane Version ersetzt du die Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen, gemischt mit 6 EL Wasser (lasse es 5 Minuten quellen). Den Joghurt ersetzt du durch einen pflanzlichen Joghurt (z.B. Soja- oder Kokosjoghurt) und die Butter durch vegane Margarine. Für die Glasur nimmst du veganen Frischkäse. Das funktioniert überraschend gut!
Servieren & Aufbewahren
Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist. Dann haben sich die Aromen richtig gut verbunden.
- Servieren: Serviere den Kuchen bei Zimmertemperatur. Einfach in dicke Scheiben schneiden. Dazu passt ein Klecks Sahne oder eine Kugel Vanilleeis. Ein warmer Pumpkin Cream Cold Foam Kaffee oder ein Glas Milch sind die perfekten Begleiter.
- Raumtemperatur: In einer gut verschlossenen Kuchenbox oder unter einer Glasglocke hält sich der Kuchen bei Raumtemperatur etwa 2-3 Tage. Er wird sogar noch saftiger, wenn er über Nacht steht.
- Kühlschrank: Wegen der Frischkäse-Glasur solltest du den Kuchen bei wärmeren Temperaturen im Kühlschrank aufbewahren. Wickle ihn dafür gut in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Dose. So hält er sich bis zu 5 Tage. Vor dem Servieren einfach 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit er wieder sein volles Aroma entfalten kann.
- Einfrieren: Du kannst den Kuchen wunderbar einfrieren. Am besten frierst du ihn unglasiert ein. Wickle ihn dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lässt du ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen. Die Glasur bereitest du dann frisch zu und streichst sie nach dem Auftauen auf. So schmeckt er wie frisch gebacken!
Nährwerte & Gesundheit
Natürlich ist dieser Kuchen ein Genussmittel, aber das ist ja auch völlig in Ordnung. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Fett | ca. 16 g |
| Kohlenhydrate | ca. 40 g |
| Eiweiß | ca. 5 g |
| Ballaststoffe | ca. 2 g |
Die Äpfel liefern dir Vitamine und Ballaststoffe, und der Joghurt im Teig sorgt für eine Extraportion Kalzium. Mit den genannten Anpassungen (z.B. weniger Zucker, Vollkornmehl) kannst du den Kuchen noch etwas gesünder gestalten. Aber ganz ehrlich? Manchmal muss ein Kuchen einfach nach Kuchen schmecken. Und dieser hier tut das auf eine wunderbare Art und Weise. Genieße ihn also ohne schlechtes Gewissen!
Fazit
Dieser saftige Apfel-Zimtschnecken-Kuchen mit Frischkäse-Glasur ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Gefühl. Er ist der Duft von Herbst, der Geschmack von Gemütlichkeit und das Glück, etwas wirklich Leckeres mit seinen Liebsten zu teilen. Ich habe ihn jetzt so oft gebacken, dass ich ihn fast im Schlaf könnte, und jedes Mal freue ich mich wieder auf den ersten Bissen.
Probier ihn unbedingt aus! Lass dich von der einfachen Zubereitung nicht täuschen – das Ergebnis ist absolut beeindruckend. Du kannst ihn nach Lust und Laune anpassen, mit Nüssen, Schokolade oder einer Prise mehr Zimt. Mach ihn zu deinem Kuchen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie er dir gelungen ist! Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Welche Äpfel hattest du verwendet? Teile deine Erfahrungen mit mir und der Community. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es doch mit deinen Freunden und deiner Familie. Je mehr Menschen diesen wunderbaren Kuchen genießen, desto besser! Also, ran an die Schüsseln und viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch normale Äpfel aus dem Supermarkt nehmen?
Ja, auf jeden Fall. Wichtig ist, dass sie fest und nicht mehlig sind. Sorten wie Elstar, Jonagold oder Braeburn eignen sich sehr gut. Vermeide zu süße und weiche Äpfel, da sie sonst zerfallen.
Muss ich die Äpfel vor dem Backen andünsten?
Nein, das ist optional. Ich mache es gerne, weil es den Apfelgeschmack intensiviert und die Äpfel etwas weicher macht. Du kannst sie aber auch roh in den Teig geben. Dann werden sie beim Backen ohnehin weich.
Die Glasur ist zu flüssig geworden. Was kann ich tun?
Kein Problem! Gib einfach noch etwas gesiebten Puderzucker hinzu und rühre ihn unter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn die Glasur zu fest ist, hilft ein Spritzer Milch oder Zitronensaft.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, das geht. Du solltest dann aber die Backzeit im Auge behalten, da der Kuchen in einer Springform flacher ist und schneller backt. Beginne mit einer Backzeit von ca. 35-40 Minuten und mache die Stäbchenprobe.
Wie bekomme ich den Kuchen am besten aus der Form?
Am einfachsten ist es, wenn du die Form mit Backpapier auslegst, das an zwei Seiten übersteht. Dann kannst du den Kuchen nach dem Abkühlen einfach an den Papier-Enden aus der Form heben. Wenn du die Form nur gefettet hast, lasse den Kuchen 10-15 Minuten abkühlen und löse dann vorsichtig mit einem Messer den Rand, bevor du ihn stürzt.
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Saftiger Apfel-Zimtschnecken-Kuchen mit Frischkäse Glasur – Bestes Rezept
Dieser saftige Apfel-Zimtschnecken-Kuchen mit cremiger Frischkäse-Glasur vereint das Beste aus Apfelkuchen und Zimtschnecken. Ein einfaches, aber beeindruckendes Herbstrezept, das nach Gemütlichkeit schmeckt.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 50-60 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 20 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 300 g Mehl (Type 405)
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 Eier (Größe M)
- 125 ml Sonnenblumenöl
- 200 g Joghurt (3,5 % Fett)
- 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g), geschält, entkernt und gewürfelt
- 2 EL Zitronensaft
- 2 TL Zimt
- 3 EL brauner Zucker
- 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 40 g weiche Butter
- 100 g Puderzucker
- 1 TL Zitronensaft oder Milch
Instructions
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen. Kastenform einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
- Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Zimt und braunen Zucker vermischen und zu den Äpfeln geben, gut vermengen. Optional: Äpfel 2-3 Minuten in einer Pfanne andünsten.
- In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
- In einer zweiten Schüssel Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät 2-3 Minuten hellschaumig schlagen. Öl und Joghurt unterrühren.
- Mehlmischung zu den feuchten Zutaten geben und nur kurz unterrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.
- Hälfte des Teigs in die Form geben und glattstreichen. Hälfte der Apfel-Zimt-Mischung darauf verteilen. Restlichen Teig daraufgeben und glattstreichen. Restliche Äpfel oben drauf verteilen und leicht in den Teig drücken.
- Auf mittlerer Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 40 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe machen. Kuchen 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
- Für die Glasur: Weichen Frischkäse und weiche Butter glatt rühren. Puderzucker sieben und unterrühren. Zitronensaft oder Milch zugeben und zu einer streichfähigen Glasur verrühren.
- Glasur auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen verteilen. Nach Belieben mit Zimt oder Nüssen bestreuen.
Notes
Äpfel sollten fest und säuerlich sein (z.B. Boskop, Elstar). Teig nicht zu lange rühren. Kuchen vor dem Glasieren vollständig auskühlen lassen. Glasur nach Belieben anpassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 320
- Sugar: 22
- Sodium: 0.2
- Fat: 16
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 2
- Protein: 5
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