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Gabriella Pearce

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Saftiges Kürbisbrot mit Kürbiskernen – Einfach & Fluffig

Ready In 75 Minuten
Servings 12 Scheiben
Difficulty Einfach

Diese eine perfekte, goldbraune Kruste – die ist es, worum es mir bei diesem Kürbisbrot eigentlich geht. Sie ist knusprig, fast karamellisiert, und darunter verbirgt sich ein so weicher, fast wolkenartiger Teig, dass man kaum glaubt, dass Kürbis darin steckt. Die Kerne oben drauf geben ein leises Knacken beim Reinbeißen, und genau dieser Kontrast – außen fest, innen zart, mit diesem nussigen Kürbiskern-Crunch – ist der ganze Grund, warum ich dieses Rezept immer wieder backe.

Ehrlich, ich war nie der Typ für „gesundes” Brot. Zu oft habe ich trockene, dichte Ziegelsteine aus der Form geholt, die nach viel Versprechen, aber wenig Genuss schmeckten. Aber dann stand ich letztes Jahr im Herbst mit einem Hokkaido-Kürbis in der Küche (den ich eigentlich für Suppe kaufen wollte) und hatte plötzlich diesen Gedanken: Was, wenn ich den Kürbis nicht koche, sondern einfach roh reibe? Was, wenn der Teig so feucht ist, dass das Brot tagelang saftig bleibt?

Herausgekommen ist ein Kürbisbrot, das so fluffig ist, dass man es kaum erwarten kann, bis es abgekühlt ist. Es riecht nach Butter und einem Hauch Zimt, und die Kürbiskerne auf der Oberseite werden im Ofen so richtig schön knusprig. Ich habe es schon unzählige Male gebacken, und es wird nie langweilig. Es ist einfach dieses eine Brot, das man immer wieder machen will, weil es so unkompliziert ist und einfach immer gelingt.

Warum du dieses Kürbisbrot lieben wirst

Dieses Rezept habe ich über mehrere Wochen hinweg immer wieder getestet, bis die Textur perfekt war. Ich wollte kein schweres, matschiges Brot, sondern etwas, das man auch pur zum Frühstück essen kann, ohne dass es nach „Gesundheitszeug” schmeckt. Hier ist, warum es funktioniert:

  • Einfach und schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Kein langes Kneten, kein aufwendiges Gehenlassen. Einfach alles in eine Schüssel, verrühren, ab in den Ofen.
  • Alltagszutaten: Du brauchst keinen exotischen Kürbis oder spezielles Mehl. Ein Hokkaido (oder Butternusskürbis) tut es, und die restlichen Zutaten hast du garantiert zu Hause.
  • Perfekt für den Herbst: Es ist das ideale Brot für kühle Tage. Ob zum Frühstück mit Butter, als Snack am Nachmittag oder sogar als Beilage zu einer herbstlichen Suppe – es passt einfach immer.
  • Unwiderstehlich fluffig: Der Trick liegt in der Kombination aus frisch geriebenem Kürbis und Buttermilch. Das macht den Teig so zart, dass er tagelang frisch bleibt. Kein trockenes Brot am zweiten Tag!
  • Ein echter Publikumsliebling: Selbst Leute, die sagen, sie mögen keinen Kürbis, lieben dieses Brot. Die Kürbiskerne geben ein tolles Aroma, und der Kürbis selbst schmeckt nur dezent süßlich und sorgt vor allem für die unglaubliche Saftigkeit.

Dieses Brot ist nicht nur gut – es ist die Art von Brot, die man isst und dabei kurz die Augen schließt. Es ist Wohlfühlessen, das sich leicht anfühlt, aber genau den richtigen Biss hat. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Zutaten – Was du brauchst

Für dieses Kürbisbrot verwendest du einfache, aber gut ausgewählte Zutaten. Jede hat eine bestimmte Aufgabe, damit das Brot am Ende genau so wird, wie wir es wollen: saftig, fluffig und voller Geschmack.

