Der Kühlschrank zeigte mir sein traurigstes Gesicht. Drei überreife Birnen, ein halber Block Zartbitterschokolade vom letzten Backprojekt und ein Joghurt, der morgen sein Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht. Draußen regnete es diesen typischen Novemberregen, der einfach nicht aufhören will. Perfektes Wetter zum Einkuscheln, aber null Motivation, nochmal loszugehen.
Also stand ich da und überlegte, was man aus diesen wenigen Zutaten zaubern könnte. Birnenkuchen mit Schokostückchen – die Idee kam mir, als ich die Schokolade sah. Birne und Schokolade, das ist doch ein klassisches Duo, oder? Nur dass ich bisher immer Birne pur oder Schoko pur gebacken hatte. Die Kombination war irgendwie noch nie auf meinem Radar.
Ich muss zugeben, der erste Versuch war ein bisschen trocken. Zu viel Mehl, zu wenig Fett. Die Birnen waren zwar saftig, aber der Teig konnte nicht mithalten. Also nochmal ran. Diesmal mit Joghurt im Teig – und plötzlich passte alles. Der Kuchen wurde so saftig, dass er fast auf der Zunge zerging. Und diese kleinen Schokostückchen, die immer wieder auftauchen? Einfach himmlisch.
Dieser saftige Birnenkuchen mit Schokostückchen ist seitdem mein absoluter Geheimtipp für gemütliche Nachmittage. Er schmeckt nach Herbst, nach Umarmungen und nach genau dem richtigen Moment, um den Tee aufzugießen. Und das Beste? Er ist so einfach, dass du ihn mit geschlossenen Augen backen kannst. Na ja, fast.
Warum du diesen Birnenkuchen lieben wirst
Ich habe diesen Kuchen inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken. Für meine Schwiegermutter, die eigentlich keine Birnen mag (sie hat drei Stücke gegessen). Für den Geburtstag meines Kollegen, der sonst nur Schokoladenkuchen isst. Und für mich selbst, an einem verregneten Sonntag, als ich einfach etwas Wärmendes brauchte. Jedes Mal war er ein Volltreffer.
- Saftig wie kein Zweiter – Der Joghurt im Teig macht ihn unglaublich zart und feucht. Du wirst keinen trockenen Krümel finden, versprochen.
- Einfache Zutaten – Birnen, Schokolade, Mehl, Eier – das hast du bestimmt alles zu Hause. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten nötig.
- Perfekt für gemütliche Stunden – Ob zum Kaffee am Nachmittag, als Dessert nach dem Abendessen oder einfach so zum Naschen – dieser Kuchen passt immer.
- Unkompliziert und schnell – In einer Stunde ist er fertig, inklusive Backzeit. Kein stundenlanges Rühren oder Warten auf Gehzeiten.
- Ein echter Publikumsliebling – Kinder lieben die Schokostückchen, Erwachsene die feine Birnensüße. Jeder findet etwas, das ihm schmeckt.
Was diesen Kuchen von anderen Birnenkuchen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der saftigen Textur und den überraschenden Schokoladenmomenten. Während viele Rezepte auf trockenen Rührteig setzen, habe ich hier eine Methode entwickelt, die den Kuchen tagelang frisch hält. Und die Schokolade? Die schmilzt beim Backen nur leicht an, sodass du immer wieder auf kleine, zartschmelzende Stücke triffst. Das ist nicht einfach nur ein Kuchen – das ist ein Erlebnis.
Was du für die Zutaten wissen musst
Dieser saftige Birnenkuchen mit Schokostückchen lebt von einfachen, aber gut gewählten Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie dieses perfekte Geschmackserlebnis. Lass mich dir zeigen, worauf du achten solltest.
Für den Teig
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das klassische Kuchenmehl. Für eine lockerere Textur kannst du 50 g durch Speisestärke ersetzen. Ich habe beides getestet, und die Stärke macht den Kuchen tatsächlich noch zarter.
- 150 g Zucker – Am besten feiner Haushaltszucker. Brauner Zucker gibt dem Kuchen eine leicht karamellige Note, die super zu Birnen passt. Probier es mal aus!
- 1 Päckchen Vanillezucker – Selbst gemacht oder gekauft, beides funktioniert. Ich nehme gern echte Vanille, aber das ist Geschmackssache.
