Written by

Gabriella Pearce

Published

Bunter Regenbogenkuchen für Kinder: Das beste Rezept zum Selberbacken

Ready In 90 Minuten
Servings 12 Stücke
Difficulty Medium

„Mama, ich will einen Regenbogenkuchen!” – diesen Satz hörte ich von meiner Tochter, als sie vier wurde. Ich nickte tapfer, obwohl ich innerlich dachte: „Das wird eine Katastrophe.” Ich meine, ich backe gerne, aber bunte Schichten? Lebensmittelfarbe, die am Ende grau-braun aussieht? Nein danke. Ich hatte schon so viele Fotos von schiefen, farblosen Kuchen gesehen, die aussahen wie ein missglücktes Kunstprojekt. Ehrlich gesagt, ich traute dem Ganzen nicht.

Ich stellte mir vor, wie ich stundenlang in der Küche stehe, die Farbe nicht richtig hinkriege und am Ende ein Kuchen rauskommt, der aussieht wie ein Matschhaufen. Aber meine Tochter ließ nicht locker. Jeden Tag fragte sie nach dem Regenbogenkuchen. Also schluckte ich meinen Stolz runter und machte mich an die Arbeit. Ich las Rezepte, schaute Videos und entwickelte meinen eigenen Plan. Keine komplizierten Techniken, keine teuren Zutaten – einfach ein Kuchen, der wirklich gelingt und Kinderherzen höherschlagen lässt.

Und wisst ihr was? Es hat geklappt. Der Kuchen wurde nicht nur bunt, er war richtig saftig und lecker. Kein Matsch, kein Grau – nur leuchtende Farben, die meine Tochter zum Strahlen brachten. Seitdem ist dieser Regenbogenkuchen unser Geheimtipp für jeden Kindergeburtstag. Er ist einfacher, als man denkt, und das Ergebnis ist einfach magisch. Versprochen.

Warum ihr diesen Regenbogenkuchen lieben werdet

  • Einfach und stressfrei: Der Teig ist ruckzuck zusammengerührt, und das Einfärben ist kinderleicht. Perfekt, wenn ihr wenig Zeit habt oder mit Kindern backt.
  • Zutaten aus dem Vorratsschrank: Mehl, Zucker, Butter, Eier – die meisten Zutaten habt ihr bestimmt zu Hause. Keine exotischen Sachen, die ihr extra kaufen müsst.
  • Der Hingucker auf jeder Party: Die bunten Schichten sind ein echtes Highlight und begeistern Groß und Klein. Der Kuchen sieht aus wie ein Kunstwerk, schmeckt aber nach klassischem Vanillekuchen.
  • Perfekt für Kindergeburtstage: Ob als Torte zum Anschneiden oder als Cupcakes – dieser Kuchen ist immer ein Volltreffer. Die Kinder lieben die Farben und den süßen Geschmack.
  • Unwiderstehlich lecker: Der Kuchen ist wunderbar saftig und fluffig, mit einer feinen Vanillenote. Die Buttercreme rundet das Ganze perfekt ab. Glaubt mir, ihr werdet euch nach dem ersten Stück ein zweites nehmen.

Was diesen Kuchen besonders macht, ist die einfache Technik. Ich habe mich durch unzählige Rezepte gekämpft, bei denen der Teig nach dem Färben komisch wurde oder die Farben sich vermischten. Bei meiner Methode bleibt jede Schicht für sich – leuchtend und klar. Ich teile hier meine besten Tricks, damit euer Regenbogenkuchen genauso gelingt wie meiner. Es ist kein Hexenwerk, sondern einfach ein bisschen Geduld und die richtige Vorgehensweise.

Dieser Kuchen ist mehr als nur ein Dessert. Er ist das Herzstück einer Kinderparty, das Lächeln auf den Gesichtern und die Erinnerung an einen besonderen Tag. Wenn ihr seht, wie die Augen eurer Kinder leuchten, wisst ihr, warum sich die Mühe gelohnt hat. Und ganz ehrlich: Die Mühe hält sich in Grenzen. Versprochen!

Welche Zutaten ihr braucht

Für diesen Regenbogenkuchen verwendet ihr einfache Zutaten, die ihr wahrscheinlich schon im Schrank habt. Das Tolle ist, dass der Teig sehr wandelbar ist – ihr könnt ihn auch glutenfrei oder vegan zubereiten, wenn ihr möchtet. Hier kommt die Liste für den Grundteig und die Buttercreme.

