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Gabriella Pearce

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Saftiger Karamellisierter Apfel-Zimt-Kuchen: Einfaches Rezept ohne Mixer

Ready In 90 Minuten
Servings 12 Stücke
Difficulty Easy

Der Duft von karamellisierten Äpfeln und Zimt lag in der ganzen Wohnung. Meine Nachbarin stand plötzlich vor der Tür – nicht weil sie etwas brauchte, sondern weil sie einfach wissen musste, was da so unglaublich duftet. Ich hielt ihr eine noch warme Scheibe hin, und sie nahm sie mit einem fragenden Blick. Drei Minuten später hatte sie das Rezept auf ihrem Handy eingespeichert. Genau so muss ein guter Apfelkuchen sein: Er spricht für sich selbst.

Ehrlich? Ich hätte nie gedacht, dass ein Kuchen ohne Mixer so saftig werden kann. Aber genau das ist der Punkt bei diesem saftigen karamellisierten Apfel-Zimt-Kuchen ohne Mixer. Er beweist, dass man keine teuren Küchengeräte braucht, um etwas wirklich Großartiges zu backen. Nur zwei Hände, eine Schüssel und ein bisschen Geduld.

Die Äpfel werden vorher in Butter und Zucker karamellisiert – das ist der geheime Trick, der den Kuchen so besonders macht. Sie werden weich, süß und fast schon marmeladig, bevor sie überhaupt in den Teig kommen. Und der Teig selbst? Der ist so einfach, dass ihn wirklich jeder hinbekommt. Kein Rühren bis der Arm wehtut, keine komplizierten Techniken. Nur gute Zutaten und ein bisschen Liebe.

Ich habe diesen Kuchen zum ersten Mal gebacken, als mein Mixer den Geist aufgegeben hat. Und ich war ehrlich gesagt nervös. Aber dieses Rezept hat mich eines Besseren belehrt. Manchmal sind die einfachsten Dinge die besten – und dieser Kuchen ist der lebende Beweis.

Warum Sie diesen Kuchen lieben werden

  • Schnell & Einfach: In nur 15 Minuten Vorbereitungszeit haben Sie den Teig fertig. Der Kuchen backt dann von alleine.
  • Kein Mixer nötig: Wirklich nicht! Alles wird mit der Hand gerührt. Perfekt für kleine Küchen oder wenn der Mixer gerade in der Spülmaschine steckt.
  • Einfache Zutaten: Sie haben wahrscheinlich alles zu Hause. Äpfel, Mehl, Zucker, Butter, Eier, Zimt – das war’s schon fast.
  • Perfekt für den Herbst: Ob zum Kaffeeklatsch, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach für gemütliche Nachmittage – dieser Kuchen passt immer.
  • Unwiderstehlich saftig: Die karamellisierten Äpfel machen den Teig so feucht und aromatisch, dass Sie jeden Bissen genießen werden.

Was diesen Kuchen von anderen Apfelkuchen unterscheidet? Es ist die Karamellisierung. Die Äpfel werden nicht einfach roh in den Teig gegeben, sondern vorher in der Pfanne goldbraun gezuckert. Das bringt eine Tiefe ins Spiel, die man mit rohen Äpfeln einfach nicht erreicht. Der Zimt rundet alles perfekt ab – nicht zu aufdringlich, aber deutlich genug, um zu wissen, dass der Herbst gekommen ist.

Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist die Art von Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Er ist Seelenwärmer, Trostspender und Glücklichmacher in einem. Und das Beste: Sie müssen ihn mit niemandem teilen – aber glauben Sie mir, das werden Sie wollen.

Zutaten, die Sie brauchen

Dieses Rezept kommt mit ganz einfachen, alltäglichen Zutaten aus. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Spezialitäten. Alles, was Sie brauchen, gibt es im Supermarkt um die Ecke – oder vielleicht sogar schon in Ihrer Küche.