- 2 TL Backpulver – Für die schöne Lockerheit. Achte darauf, dass es frisch ist – sonst wird der Kuchen flach.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt alle Aromen hervor. Nicht weglassen!
- 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur) – Kalte Eier können den Teig klumpig machen. Leg sie einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- 150 g weiche Butter – Nicht geschmolzen, sondern wirklich weich. Dann wird der Teig schön cremig. Ich nehme meistens ungesalzene Butter, aber gesalzene geht auch – dann das Salz im Teig weglassen.
- 150 g Joghurt (3,5 % Fett) – Das ist meine Geheimzutat für den extra saftigen Kuchen. Griechischer Joghurt oder Naturjoghurt, beides funktioniert. Für eine vegane Variante kannst du Sojajoghurt nehmen.
- 2 reife Birnen – Nicht zu weich, aber auch nicht steinhart. Die Birnen sollten leicht nachgeben, wenn du sie drückst. Ich verwende am liebsten Conference-Birnen, aber Williams-Christ oder Abate Fetel sind auch perfekt.
- 100 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao) – In grobe Stücke gehackt. Die Bitterkeit der Schokolade ist ein toller Kontrast zur Süße der Birnen. Vollmilchschokolade wird schnell zu süß, finde ich.
- Saft einer halben Zitrone – Für die Birnen, damit sie nicht braun werden. Außerdem bringt die Säure Frische in den Kuchen.
Für die Dekoration (optional)

- 2 EL gehobelte Mandeln – Vor dem Backen über den Teig streuen. Sie werden schön knusprig und sehen hübsch aus.
- Puderzucker zum Bestäuben – Ein Klassiker, der immer gut aussieht. Kurz vor dem Servieren aufstreuen.
Ein Tipp zur Schokolade: Hacke sie nicht zu klein. Grobe Stücke – etwa 1 cm groß – sorgen für diese wunderbaren Schmelzmomente im Kuchen. Zu kleine Stücke verschwinden einfach im Teig.
Das richtige Werkzeug
Für diesen saftigen Birnenkuchen mit Schokostückchen brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Kastenform (25 cm) – Oder eine Springform (24 cm), wenn du einen runden Kuchen bevorzugst. Ich mag die Kastenform, weil der Kuchen so schön gleichmäßig backt.
- Backpapier – Zum Auslegen der Form. Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter herauslösen.
- Eine große Rührschüssel – Nichts Kompliziertes, eine einfache Schüssel reicht.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für die cremige Butter-Zucker-Mischung. Mit der Hand geht es auch, aber dann brauchst du etwas Geduld und Muskelkraft.
- Ein scharfes Messer – Zum Schälen und Würfeln der Birnen. Ein stumpfes Messer macht die Birnen matschig – glaub mir, ich hab’s schon versucht.
- Ein Schneidebrett – Am besten eines mit Saftrille, falls die Birnen etwas Saft verlieren.
- Ein Zitruspresse – Für den Zitronensaft. Geht auch ohne, aber dann landen vielleicht Kerne im Teig.
- Ein Gitter zum Abkühlen – Damit der Kuchen von unten atmen kann und nicht durchweicht.
Falls du keine Kastenform hast: Eine Springform tut es auch. Der Kuchen wird dann etwas flacher, backt aber genauso gut. Einfach die Backzeit um 5-10 Minuten verkürzen und mit der Stäbchenprobe testen.
So gelingt der Birnenkuchen Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Ich zeige dir genau, wie dieser saftige Birnenkuchen mit Schokostückchen entsteht. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst belohnt.
- Den Ofen vorheizen – Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege die Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gründlich ein.
- Die Birnen vorbereiten – Schäle die Birnen, halbiere sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie in etwa 1 cm große Würfel. Beträufle sie sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Stell sie erstmal beiseite.
- Die Schokolade hacken – Hacke die Zartbitterschokolade in grobe Stücke. Nicht zu fein, sonst schmilzt sie komplett im Teig. Grobe Stücke sorgen für die schönen Schokomomente.
- Butter und Zucker schaumig rühren – Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen.
- Eier einzeln unterrühren – Gib die Eier nacheinander dazu und rühre jedes etwa 30 Sekunden unter. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als würde sie gerinnen – kein Problem, das gibt sich später wieder.