Für den Kuchenboden (ergibt 1 Springform mit 20 cm Durchmesser oder 6 kleine Schichten)

  • 250 g weiche Butter (z.B. von Kerrygold oder einer anderen Marke eures Vertrauens) – die Butter sollte wirklich weich sein, damit der Teig schön luftig wird.
  • 250 g Zucker (feiner Haushaltszucker) – wer möchte, kann auch einen Teil durch braunen Zucker ersetzen, das gibt eine leichte Karamellnote.
  • 4 Eier (Größe M) – am besten Zimmertemperatur, dann verbinden sie sich besser mit der Butter.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – oder 2 Teelöffel selbst gemachtes Vanilleextrakt. Das macht den Geschmack viel intensiver.
  • 350 g Mehl (Type 405) – für eine glutenfreie Variante könnt ihr eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, die funktioniert genauso gut.
  • 2 Teelöffel Backpulver – nicht zu viel, sonst wird der Kuchen zu porös.
  • 200 ml Milch (Vollmilch oder pflanzliche Milch) – die Milch sollte ebenfalls Zimmertemperatur haben.
  • 1 Prise Salz – das hebt die Süße hervor und sorgt für Ausgewogenheit.
  • Lebensmittelfarbe in Gelform (rot, orange, gelb, grün, blau, lila) – ich schwöre auf die Gel-Farben von Wilton oder Dr. Oetker. Flüssige Farben sind zu wässrig und verändern die Konsistenz des Teigs.

Für die Buttercreme

Regenbogenkuchen Rezept preparation steps

  • 200 g weiche Butter – ungesalzen, damit die Creme nicht zu salzig wird.
  • 300 g Puderzucker – gesiebt, um Klümpchen zu vermeiden.
  • 2 Esslöffel Milch – oder Sahne für eine noch cremigere Konsistenz.
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt – das gibt der Creme den letzten Schliff.
  • Ein Spritzer Zitronensaft – optional, aber er sorgt für eine frische Note.

Für die Dekoration

  • Bunte Streusel (z.B. Regenbogenstreusel oder bunte Perlen) – davon könnt ihr nicht genug haben!
  • Optional: bunte Kerzen oder Figuren – macht den Kuchen noch persönlicher.

Ein Tipp von mir: Wenn ihr die Buttercreme farbig machen wollt, nehmt einfach einen Teil der Creme ab und färbt sie mit etwas Gel-Farbe ein. Das sieht dann aus wie eine Regenbogen-Creme und ist der absolute Wahnsinn auf dem Kuchen. Aber Vorsicht: Die Farbe sollte nicht zu intensiv sein, sonst schmeckt man sie vielleicht raus.

Welche Küchengeräte ihr braucht

Ihr müsst keine Profi-Küche haben, um diesen Kuchen zu backen. Die meisten Sachen habt ihr bestimmt schon. Hier ist, was ihr wirklich braucht:

  • Eine Springform (20 cm Durchmesser) – oder ihr verwendet zwei kleinere Formen, wenn ihr mehrere Schichten auf einmal backen wollt. Ich habe eine antihaftbeschichtete Form von Kaiser, die funktioniert super.
  • Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät – der Teig wird damit viel luftiger. Per Hand geht es auch, aber dann müsst ihr ordentlich Muskelkraft investieren.
  • Mehrere Rührschüsseln – ihr braucht eine Schüssel pro Farbe. Ich verwende einfache Edelstahlschüsseln, die lassen sich leicht reinigen.
  • Eine Küchenwaage – für genaue Mengenangaben. Backen ist ja doch eine Wissenschaft für sich.
  • Backpapier – damit nichts kleben bleibt und die Reinigung leichter fällt.
  • Ein langes Messer oder einen Tortenheber – zum Schneiden der Kuchenschichten, falls ihr sie nach dem Backen teilt.
  • Einen Spritzbeutel mit Sterntülle – für die Buttercreme. Wenn ihr keinen habt, könnt ihr die Creme auch einfach mit einem Löffel auftragen, das sieht dann rustikaler aus.

Mein Tipp: Wenn ihr keine Springform habt, könnt ihr auch eine rechteckige Auflaufform nehmen und den Teig darin backen. Dann schneidet ihr den Kuchen später in Quadrate und stapelt sie – sieht auch cool aus! Oder ihr backt den Teig als Blechkuchen und dekoriert ihn bunt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So wird der Regenbogenkuchen gemacht

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Folgt einfach den Schritten, und ihr werdet sehen, wie der Regenbogen auf dem Teller entsteht.

