Dieser Duft – der süße, fast blumige Duft von gebackenem Zucchini, der sich mit Vanille und Zitrone vermischt – hat mich sofort in den Garten meiner Oma zurückversetzt. Es war ein warmer Spätsommernachmittag, und sie stand in der Küche, die Hände voller Mehl, und lachte über meine verblüffte Miene. “Zucchini im Kuchen?”, hatte ich gefragt, die Nase gerümpft. Sie schob mir einfach eine noch warme, mit einer dünnen Zuckerglasur überzogene Plätzchenhälfte in die Hand. Der erste Biss war eine Offenbarung. So saftig, so zart, so unglaublich lecker – und das Gemüse? Völlig unsichtbar, aber von einer Magie, die man nur spüren, nicht erklären kann.
Seit diesem Tag sind diese zarten Zucchini-Zuckerplätzchen mit Glasur für mich mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine, süße Rebellion gegen das, was man von einem Plätzchen erwartet. Sie sind der Beweis, dass die besten Dinge oft aus den unerwartetsten Zutaten entstehen. Und sie sind vor allem eines: einfach unglaublich saftig und gut. Ich backe sie, wenn ich ein Stück Sommer einfangen will, wenn ich etwas Leichtes, aber dennoch Süßes brauche, oder wenn ich einfach mal wieder dieses wohlige Gefühl haben möchte, das nur ein selbstgebackenes Plätzchen mit einer Tasse Tee auslösen kann.
Diese Plätzchen sind nicht nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung an einfache Zeiten, an den Duft von Omas Küche und an die Freude, etwas ganz Besonderes aus einfachen Zutaten zu zaubern. Und genau das möchte ich mit dir teilen. Mach dich bereit für ein Plätzchen, das alles verändert.
Warum du diese Zucchini-Zuckerplätzchen lieben wirst
Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, bis es perfekt war. Und glaub mir, es war eine Reise wert! Diese Plätzchen sind nicht einfach nur “gut” – sie sind eine echte Entdeckung. Hier ist, warum sie auch bei dir sofort zur neuen Lieblingsbäckerei werden:
- Unverschämt saftig und zart: Das Geheimnis liegt in der Zucchini. Sie macht den Teig so unglaublich feucht und weich, dass man kaum glauben kann, dass da kein Gramm extra Butter oder Öl drin steckt. Jeder Biss schmilzt fast auf der Zunge.
- Einfach & schnell: Kein stundenlanges Kneten, kein aufwendiges Ausrollen. Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt, und die Plätzchen sind im Handumdrehen gebacken. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn die Kleinen plötzlich Lust aufs Backen haben.
- Die perfekte Art, Gemüse zu “verstecken”: Selbst eingefleischte Gemüsemuffel werden hier nicht meckern. Die Zucchini ist völlig unsichtbar, sowohl geschmacklich als auch optisch. Sie sorgt nur für die unglaubliche Textur. Ein echter Geheimtipp für alle, die ihren Liebsten etwas Gutes tun wollen.
- Ideal für jede Jahreszeit: Im Sommer, wenn der Garten überquillt, sind sie die perfekte Verwertung. Aber auch im Winter, wenn man sich ein bisschen sommerliche Leichtigkeit zurückholen will, sind sie ein echter Seelenwärmer. Dazu eine Tasse Tee oder Kaffee aus unserem Rezeptarchiv – perfekt!
- Ein echter Hingucker: Die zarte, weiße Zuckerglasur und die bunten Zuckerstreusel machen aus den schlichten Plätzchen kleine Kunstwerke. Sie sind der Star auf jedem Kaffeetisch und kommen bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gut an.
Diese Plätzchen sind der Beweis, dass man nicht immer ausgefallene Zutaten braucht, um etwas ganz Besonderes zu zaubern. Sie sind einfach, ehrlich und unglaublich lecker. Und genau das macht sie so liebenswert.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese zarten Zucchini-Zuckerplätzchen mit Glasur brauchst du keine exotischen Zutaten. Die meisten hast du bestimmt schon zu Hause. Ich zeige dir, worauf es ankommt, damit sie perfekt gelingen.