- Joghurt einrühren – Rühre den Joghurt kurz unter, bis alles verbunden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.
- Mehlmischung unterheben – Mische das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz. Siebe es am besten direkt über die Butter-Eier-Mischung. Dann hebst du es vorsichtig mit einem Teigschaber unter, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht rühren, nur falten!
- Birnen und Schokolade unterheben – Gib die Birnenwürfel und die Schokostückchen zum Teig und hebe sie vorsichtig unter. Die Birnen sollten gleichmäßig verteilt sein, aber nicht zerdrückt werden.
- Teig in die Form füllen – Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche ihn glatt. Wenn du möchtest, streue jetzt die gehobelten Mandeln darüber.
- Backen – Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene für 50-60 Minuten. Nach etwa 40 Minuten solltest du die Stäbchenprobe machen: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, decke sie nach 30 Minuten mit Alufolie ab.
- Abkühlen lassen – Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen, dann stürze ihn auf ein Gitter. Entferne das Backpapier und lass ihn vollständig auskühlen. Geduld – warm schmeckt er auch, aber richtig gut wird er erst, wenn er ganz abgekühlt ist.
- Servieren – Bestäube den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker. Schneide ihn in dicke Scheiben und genieße ihn mit einer Tasse Kaffee oder Tee.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du den Kuchen am Vortag backst, schmeckt er am nächsten Tag noch besser. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Und die Birnen geben noch mehr Feuchtigkeit ab – der Kuchen wird noch saftiger!
Meine besten Tipps für den perfekten Birnenkuchen
Ich habe einiges ausprobiert, bis dieser saftige Birnenkuchen mit Schokostückchen genau so wurde, wie ich ihn haben wollte. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse – damit du nicht die gleichen Fehler machst wie ich.
Die richtige Birnensorte – Nicht jede Birne ist gleich. Conference-Birnen sind ideal, weil sie fest bleiben und nicht zu viel Saft abgeben. Williams-Christ-Birnen sind saftiger, aber dann wird der Teig vielleicht etwas feuchter. Wenn du sehr weiche Birnen hast, reduziere die Menge etwas und drücke sie vor dem Unterheben leicht aus.
Nicht zu viel rühren – Das ist der häufigste Fehler beim Rührteig. Sobald das Mehl drin ist, nur noch vorsichtig unterheben. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten und der Kuchen wird zäh und kompakt. Lieber ein paar Mehlstreifen sehen, als einen zähen Kuchen zu haben.
Die Stäbchenprobe richtig machen – Stecke das Stäbchen nicht nur in die Mitte, sondern auch an den Rand. Der Kuchen backt in der Kastenform ungleichmäßig – die Mitte braucht am längsten. Wenn das Stäbchen sauber rauskommt, ist er perfekt.
Schokolade nicht ersetzen – Ich habe es mit Milchschokolade versucht, und der Kuchen wurde viel zu süß. Die Bitterkeit der Zartbitterschokolade ist der perfekte Kontrast zur Süße der Birnen. Wenn du keine Zartbitterschokolade magst, nimm Vollmilchschokolade mit mindestens 50 % Kakao.
Kuchen richtig lagern – Wickle den ausgekühlten Kuchen in Frischhaltefolie oder bewahre ihn in einer Kuchenbox auf. So bleibt er bis zu 4 Tage saftig. Im Kühlschrank wird er trocken – also lieber bei Raumtemperatur lagern.
Variationen, die du ausprobieren solltest
Dieser saftige Birnenkuchen mit Schokostückchen ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe und die wirklich funktionieren.
Mit Nüssen – Statt der Mandeln auf der Oberfläche kannst du 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse in den Teig geben. Sie passen wunderbar zu Birnen und Schokolade. Ich habe es mit Walnüssen probiert – einfach köstlich!
Mit Gewürzen – Gib einen Teelöffel Zimt oder eine Prise Kardamom zum Mehl. Das gibt dem Kuchen eine herbstliche Note. Besonders an kalten Tagen liebe ich diese Variante.
Vegan – Ersetze die Butter durch 150 g Margarine oder Kokosöl, die Eier durch 3 EL Apfelmus oder Leinsamen-Eier (3 EL Leinsamen + 9 EL Wasser) und den Joghurt durch Sojajoghurt. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker. Ich habe ihn für eine vegane Freundin gebacken, und sie war begeistert.