Für die karamellisierten Äpfel:

  • 3 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskoop, Elstar oder Jonagold – säuerliche Sorten eignen sich am besten)
  • 40 g Butter
  • 3 EL brauner Zucker (oder normaler Zucker, wenn Sie keinen braunen haben)
  • 1 TL Zimt

Für den Teig:

Saftiger karamellisierter Apfel-Zimt-Kuchen ohne Mixer preparation steps

  • 250 g Weizenmehl (Type 405 – für besonders zarten Kuchen können Sie auch Dinkelmehl verwenden)
  • 150 g Zucker (ich nehme gerne eine Mischung aus weißem und braunem Zucker für mehr Aroma)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 große Eier (Zimmerwärme, dann wird der Teig fluffiger)
  • 120 ml Milch (Vollmilch oder pflanzliche Alternative wie Hafermilch)
  • 80 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • 1 TL Zimt

Ein paar Anmerkungen zu den Zutaten:

Die Äpfel sind wirklich die Hauptdarsteller hier. Ich empfehle Boskoop, weil sie beim Backen schön weich werden und eine angenehme Säure mitbringen, die perfekt mit dem süßen Karamell harmoniert. Elstar geht aber auch hervorragend – sie sind etwas süßer, aber immer noch fruchtig genug.

Den braunen Zucker für die Karamellisierung würde ich nicht durch weißen ersetzen, wenn Sie können. Der braune Zucker gibt dem Ganzen eine leichte Melasse-Note, die einfach himmlisch ist. Aber wenn nur weißer Zucker im Haus ist – kein Problem! Es funktioniert trotzdem.

Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 austauschen. Der Kuchen wird dann etwas krümeliger, aber immer noch lecker. Ich habe es selbst getestet, und es hat gut geklappt.

Was Sie an Küchenutensilien brauchen

Das Schöne an diesem Rezept? Sie brauchen wirklich nicht viel. Einfach das Nötigste.

  • Eine große Rührschüssel (nichts Besonderes, eine normale Schüssel reicht)
  • Eine Pfanne (am besten beschichtet, damit die Äpfel nicht anbrennen)
  • Einen Schneebesen oder einen Holzlöffel (zum Rühren – beides geht)
  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) oder eine Springform (20-22 cm Durchmesser)
  • Backpapier oder etwas Butter zum Einfetten der Form
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett für die Äpfel

Ich benutze am liebsten eine beschichtete Pfanne von guter Qualität, weil die Äpfel dann gleichmäßig karamellisieren und nicht festkleben. Wenn Sie keine beschichtete Pfanne haben, nehmen Sie einfach eine normale Pfanne und geben Sie etwas mehr Butter hinein – das klappt auch.

Für die Kastenform: Ich habe schon alles Mögliche benutzt, von der teuren Markenform bis zur einfachen aus dem Discounter. Am Ende kommt es wirklich nur darauf an, dass Sie die Form gut einfetten oder mit Backpapier auslegen. Sonst klebt der Kuchen fest – und das wäre doch schade, oder?

So wird der Kuchen gemacht – Schritt für Schritt

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen genau, wie es geht.

Schritt 1: Äpfel vorbereiten (ca. 5 Minuten)

Waschen Sie die Äpfel, schälen Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie sie dann in kleine Würfel – etwa 1 cm groß. Je kleiner die Würfel, desto mehr karamellisierte Oberfläche haben Sie später. Aber übertreiben Sie es nicht, sonst werden sie zu Matsch.

Schritt 2: Äpfel karamellisieren (ca. 8-10 Minuten)

Geben Sie die Butter in eine Pfanne und lassen Sie sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Streuen Sie den braunen Zucker und den Zimt darüber und rühren Sie einmal kurz um. Dann kommen die Apfelwürfel hinein. Lassen Sie sie unter gelegentlichem Rühren etwa 5-7 Minuten brutzeln, bis sie weich sind und eine goldbraune, sirupartige Flüssigkeit entsteht. Sie werden sehen – der Duft allein ist schon der Hammer! Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und lassen Sie die Äpfel etwas abkühlen.

Mein Tipp: Wenn die Äpfel anfangen zu kleben, geben Sie einfach einen kleinen Schuss Wasser oder Apfelsaft dazu. Das löst den Zucker wieder und verhindert, dass etwas anbrennt.

Schritt 3: Den Teig zubereiten (ca. 10 Minuten)

In einer großen Schüssel vermischen Sie das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, das Backpulver, das Salz und den Zimt. Machen Sie eine kleine Mulde in die Mitte. Geben Sie die Eier, die Milch und das Öl hinein. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Rühren Sie alles mit einem Schneebesen oder Holzlöffel nur so lange, bis keine Mehlklumpen mehr zu sehen sind. Nicht zu viel rühren! Sonst wird der Kuchen zäh. Ein paar kleine Klümpchen sind übrigens völlig in Ordnung – die verschwinden beim Backen.