Für den Plätzchenteig:
- 250 g Zucchini (ca. 1 mittelgroße): Die Hauptdarstellerin! Wichtig ist, dass du sie fein reibst. Du musst sie nicht schälen, die grüne Schale gibt später ein hübsches, feines Muster im Teig. Drücke die geriebene Zucchini nach dem Reiben leicht mit den Händen aus, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen – aber nicht zu stark, sonst wird der Teig trocken.
- 250 g weiche Butter: Sie muss wirklich weich sein, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, dann kann ich die Süße selbst bestimmen. Wenn du nur gesalzene Butter hast, lass einfach eine Prise Salz im Teig weg.
- 200 g Zucker (feinster Backzucker): Er sorgt für die Süße und die zarte Krume. Du kannst auch normalen Haushaltszucker nehmen, aber Backzucker löst sich noch etwas feiner auf.
- 2 Eier (Größe M): Sie binden den Teig und machen ihn schön luftig. Achte darauf, dass sie Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit der Butter.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Das A und O für den typischen Plätzchenduft. Ein echter Vanillezucker (mit echter Vanille) macht geschmacklich nochmal einen großen Unterschied.
- 350 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl für feine Plätzchen. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden sie etwas nussiger im Geschmack.
- 1 TL Backpulver: Für die Lockerheit. Nicht zu viel, sonst gehen die Plätzchen zu stark auf und werden nicht so zart.
- 1 Prise Salz: Sie hebt die Süße hervor und rundet den Geschmack ab. Unverzichtbar!
- Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone: Ein kleiner, aber feiner Unterschied! Die Zitronennote passt perfekt zur Zucchini und macht die Plätzchen noch frischer.
Für die Glasur und Dekoration:

- 150 g Puderzucker: Die Basis für die Glasur. Sie sollte fein und ohne Klümpchen sein. Am besten siebst du ihn vor der Verwendung kurz.
- 2-3 EL Zitronensaft (oder Milch): Für die Konsistenz. Mit Zitronensaft wird die Glasur schön säuerlich-frisch, mit Milch milder. Du kannst auch einen Schuss Wasser nehmen.
- Bunte Zuckerstreusel (optional): Für den letzten Schliff und eine fröhliche Optik. Besonders bei Kindern sehr beliebt!
Du siehst, es sind wirklich nur einfache, ehrliche Zutaten. Keine künstlichen Aromen oder seltsamen Zusätze. Genau so muss gutes Backen sein.
Das richtige Werkzeug
Für diese Plätzchen brauchst du kein ausgefallenes Equipment. Ein paar Grundausstattungen reichen völlig aus. Hier ist, was du bereitstellen solltest:
- Eine mittlere Reibe: Am besten eine Gemüsereibe mit feinen Raspeln. Eine Küchenreibe oder eine Vierkantreibe tun es aber auch.
- Eine große Rührschüssel: Für den Teig. Nichts Kompliziertes, eine einfache Schüssel reicht.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Um die Butter cremig zu rühren. Mit einem Schneebesen und viel Muskelkraft geht es natürlich auch, aber das Rührgerät macht die Arbeit leichter.
- Ein Backblech: Am besten mit Backpapier ausgelegt. Das spart später das Einfetten und die Plätzchen lassen sich leichter lösen.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Zum gleichmäßigen Portionieren des Teigs. So werden alle Plätzchen gleich groß und backen gleichmäßig.
- Ein Kuchengitter: Zum vollständigen Auskühlen der Plätzchen. Das ist wichtig, damit die Glasur später nicht verläuft.
- Eine kleine Schüssel und ein Schneebesen: Für die Glasur. Ein Schneebesen ist ideal, um Klümpchen zu vermeiden.
Das war’s schon! Du siehst, es ist kein großer Aufwand. Jetzt kann es losgehen.
Die Zubereitung: So gelingen die zarten Zucchini-Zuckerplätzchen
Hier kommt der wichtigste Teil. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit den saftigsten, zartesten Plätzchen belohnt, die du je gebacken hast. Keine Sorge, es ist wirklich einfach!