Für den Teig:

  • 250 g Hokkaido-Kürbis, roh gerieben (ca. 2 Tassen): Der Hokkaido ist perfekt, weil du ihn nicht schälen musst. Die Schale wird beim Backen weich und gibt dem Brot eine schöne Farbe. Reibe ihn einfach fein, das sorgt für eine gleichmäßige Verteilung im Teig. Butternusskürbis geht auch, den solltest du aber vorher schälen.
  • 300 g Mehl (Type 405 oder 550) (ca. 2 ½ Tassen): Normales Weizenmehl sorgt für die beste Konsistenz. Du kannst auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann wird das Brot etwas kerniger. Für eine glutenfreie Variante habe ich schon eine 1:1-Mischung aus glutenfreiem Mehl und etwas Maisstärke getestet – das klappt überraschend gut.
  • 100 g Zucker (ca. ½ Tasse): Ich nehme meist hellen braunen Zucker, weil er dem Brot eine leichte Karamellnote gibt. Weißer Zucker funktioniert aber auch. Wer es weniger süß mag, kann die Menge auf 80 g reduzieren.
  • 1 Päckchen Vanillezucker (8 g): Für das feine Aroma. Ein guter Vanillezucker (oder das Mark einer halben Vanilleschote) macht einen spürbaren Unterschied.
  • 2 TL Backpulver: Das ist der Treibstoff für die Fluffigkeit. Achte darauf, dass es frisch ist, sonst geht das Brot nicht richtig auf.
  • 1 TL Natron: In Kombination mit der Buttermilch sorgt Natron für eine besonders feine Porung. Es neutralisiert auch die Säure und macht den Teig zart.
  • 1 TL Zimt: Zimt und Kürbis – das gehört einfach zusammen. Er gibt Wärme und Tiefe. Wer mag, kann noch eine Prise Muskatnuss oder Ingwer dazugeben.
  • ½ TL Salz: Salz ist der Geschmacksverstärker. Es hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen aus. Nicht weglassen!
  • 2 Eier (Größe M): Die Eier binden den Teig und geben ihm Struktur. Sie sollten Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser mit den anderen Zutaten verbinden.
  • 120 ml Buttermilch (ca. ½ Tasse): Das ist meine Geheimwaffe für fluffiges Brot. Buttermilch macht den Teig unglaublich zart und sorgt für eine leichte Säure, die den Kürbisgeschmack perfekt ergänzt. Falls du keine Buttermilch hast: 120 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig verrühren und 5 Minuten stehen lassen.
  • 80 ml neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl) (ca. ⅓ Tasse): Öl macht das Brot saftiger als Butter, weil es flüssig bleibt. Ich verwende ein geschmacksneutrales Öl, damit der Kürbis im Vordergrund steht.

Für den Belag:

Kürbisbrot mit Kürbiskernen preparation steps

  • 50 g Kürbiskerne (ca. ⅓ Tasse): Sie geben dem Brot den letzten Schliff. Einige kommen in den Teig, die meisten werden auf der Oberseite verteilt, wo sie im Ofen schön knusprig werden. Ich kaufe meist ungesalzene Kerne, aber gesalzene sind auch eine tolle Geschmackskombination. Mein Tipp: Einmal kurz in der Pfanne anrösten, bevor du sie auf das Brot streust – das intensiviert das Aroma enorm.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Hier ist, was du bereitstellen solltest:

  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge): Die klassische Form für Kasten- und Rührkuchen. Eine beschichtete Form ist ideal, aber eine normale reicht auch, wenn du sie gut einfettest und mit Mehl ausstaubst. Ich habe auch schon eine Springform verwendet, dann wird das Brot flacher und breiter – backt dann aber auch schneller durch.
  • Eine große Rührschüssel: Nimm eine, in der du bequem alles verrühren kannst, ohne dass etwas daneben geht.
  • Eine Küchenreibe: Eine feine bis mittlere Reibe ist perfekt, um den Kürbis zu raspeln. Eine grobe Reibe gibt dem Teig mehr Textur, aber ich mag es lieber, wenn der Kürbis fast unsichtbar ist.
  • Ein Schneebesen oder Handrührgerät: Für den Teig reicht ein Schneebesen völlig. Du willst ihn ja nicht übermixen, sondern nur geschmeidig rühren. Ein Handrührgerät ist schneller, aber Vorsicht: Nicht zu lange rühren, sonst wird das Brot zäh.
  • Ein Küchentuch oder Frischhaltefolie: Zum Abdecken des Teigs, falls er etwas ruhen muss (muss er bei diesem Rezept eigentlich nicht, aber manchmal lasse ich ihn 10 Minuten stehen, damit das Mehl besser quillt).
  • Backpapier: Ich lege meine Kastenform immer mit Backpapier aus. Das erspart das mühsame Einfetten und das Brot lässt sich leichter herausheben. Einfach einen Streifen Papier so zuschneiden, dass er über die Längsseiten übersteht – das sind dann die „Henkel”.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Dieses Rezept ist wirklich unkompliziert. Ich zeige dir, wie ich es immer mache, damit das Brot perfekt gelingt. Keine Angst vor Fehlern – ich habe sie alle schon gemacht und verrate dir, wie du sie vermeidest.

