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Gabriella Pearce

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Saftiger Apfelkuchen vom Blech mit Zimt – einfaches Rezept

Ready In 60 Minuten
Servings 20 Stücke
Difficulty Easy

Dieser Duft von Äpfeln und Zimt – der sich langsam durch die ganze Wohnung zieht, noch bevor der Kuchen überhaupt fertig ist – das ist für mich der Inbegriff von Sonntagnachmittag. Er erinnert mich an die Küche meiner Großmutter, in der immer ein Blechkuchen wartete, meistens genau dieser. Es war nie ein aufwendiges Tortenkunstwerk, sondern etwas Bodenständiges, das einfach glücklich machte.

Ich habe dieses Rezept für einen saftigen Apfelkuchen vom Blech mit Zimt über die Jahre immer wieder verfeinert. Es ist mein absoluter Favorit geworden, weil er so unkompliziert ist und trotzdem jedes Mal gelingt. Der Teig ist wunderbar locker, die Äpfel schön saftig und die Zimtnote genau richtig – nicht zu aufdringlich, aber deutlich genug, um zu wissen, dass Herbst oder einfach nur Gemütlichkeit angesagt ist.

Ehrlich gesagt, ich habe schon so viele Apfelkuchen-Rezepte ausprobiert, aber dieses hier ist einfach das Beste für ein Blech. Es ist das Rezept, das ich immer wieder backe, wenn ich Gäste bekomme oder wenn ich mir selbst eine Freude machen will. Und das Schöne daran? Es geht schnell, die Zutaten hat man meist im Haus, und der Kuchen schmeckt am nächsten Tag fast noch besser – falls denn etwas übrig bleibt.

Warum Sie Diesen Apfelkuchen Lieben Werden

Dieser saftige Apfelkuchen vom Blech mit Zimt ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Es ist der Kuchen, der bei jeder Familienfeier als erstes weg ist und nach dem meine Freunde immer wieder fragen. Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich dieses Blech schon aus dem Ofen geholt habe und alle um mich herum plötzlich in der Küche standen.

  • Schnell & Einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine komplizierten Schritte, keine lange Wartezeit. Perfekt für spontane Besuche oder das plötzliche Verlangen nach etwas Süßem.
  • Einfache Zutaten: Mehl, Zucker, Butter, Eier, Äpfel – das haben Sie wahrscheinlich alles zu Hause. Keine ausgefallenen Zutaten, für die Sie extra in den Supermarkt müssten.
  • Perfekt für Jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, für den Kindergeburtstag, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach so am Nachmittag – dieser Kuchen passt immer.
  • Ein Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben die Süße der Äpfel, Erwachsene schätzen die dezente Zimtnote. Er ist einfach ein Kuchen, der alle glücklich macht.
  • Unwiderstehlich Saftig: Das Geheimnis liegt in der Zubereitung. Die Äpfel geben genau die richtige Feuchtigkeit ab, und der Teig bleibt tagelang schön saftig.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance. Nicht zu süß, nicht zu trocken, nicht zu schwer. Es ist die Art von Kuchen, bei dem man nach dem ersten Stück sofort zum zweiten greift. Er ist wie eine warme Umarmung an einem kühlen Tag – einfach wohltuend und vertraut.

Wenn Sie gerne mit klassischen Aromen experimentieren, dann gefällt Ihnen vielleicht auch unser saftiger Kürbis-Schokostreuselkuchen mit Frischkäse – auch so ein herbstlicher Genuss!