- Vorbereitung ist alles: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Wasche die Zucchini und reibe sie fein. Gib die geriebene Zucchini in ein Sieb oder ein sauberes Küchentuch und drücke sie leicht aus, damit sie nicht zu nass ist. Stelle sie beiseite.
- Butter und Zucker schaumig rühren: Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige und luftige Masse entstanden ist. Das ist der Schlüssel für zarte Plätzchen! Kratze zwischendurch einmal den Schüsselrand ab.
- Eier und Zitronenschale unterrühren: Gib die beiden Eier und den Zitronenabrieb zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre alles auf mittlerer Stufe gut unter, bis eine homogene Masse entsteht. Auch hier den Schüsselrand nicht vergessen.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen. Das sorgt dafür, dass das Backpulver gleichmäßig im Teig verteilt wird.
- Alles zusammenfügen: Gib die Mehlmischung nun nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre auf niedriger Stufe, bis gerade so ein Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Plätzchen zäh! Zum Schluss die vorbereitete, geriebene Zucchini vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Der Teig wird jetzt sehr weich und klebrig sein – das ist genau richtig so.
- Plätzchen formen: Setze mit zwei Teelöffeln (oder einem kleinen Eisportionierer) kleine, walnussgroße Teighäufchen mit ausreichend Abstand (ca. 3-4 cm) auf die vorbereiteten Backbleche. Der Teig läuft im Ofen noch etwas auseinander, also nicht zu dicht setzen.
- Backen: Backe die Plätzchen nacheinander im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 12-15 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, in der Mitte aber noch hell und weich aussehen. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Einfach nach 12 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte eines Plättchens gestochen sollte noch ein paar feuchte Krümel, aber keinen flüssigen Teig mehr zeigen.
- Auskühlen lassen: Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann sind sie fester und lassen sich leichter lösen. Hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter und lasse sie vollständig auskühlen. Das ist wichtig für die Glasur.
- Die Glasur zubereiten: Während die Plätzchen abkühlen, rührst du die Glasur an. Gib den gesiebten Puderzucker in eine kleine Schüssel. Füge nach und nach den Zitronensaft (oder die Milch) hinzu und rühre mit einem Schneebesen, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Sie sollte von einem Löffel in einem dicken Band herablaufen. Ist sie zu dick, gib noch einen Tropfen Flüssigkeit dazu; ist sie zu dünn, etwas mehr Puderzucker.
- Verzieren: Sobald die Plätzchen vollständig ausgekühlt sind, bestreichst du sie mit einem kleinen Löffel oder einem Pinsel mit der Glasur. Wer mag, kann sofort die bunten Zuckerstreusel darüberstreuen, solange die Glasur noch feucht ist. Lass die Glasur dann vollständig trocknen.
Und schon sind deine zarten Zucchini-Zuckerplätzchen mit Glasur fertig! Genieße den Duft und den ersten Bissen – du hast es dir verdient.
Meine besten Tipps und Tricks für perfekte Plätzchen
Ich habe in den Jahren so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Geheimnisse für garantiert perfekte Zucchini-Zuckerplätzchen:
- Die Zucchini nicht zu stark ausdrücken: Das ist der häufigste Fehler! Drückst du die geriebene Zucchini zu fest aus, gehen zu viel Feuchtigkeit und damit auch der Saft verloren, der die Plätzchen so saftig macht. Ein leichtes Ausdrücken reicht völlig. Ein feuchter Teig ist ein guter Teig.
- Butter wirklich weich werden lassen: Kalte Butter lässt sich nicht schaumig rühren. Nimm sie mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn es schnell gehen muss, schneide sie in kleine Würfel – das geht dann schneller.
- Nicht zu lange backen: Die Plätzchen sind fertig, wenn sie an den Rändern leicht Farbe bekommen haben, aber in der Mitte noch hell und weich sind. Sie härten beim Abkühlen noch nach. Überbackene Plätzchen werden trocken und hart. Lieber eine Minute zu früh als zu spät aus dem Ofen holen!