  1. Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gründlich ein und bestäube sie mit Mehl. Wenn du eine Silikonform verwendest, musst du sie nur leicht einfetten.
  2. Den Kürbis vorbereiten. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne und die weichen Fasern im Inneren. Jetzt reibst du den Kürbis auf der feinen Seite deiner Küchenreibe. Du wirst überrascht sein, wie viel Saft dabei austritt. Drücke die geriebene Masse mit den Händen leicht aus, aber nicht zu fest – ein bisschen Feuchtigkeit ist gut für den Teig. Stelle die geriebene Menge beiseite. (Tipp: Wenn du den Kürbis zu stark ausdrückst, wird das Brot trockener. Lass ihn ruhig etwas saftig.)
  3. Die trockenen Zutaten mischen. In einer großen Schüssel vermengst du das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, das Backpulver, das Natron, den Zimt und das Salz. Verquirle alles kurz mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Das ist wichtig, denn so vermeidest du Klumpen von Backpulver oder Natron im fertigen Brot.
  4. Die feuchten Zutaten verrühren. In einer zweiten Schüssel verquirlst du die Eier, die Buttermilch und das Öl, bis eine glatte Masse entsteht. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten. Wenn du kalte Eier verwendest, kann der Teig leicht klumpig werden – kein Drama, aber das Brot wird nicht ganz so gleichmäßig.
  5. Den Teig zusammenfügen. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gib die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten und rühre alles nur so lange, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Mehlflecken zu sehen sein. Dann hebst du den geriebenen Kürbis und etwa die Hälfte der Kürbiskerne unter. Rühre nicht zu lange! Wenn du den Teig übermischst, entwickelt sich zu viel Gluten, und das Brot wird zäh und schwer. Stell dir vor, du willst den Teig nur „bitten”, sich zu verbinden, nicht ihn dazu zwingen.
  6. Den Teig in die Form füllen. Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche mit einem Spatel glatt. Streue die restlichen Kürbiskerne gleichmäßig darüber. Drücke sie leicht an, damit sie beim Backen nicht abfallen. Ich gebe manchmal noch eine Prise grobes Meersalz über die Kerne – das klingt ungewöhnlich, aber der salzig-süße Kontrast ist fantastisch.
  7. Das Brot backen. Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe das Brot für 50–60 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Nach etwa 45 Minuten solltest du einen Blick darauf werfen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckst du sie locker mit einem Stück Alufolie ab. Die Stäbchenprobe ist der beste Test: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Brotes. Wenn es sauber herauskommt, ohne feuchte Teigreste, ist das Brot fertig. Wenn noch Teig kleben bleibt, backe es in 5-Minuten-Schritten weiter und teste erneut.
  8. Das Brot abkühlen lassen. Nimm die Form aus dem Ofen und lasse das Brot etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann hebst du es vorsichtig mit dem Backpapier aus der Form und lässt es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig: Wenn du es zu früh anschneidest, ist es innen noch zu weich und fällt auseinander. Geduld lohnt sich hier wirklich!

Kochtipps & Techniken

Nachdem ich dieses Brot bestimmt ein Dutzend Mal gebacken habe, habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Kürbisbrot ausmachen.