Welche Zutaten Sie Brauchen

Die Zutatenliste für diesen saftigen Apfelkuchen vom Blech mit Zimt ist angenehm kurz. Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder spezielle Mehlsorten. Alles, was Sie brauchen, finden Sie in jedem gut sortierten Supermarkt. Ich setze hier auf Qualität bei den Grundzutaten, denn die machen den Unterschied.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Das ist der Schlüssel für einen lockeren Teig. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen.
  • 200 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig aus. Sie können auch braunen Zucker nehmen, das gibt dem Kuchen eine leicht karamellige Note.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Für das gewisse Extra an Aroma. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser!
  • 4 Eier (Größe M) – Am besten Zimmertemperatur, dann verbinden sie sich besser mit der Butter.
  • 350 g Mehl (Type 405) – Für einen besonders lockeren Kuchen können Sie 50 g durch Speisestärke ersetzen. Das macht den Teig noch zarter.
  • 1 Päckchen Backpulver – Achten Sie darauf, dass es noch frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
  • 1 Prise Salz – Klingt ungewöhnlich in einem süßen Kuchen, aber Salz hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus.
  • 100 ml Milch – Auch hier Zimmertemperatur. Die Milch sorgt für die richtige Konsistenz des Teiges.

Für den Belag:

  • 1 kg Äpfel – Ich empfehle eine feste, säuerliche Sorte wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Diese Äpfel zerfallen nicht beim Backen und geben eine schöne Säure, die perfekt mit dem süßen Teig harmoniert. Wenn Sie es süßer mögen, nehmen Sie Gala oder Fuji.
  • Saft einer halben Zitrone – Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine frische Note.
  • 2 EL Zucker – Zum Bestreuen der Äpfel, je nach Süße der Äpfel können Sie die Menge anpassen.
  • 2 TL Zimt – Hier sollten Sie nicht sparen. Verwenden Sie guten Ceylon-Zimt, der ist feiner und aromatischer als Cassia-Zimt.

Optional für den Guss:

  • 100 g Puderzucker – Für den klassischen Zuckerguss.
  • 2-3 EL Zitronensaft oder Milch – Zum Anrühren des Gusses.

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn Sie die Äpfel schälen, heben Sie die Schalen auf. Sie können sie mit etwas Zucker und Wasser zu einem leckeren Apfelsirup einkochen. Aber das ist ein anderes Rezept!

Benötigte Küchengeräte

Für diesen saftigen Apfelkuchen vom Blech mit Zimt brauchen Sie keine spezielle Ausrüstung. Die meisten Küchen haben alles, was Sie benötigen. Ich bin ein großer Fan von unkompliziertem Backen, bei dem der Kuchen im Vordergrund steht und nicht die Technik.

  • Backblech (ca. 30 x 40 cm) – Ein normales Ofenblech. Wenn Sie ein kleineres Blech haben, wird der Kuchen etwas höher. Passen Sie dann die Backzeit um ein paar Minuten an.
  • Backpapier – Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich lege immer etwas über den Rand, dann kann ich den Kuchen später leichter aus der Form heben.
  • Große Rührschüssel – Für den Teig. Eine Schüssel mit hohem Rand ist ideal, dann spritzt nichts.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ein Handrührgerät tut es völlig. Für die kleine Menge Teig brauchen Sie keine große Maschine.
  • Gemüseschäler und Apfelteiler – Oder ein scharfes Messer. Ein Apfelteiler ist eine kleine Investition, die sich lohnt, wenn Sie oft Äpfel verarbeiten.
  • Kleine Schüssel – Für die Zimt-Zucker-Mischung.

Falls Sie keinen Apfelteiler haben, kein Problem. Ein scharfes Messer tut es auch. Und wer ganz ohne elektrische Hilfe auskommen möchte, kann den Teig auch mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft rühren. Der Kuchen wird trotzdem großartig.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Saftiger Apfelkuchen vom Blech mit Zimt preparation steps

Die Zubereitung dieses saftigen Apfelkuchens vom Blech mit Zimt ist wirklich einfach. Ich habe die Schritte so aufgeschrieben, wie ich sie selbst mache, ohne Hektik, aber mit einem klaren Plan. Nehmen Sie sich Zeit – backen soll ja schließlich entspannen.