Schritt 1: Den Teig zubereiten

Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (160 Grad Umluft). Fettet die Springform ein und legt den Boden mit Backpapier aus. In einer großen Schüssel schlagt ihr die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig. Das dauert etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Gebt dann die Eier nacheinander hinzu und rührt jedes gut unter. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, sonst flockt die Butter aus – das ist mir schon passiert, und der Teig wurde klumpig. Also lieber die Eier vorher aus dem Kühlschrank nehmen!

Schritt 2: Die trockenen Zutaten mischen

In einer zweiten Schüssel vermischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Gebt die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse. Fangt mit Mehl an und hört mit Mehl auf. Rührt nur so lange, bis alles gerade so verbunden ist – nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Der Teig sollte jetzt glatt und geschmeidig sein.

Schritt 3: Den Teig einfärben

Jetzt kommt der spaßige Teil! Teilt den Teig gleichmäßig auf sechs Schüsseln auf. Ich mache das immer mit einer Küchenwaage, damit jede Portion gleich groß ist. Gebt in jede Schüssel ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe: rot, orange, gelb, grün, blau und lila. Rührt jede Portion gut durch, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist. Die Gel-Farben sind sehr ergiebig, also fangt mit einer kleinen Menge an und gebt bei Bedarf mehr dazu. Der Teig sollte kräftig leuchten, aber nicht zu flüssig werden.

Schritt 4: Die Schichten backen

Wenn ihr mehrere Springformen habt, könnt ihr zwei bis drei Schichten gleichzeitig backen. Sonst backt ihr nacheinander. Füllt die erste Farbe in die vorbereitete Form und backt sie für etwa 10-12 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und ein Zahnstocher sauber herauskommt. Lasst den Kuchen kurz in der Form abkühlen, dann stürzt ihr ihn auf ein Kuchengitter. Wiederholt den Vorgang mit den restlichen Farben. Wenn der Platz knapp ist, könnt ihr den Teig auch in einer großen Form backen und später in Scheiben schneiden – aber die einzelnen Schichten sehen einfach schöner aus.

Schritt 5: Die Buttercreme zubereiten

Während die Kuchen abkühlen, macht ihr die Buttercreme. Schlagt die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig, bis sie hell und fluffig ist. Gebt die Milch und das Vanilleextrakt hinzu und rührt noch einmal kurz durch. Wenn die Creme zu fest ist, gebt noch einen Schuss Milch dazu. Wenn sie zu flüssig ist, noch etwas Puderzucker. Die Creme sollte streichfähig sein, aber nicht laufen.

Schritt 6: Den Kuchen zusammensetzen

Jetzt wird geschichtet! Legt die rote Schicht auf eine Tortenplatte und bestreicht sie dünn mit Buttercreme. Dann kommt die orange Schicht, wieder etwas Creme, und so weiter. Zum Schluss kommt die lila Schicht oben drauf. Bestreicht den gesamten Kuchen rundherum mit einer dünnen Schicht Buttercreme – das nennt man „Crumb Coat” und sorgt dafür, dass keine Krümel in der endgültigen Creme landen. Stellt den Kuchen für 30 Minuten in den Kühlschrank, damit die Creme fest wird.

Schritt 7: Den Kuchen dekorieren

Nach der Kühlzeit bestreicht ihr den Kuchen mit der restlichen Buttercreme. Das könnt ihr glatt streichen oder mit einem Spritzbeutel Wellen und Tupfen auftragen. Zum Schluss streut ihr die bunten Streusel darüber – und zwar großzügig! Drückt sie leicht an, damit sie haften bleiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch bunte Kerzen oder eine kleine Figur oben drauf setzen. Fertig ist euer Meisterwerk!