Jetzt heben Sie die abgekühlten karamellisierten Äpfel vorsichtig unter den Teig. Heben, nicht rühren! Sonst werden die Äpfel zu sehr zerdrückt. Lassen Sie ruhig ein paar Apfelstücke für die Dekoration übrig – das sieht später hübsch aus.

Schritt 4: In die Form geben und backen (ca. 50-60 Minuten)

Heizen Sie den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor (oder 160°C Umluft). Fetten Sie Ihre Kastenform gut ein oder legen Sie sie mit Backpapier aus. Gießen Sie den Teig hinein und streichen Sie ihn glatt. Wenn Sie noch ein paar Apfelstücke übrig haben, verteilen Sie sie auf der Oberfläche – das gibt ein schönes Muster.

Backen Sie den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 50-60 Minuten. Machen Sie nach 45 Minuten die Stäbchenprobe: Stecken Sie ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Wenn noch Teig klebt, lassen Sie ihn noch 5-10 Minuten länger backen.

Wichtig: Jeder Ofen ist anders. Meiner backt zum Beispiel immer etwas schneller. Behalten Sie den Kuchen also im Auge – besonders gegen Ende der Backzeit.

Schritt 5: Abkühlen lassen und genießen (ca. 15-20 Minuten)

Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn etwa 10-15 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzen Sie ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter. Wenn Sie ihn zu früh stürzen, könnte er noch zerbrechen. Geduld lohnt sich hier! Lassen Sie ihn vollständig auskühlen, bevor Sie ihn anschneiden – warm ist er zwar auch lecker, aber kalt lässt er sich besser schneiden und die Aromen kommen noch besser zur Geltung.

Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen

Ich habe diesen Kuchen inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken. Und dabei habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne mit Ihnen teile.

Der häufigste Fehler: Zu viel rühren! Ich habe es selbst erlebt – man denkt, je mehr man rührt, desto luftiger wird der Teig. Falsch. Bei Rührkuchen ohne Mixer gilt: Nur so lange rühren, bis sich die Zutaten verbunden haben. Sonst wird der Kuchen zäh und schwer. Vertrauen Sie mir – weniger ist hier wirklich mehr.

Die Äpfel nicht zu heiß unterheben: Wenn die karamellisierten Äpfel noch zu heiß sind, wenn Sie sie in den Teig geben, kann der Teig anfangen zu stocken. Lassen Sie sie also ruhig 5-10 Minuten abkühlen. Das macht einen großen Unterschied.

Mein persönlicher Fail: Einmal habe ich vergessen, die Äpfel zu karamellisieren und sie einfach roh in den Teig gegeben. Das Ergebnis? Ein eher langweiliger, wässriger Kuchen ohne das besondere Aroma. Die Karamellisierung ist wirklich der Schlüssel – überspringen Sie diesen Schritt nicht!

Multitasking-Tipp: Während die Äpfel in der Pfanne brutzeln, können Sie schon die trockenen Zutaten abwiegen und vermischen. So sparen Sie Zeit und haben alles griffbereit, wenn es ans Rühren geht.

Für gleichmäßige Ergebnisse: Verwenden Sie immer die gleiche Kastenform. Ich habe gemerkt, dass die Backzeit stark variieren kann, je nachdem, ob die Form aus Metall, Keramik oder Silikon ist. Metallformen backen am schnellsten, Keramik braucht etwas länger.

Falls Sie noch mehr Inspiration für einfache Backrezepte suchen, schauen Sie sich doch mal dieses Rezept für saftige Double Chocolate Bananenmuffins an – auch ohne Mixer und ein absoluter Hit bei meinen Kindern. Und wenn Sie eher auf herzhafte Gerichte stehen, probieren Sie diesen cremigen Bacon-Käse-Kartoffelsuppe – perfekt für kalte Tage.

Variationen und Anpassungen

Dieser Kuchen ist ein echtes Chamäleon. Sie können ihn nach Lust und Laune abwandeln.

Für Veganer: Tauschen Sie die Eier gegen 2 EL Leinsamenmehl + 6 EL Wasser (gut verrühren und 5 Minuten quellen lassen). Die Butter durch vegane Margarine ersetzen und die Milch durch eine pflanzliche Alternative. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch sehr lecker.

Mit Nüssen: Geben Sie eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandeln in den Teig. Sie geben dem Kuchen einen wunderbaren Crunch und passen perfekt zu den Äpfeln und dem Zimt.