Glutenfrei – Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (1:1). Achte darauf, dass sie Backpulver enthält, oder füge etwas mehr hinzu. Der Kuchen wird etwas krümeliger, aber genauso saftig.
Mit Äpfeln statt Birnen – Wenn keine Birnen da sind, nimm einfach Äpfel. Ich habe es mit Boskop-Äpfeln probiert – sie geben eine schöne Säure, die gut zur Schokolade passt. Einfach die gleiche Menge verwenden.
Als Muffins – Fülle den Teig in Muffinförmchen und backe sie 18-20 Minuten bei 180 °C. Perfekt für unterwegs oder für Kindergeburtstage. Ich habe sie schon oft für Schulveranstaltungen gebacken – sie sind immer ratzfatz weg.
So servierst und lagerst du den Kuchen richtig
Ein guter Kuchen verdient die richtige Präsentation. Und genauso wichtig: die richtige Lagerung, damit er lange frisch bleibt.
Servieren – Der Birnenkuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Schneide ihn in dicke Scheiben und serviere ihn auf einem schönen Teller. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis machen daraus ein Dessert, das Gäste beeindruckt. Für mich persönlich ist er pur am besten – mit einer guten Tasse Kaffee oder einem Glas Milch.
Dazu passen – Ein warmer Vanillesoße oder ein Klecks Crème fraîche sind auch fantastisch. Im Herbst liebe ich dazu einen Pumpkin Chai Latte – die Gewürze harmonieren perfekt mit den Birnen. Oder du genießt ihn mit einem Pumpkin Cream Cold Foam für einen besonderen Kaffeegenuss.
Lagern – Bewahre den Kuchen in einer luftdichten Kuchenbox oder eingewickelt in Frischhaltefolie bei Raumtemperatur auf. So bleibt er bis zu 4 Tage saftig. Nicht in den Kühlschrank legen – dort wird er trocken und verliert sein Aroma.
Einfrieren – Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickle ihn portioniert in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur liegen lassen – etwa 2 Stunden. Oder kurz in der Mikrowelle erwärmen (20 Sekunden pro Stück).
Aufwärmen – Wenn du den Kuchen warm magst, lege eine Scheibe für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Oder backe sie im Ofen bei 150 °C für 5 Minuten auf. Dann wird die Schokolade wieder schön weich – ein Genuss!
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Klar, ein Kuchen ist kein Diätgericht. Aber dieser saftige Birnenkuchen mit Schokostückchen hat durchaus seine guten Seiten. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Kohlenhydrate: 38 g
- Eiweiß: 5 g
- Fett: 12 g
- Ballaststoffe: 3 g
Die Birnen liefern Ballaststoffe und Vitamine, vor allem Vitamin C und Kalium. Die Zartbitterschokolade enthält Antioxidantien und kann bei moderatem Verzehr sogar gut fürs Herz sein. Der Joghurt bringt Kalzium und Probiotika mit – also immerhin ein kleiner Gesundheitsbonus.
Wenn du auf deine Ernährung achtest, kannst du den Zucker reduzieren. Ich habe es mit 100 g Zucker statt 150 g probiert, und der Kuchen war immer noch süß genug. Die Birnen und die Schokolade bringen ja schon Süße mit. Auch eine Protein Bowl wäre eine gute Ergänzung, wenn du den Kuchen als Dessert nach einem leichten Abendessen isst.
Allergikerhinweis: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Schalenfrüchte (Mandeln). Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Variationen oben.
Warum du diesen Kuchen unbedingt backen solltest
Ich habe schon viele Kuchen gebacken in meinem Leben. Schokoladenkuchen, Zitronenkuchen, Marmorkuchen, saftige Double Chocolate Bananenmuffins – die Liste ist lang. Aber dieser saftige Birnenkuchen mit Schokostückchen hat etwas Besonderes. Vielleicht liegt es an der Kombination aus der weichen, saftigen Textur und den überraschenden Schokoladenstücken. Vielleicht an den Birnen, die den Kuchen so wunderbar feucht halten. Oder einfach daran, dass er nach genau dem schmeckt, was man an einem gemütlichen Nachmittag braucht.