Tipps und Tricks für den perfekten Regenbogenkuchen

Ich habe so einige Fehler gemacht, bevor dieser Kuchen perfekt wurde. Hier sind meine besten Tipps, damit es euch nicht so geht:

  • Die richtige Lebensmittelfarbe: Verwendet unbedingt Gel-Farbe, keine flüssige. Flüssige Farben machen den Teig zu dünn und die Farben werden blass. Ich habe das einmal mit flüssiger Farbe versucht – das Ergebnis war ein trauriger, grauer Kuchen. Nie wieder!
  • Nicht zu viel rühren: Sobald die Farbe eingearbeitet ist, hört auf zu rühren. Sonst wird der Teig zäh und die Farbe verliert an Leuchtkraft. Einfach kurz unterheben, fertig.
  • Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Testet nach 10 Minuten mit einem Zahnstocher, ob der Kuchen durch ist. Wenn der Zahnstocher sauber bleibt, ist er fertig. Sonst noch 2 Minuten länger backen. Aber Vorsicht: Zu langes Backen macht den Kuchen trocken.
  • Gleichmäßige Schichten: Wiegt den Teig vor dem Färben ab, damit jede Schicht gleich dick wird. Das macht den Kuchen später stabiler und sieht professioneller aus. Ich verwende dafür eine einfache Küchenwaage.
  • Den Kuchen kühlen: Nach dem Zusammenbau sollte der Kuchen mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das macht ihn schnittfester und die Creme wird fester. Wenn ihr Zeit habt, lasst ihn über Nacht stehen – dann schmeckt er noch besser.

Mein größter Fehler: Beim ersten Mal habe ich die Schichten zu dick gemacht und der Kuchen ist in sich zusammengefallen. Seitdem teile ich den Teig in sechs gleich große Portionen und backe sie dünn aus. Das sieht nicht nur besser aus, der Kuchen bleibt auch schön saftig. Und denkt dran: Übung macht den Meister! Mein dritter Regenbogenkuchen war schon fast perfekt.

Variationen und Abwandlungen

Dieser Regenbogenkuchen ist super wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr ihn abwandeln könnt:

  • Regenbogen-Cupcakes: Statt einer großen Form könnt ihr den Teig auch in Muffinförmchen backen. Einfach die verschiedenen Farben schichtweise in die Förmchen füllen und backen. Das macht weniger Arbeit und ist perfekt für Kinderpartys, bei denen jeder sein eigenes Stück haben will.
  • Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch Margarine, die Eier durch Apfelmus (3 Esslöffel pro Ei) und die Milch durch Mandelmilch. Der Kuchen wird dann etwas dichter, aber immer noch lecker. Ich habe das schon für eine Freundin gemacht, die Veganerin ist, und sie war begeistert.
  • Regenbogen-Schokoladenkuchen: Gebt 2 Esslöffel Kakaopulver zum Mehl und reduziert das Mehl um die gleiche Menge. Dann färbt ihr den Teig wie gewohnt ein. Das gibt einen schokoladigen Regenbogenkuchen, der bei Schokofans gut ankommt.
  • Fruchtige Note: Stellt der Buttercreme etwas pürierte Beeren oder Zitronenschale unter. Das gibt eine frische Note und passt super zu den bunten Farben. Himbeeren oder Erdbeeren eignen sich besonders gut.
  • Regenbogen-Eiscreme-Kuchen: Schneidet den Kuchen in Scheiben und schichtet sie mit Vanilleeis in einer Kastenform. Einfrieren und dann in Scheiben servieren – der perfekte Sommerkuchen! Das habe ich letztes Jahr zum Geburtstag meiner Tochter gemacht, und es war ein Riesenerfolg.

Mein persönlicher Favorit: Ich habe einmal eine Schicht mit Kokosraspeln bestreut, bevor ich die nächste Farbe daraufgelegt habe. Das gab dem Kuchen eine tropische Note und die Kinder fanden die kleinen weißen Punkte im Kuchen total spannend. Probiert es einfach aus!

Servieren und Aufbewahren

Der Regenbogenkuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Nehmt ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, dann entfaltet sich das Aroma am besten. Schneidet ihn mit einem scharfen Messer in dicke Stücke – die bunten Schichten kommen dann richtig zur Geltung. Dazu passen ein Glas Milch, eine Tasse Kaffee oder ein erfrischender Fruchtsaft.

Wenn ihr den Kuchen aufbewahren wollt, deckt ihn mit einer Kuchenhaube ab oder legt ihn in eine luftdichte Dose. Im Kühlschrank hält er sich etwa 3-4 Tage. Die Buttercreme bleibt fest, und der Kuchen wird sogar noch saftiger, weil die Aromen durchziehen. Ihr könnt den Kuchen auch einfrieren: Einfach in Scheiben schneiden, jede Scheibe in Frischhaltefolie wickeln und in einen Gefrierbeutel legen. Im Gefrierfach hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.