Mit Rosinen: Weichen Sie 50 g Rosinen in etwas Apfelsaft oder Rum ein (für die Erwachsenen-Version) und geben Sie sie kurz vor dem Backen unter den Teig. Das bringt eine zusätzliche süße Note.

Andere Früchte: Im Sommer können Sie statt Äpfeln auch Birnen oder Pfirsiche verwenden. Die Karamellisierung funktioniert genauso gut. Passen Sie nur die Zuckermenge an – wenn die Früchte sehr süß sind, etwas weniger Zucker nehmen.

Gewürzvariation: Statt nur Zimt können Sie auch eine Prise Kardamom, Muskatnuss oder Nelkenpulver dazugeben. Das gibt dem Kuchen eine orientalische Note. Ich habe das mal ausprobiert, als ich keinen Zimt mehr hatte – und es war überraschend lecker!

Wenn Sie noch mehr Rezepte für den Herbst suchen, werfen Sie einen Blick auf dieses Rezept für saftigen Kürbis-Schokostreuselkuchen – auch ohne Mixer und ein wahrer Genuss.

Servieren und Aufbewahren

Dieser Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig ausgekühlt ist – aber ehrlich? Warm ist er auch himmlisch, besonders mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Mein persönlicher Favorit ist eine Tasse heißer Kaffee dazu. Einfach perfekt für einen gemütlichen Nachmittag.

Im Kühlschrank: Wickeln Sie den Kuchen in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine luftdichte Dose. So hält er sich im Kühlschrank etwa 4-5 Tage. Die Äpfel geben Feuchtigkeit ab, also wird er mit der Zeit sogar noch saftiger – wenn das überhaupt möglich ist!

Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Schneiden Sie ihn in Scheiben, wickeln Sie jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So haben Sie immer ein Stück Kuchen parat, wenn die Lust zuschlägt. Im Gefrierschrank hält er sich etwa 3 Monate.

Aufwärmen: Tauen Sie die Scheiben bei Zimmertemperatur auf oder geben Sie sie für 10-15 Minuten bei 150°C in den Ofen. In der Mikrowelle wird er schnell matschig – also lieber den Ofen nehmen, wenn Sie Zeit haben.

Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit weiter. Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen oft noch besser als am ersten – die Zimt- und Karamellnoten haben sich dann richtig entfaltet. Wenn Sie also einen Tag vorher backen, sind Sie auf der sicheren Seite.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Natürlich ist ein Kuchen kein Diätgericht – aber das muss er ja auch nicht sein! Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Kohlenhydrate: 42 g
  • Fett: 11 g
  • Eiweiß: 4 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Die Äpfel liefern übrigens Vitamin C und Ballaststoffe – also immerhin ein kleiner gesundheitlicher Bonus. Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Natürlich ist das kein Grund, die ganze Form aufzuessen – aber es ist schön zu wissen, dass nicht nur Zucker drin steckt.

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit: Wie schon erwähnt, funktioniert glutenfreies Mehl. Achten Sie darauf, dass das Backpulver auch glutenfrei ist. Für Laktoseintoleranz: Verwenden Sie laktosefreie Milch und Butter oder Margarine.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch andere Äpfel verwenden?

Ja, absolut! Säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold eignen sich am besten, weil sie beim Backen nicht zu matschig werden und eine schöne Säure mitbringen. Süße Sorten wie Gala oder Fuji funktionieren auch, aber der Kuchen wird dann insgesamt süßer – Sie können dann etwas weniger Zucker nehmen.

Warum wird mein Kuchen trocken?

Das kann mehrere Gründe haben: Zu lange gebacken, zu wenig Fett oder zu viel Mehl. Achten Sie darauf, die Stäbchenprobe zu machen und den Kuchen nicht zu überbacken. Auch das richtige Abmessen der Zutaten ist wichtig – ein Küchenwaage hilft hier sehr.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Ja, klar! Eine Springform mit 20-22 cm Durchmesser funktioniert wunderbar. Die Backzeit verkürzt sich dann etwas – überprüfen Sie nach etwa 40 Minuten. Der Kuchen wird etwas flacher, aber genauso lecker.

Muss ich die Äpfel wirklich karamellisieren?

Ehrlich? Ja, das ist der entscheidende Schritt. Wenn Sie die Äpfel roh in den Teig geben, wird der Kuchen wässrig und verliert an Aroma. Die Karamellisierung konzentriert den Geschmack und macht die Äpfel weich und süß. Es lohnt sich wirklich!

Kann ich den Zucker reduzieren?