  1. Vorbereitung: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie das Backblech mit Backpapier aus. Das Papier sollte an den Seiten etwas überstehen, dann können Sie den Kuchen später leichter aus der Form heben.
  2. Teig zubereiten: Geben Sie die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Das ist wichtig – je luftiger die Butter-Zucker-Mischung, desto lockerer wird der Kuchen.
  3. Eier einrühren: Geben Sie die Eier einzeln hinzu und rühren Sie jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse sollte glatt und cremig aussehen. Keine Sorge, wenn sie anfangs etwas geronnen aussieht – das gibt sich, wenn das Mehl dazu kommt.
  4. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Sieben Sie die Mischung am besten, das macht den Teig noch feiner und verhindert Klümpchen.
  5. Mehl und Milch abwechselnd unterheben: Geben Sie nun abwechselnd einen Teil der Mehlmischung und einen Schuss Milch zur Butter-Ei-Masse. Beginnen und enden Sie mit dem Mehl. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Übermäßiges Rühren macht den Teig zäh. Der fertige Teig ist dickflüssig und fällt schwer vom Löffel.
  6. Teig auf dem Blech verteilen: Streichen Sie den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech aus. Ein Teigschaber oder eine Palette hilft dabei, eine gleichmäßige Schicht zu bekommen. Der Teig ist relativ fest, lassen Sie sich Zeit.
  7. Äpfel vorbereiten: Während der Ofen vorheizt, schälen Sie die Äpfel, vierteln sie und entfernen das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Viertel dann in dünne Spalten, etwa 0,5 cm dick. Nicht zu dünn, sonst zerfallen sie beim Backen. Beträufeln Sie die Apfelspalten sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden.
  8. Äpfel belegen: Verteilen Sie die Apfelspalten gleichmäßig auf dem Teig. Sie können sie schön dachziegelartig anordnen oder einfach locker aufstreuen – beides sieht am Ende toll aus. Drücken Sie die Äpfel leicht in den Teig, aber nicht zu fest.
  9. Zimt-Zucker-Mischung: Vermischen Sie in einer kleinen Schüssel die 2 EL Zucker mit dem Zimt. Streuen Sie diese Mischung gleichmäßig über die Äpfel. Das gibt nicht nur Aroma, sondern auch eine leichte, knusprige Kruste.
  10. Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie den Kuchen für 30-35 Minuten. Machen Sie nach 25 Minuten die Stäbchenprobe: Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Bleibt kein feuchter Teig mehr kleben, ist er fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und die Äpfel leicht gebräunt.
  11. Abkühlen lassen: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, damit der Guss (wenn Sie einen machen) nicht verläuft.
  12. Guss (optional): Für den Zuckerguss verrühren Sie den Puderzucker mit so viel Zitronensaft oder Milch, bis eine dickflüssige, aber noch fließfähige Masse entsteht. Träufeln Sie den Guss mit einem Löffel über den abgekühlten Kuchen oder verteilen Sie ihn mit einem Pinsel. Lassen Sie den Guss fest werden, bevor Sie den Kuchen anschneiden.

Ein persönlicher Tipp: Wenn Sie den Kuchen warm essen möchten, lassen Sie ihn etwa 10 Minuten abkühlen und servieren Sie ihn dann mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. Das ist der pure Genuss!

Tipps & Tricks für den Perfekten Kuchen

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht, aus denen ich gelernt habe. Damit Ihnen das nicht passiert, teile ich hier meine besten Tipps für diesen saftigen Apfelkuchen vom Blech mit Zimt. Backen ist ja bekanntlich eine Wissenschaft für sich – aber eine, die jeder lernen kann.

Die richtige Apfelsorte: Das A und O. Verwenden Sie auf keinen Fall mehlige Äpfel. Sorten wie Boskop oder Elstar behalten beim Backen ihre Form und geben genau die richtige Menge Saft ab. Wenn Sie nur süße Äpfel wie Gala haben, reduzieren Sie den Zucker im Teig etwas, sonst wird der Kuchen zu süß.

Butter und Eier auf Zimmertemperatur: Das ist der häufigste Fehler. Kalte Zutaten verbinden sich nicht gut und der Teig wird klumpig. Nehmen Sie Butter und Eier mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. In der Not können Sie die Eier für 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser legen.

Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, wird das Rühren zur Nebensache. Rühren Sie nur so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Sonst wird der Kuchen zäh und schwer. Glauben Sie mir, ich habe schon so manchen Kuchen durch zu langes Rühren ruiniert.

Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen ist anders. Meiner backt schneller als der meiner Freundin. Verlassen Sie sich nicht blind auf die Backzeit. Nach 25 Minuten ist es Zeit für die Stäbchenprobe. Wenn noch Teig kleben bleibt, lassen Sie den Kuchen noch 5 Minuten länger im Ofen.

Den Kuchen richtig lagern: Decken Sie den ausgekühlten Kuchen mit einem sauberen Geschirrtuch ab oder bewahren Sie ihn in einer Kuchenbox auf. So bleibt er mehrere Tage saftig. Im Kühlschrank wird er trocken – also lieber bei Raumtemperatur lagern.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass Sie es nach Herzenslust abwandeln können. Ich habe im Laufe der Zeit viele Varianten ausprobiert, und hier sind meine liebsten. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

  • Mit Nüssen: Streuen Sie vor dem Backen eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandelblättchen über die Äpfel. Das gibt einen wunderbaren Crunch und passt perfekt zum Zimt. Ich liebe die Kombination aus weichen Äpfeln und knackigen Nüssen.
  • Mit Rosinen: Weichen Sie 100 g Rosinen für 15 Minuten in Rum oder Apfelsaft ein und verteilen Sie sie zusammen mit den Äpfeln auf dem Teig. Das gibt dem Kuchen eine fruchtig-süße Note und macht ihn noch saftiger.
  • Mit Streuseln: Aus 100 g Mehl, 80 g Zucker, 80 g kalter Butter und 1 TL Zimt können Sie im Handumdrehen knusprige Streusel zaubern. Verteilen Sie diese vor dem Backen auf den Äpfeln. Das Ergebnis ist ein Apfel-Streuselkuchen vom Blech – ein absoluter Klassiker!
  • Vegan: Ersetzen Sie die Butter durch Margarine oder vegane Butter, die Eier durch Apfelmus (4 EL ersetzen 2 Eier) und die Milch durch Hafer- oder Sojamilch. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker.
  • Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 Austausch). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröselt der Kuchen. Ich habe gute Erfahrungen mit der Mehlmischung von Schär gemacht.

Eine meiner liebsten Variationen ist die mit gerösteten Haselnüssen und einem Hauch Kardamom im Teig. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber der Kardamom harmoniert wunderbar mit dem Zimt und den Äpfeln. Probieren Sie es aus!

Servieren & Aufbewahren

Dieser saftige Apfelkuchen vom Blech mit Zimt schmeckt zu jeder Tageszeit. Ob zum Frühstück mit einer Tasse Kaffee, als Dessert nach dem Abendessen oder einfach als Snack für zwischendurch. Hier sind meine besten Tipps fürs Servieren und Lagern.

Servieren: Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm, wenn die Aromen noch richtig schön intensiv sind. Ein Klecks geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis passen hervorragend dazu. Im Herbst liebe ich auch einen Löffel warmen Vanillepudding auf dem Kuchen – das ist wie eine warme Decke für die Seele.

Wenn Sie den Kuchen für Gäste servieren, können Sie ihn vor dem Anschneiden mit Puderzucker bestäuben. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch eine zusätzliche süße Note. Für besondere Anlässe garniere ich den Kuchen gerne mit ein paar dünnen Apfelscheiben und Minzblättern.

Aufbewahren: Decken Sie den Kuchen mit einem sauberen Geschirrtuch ab oder bewahren Sie ihn in einer luftdichten Kuchenbox bei Raumtemperatur auf. So bleibt er problemlos 3-4 Tage frisch und saftig. Im Kühlschrank wird er leider schnell trocken – also besser nicht.

Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Schneiden Sie ihn in Stücke, wickeln Sie jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur für etwa 2 Stunden stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.

Reheating: Wenn Sie den Kuchen wieder warm genießen möchten, legen Sie ein Stück für 5-10 Minuten in den auf 150 °C vorgeheizten Ofen. Das macht ihn wieder fast so gut wie frisch gebacken. In der Mikrowelle wird er schnell weich und matschig – das ist nicht zu empfehlen.