Ich liebe es, wie der Duft von Birnen und Schokolade durch die Wohnung zieht, während der Kuchen im Ofen backt. Wie die ersten Bissen nach purem Wohlgefühl schmecken. Und wie meine Familie jedes Mal strahlt, wenn ich ihn aus der Küche bringe.
Probier ihn aus – ich bin mir sicher, du wirst ihn lieben. Und wenn du eine eigene Variation entdeckst (vielleicht mit Ingwer oder mit einer Prise Chili?), lass es mich wissen! Ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Schreib einfach einen Kommentar unter den Beitrag – ich lese jeden einzelnen und freue mich über deine Kuchengeschichten.
Backen ist für mich mehr als nur Rezepte nachkochen. Es ist eine Einladung, langsamer zu machen, den Moment zu genießen und etwas Gutes zu teilen. Dieser Kuchen ist meine Art, genau das zu tun. Ich hoffe, er wird auch deine.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Kuchen auch ohne Joghurt backen?
Ja, du kannst den Joghurt durch 150 ml Milch oder Buttermilch ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas weniger saftig, aber immer noch lecker. Buttermilch gibt ihm eine schöne, leichte Säure, die gut zu den Birnen passt.
Warum ist mein Kuchen in der Mitte zusammengefallen?
Das passiert oft, wenn der Kuchen zu früh aus dem Ofen genommen wird oder wenn die Backofentür während des Backens geöffnet wird. Achte darauf, dass der Kuchen wirklich durchgebacken ist (Stäbchenprobe!) und öffne die Tür erst nach 40 Minuten. Auch zu viel Backpulver kann dazu führen – also genau abmessen.
Kann ich frische Birnen durch Dosenbirnen ersetzen?
Ja, das geht. Lass die Dosenbirnen gut abtropfen und tupfe sie trocken, damit der Teig nicht zu feucht wird. Dosenbirnen sind oft süßer als frische, also reduziere den Zucker um etwa 20 Gramm. Ich persönlich bevorzuge frische Birnen, aber in der Not tun es auch Dosenbirnen.
Wie bekomme ich den Kuchen schön gleichmäßig gebräunt?
Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene und decke ihn nach 30 Minuten mit Alufolie ab, wenn die Oberfläche schon dunkel ist. So wird er nicht zu dunkel, aber die Mitte kann weiterbacken. Ein Tipp: Lege die Alufolie locker auf, damit sie den Teig nicht berührt.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Absolut! Eine Springform mit 24 cm Durchmesser ist ideal. Fette sie ein und bestäube sie mit Mehl. Die Backzeit verkürzt sich um etwa 10-15 Minuten, da der Kuchen flacher ist. Mach einfach die Stäbchenprobe, um sicherzugehen.
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Saftiger Birnenkuchen mit Schokostückchen – Bestes einfaches Rezept
Dieser saftige Birnenkuchen mit Schokostückchen ist der perfekte Begleiter für gemütliche Nachmittage. Mit Joghurt im Teig wird er unglaublich zart und feucht, während die groben Schokostückchen für überraschende Schmelzmomente sorgen.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 50-60 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten bis 1 Stunde 20 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 150 g weiche Butter
- 150 g Joghurt (3,5 % Fett)
- 2 reife Birnen
- 100 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao)
- Saft einer halben Zitrone
- 2 EL gehobelte Mandeln (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen oder einfetten.
- Die Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, um Braunfärbung zu verhindern.
- Die Zartbitterschokolade in grobe Stücke hacken (ca. 1 cm).
- Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist.
- Die Eier nacheinander dazugeben und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren.
- Den Joghurt kurz unterrühren, bis alles verbunden ist.
- Mehl, Backpulver und Salz mischen, über die Butter-Eier-Mischung sieben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.
- Birnenwürfel und Schokostückchen vorsichtig unterheben, gleichmäßig verteilen.
- Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Optional mit gehobelten Mandeln bestreuen.
- Auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 40 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen, Backpapier entfernen und vollständig auskühlen lassen.
- Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben, in dicke Scheiben schneiden und genießen.
Notes
Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine, Eier durch Apfelmus und Joghurt durch Sojajoghurt ersetzen. Für glutenfrei Weizenmehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 22
- Sodium: 150
- Fat: 12
- Saturated Fat: 7
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 3
- Protein: 5
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