- Die Glasur richtig dosieren: Die Glasur sollte dickflüssig sein, damit sie nicht vom Plätzchen läuft. Wenn du sie mit einem Löffel aufträgst, bleibt sie schön auf der Oberfläche stehen. Ein kleiner Tipp: Für eine besonders glatte Glasur den Puderzucker vor dem Anrühren sieben.
- Kreativ werden mit der Dekoration: Die bunten Streusel sind nur eine Idee. Du kannst die Plätzchen auch mit gehackten Pistazien, Kokosraspeln oder ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe in der Glasur verzieren. Oder du lässt die Glasur einfach pur – auch das sieht wunderschön aus.
Mit diesen Tipps werden deine Plätzchen garantiert ein Erfolg. Vertrau mir, ich habe sie alle schon selbst ausprobiert!
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist so wunderbar vielseitig. Du kannst es ganz leicht an deine Vorlieben oder an das, was du gerade im Haus hast, anpassen. Hier sind ein paar meiner liebsten Ideen:
- Schokoladen-Zucchini-Plätzchen: Für alle Schokoholics! Ersetze einfach 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver und gib eine Handvoll gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen in den Teig. Die Kombination aus Zucchini und Schokolade ist einfach himmlisch!
- Vegane Variante: Kein Problem! Ersetze die Butter durch 250 g pflanzliche Margarine (am besten eine, die zum Backen geeignet ist) und die Eier durch zwei “Leinsamen-Eier” (2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen). Der Teig wird etwas fester, aber die Plätzchen werden trotzdem saftig.
- Glutenfreie Option: Für alle mit Glutenunverträglichkeit. Ersetze das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder einer anderen Marke). Achte darauf, dass die Mischung bereits Backpulver enthält, oder passe die Menge an. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber genauso lecker.
- Gewürz-Variante: Gib dem Teig eine herbstliche Note! Füge zusätzlich zum Zitronenabrieb einen Teelöffel Zimt, eine Prise Muskatnuss und etwas gemahlenen Ingwer hinzu. Das passt besonders gut zu einer Glasur mit Ahornsirup statt Zitronensaft.
- Nussige Version: Für etwas Crunch! Hebe 50-80 g gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Mandeln unter den Teig. Die Nüsse passen geschmacklich hervorragend zur Zucchini und zur Zitronennote.
Probiere einfach aus, was dir schmeckt! Backen ist ja zum Glück keine Raketenwissenschaft, sondern eine Einladung zum Experimentieren. Ich habe selbst schon die eine oder andere “Fehlkreation” in eine neue Lieblingsvariante verwandelt.
Servieren und Aufbewahren: So bleiben sie frisch
Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ganz frisch sind – aber ehrlich gesagt, sind sie am nächsten Tag oft noch saftiger, weil sich die Aromen wunderbar verbunden haben. Hier erfährst du, wie du sie am besten genießt und aufbewahrst.
Servieren:
Serviere die zarten Zucchini-Zuckerplätzchen mit Glasur am besten bei Zimmertemperatur. Sie schmecken pur schon himmlisch, aber ich liebe sie besonders zu einer Tasse Kaffee, einem Glas Milch oder einem erfrischenden Eistee. Du kannst sie auch auf einem hübschen Teller anrichten und mit frischen Minzblättern oder ein paar Beeren dekorieren – ein echter Hingucker für jede Kaffeetafel!
Aufbewahren:
Die Plätzchen halten sich in einer luftdichten Dose (am besten aus Metall oder Plastik) bei Raumtemperatur etwa 4-5 Tage. Wichtig ist, dass sie vollständig ausgekühlt sind, bevor du sie in die Dose gibst, sonst werden sie weich und die Glasur kann kleben bleiben. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und hält die Plätzchen länger frisch.
Einfrieren:
Du kannst die Plätzchen auch hervorragend einfrieren! Am besten frierst du sie ohne Glasur ein. Lege sie dazu auf ein Tablett und stelle sie für eine Stunde ins Gefrierfach. Sobald sie fest sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose umfüllen. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen, dann glasieren und genießen. Oder du taust sie direkt auf und genießt sie ohne Glasur – auch das ist sehr lecker!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ja, du hast richtig gehört: Diese Plätzchen sind nicht nur unglaublich lecker, sondern haben auch ein paar versteckte gesundheitliche Vorteile. Natürlich sind sie immer noch ein Genussmittel, aber im Vergleich zu klassischen Butterplätzchen haben sie einiges zu bieten.
Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (ohne Glasur, basierend auf 30 Stück):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: ca. 6 g
- Kohlenhydrate: ca. 13 g
- Eiweiß: ca. 2 g
Der Star: Die Zucchini. Sie ist nicht nur kalorienarm, sondern auch reich an Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen. Letztere sorgen für eine gute Verdauung und halten lange satt. Außerdem enthält Zucchini Antioxidantien, die deine Zellen schützen können. Und das Beste: Du schmeckst sie wirklich nicht! So kannst du deinen Liebsten (und dir selbst) ganz unauffällig eine Extra-Portion Gemüse unterjubeln. Wer hätte gedacht, dass ein Plätzchen so clever sein kann?
Hinweis: Dieses Rezept ist nicht vegan oder glutenfrei (außer du verwendest die entsprechenden Alternativen). Es enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Wenn du Allergien hast, passe das Rezept bitte entsprechend an.
Zum Schluss: Ein Plätzchen mit Herz und Seele
Diese zarten Zucchini-Zuckerplätzchen mit Glasur sind für mich viel mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine, süße Erinnerung daran, dass die besten Dinge im Leben oft aus den einfachsten Zutaten entstehen. Sie sind der Beweis, dass man mit ein bisschen Kreativität und Liebe aus etwas Alltäglichem wie einer Zucchini etwas ganz Besonderes zaubern kann. Sie sind ein Stück Sommer, ein Hauch von Nostalgie und ein großer Genuss – alles in einem.
Ich lade dich herzlich ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu deinem eigenen zu machen. Verändere die Gewürze, probiere eine neue Glasur, backe sie mit deinen Kindern oder genieße sie einfach still für dich. Jeder Bissen ist eine kleine Reise zurück zu dem Moment, als ich das erste Mal in Omas Küche stand und staunte. Und ich hoffe, dass auch du dieses Gefühl der Freude und der Zufriedenheit erleben wirst.
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann erzähl mir davon! Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder tagge mich auf Pinterest mit deinen Fotos. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Kreationen. Und wenn du noch mehr einfache und überraschende Rezepte entdecken möchtest, dann schau dich doch in unserem Archiv um – vielleicht findest du ja noch dein nächstes Lieblingsgericht. Unser saftiger Bananen-Nuss-Kuchen wäre zum Beispiel auch eine tolle Idee für den nächsten Kaffeeklatsch! Oder wie wäre es mit einer schnellen Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Avocado für eine herzhafte Abwechslung?
In diesem Sinne: Ran an die Zucchini und viel Freude beim Backen! Du wirst es nicht bereuen. Versprochen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Zucchini auch durch andere Gemüsesorten ersetzen?
Ja, das funktioniert! Du kannst geriebene Möhren oder sogar eine fein geriebene Birne verwenden. Die Backzeit bleibt gleich. Wichtig ist, dass das Gemüse oder Obst nicht zu nass ist. Möhren und Birnen etwas stärker ausdrücken als Zucchini.
Warum sind meine Plätzchen trocken geworden?
Das kann zwei Gründe haben: Entweder hast du die Zucchini zu stark ausgedrückt oder die Plätzchen zu lange gebacken. Achte darauf, die Zucchini nur leicht auszudrücken und die Plätzchen nicht zu überbacken. Sie sind fertig, wenn sie an den Rändern leicht Farbe bekommen, aber in der Mitte noch weich sind.
Kann ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen?
Ja, das ist sogar eine gute Idee! Der Teig wird durch die Ruhe im Kühlschrank fester und lässt sich dann noch besser portionieren. Decke die Schüssel einfach mit Frischhaltefolie ab und stelle sie für mindestens 2 Stunden oder über Nacht kalt. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 2-3 Minuten.
Die Glasur ist zu dünn geworden. Was kann ich tun?