Der Kürbis macht den Unterschied. Ich habe es mit gekochtem Kürbispüree probiert, und das Brot wurde matschig und schwer. Der rohe, geriebene Kürbis hingegen gibt genau die richtige Menge Feuchtigkeit ab und sorgt für diese unglaublich fluffige Textur. Einmal habe ich vergessen, den Kürbis auszudrücken, und das Brot war innen fast teigig – also nicht zu viel Flüssigkeit im Teig lassen!

Die Buttermilch ist nicht verhandelbar. Ja, du kannst sie durch Milch mit Zitronensaft ersetzen, aber die Buttermilch hat eine dickere Konsistenz, die den Teig stabilisiert. Ich habe es einmal mit Joghurt probiert, und das Brot wurde etwas dichter, aber immer noch lecker. Wenn du also keine Buttermilch hast, nimm Joghurt und verdünne ihn mit etwas Milch.

Die Stäbchenprobe kann täuschen. Wenn das Brot sehr saftig ist, kann ein Stäbchen manchmal feucht aussehen, auch wenn es durchgebacken ist. Mein Trick: Führe die Probe an zwei oder drei Stellen durch, auch am Rand. Wenn das Stäbchen überall sauber ist, ist das Brot fertig. Und wenn die Oberfläche schon sehr dunkel ist, aber die Mitte noch nicht ganz durch ist, decke es mit Alufolie ab und backe es weiter.

Nicht zu heiß backen. 180 °C sind perfekt. Bei 200 °C wird die Kruste zu schnell braun, und die Mitte bleibt roh. Ich hatte das einmal, als ich in Eile war, und das Brot war außen fast schwarz und innen noch flüssig. Seitdem bleibe ich bei der niedrigeren Temperatur und nehme mir die Zeit.

Multitasking ist dein Freund. Während der Kürbis gerieben wird, kannst du schon die trockenen Zutaten abwiegen. Und während der Ofen vorheizt, bereitest du die Form vor. So bist du in 15 Minuten fertig mit dem Teig, und das Brot kann direkt in den Ofen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe:

Schoko-Kürbisbrot: Füge 100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen zum Teig hinzu. Die Schokolade schmilzt beim Backen und gibt dem Brot kleine, schmelzige Kakaostücke. Das ist besonders bei Kindern beliebt. Ich habe das schon für einen Kindergeburtstag gebacken, und es war ratzfatz weg. Wenn du diesen Stil magst, wirst du auch meine saftigen Kürbis-Schoko-Muffins lieben, die im gleichen Prinzip funktionieren.

Vegane Variante: Ersetze die Eier durch 2 „Leinsamen-Eier” (2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen) und die Buttermilch durch 120 ml pflanzliche Milch (z. B. Hafer- oder Sojamilch) mit 1 EL Zitronensaft. Das Brot wird etwas kompakter, aber bleibt überraschend saftig. Ich habe es für eine vegane Freundin gemacht, und sie war begeistert.

Würziges Kürbisbrot: Reduziere den Zucker auf 50 g und füge 1 TL getrockneten Rosmarin, ½ TL Knoblauchpulver und 50 g geriebenen Parmesan hinzu. Das ergibt ein herzhaftes Brot, das perfekt zu Suppen oder als Beilage zu einem herbstlichen Salat passt. Ich habe es neulich zu einer cremigen Tomatensuppe mit knusprigen Käse-Croutons serviert – eine himmlische Kombination.

Nuss-Kürbisbrot: Ersetze die Hälfte der Kürbiskerne durch gehackte Walnüsse oder Pekannüsse. Die Nüsse rösten im Ofen mit und geben ein wunderbar nussiges Aroma. Einmal habe ich auch Pinienkerne verwendet – das war etwas teurer, aber der Geschmack war unglaublich fein und buttrig.

Apfel-Kürbisbrot: Ersetze 100 g des geriebenen Kürbisses durch einen geriebenen Apfel. Der Apfel gibt zusätzliche Süße und Feuchtigkeit. Das Brot wird noch saftiger und bekommt eine leichte, fruchtige Note. Perfekt für den Spätsommer, wenn die ersten Äpfel reif sind.

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Dieses Brot schmeckt am besten, wenn es vollständig abgekühlt ist – aber ehrlich, wer kann da schon widerstehen? Ich schneide es meist erst am nächsten Tag an, weil es dann noch besser durchgezogen ist.

Servieren: Das Kürbisbrot schmeckt pur, aber ein Klecks Butter oder ein Hauch Frischkäse machen es noch besser. Im Herbst liebe ich es, das Brot leicht zu toasten und mit Apfelmus oder einem Klecks Schlagsahne zu servieren. Es passt auch wunderbar zu einer Tasse Kaffee oder einem einfachen 3-Zutaten-Pumpkin-Chai-Latte – das ist mein perfektes herbstliches Frühstücksduo.

Aufbewahrung: Bewahre das Brot in einem luftdichten Behälter oder eingewickelt in Frischhaltefolie bei Raumtemperatur auf. Es hält sich so 3–4 Tage. Wichtig: Nicht in den Kühlschrank legen! Dort trocknet es aus und wird krümelig. Wenn du es länger aufbewahren willst, friere es ein.

Einfrieren: Das Brot lässt sich hervorragend einfrieren. Wickle es komplett abgekühlt in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen. Du kannst auch einzelne Scheiben einfrieren und bei Bedarf im Toaster auftauen – das ist perfekt für spontane Gelüste.

Reheating: Wenn du das Brot nach ein oder zwei Tagen wieder etwas frischer machen willst, toastest du es einfach kurz im Toaster oder legst es für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Die Kruste wird wieder knusprig, und das Innere bleibt weich.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieses Kürbisbrot ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorzüge – ohne dass es sich wie „Gesundheitsbrot” anfühlt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Scheibe (bei 12 Scheiben):

Nährwert Menge pro Scheibe
Kalorien ca. 220 kcal
Kohlenhydrate 32 g
Eiweiß 6 g
Fett 8 g
Ballaststoffe 3 g

Der Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Die Kürbiskerne liefern Magnesium, Zink und gesunde Fette, die gut für Herz und Haut sind. Und weil das Brot mit Öl statt Butter gemacht wird, ist es etwas leichter als traditionelle Rührkuchen.

Für alle, die auf ihre Kohlenhydrate achten, ist dieses Brot in Maßen genießbar. Es ist nicht low-carb, aber die Ballaststoffe aus dem Kürbis und den Kernen sorgen dafür, dass du länger satt bleibst. Ich esse es gern vor dem Sport – es gibt Energie, ohne schwer im Magen zu liegen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich statt Hokkaido auch einen anderen Kürbis verwenden?
Ja, Butternusskürbis oder Muskatkürbis funktionieren auch. Du musst sie vor dem Reiben schälen, da die Schale nicht essbar ist. Der Geschmack wird etwas milder, und die Farbe des Brotes wird heller. Hokkaido bleibt aber mein Favorit, weil die Schale so schön weich wird und dem Brot eine herbstliche Farbe gibt.

Warum ist mein Brot innen noch klebrig, obwohl es schon lange gebacken hat?
Das kann zwei Gründe haben: Entweder der Kürbis war zu nass (du hast ihn nicht ausgedrückt), oder der Ofen war zu heiß, sodass die Kruste schon braun war, bevor die Mitte durchbacken konnte. Mein Tipp: Backe bei 180 °C und mache die Stäbchenprobe immer an mehreren Stellen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decke sie mit Alufolie ab.

Kann ich den Zucker reduzieren oder ersetzen?
Ja, du kannst den Zucker auf 80 g reduzieren, ohne dass das Brot leidet. Für eine zuckerfreie Variante habe ich Kokosblütenzucker oder Erythrit verwendet. Erythrit macht das Brot etwas weniger saftig, also füge dann einen zusätzlichen Esslöffel Buttermilch hinzu. Honig oder Ahornsirup sind auch möglich, aber dann musst du die Flüssigkeitsmenge anpassen – etwa 80 g Honig statt 100 g Zucker, und die Buttermilch um 20 ml reduzieren.