Sie können den Zucker im Teig um etwa 20-30 Gramm reduzieren, wenn Sie möchten. Aber lassen Sie den Zucker für die Karamellisierung der Äpfel besser drin – der ist für die Konsistenz und den Geschmack wichtig. Der Kuchen wird dann insgesamt etwas weniger süß, aber immer noch aromatisch genug.

Fazit: Ein Kuchen für alle Fälle

Dieser saftige karamellisierte Apfel-Zimt-Kuchen ohne Mixer ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung. Eine Einladung, sich Zeit zu nehmen, die Hände in den Teig zu stecken und etwas ganz Einfaches, aber Wunderbares zu schaffen. Er beweist, dass man keine teure Ausrüstung braucht, um etwas wirklich Köstliches zu backen.

Ich liebe diesen Kuchen, weil er so unkompliziert ist. Er fragt nicht, ob Sie einen Mixer haben oder ob die Äpfel bio sind. Er fragt nur, ob Sie Lust auf etwas Gutes haben. Und die Antwort ist doch immer ja, oder?

Probieren Sie es aus! Ändern Sie die Gewürze nach Ihrem Geschmack, geben Sie Nüsse dazu oder lassen Sie sie weg. Backen Sie ihn für sich allein oder teilen Sie ihn mit Freunden. Und wenn Sie ihn gebacken haben, schreiben Sie mir in die Kommentare, wie er geworden ist. Ich freue mich riesig auf Ihre Geschichten und Bilder!

Bis zum nächsten Mal – und denken Sie daran: Gutes Essen braucht keine Maschinen, nur ein bisschen Liebe.

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Saftiger karamellisierter Apfel-Zimt-Kuchen ohne Mixer recipe

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Saftiger Karamellisierter Apfel-Zimt-Kuchen: Einfaches Rezept ohne Mixer

Ein unwiderstehlich saftiger Apfelkuchen, bei dem die Äpfel vor dem Backen in Butter und Zucker karamellisiert werden. Dieses einfache Rezept kommt ganz ohne Mixer aus und gelingt garantiert.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 50-60 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten - 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 3 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskoop, Elstar oder Jonagold)
  • 40 g Butter (ca. 3 EL)
  • 3 EL brauner Zucker (oder normaler Zucker)
  • 1 TL Zimt
  • 250 g Weizenmehl (Type 405, ca. 2 Tassen)
  • 150 g Zucker (ca. 3/4 Tasse, Mischung aus weißem und braunem Zucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 große Eier (Zimmerwärme)
  • 120 ml Milch (ca. 1/2 Tasse, Vollmilch oder pflanzliche Alternative)
  • 80 ml neutrales Öl (ca. 1/3 Tasse, z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • 1 TL Zimt

Instructions

  1. Äpfel vorbereiten: Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Äpfel karamellisieren: Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Braunen Zucker und Zimt darüberstreuen, kurz umrühren. Apfelwürfel hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren 5-7 Minuten brutzeln, bis sie weich sind und eine goldbraune, sirupartige Flüssigkeit entsteht. Pfanne vom Herd nehmen und Äpfel etwas abkühlen lassen.
  3. Teig zubereiten: In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Eine Mulde in die Mitte drücken. Eier, Milch und Öl hineingeben. Mit einem Schneebesen oder Holzlöffel nur so lange rühren, bis keine Mehlklumpen mehr zu sehen sind. Nicht zu viel rühren!
  4. Äpfel unterheben: Die abgekühlten karamellisierten Äpfel vorsichtig unter den Teig heben. Ein paar Apfelstücke für die Dekoration übrig lassen.
  5. Backen: Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) einfetten oder mit Backpapier auslegen. Teig hineingießen und glattstreichen. Übrige Apfelstücke auf der Oberfläche verteilen. Auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 45 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.
  6. Abkühlen lassen: Kuchen 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen. Vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.

Notes

Die Äpfel nicht zu heiß unter den Teig heben, sonst stockt der Teig. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Mehlmischung 1:1 verwenden. Für Veganer Eier durch 2 EL Leinsamenmehl + 6 EL Wasser ersetzen, Butter durch vegane Margarine und Milch durch pflanzliche Alternative. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 280
  • Sugar: 24
  • Sodium: 150
  • Fat: 11
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Apfelkuchen, Zimtkuchen, ohne Mixer, saftig, karamellisiert, einfach, Herbst, Kuchen, Apfel-Zimt-Kuchen

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