Übrigens, wenn Sie nach weiteren Ideen für herzhafte Gerichte suchen, die Sie vorbereiten können, dann schauen Sie sich doch unseren wärmenden Slow Cooker Rindereintopf an – der ist ebenfalls perfekt zum Vorbereiten und Einfrieren.

Nährwertinformationen & Gesundheitliche Vorteile

Ein Stück Kuchen ist natürlich kein Diätessen, aber das muss es ja auch nicht sein. Ich bin der Meinung, dass Genuss und eine ausgewogene Ernährung sich nicht ausschließen müssen. Dieser saftige Apfelkuchen vom Blech mit Zimt enthält einige Zutaten, die sogar richtig gesund sind.

Geschätzte Nährwerte pro Stück (bei 20 Stücken):

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Fett: ca. 14 g
  • Kohlenhydrate: ca. 36 g
  • Eiweiß: ca. 4 g
  • Ballaststoffe: ca. 2 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Äpfel: Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Antioxidantien. Besonders die Schale enthält viele wertvolle Nährstoffe – aber für einen Kuchen ist geschält natürlich besser. Äpfel fördern die Verdauung und können das Risiko für Herzkrankheiten senken.
  • Zimt: Ein wahres Superfood! Zimt wirkt entzündungshemmend, kann den Blutzuckerspiegel regulieren und ist reich an Antioxidantien. Schon ein Teelöffel pro Tag soll positive Effekte haben. Allerdings sollten Sie nicht zu viel Cassia-Zimt verwenden, da er Cumarin enthält. Ceylon-Zimt ist die bessere Wahl.
  • Butter und Eier: In Maßen genossen, liefern sie wichtige fettlösliche Vitamine und hochwertiges Eiweiß. Butter enthält Vitamin A, D, E und K, und Eier sind eine hervorragende Proteinquelle.

Diätetische Hinweise: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante schauen Sie sich die Variationen weiter oben an. Der Kuchen ist von Natur aus frei von Nüssen, wenn Sie darauf verzichten, welche hinzuzufügen.

Ich sage nicht, dass Sie jeden Tag Kuchen essen sollten. Aber ein Stück von diesem hausgemachten Apfelkuchen ist definitiv besser als jeder industriell gefertigte Snack. Und wenn Sie ihn mit frischen Äpfeln aus der Region backen, tun Sie auch noch etwas Gutes für die Umwelt.

Fazit

Dieser saftige Apfelkuchen vom Blech mit Zimt ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück Kindheitserinnerung, ein Trostspender an grauen Tagen und der Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Ich backe ihn jetzt seit Jahren, und er wird einfach nie langweilig.

Probieren Sie es aus! Nehmen Sie sich die Zeit, diesen Kuchen zu backen, und genießen Sie den Duft, der Ihre Küche erfüllt. Und haben Sie keine Angst vor Fehlern – backen lernt man durchs Backen. Mein erster Apfelkuchen war auch nicht perfekt, aber er hat trotzdem allen geschmeckt.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir erzählen, wie Ihr Kuchen geworden ist. Haben Sie eine der Variationen ausprobiert? Oder haben Sie Ihre eigene Kreation entwickelt? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es mit Ihren Freunden und Ihrer Familie – gute Rezepte sind schließlich dazu da, geteilt zu werden!

In diesem Sinne: Ran an die Äpfel und viel Freude beim Backen!

Häufig Gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Früchte als Äpfel verwenden?

Ja, absolut! Birnen, Pfirsiche oder Nektarinen eignen sich hervorragend als Alternative. Auch eine Mischung aus Äpfeln und Birnen ist sehr lecker. Passen Sie dann die Zuckermenge je nach Süße der Früchte an. Bei sehr süßen Früchten können Sie den Zucker im Teig etwas reduzieren.

Wie verhindere ich, dass der Kuchen zu trocken wird?

Der Schlüssel zu einem saftigen Kuchen ist die richtige Backzeit. Backen Sie ihn nicht zu lange. Machen Sie nach 30 Minuten die Stäbchenprobe, auch wenn der Kuchen noch nicht goldbraun aussieht. Jeder Ofen ist anders. Auch die Wahl der Äpfel ist entscheidend – säuerliche, feste Sorten wie Boskop geben mehr Saft ab als süße.

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ich empfehle, den Teig frisch zuzubereiten, da das Backpulver seine Triebkraft verlieren kann, wenn der Teig zu lange steht. Sie können jedoch die Äpfel am Vortag schälen und in Zitronenwasser lagern. Auch die trockenen Zutaten können Sie schon am Abend vorher abwiegen und mischen. Das spart Zeit am Backtag.

Wie bekomme ich eine besonders knusprige Kruste?

Für eine knusprige Kruste können Sie vor dem Backen etwas Hagelzucker oder groben Rohrzucker über die Äpfel streuen. Auch die bereits erwähnten Streusel sorgen für Crunch. Ein weiterer Tipp: Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen für 5 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen bei leicht geöffneter Tür stehen – das entzieht ihm etwas Feuchtigkeit und macht die Oberfläche knuspriger.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Ja, das ist möglich. Verwenden Sie eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Die Backzeit verlängert sich dann auf etwa 45-50 Minuten, da der Teig dicker ist. Machen Sie auf jeden Fall die Stäbchenprobe. Der Kuchen wird in der Springform etwas höher, was auch sehr schön aussieht. Passen Sie die Menge der Äpfel etwas an, da das Blech eine größere Fläche hat.

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Saftiger Apfelkuchen vom Blech mit Zimt recipe

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Saftiger Apfelkuchen vom Blech mit Zimt – einfaches Rezept

Dieser saftige Apfelkuchen vom Blech mit Zimt ist ein unkompliziertes Rezept, das immer gelingt. Der lockere Teig, die saftigen Äpfel und die dezente Zimtnote machen ihn zum perfekten Begleiter für gemütliche Nachmittage.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30-35 Minuten
  • Total Time: 45-50 Minuten
  • Yield: 20 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 200 g Zucker (1 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (2 TL)
  • 4 Eier (Größe M)
  • 350 g Mehl (Type 405) (2 3/4 Tassen)
  • 1 Päckchen Backpulver (2 TL)
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch (1/3 Tasse + 1 EL)
  • 1 kg Äpfel (etwa 67 mittelgroße Äpfel)
  • Saft einer halben Zitrone (1 EL)
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 100 g Puderzucker (3/4 Tasse) (optional für Guss)
  • 23 EL Zitronensaft oder Milch (optional für Guss)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backblech (ca. 30 x 40 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten hell und schaumig rühren.
  3. Eier einzeln unterrühren, jedes etwa 30 Sekunden, bis die Masse glatt und cremig ist.
  4. Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermischen und sieben.
  5. Abwechselnd einen Teil der Mehlmischung und einen Schuss Milch zur Butter-Ei-Masse geben, mit dem Mehl beginnen und enden. Nur so lange rühren, bis alles vermischt ist.
  6. Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech verstreichen.
  7. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm) schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
  8. Apfelspalten gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
  9. Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel mischen und über die Äpfel streuen.
  10. Blech auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 30-35 Minuten backen. Nach 25 Minuten Stäbchenprobe machen.
  11. Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  12. Für den optionalen Guss Puderzucker mit Zitronensaft oder Milch zu einer dickflüssigen Masse verrühren und über den abgekühlten Kuchen träufeln. Fest werden lassen.

Notes

Butter und Eier sollten Zimmertemperatur haben. Für eine besonders lockere Konsistenz können 50 g Mehl durch Speisestärke ersetzt werden. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag fast noch besser. Bei Raumtemperatur abgedeckt 3-4 Tage haltbar.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 280
  • Sugar: 20
  • Sodium: 150
  • Fat: 14
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 36
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Apfelkuchen, Blechkuchen, Zimt, saftig, einfach, Blech, Apfel, Kuchen, Herbst, Sonntag

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