Kann ich das Brot auch in einer anderen Form backen?
Absolut! Du kannst den Teig in einer Muffinform backen (dann backst du sie 20–25 Minuten) oder in einer Springform (ca. 35–40 Minuten). Die Backzeit variiert je nach Form, also behalte das Gebäck im Auge. Für Muffins eignen sich besonders die saftigen Double-Chocolate-Bananenmuffins als Inspiration – das Prinzip ist ähnlich.

Wie bekomme ich eine besonders knusprige Kruste?
Bestreiche die Oberfläche des Teigs vor dem Backen mit etwas Milch oder geschmolzener Butter. Das gibt eine schöne, glänzende Kruste. Und die Kürbiskerne sollten wirklich leicht angedrückt werden, damit sie nicht verbrennen, sondern schön knusprig werden. Ein weiterer Trick: Lasse das Brot nach dem Backen bei leicht geöffneter Ofentür etwas abkühlen – so bleibt die Kruste knusprig.

Fazit

Dieses Kürbisbrot ist für mich der Inbegriff von herbstlichem Backen: einfach, ehrlich und unglaublich befriedigend. Es braucht keine komplizierten Techniken oder ausgefallenen Zutaten, und doch schmeckt es, als hätte man stundenlang in der Küche gestanden. Der Duft von Kürbis und Zimt, der durch die Wohnung zieht, während es backt, ist einfach unschlagbar.

Ich liebe es, wie vielseitig dieses Brot ist. Du kannst es süß oder herzhaft genießen, es zum Frühstück oder als Snack essen, und es hält sich tagelang frisch. Es ist eines dieser Rezepte, die man immer wieder macht, weil sie einfach funktionieren und jedes Mal gelingen.

Probier es aus und sag mir, wie es dir schmeckt! Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, der das Brot noch besser macht? Ich freue mich über deine Kommentare und Erfahrungen. Teile das Rezept gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen soll man teilen. Und denk dran: Backen ist keine Wissenschaft, sondern ein Abenteuer. Also hab Spaß dabei und lass dich von diesem Kürbisbrot in den Herbst verlieben!

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Kürbisbrot mit Kürbiskernen recipe

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Saftiges Kürbisbrot mit Kürbiskernen – Einfach & Fluffig

Dieses Kürbisbrot ist unglaublich fluffig und saftig, mit einer knusprigen Kruste und nussigen Kürbiskernen. Es ist einfach zuzubereiten und perfekt für den Herbst.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 50-60 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten - 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 12 Scheiben 1x
  • Category: Brot
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, roh gerieben (ca. 2 Tassen)
  • 300 g Mehl (Type 405 oder 550) (ca. 2 ½ Tassen)
  • 100 g Zucker (ca. ½ Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (8 g)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 120 ml Buttermilch (ca. ½ Tasse)
  • 80 ml neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl) (ca. Tasse)
  • 50 g Kürbiskerne (ca. Tasse)

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen. Den Kürbis auf der feinen Seite einer Küchenreibe reiben. Die geriebene Masse leicht ausdrücken, aber nicht zu fest.
  3. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Natron, Zimt und Salz mit einem Schneebesen vermischen.
  4. In einer zweiten Schüssel Eier, Buttermilch und Öl verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht.
  5. Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis sich alles gerade verbunden hat. Den geriebenen Kürbis und die Hälfte der Kürbiskerne unterheben. Nicht übermischen!
  6. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Die restlichen Kürbiskerne gleichmäßig darüber streuen und leicht andrücken.
  7. Das Brot im vorgeheizten Ofen 50–60 Minuten backen. Nach etwa 45 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken, wenn die Oberfläche zu dunkel wird. Mit der Stäbchenprobe testen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – wenn es sauber herauskommt, ist das Brot fertig.
  8. Das Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Der Kürbis sollte roh gerieben werden, nicht gekocht. Buttermilch ist wichtig für die Fluffigkeit. Das Brot nicht zu lange rühren, sonst wird es zäh. Die Stäbchenprobe an mehreren Stellen durchführen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Scheibe
  • Calories: 220
  • Sugar: 10
  • Sodium: 200
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 1
  • Carbohydrates: 32
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Kürbisbrot, Kürbiskerne, Herbstbrot, einfaches Brot, fluffiges Brot, Hokkaido

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