Kein Problem! Einfach noch etwas mehr gesiebten Puderzucker unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ist die Glasur zu dick, gib einen Tropfen Zitronensaft oder Milch hinzu. Die ideale Konsistenz ist, wenn sie in einem dicken Band vom Löffel läuft.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Glasur servieren?
Absolut! Die Plätzchen schmecken auch pur fantastisch. Die Glasur ist nur das i-Tüpfelchen. Du kannst sie auch mit Puderzucker bestäuben oder einfach so genießen. Sie sind auch ohne Glasur wunderbar saftig und lecker.
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Zarte Zucchini-Zuckerplätzchen mit Glasur: Einfach & Saftig
Diese zarten Zucchini-Zuckerplätzchen mit Glasur sind unglaublich saftig und zart, einfach zuzubereiten und eine perfekte Art, Gemüse zu verstecken. Sie sind ideal für jede Jahreszeit und ein echter Hingucker auf jedem Kaffeetisch.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 30 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Zucchini (ca. 1 mittelgroße)
- 250 g weiche Butter
- 200 g Zucker (feinster Backzucker)
- 2 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 350 g Mehl (Type 405)
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone
- 150 g Puderzucker
- 2–3 EL Zitronensaft (oder Milch)
- Bunte Zuckerstreusel (optional)
Instructions
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Wasche die Zucchini und reibe sie fein. Gib die geriebene Zucchini in ein Sieb oder ein sauberes Küchentuch und drücke sie leicht aus, damit sie nicht zu nass ist. Stelle sie beiseite.
- Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige und luftige Masse entstanden ist. Kratze zwischendurch einmal den Schüsselrand ab.
- Gib die beiden Eier und den Zitronenabrieb zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre alles auf mittlerer Stufe gut unter, bis eine homogene Masse entsteht. Auch hier den Schüsselrand nicht vergessen.
- In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen.
- Gib die Mehlmischung nun nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre auf niedriger Stufe, bis gerade so ein Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Plätzchen zäh! Zum Schluss die vorbereitete, geriebene Zucchini vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Der Teig wird jetzt sehr weich und klebrig sein – das ist genau richtig so.
- Setze mit zwei Teelöffeln (oder einem kleinen Eisportionierer) kleine, walnussgroße Teighäufchen mit ausreichend Abstand (ca. 3-4 cm) auf die vorbereiteten Backbleche. Der Teig läuft im Ofen noch etwas auseinander, also nicht zu dicht setzen.
- Backe die Plätzchen nacheinander im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 12-15 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, in der Mitte aber noch hell und weich aussehen. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Einfach nach 12 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte eines Plättchens gestochen sollte noch ein paar feuchte Krümel, aber keinen flüssigen Teig mehr zeigen.
- Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann sind sie fester und lassen sich leichter lösen. Hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter und lasse sie vollständig auskühlen. Das ist wichtig für die Glasur.
- Während die Plätzchen abkühlen, rührst du die Glasur an. Gib den gesiebten Puderzucker in eine kleine Schüssel. Füge nach und nach den Zitronensaft (oder die Milch) hinzu und rühre mit einem Schneebesen, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Sie sollte von einem Löffel in einem dicken Band herablaufen. Ist sie zu dick, gib noch einen Tropfen Flüssigkeit dazu; ist sie zu dünn, etwas mehr Puderzucker.
- Sobald die Plätzchen vollständig ausgekühlt sind, bestreichst du sie mit einem kleinen Löffel oder einem Pinsel mit der Glasur. Wer mag, kann sofort die bunten Zuckerstreusel darüberstreuen, solange die Glasur noch feucht ist. Lass die Glasur dann vollständig trocknen.
Notes
Die Zucchini nicht zu stark ausdrücken, sonst werden die Plätzchen trocken. Butter wirklich weich werden lassen. Nicht zu lange backen – die Plätzchen sind fertig, wenn sie an den Rändern leicht Farbe bekommen, aber in der Mitte noch hell und weich sind. Die Glasur sollte dickflüssig sein, damit sie nicht vom Plätzchen läuft.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 110
- Sugar: 7
- Sodium: 50
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3.5
- Carbohydrates: 13
- Fiber: 0.5
- Protein: 2
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