Ein Tipp zum Schluss: Wenn ihr den Kuchen einen Tag vorher backt, schmeckt er noch besser. Die Farben werden intensiver und der Kuchen wird schön saftig. Ich backe den Kuchen oft am Freitagabend für eine Samstagsparty – das nimmt den Stress raus und am nächsten Tag kann ich mich entspannt um die Dekoration kümmern.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Okay, lasst uns ehrlich sein: Ein Regenbogenkuchen ist kein Diät-Dessert. Aber wenn ihr schon mal einen Kuchen backt, dann solltet ihr ihn auch richtig genießen. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 450 kcal
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 58 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Zucker: 35 g

Die Butter liefert wertvolle Vitamine wie A, D und E, und die Eier sind eine gute Proteinquelle. Die bunten Lebensmittelfarben sind natürlich nicht gesundheitsfördernd, aber in Maßen genossen, ist das völlig in Ordnung. Wenn ihr die Kalorien reduzieren wollt, könnt ihr einen Teil des Zuckers durch Erythrit ersetzen oder die Buttercreme durch eine leichtere Variante aus Quark und Joghurt ersetzen. Aber ganz ehrlich: An einem Kindergeburtstag geht es um Spaß und Genuss, nicht um Kalorienzählen. Gönnt euch!

Für Allergiker: Der Kuchen enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Wer eine Laktoseintoleranz hat, kann laktosefreie Milch und Butter verwenden. Für eine glutenfreie Variante nehmt ihr eine glutenfreie Mehlmischung, die funktioniert genauso gut. Achtet bei den Lebensmittelfarben auf die Inhaltsstoffe – manche enthalten Farbstoffe, die Allergien auslösen können. Wenn ihr unsicher seid, verwendet natürliche Farben aus Rote-Bete-Saft, Kurkuma oder Spinat. Das ist zwar aufwendiger, aber eine tolle Alternative.

Fazit

Dieser bunte Regenbogen-Geburtstagskuchen ist mehr als nur ein Dessert – er ist das Herzstück jeder Kinderparty. Er sieht nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch noch himmlisch. Und das Beste: Er ist einfacher zu backen, als ihr denkt. Mit meinen Tipps und Tricks gelingt er garantiert, auch wenn ihr kein Profi-Bäcker seid. Die leuchtenden Farben und die saftige Konsistenz machen ihn zu einem echten Hingucker, der bei Groß und Klein gut ankommt.

Ich liebe es, wenn ich sehe, wie die Augen der Kinder aufleuchten, wenn der Kuchen auf den Tisch kommt. Dieses Lächeln ist die ganze Mühe wert. Und glaubt mir: Wenn meine Tochter sagt „Mama, das ist der beste Kuchen der Welt!”, dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Also traut euch, probiert es aus und macht eure nächste Feier zu etwas Besonderem. Ihr werdet sehen, wie einfach es ist, selbst einen Regenbogen zu backen.

Habt ihr den Kuchen schon ausprobiert? Oder habt ihr eigene Ideen für die Dekoration? Schreibt es mir in die Kommentare! Ich bin gespannt auf eure Kreationen und freue mich über jeden Tipp von euch. Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es doch mit euren Freunden – gemeinsam macht das Backen noch mehr Spaß!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Lebensmittelfarbe backen?

Ja, das geht! Ihr könnt natürliche Farben verwenden, wie Rote-Bete-Saft für Rot, Kurkuma für Gelb oder Spinatpulver für Grün. Die Farben werden dann etwas matter, aber der Kuchen schmeckt genauso gut. Probiert es einfach aus – es ist eine tolle Alternative für alle, die künstliche Farbstoffe vermeiden möchten.

Wie bekomme ich die Schichten so gleichmäßig hin?

Der Trick ist, den Teig vor dem Färben abzuwiegen. Teilt den Teig in sechs gleich große Portionen (je ca. 150-170 g) und färbt sie dann ein. So werden alle Schichten gleich dick und der Kuchen bleibt stabil. Eine Küchenwaage ist hier wirklich hilfreich.

Kann ich den Kuchen auch am Vortag backen?

Unbedingt! Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen können. Backt die Schichten einen Tag vorher, lasst sie auskühlen und bewahrt sie luftdicht verpackt auf. Am nächsten Tag setzt ihr den Kuchen zusammen und dekoriert ihn. Das spart Zeit und Stress am Geburtstag.

Was mache ich, wenn die Buttercreme zu flüssig ist?

Kein Problem! Stellt die Creme einfach für 10-15 Minuten in den Kühlschrank, dann wird sie fester. Wenn sie immer noch zu weich ist, gebt noch etwas gesiebten Puderzucker dazu. Die Creme sollte streichfähig sein, aber nicht laufen. Mit ein bisschen Geduld wird das schon.

Kann ich den Kuchen auch einfrieren?

Ja, das funktioniert super! Wickelt den fertig dekorierten Kuchen oder einzelne Stücke in Frischhaltefolie und legt sie in einen Gefrierbeutel. Im Gefrierfach hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen. Der Kuchen bleibt saftig und die Farben leuchten weiterhin schön.

Falls ihr noch mehr tolle Rezepte für Kindergeburtstage sucht, schaut euch doch mal meine saftigen Double Chocolate Bananenmuffins oder die einfachen No-Bake Erdnussbutter-Proteinbällchen an. Die sind perfekt für die Lunchbox oder als kleiner Snack für zwischendurch. Und wenn ihr herzhafte Snacks für die Party sucht, probiert die cremige Bacon-Käse-Kartoffelsuppe – die kommt bei Kindern auch super an!

Pin This Recipe!

Regenbogenkuchen Rezept recipe

Print

Bunter Regenbogenkuchen für Kinder: Das beste Rezept zum Selberbacken

Ein einfacher und stressfreier Regenbogenkuchen, der mit leuchtenden Farben und saftigem Vanillegeschmack Kinderherzen höherschlagen lässt. Perfekt für Kindergeburtstage und Partys.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 60 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 30 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 350 g Mehl (Type 405)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • Lebensmittelfarbe in Gelform (rot, orange, gelb, grün, blau, lila)
  • 200 g weiche Butter (für die Buttercreme)
  • 300 g Puderzucker
  • 2 Esslöffel Milch
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Ein Spritzer Zitronensaft (optional)
  • Bunte Streusel (z.B. Regenbogenstreusel oder bunte Perlen)
  • Optional: bunte Kerzen oder Figuren

Instructions

  1. Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (160 Grad Umluft). Fetten Sie eine Springform (20 cm Durchmesser) ein und legen Sie den Boden mit Backpapier aus.
  2. In einer großen Schüssel schlagen Sie die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig, etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist.
  3. Geben Sie die Eier nacheinander hinzu und rühren Sie jedes gut unter.
  4. In einer zweiten Schüssel vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz.
  5. Geben Sie die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse. Beginnen und enden Sie mit Mehl. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade so verbunden ist.
  6. Teilen Sie den Teig gleichmäßig auf sechs Schüsseln auf (z.B. mit einer Küchenwaage).
  7. Geben Sie in jede Schüssel ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe (rot, orange, gelb, grün, blau, lila) und rühren Sie jede Portion gut durch, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist.
  8. Füllen Sie die erste Farbe in die vorbereitete Form und backen Sie sie für etwa 10-12 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und ein Zahnstocher sauber herauskommt.
  9. Lassen Sie den Kuchen kurz in der Form abkühlen, dann stürzen Sie ihn auf ein Kuchengitter. Wiederholen Sie den Vorgang mit den restlichen Farben.
  10. Für die Buttercreme schlagen Sie die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig, bis sie hell und fluffig ist. Geben Sie die Milch und das Vanilleextrakt hinzu und rühren Sie noch einmal kurz durch.
  11. Legen Sie die rote Schicht auf eine Tortenplatte und bestreichen Sie sie dünn mit Buttercreme. Dann kommt die orange Schicht, wieder etwas Creme, und so weiter. Zum Schluss kommt die lila Schicht oben drauf.
  12. Bestreichen Sie den gesamten Kuchen rundherum mit einer dünnen Schicht Buttercreme (Crumb Coat) und stellen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  13. Nach der Kühlzeit bestreichen Sie den Kuchen mit der restlichen Buttercreme und dekorieren ihn mit bunten Streuseln.

Notes

Verwenden Sie unbedingt Gel-Lebensmittelfarbe, keine flüssige, da diese den Teig zu dünn macht und die Farben blass werden. Wiegen Sie den Teig vor dem Färben ab, um gleichmäßige Schichten zu erhalten. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser, da die Aromen durchziehen können.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 450
  • Sugar: 35
  • Sodium: 200
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 13
  • Carbohydrates: 58
  • Fiber: 1
  • Protein: 5

Keywords: Regenbogenkuchen, Kindergeburtstag, bunter Kuchen, einfaches Rezept, Vanillekuchen, Buttercreme, bunte Streusel

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating